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Amanda Ilestedt trifft am Samstag auf ihren Ex-Klub FC Bayern München. Foto: IMAGO / Beautiful Sports

Ilestedt will gegen Bayern-Frauen „alles versuchen, um zu gewinnen“

Die Frauenmannschaft der Frankfurter Eintracht steht derzeit auf dem dritten Tabellenplatz der Bundesliga. Um in der kommenden Spielzeit in der Champions League aufzulaufen, muss das Team von Cheftrainer Niko Arnautis die aktuelle Platzierung bis zum Saisonende halten. Mit einem Sieg aus den letzten beiden Bundesliga-Spielen könnten die Adlerträgerinnen das erwünschte Ziel eigenständig erreichen. Hierfür reisen die SGE-Frauen am Samstag zunächst zu den Meisterinnen des FC Bayern München.

Amanda Ilestedt trifft auf Ex-Klub

Eine aktuelle Adlerträgerin kennt den Spitzenverein ganz genau: Amanda Ilestedt absolvierte von 2019 bis 2021 ganze 46 Spiele für die Münchnerinnen. Außerdem gewann sie dort in der Saison 2020/21 die Meisterschaft. Seit Anfang dieser Spielzeit spielt sie für die Frankfurter Eintracht. Deshalb freue sie sich zwar auf das Aufeinandertreffen mit ihrem Ex-Klub, rein sportlich wolle sie das Duell aber professionell angehen: „Wir werden alles versuchen, um zu gewinnen, natürlich. Aber das machen wir jedes Spiel“, sagte die 33-Jährige im vereinseigenen Podcast „Aufstehen mit der Eintracht“.

Persönlich legte die schwedische Innenverteidigerin einen guten Start in die Saison hin. Bis zum vergangenen Dezember überzeugte sie defensiv durch ihre Konstanz und schoss sogar vier Tore im deutschen Oberhaus. Danach musste die 79-fache Nationalspielerin Schwedens rund drei Monate aufgrund von Muskelbeschwerden aussetzen. „Es war sehr hart, muss ich wirklich sagen. Reha ist nicht so schön, man will einfach spielen. Und man will der Mannschaft ja auch helfen, aber das war nicht möglich“, blickte Ilestedt zurück. Mittlerweile fühle sie sich aber wieder bei 100 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit angekommen, was nach eigenen Aussagen auch am Krafttraining während ihrer Rehaphase liege.

Ilestedt über SGE-Saisonstart: „Es war wie eine Achterbahnfahrt“

Obwohl ihre Ankunft in Frankfurt sportlich optimal verlief, so brauchten die Hessen zu Beginn der Runde einige Zeit, um in Fahrt zu kommen. Ilestedt blickte mit leichter Enttäuschung auf den Saisonstart der Eintracht: „Natürlich ist es ärgerlich, dass wir nicht alle Punkte geholt haben. Es war wie eine Achterbahnfahrt. Mittlerweile finde ich, sind wir stabiler geworden. Und ich hoffe, dass das auch so bleibt.“ Gleichzeitig könne sie aber den Grund für den etwas holprigen Auftakt benennen: „Es war ein riesiger Umbruch. Da ist klar, dass das auch ein bisschen dauert. Aber dann hat alles geklappt, man spielt sich ein.

Insgesamt sehe sie bei dem Thema einen Vorteil der Bayern-Frauen im Vergleich zur restlichen Liga. Der aktuelle Kader des kommenden Eintracht-Gegners spiele im Großen und Ganzen schon seit einiger Zeit zusammen, was Ilestedt für den Teamerfolg immer begrüße: „Die haben wirklich viele Spielerinnen, die schon über eine längere Zeit dort spielen. Ich finde generell, dass das wichtig ist, um erfolgreich zu sein“, erklärte sie. Auch seien die Bayern hervorragend in der Breite aufgestellt. Nichtsdestotrotz wolle die Schwedin mit viel Selbstbewusstsein nach München reisen. Im besten Fall könne sich das Team dann schon vor dem finalen Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin mit der Champions-League-Qualifikation belohnen.

2 Kommentare

Fallback Avatar 1. Holz 09. Mai 26, 09:13 Uhr

"Nicht 'versuchen'. Tue es. Oder tue es nicht."
- Yoda -

An den Spruch aus StarWars habe ich in den letzten Wochen sehr oft gedacht bei meiner Eintracht. Immer wenn einer was losgelassen hat von wegen "Wir müssen....", "Wir wollen..." oder jetzt hier, wir "versuchen".

Tut es einfach.

Oder lasst es und tut es nicht. Ist vielleicht besser manchmal.

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Fallback Avatar 2. Sammy94 09. Mai 26, 10:34 Uhr

manchmal besser ist das vielleicht, O-Ton Meister Yoda

Projekt von Elias, Laura und mir:

#deutschermeisterwirdnurdiesgebis2028

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