Nach nur dreieinhalb Monaten endet die Zeit von Albert Riera als Cheftrainer von Eintracht Frankfurt. Die Wende, die man sich durch den Trainerwechsel von Dino Toppmöller zum Spanier erhofft hatte, blieb aus. Die SGE möchte auf der Trainerposition für die kommende Saison einen neuen Impuls setzen. Da eine erneute Entlassung nach Abschluss der Saison vonstatten gegangen ist, hat die Führungsriege um Markus Krösche Zeit, den Markt zu sondieren. Wir von SGE4EVER.de haben uns ebenfalls die Mühe gemacht und wollen die möglichen Nachfolger beleuchten.
Adi Hütter (vereinslos, zuletzt AS Monaco)
Es wäre eine sensationelle Rückkehr, aber auch eine mit einem faden Beigeschmack. Die Personalie Adi Hütter dürfte, ähnlich wie Albert Riera, die Fans spalten. Seinen unrühmlichen Abschied zum Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach hat eine Fan-Fraktion nicht vergessen und nimmt ihm diesen immer noch übel. Ein anderer Teil der Anhängerschaft ist inzwischen bereit, dem einstigen Erfolgscoach zu verzeihen und sehnt sich nach den erfolgreichen Zeiten, die man zweifelsohne unter Hütter erleben durfte, zurück. Schließlich hat der Betroffene selbst längst Reue gezeigt und sich mit Axel Hellmann, dem Hütters Verhalten missfiel, ausgesöhnt. Sportlich kann man jedenfalls wenig gegen eine Rückkehr argumentieren. Unter der Regie des Österreichers spielte die Mannschaft attraktiven, dominanten und offensiven Fußball. Zudem entdeckte Hütter das große Potenzial der sogenannten „Büffelherde“ und erreichte mit der Eintracht in seiner ersten Saison das Halbfinale der Europa League. Seiner Linie ist der 56-Jährige auch bei der AS Monaco, wo Hütter zuletzt unter Vertrag stand, treu geblieben und war ziemlich erfolgreich unterwegs. Kein Wunder, warum der Ex-Profi als heiß begehrt gilt, unter anderem war Hütter bei Tottenham Hotspur im Gespräch, ehe Roberto de Zerbi übernahm. Das Gerücht um ein Comeback in den Stadtwald hatte zunächst die „Frankfurter Rundschau“ ins Spiel gebracht, das auch der „Kicker“ mittlerweile bestätigte. Demnach soll Hütter sogar intern einige Fürsprecher haben. Auch Kontakt soll es zum Management des Fußballlehrers gegeben haben. Unklar ist aber, ob der Betroffene selbst Interesse an einer Rückholaktion hat. Hütter träume von der Premier League und wird laut „L’Equipe“ von Olympique Marseille umgarnt.
Matthias Jaissle (Al-Ahli)
Auch der Name Matthias Jaissle ist im Frankfurter Umfeld kein unbekannter. Der 38-jährige Schwabe stand schonmal in der Gunst der Hessen, entschied sich jedoch für das große Geld und damit für ein Engagement bei Al-Ahli in Saudi-Arabien. Dort konnte Jaissle mit zwei AFC-Champions League-Siegen und dem Gewinn des saudischen Superpokals von sich Reden machen. Zuvor arbeitete der gebürtige Nürtinger ziemlich erfolgreich beim FC Red Bull Salzburg, mit dem er zweimal österreichischer Meister und einmal Cup-Sieger wurde. Die Erfolge spiegeln sich in seinen Punktschnitten wider: 2,28 beim Brauseclub, 2,14 bei Al-Ahli. Jaissle gilt als großes Trainertalent, die Bundesliga kennt er allerdings nur von seiner aktiven Zeit als Profifußballer. Eintracht Frankfurt wäre somit seine erste Cheftrainer-Station im deutschen Oberhaus und dürfte damit durchaus reizvoll für den Ex-Profi der TSG Hoffenheim sein. Medienberichten zufolge steht Jaissle im Visier der SGE. Neben dem Bundesligisten streckte auch der FC Chelsea seine Fühler nach dem Deutschen aus, wobei die Blues inzwischen mit Xabi Alonso fündig geworden sind. Jaissle selbst ließ in einem Interview mit „transfermarkt.de“ eine mögliche Rückkehr nach Europa offen. „Ein konkretes Ziel oder konkrete Pläne habe ich grundsätzlich nicht, weil ich denke, dass das keinen Sinn ergibt. Wir haben gerade über die Schnelllebigkeit im Fußball gesprochen. Deswegen versuche ich mich immer auf den Moment zu konzentrieren und das Bestmögliche daraus zu machen.“ Aber ein Engagement in der Bundesliga kann er sich durchaus vorstellen. „Es gab und gibt immer wieder Anfragen. Aber oft ist das Timing entscheidend, es muss vieles passen.“
Domenico Tedesco (vereinslos, zuletzt Fenerbahce Istanbul)
Will Markus Krösche auf Bundesliga-Erfahrung setzen, ist Domenico Tedesco definitiv der richtige Ansprechpartner. Mit der Personalie dürften viele die Vizemeisterschaft mit dem FC Schalke 04 assoziieren. Nach einer Zwischenstation bei Spartak Moskau gewann der Deutsch-Italiener außerdem mit RB Leipzig den DFB-Pokal. Nach einem kurzen Intermezzo als Nationaltrainer Belgiens folgte mit Fenerbahce Istanbul die zweite Auslandsstation auf Vereinsebene in dieser Saison. Dort weist er mit 2,00 den besten Punkteschnitt von allen seinen Stationen als Profi-Cheftrainer auf. Tedesco übernahm am fünften Spieltag der „Süper Lig“ und hielt den Istanbuler Traditionsclub lange im Meisterschaftsrennen. Die 0:3-Schlappe im Derby gegen Erzrivale Galatasaray Istanbul im Saisonendspurt kostete ihm aber den Job. Seitdem ist der 40-Jährige ohne Anstellung und stünde theoretisch zur Verfügung.
Christian Eichner (vereinslos, zuletzt Karlsruher SC)
Oder der Sportvorstand setzt eher auf einen Erstliga-Newcomer, dann führt die Spur zu Christian Eichner. Der in Sinsheim geborene Fußballlehrer coachte bisher noch nie einen Club aus dem Oberhaus, hat aber reichlich Zweitliga-Erfahrung auf dem Buckel. Der Karlsruher SC ist seine bis dato einzige Trainerstation, wo Eichner zunächst als Co-Trainer der U17 und der Profis agierte und schließlich zur Saison 2020/21 zum Cheftrainer aufstieg. In den sechs Jahren konnte der 43-Jährige den Zweitligisten zu einer Topmannschaft der 2. Bundesliga stabilisieren, der KSC galt sogar mal als Geheimfavorit auf den Aufstieg in die Beletage. Diese Saison schlossen die Badener auf Platz zehn mit 44 Punkten ab. Dennoch entschied sich die Vereinsführung, zum großen Unmut der Fans die erfolgreiche Zusammenarbeit zu beenden. Die Personalie Christian Eichner wird einem Bericht des „hr-sport“ zufolge intern bei der SGE diskutiert. Wie heiß sich die Spur entwickeln wird und ob Eichner selbst bereit ist, diesen großen Schritt von Karlsruhe nach Frankfurt zu wagen, bleibt abzuwarten.
Alexander Blessin (FC St. Pauli)
Auch der Name Alexander Blessin fiel bereits, als die SGE nach einem Nachfolger für den geschassten Dino Toppmöller fahndete. Der gebürtige Stuttgarter weiß, wie man die Hessen ärgert. Mit Royal Union Saint-Gilloise schaltete Blessin die SGE in der Zwischenrunde der Conference League in der Debütsaison von Toppmöller aus. In der letzten Spielzeit entführte er mit dem FC St. Pauli einen Punkt aus dem Deutsche Bank Park am 33. Spieltag und bejubelte mit seinem Team den vorzeitigen Klassenerhalt. In dieser Spielzeit trennten sich die Kiezkicker und die Adler vor zwei Monaten am Millerntor mit einem torlosen Remis. Blessins Qualitäten werden geschätzt, weshalb er mit Vereinen wie dem 1.FC Köln und dem FC Augsburg in Verbindung gebracht wird. Auch wenn St. Pauli nach zwei Saisons im Oberhaus wieder den Gang in die Zweitklassigkeit antreten muss, holte der 52-Jährige das Maximum aus dem Kader der Hamburger raus und weiß, wie man eine Defensive kompakt und stabil halten kann. Zudem würde Blessin auf Arthur Theate treffen. Die beiden kennen sich aus gemeinsamen Zeiten in Belgien, Blessin galt als wichtiger Förderer für den Eintracht-Verteidiger. Nach der Niederlage am 34. Spieltag gegen den VfL Wolfsburg und dem damit feststehenden Abstieg ließ der Fußballlehrer jedenfalls seine Zukunft offen.
Mike Tullberg (FC Midtjylland)
Die „Bild“ will erfahren haben, dass sich ein Kandidaten-Trio herauskristallisiert hat. Neben den bereits erwähnten Adi Hütter und Matthias Jaissle beschäftigt sich die Führungsriege demnach mit Mike Tullberg. Vielen Bundesliga-Fans dürfte der Name noch bekannt sein. In der Saison 2024/25 hatte der Däne interimsweise für drei Spiele die Profimannschaft von Borussia Dortmund übernommen, ehe er wieder zur U19 zurückkehrte. Nach einem kurzen Intermezzo als Cheftrainer der zweiten Mannschaft der Borussen wechselte Tullberg in sein Heimatland. Dort steht der 40-Jährige seit September letzten Jahres beim FC Midtjylland unter Vertrag und holte mit dem Club in dieser Spielzeit den dänischen Pokal. Die Liga schloss er mit Midtjylland nach der Meisterrunde mit 60 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz ab. Nach 40 Spielen weist der Ex-BVB-Coach einen Punkteschnitt von 1,93 auf. In Frankfurt würde Tullberg mit Oscar Højlund und Rasmus Kristensen zudem auf zwei Landsmänner treffen. Mit dem Rechtsverteidiger und Leader der Adler teilt Tullberg nicht nur dieselbe Herkunft, sondern beide sind sich auch charakterlich sehr ähnlich. Tullberg gilt als sehr energisch und emotional und besitzt wie Kristensen Wikinger-Tugenden.






43 Kommentare
18.Mai 2022... Die Eintracht holt den Euroleaguepokal. Am Mittwoch könnte Freiburg der "heißeste Scheiß in Europa" werden. Und wir? Trudeln ohne Trainer, ohne Mannschaftsleistung und ohne in Richtung "ferner liefen".
Liebe Redaktion, ich weiß ihr hattet Serverprobleme. Aber eine Erwähnung des engagierten Auftritts der Frauen gestern wäre angebracht. Die haben bei toller Stimmung mal wieder die Champions League Qualifikation geschafft.
Gruß SCOPE
Das aus für Riera war unvermeidlich und jetzt muss der neue Trainer einfach passen und die Mannschaft wieder auf Vordermann bringen.
Tedesco, Eichner und Tulberg bitte nicht einen von diesen verpflichten. Es muss ein Trainer her der Erfahrung in der Bundesliga hat und junge Spieler entwickeln kann.
Jaissle wäre sicherlich ein gute Lösung glaube aber nicht, dass wir ihn uns leisten können der verdient in der Wüste einfach viel zu viel.
Wer bleibt da noch übrig Blessin konnte den Abstieg von St. Pauli nicht verhindern und von einer grossen Entwicklung im spielerischen Bereich war nichts zu sehen.
Wenn der Abschied damals nicht gut war würde ich Hütter wieder holen der kann die Mannschaft wieder zu einer Einheit machen und schönen Fussball spielen lassen.
Vermutlich wird es keiner der oben genannten Trainer. Das würde nicht zu uns passen, dass wir einen bekannten nehmen, der gerüchtet wird. Wird eher wieder einer, den keiner auf dem Schirm hat. Ich glaube, dass der nächste "Schuss" sitzen muss, sowohl Trainer als auch Kader, um den Anschluss nach oben wieder zu finden und die Entwicklung wieder ins positive zu bringen. Nochmal so ein Jahr mit den ganzen Unruhen verkraften wir nicht. Das würde uns wahrscheinlich dann wirklich erst mal um Jahre zurückwerfen. Das muss jetzt gut überlegt sein und passen.
Hütter nein
Todescode nein
Blessing nein
Denke es wird hoffentlich ein ganz anderer als die bis jetzt genannten
Ich fremdele sehr mit der Generalkritik an Vorstand, Team und Trainer. Sicher muss man jetzt jeden Stein umdrehen und nach einer Analyse das Ding wieder auf den Weg bringen. Aber wir sollten auch nicht den Fehler machen, alles in Schutt und Asche zu reden.
Für mich ist keine Entscheidung des Vereins in den letzten Monaten unerklärlich. Es hat halt einfach nicht funktioniert. Sowas passiert.
Ich habe immer noch Vertrauen zu den handelnden Personen. Aus dieser Konstellation bildet sich zumindest ein Vorteil:
Wir können jetzt einen frischen Kopf als Trainer einsetzen, der frühzeitig in die Kaderplanung involviert werden kann. Das heißt, wir brauchen einen perspektivisch denkenden Trainer mit einem Langzeitplan. Es gibt bestimmt unattraktivere Berufsprofile und darum denke ich, dass wir einen guten Trainer an Land holen können. Sicher ist bislang nur, dass dieser rhetorisch geschickter sein wird (soweit hat sich Hellmann ja schon ausgedrückt)
Bei allem Respekt an Hütter fände ich das nicht gut. Der Spielstil hat sich auch abgenutzt bei uns damals, auch war der Abgang unschön.
Rückholaktionen sind doch seltenst erfolgreich? Jaissle wäre von denen für mich am interessantesten.
Würde es aber vom Plan abhängig machen, wie man spielen mag. Aber auch flexibel genug sein, falls auf dem Transfermarkt der ein oder andere Spieler nicht klappt und nicht stur ein System durchziehen, was nicht klappen kann.
Daher sind mir persönlich auch Namen willkommen, die niemand kennt. Alle haben mal wo angefangen, die erfolgreichen genauso wie die nicht erfolgreichen.
hovawart schrieb:
"Es muss ein Trainer her der Erfahrung in der Bundesliga hat und junge Spieler entwickeln kann."
Leider muss es auch ein Trainer sein, der die Klappe halten kann und seine Unzufriedenheit wegen Spielern, die er eventuell nicht erhält und Spielern, die aus wirtschaftlichen Gründen gehen müssen, für sich behält.
Glasner musste gehen "Qualität kann man nicht trainieren"
Hütter ging wahrscheinlich, weil er gemeint hat erkannt zu haben, dass die Möglichkeiten hier sehr begrenzt sind.
Ich denke, gestandene, erfahrene Trainer, die hier gern gefordert werden und die ich hier auch gern hätte, werden es mit Krösche nicht machen wollen. Die Rahmenbedingungen, die Krösche setzt, sind sehr eng.
Ein wichtiger Grund, warum Toppmöller zweieinhalb Jahre bleiben durfte, war vermutlich, dass er für Krösche bequem war und mit dem "Material" gearbeitet hat, was er hatte, ohne zu murren.
Ich glaube kaum, dass einer der oben genannten Trainer bei uns anfangen wird.
Ich bin deshalb, was unsere Zukunft anbelangt, leider derzeit sehr pessimistisch.
Das trifft es sehr gut. Interessant ist, dass die Trennung von Riera medial kaum zu finden ist bzw. keine riesen Schlagzeile ist. Nach der Hetzjagd der letzten Monate schon sehr vielsagend.
Ich warte gespannt wen Krösche jetzt aus den Hut zaubert, mit dem wir alle nicht rechnen. Immerhin war das bisher immer unser erfolgsrezept und geriet jetzt mal ins stocken - bei Spielern und Trainer. Ich glaube, dass die Arbeit in unserem Verein, die Zusammenarbeit mit Krösche und die ganze Struktur rund um die Eintracht weiter sehr attraktiv für aufstrebende Trainer ist. Da wurde mir die letzten Woche ganz schön viel schlecht geredet. Ich verstehe nicht, warum sich einige so an Hellmamn, Burkhardt und sogar weiterhin an Toppmöller abarbeiten. Es geht jetzt darum nach vorne zu schauen und an den richtigen Stellschrauben zu arbeiten. Da wird Aktionismus alleine nicht helfen und ich glaube nicht, dass es einen riesen Umbruch in der Mannschaft braucht. Wir haben einige gute Jungs und sollten niemanden zu früh vom Hof jagen. Dafür ist nach so einer Saison der Marktwert von vielen auch zu sehr im Keller. Daher warte ich auf Fakten und versuche die ganzen Gerüchte zu ertragen.
Jetzt darf erst mal durchgeatmet werden!
Bei der Personalie Hütter darf man zwei Dinge nicht vergessen:
1. Wir haben unter ihm vielleicht den attraktivsten Fussball der letzten 20 Jahre gespielt. Das war auch der Grund, warum viele von uns so enttäuscht von ihm waren, als er sich (unrühmlich) nach Gladbach verabschiedete.
2. Ohne seinen (unrühmlichen) Abschied, wären wir damals vermutlich in der Champions League gelandet und nicht in der Europa League. Somit waren es genau diese (am Ende) glücklichen Umstände, die erst den Weg zum größten Vereinserfolg der letzten 40 Jahre ebneten. So absurd das klingt, aber am Ende müssen wir dankbar für diesen unschönen Abschied damals sein.
Zudem muss man auch festhalten, dass Hütter im Nachgang immer offen und ehrlich betont hat, dass es ein großer Fehler war, die Eintracht zu verlassen und es ihm sehr leid tue.
Ich finde, das sind alles Gründe, die eine erneute Zusammenarbeit durchaus zulassen. Man muss auch verzeihen können.
Guten Morgen,
wir sind dran, das wird heute noch kommen. Wir versuchen gerade alle Themen des gestrigen Tages so gut es geht mit aufzuarbeiten.
Viele Grüße
bitte nicht Tedesco!
Von den hier genannten Personen empfinde ich Jaissle noch als die spannendste.
Bei AH sehe ich es ähnlich wie blackforest, dass da schon Abnutzungserscheinungen zu sehen waren und bei weitem nicht alles Gold war was geglänzt hat. Er steht halt für eine erfolgreiche Zeit und das täuscht halt über andere Themen hinweg.
1899international, Ich bedauere dich für deine Ansicht und Meinung zu MK. Es braucht nun jemand, der sich mit der Eintracht (und ihrem Kurs) verbindet und niemanden, der öffentlich Funktionsträger unter Druck setzt. In keinem Unternehmen (gerne auch Verein) der Welt, hat mediale Kritik von Kollegen bisher zum Erfolg geführt. Am Ende führt es nur zu medialer Ausschlachtung und das hatten wir die letzten Wochen schon genug.
Hütter: Fände ich gut.
Tedesco: In meinen Augen der gleiche Typ Trainer wie Riera - und leider ein Unsympath.
Blessin: Vom Typ her gut, aber kann er sich nach diesen Nackenschlägen kurzfristig erholen?
Jaissle: Viele Erfolge in SA, aber hier. Kann zum Typ nicht viel sagen.
Tullberg: In etwa gleiches Modell wie bei Toppmöller. Absolut dagegen.
Es wird wahrscheinlich einer werden an dem sich das Forum abarbeiten kann. Habe noch nicht erlebt das hier nicht gegen den Trainer geschossen wurde.
Sehe ich eigentlich sehr ähnlich. Krösche hat in dieser Saison einige Fehler gemacht. Aber vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Zwänge, die der Tatsache geschuldet sind, dass wir inzwischen mit Vereinen konkurrieren, die externe Geldgeber haben, muss man das auch richtig einordnen. Klar, einige Neuzugänge blieben hinter den Erwartungen zurück, aber es für uns bleibt das grundsätzliche Problem, dass wir Spieler finden müssen, bevor sie ihr volles Potenzial entfalten. Einige meinen hier, man müsse xy verpflichten, die würden sicher durchstarten. Wäre das so sicher, dann wären sie schon lange auf der Liste größerer Vereine.
Die Wahrscheinlichkeit, dass einer von uns etwas in Spielern erkennt, dass diverse Scoutingabteilungen mit detaillierten Datensätzen und spezieller KI nicht erkannt haben geht gegen Null.
Für uns scheiden also die "sicheren" Spieler aus, weil wir sie uns nicht leisten können. Bundesligamittelmaß ist uns aber für Stammspieler inzwischen auch nicht mehr genug.
Und bei den Spielern, die bezahlbar sind, aber in denen Potenzial schlummert, müssen halt viele Dinge passen, die vom Verein überhaupt nicht kalkulierbar sind.
Wie kommt der Spieler in einer neuen Stadt, einer neuen Liga, einer neuen Mannschaft klar? Wie gut kommen junge Spieler damit klar, wenn plötzlich Freunde und Familie weit weg sind? Was passiert, wenn sie plötzlich medial gehyped werden oder in ihren Leistungen einbrechen?
Es gibt ja zig Beispiele für Spieler, die bei einem Verein Weltklasse sind und beim nächsten eine totale Enttäuschung. Sind Jovic, Kolo Muani, Haller richtig gut oder eher schwach?
Und wenn man das weiterdenkt, muss man sich eingestehen, dass man Transfers eigentlich erst in der Nachschau bewerten kann, Krösche das aber in der Vorschau machen muss.
War die Verpflichtung von Marmoush zum Zeitpunkt der Verpflichtung so gut oder war da viel Glück dabei? War die Verpflichtung von Hauge zum damaligen Zeitpunkt eine so schlechte Idee oder war da einfach viel Pech dabei?
Was man festhalten kann ist, dass manche Manager ein glückliches Händchen haben, ein gutes Bauchgefühl. Die liegen dann auch nicht immer richtig, aber in der Gesamtschau sind die Ergebnisse positiv. Und wenn man sich unseren Kader anschaut, dann sieht man bei fast allen Spielern einen, teils deutlichen, Sprung in den Marktwerten.
Und ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verhandlungsstärke. Bekommen wir Spieler oft unter Marktwert und verkaufen wir sie über Marktwert? Lässt sich der Manager auf Spielchen ein, unter Druck setzen oder hinters Licht führen?
Und auch da hat Krösche ein richtig gutes Bild abgegeben. Bei Kostics und RKMs Streik ist er hart geblieben, einer musste bleiben, der andere ist erst gegangen, nachdem die geforderte Ablöse gezahlt wurde. Das hat Eindruck gemacht und dazu geführt, dass die Transfers von Pacho, Marmoush und Ekitike schnell über die Bühne gegangen sind.
Seine Fehler waren das zentrale Mittelfeld zu vernachlässigen, sich zu sehr darauf zu verlassen, dass Toppmöller schon eine Lösung findet, und dass er die langfristigen Auswirkungen der Transferstrategie auf den Zusammenhalt in der Truppe falsch eingeschätzt hat.
Wichtig ist jetzt, ob er daraus gelernt hat, diese Fehler in Zukunft vermeidet.
Also, einen Kaderumbruch braucht es nicht ? Die 3 Trainer in dieser Saison waren alleine schuld? Es werden einige Spieler alleine schon wegen den zu hohen Etat gehen müssen...wir backen ab sofort kleinere Brötchen....
Es muss einfach wieder Realität einkehren.
Im Verein, bei der Presse und bei uns Fans.
Realistisch ist das wir uns um die Plätze 5-8 mit Mannschaften wie den VfB, Freiburg und Hoppenheim streiten. Unrealistisch ist es mehr zu erwarten. Dazu fehlen uns die finanziellen Mittel.
Was wir brauchen ist zuerst eine zueinander einstehende Mannschaft. Die, die quer geschossen haben müssen weg.
Geholt werden müssen : Ein Abwehrchef und ein Mittelfeldstratege. Die werden Geld kosten. Der Trainer muss einer sein, der kein festgefahres Spielsystem hat, sondern das Spielsystem an die vorhandenen Spieler anpasst. Und wir müssen akzeptieren,daß wir etliche Junge Spieler haben, die halt nicht konstant liefern werden. Was wir aber verlangen können, ist das sich die Mannschaft auf dem Platz auch als solche präsentiert.
Und endlich wieder dem Gegner einen richtigen Kampf liefert.
Tja, wir sind in einer miesen s
Situation. Der Trainer muss ja auch Eintracht ohne EL wollen. Es wird nicjt wenige wunschkandidaten geben, die jetzt abwinken.
Der Folgeschaden der beiden Trainer ist immens....
Wir hatten drei Novizen, die mit dieser Mannschaft sang und klanglos baden gegangen sind.
Von daher sehe ich es als äußerst gefährlich an, jetzt wieder ein Jaissle, Eichner oder Tullberg "es mal versuchen zu lassen". Da hab ich null Bock drauf, dass sich hier noch einmal ein Trainer erst finden muss - und wir die ersten 5 Spiele halb abschenken, weil das Systemfußballspiel von den Spielern noch nicht gerafft wurde.
Wir brauchen einen erfahrenen Trainer, und da kommt nur Hütter und Tedesco (den ich nicht für passend halte) in Frage - wobei ich auch einen Roger Schmidt dazu zählen würde, vielleicht hat er ja genug von Japan...
Und der Truppe täte mal wieder ein Autoritätsperson wie Hütter ganz gut - nicht so durchgeknallt wie Riera, aber dem tanzt du als Spieler auch nicht auf der Nase rum.
Und wenn Krösche damit ein Problem hat, dann muss man ihn mal einnorden. Drei Trainerteams, alle versagt - und die Mannschaft scheiße zusammen gestellt. Da muss er die "Kröte" selbstbewusster Trainer halt schlucken...
Das habe ich alles nicht geschrieben, daher verstehe ich deinen Kommentar nicht. Aber ich stimme dir zu, dass man alles genau betrachten muss und die Trainer nicht allein schuld an der Situation sind. Von drei Trainern zu sprechen, finde ich nicht ganz richtig. Eine Übergangslösung würde ich jetzt nicht als festes Trainerteam bezeichnen, weil dafür es zu wenig Spiele und keine Zeit war. Und das unter Riera die letzten Wochen alles sehr speziell war ist ja oft genug gesagt worden. Weder Toppmöller noch Riera sind an allem schuld, aber da bin ich mir sicher, dass das bereits aufgearbeitet wird!
Wenn du die CL- Quali. als sang-und klangloses baden gehen betrachtest kann ich verstehen das deine Ansprüche etwas drüber sind.
Bitte nicht falsch verstehen... Wenn ein Hellman der eigentlich zuletzt völlig unsichtbar war vor ein paar Tagen bereits einen diesmal gewollten Umbruch prognostiziert hat, die Anzahl der Spielertransfers hat er konkret nicht beziffert, so kann man von mehr als eine Stellschrauben-Anpassung ausgehen. Anbei ein Auszug:
Auch Hellmann kündigte an: „Wir werden einen großen Umbruch nicht nur erleben, sondern ihn diesmal auch wirklich wollen. Das hat Markus (Krösche, Anm. d. Red.) schon deutlich gemacht. Wie viele das am Ende sein werden, das kann ich noch nicht sagen. Das ist auch nicht meine Aufgabe, das muss Markus machen. Aber es ist doch klar, dass du nach so einem Jahr ein paar Anpassungen vornehmen musst, die auch weit gehen müssen, in der Betrachtung: Wer hilft uns eigentlich in Zukunft weiter. Ob das dann zehn, zwölf oder 15 Spieler sind, das kann ich nicht sagen.“
Na dann ja wohl doch Tedesco, oder? Wenn einer von den bisher genannten positive Bundesliga Erfahrung hat, dann der! Ich versteh einfach nicht was es immer wieder für Vorbehalte gegen Tedesco gibt. Der lässt genau den Fußball spielen den wir in Frankfurt sehen wollen. Von mir gibt es da einen Daumen hoch, aber das ist auch nur meine unbedeutende Meinung. Hütter geht gar nicht, nach seinem damaligen unrühmlichen Abgang. Eichner und Tulberg haben null Bundesliga Erfahrung. Die Alternative wäre noch Roger Schmidt. Ob der das aber will? Wie wäre es mit Quälix Magath?
Wer auch immer kommt..
Wenn wir 50 Punkte holen und im Pokal das Viertelfinale erreichen, wirds ne sehr gute Saison gewesen sein. Der Verein tut gut daran, die Erwartungen etwas anzupassen und wieder etwas kleinere Brötchen zu backen. Das war auch die Ansage von Riera nach wenigen Wochen SGE. In der vergangenen Saison kamen einige Spieler mit dem Druck nicht klar, das ist offensichtlich.
Tatsache: Wir sind genau auf dem Platz eingelaufen, der die 5-Jahres-Tabelle widerspiegelt.
Letzte 5 Jahre:
1. Bayern: 391 Punkte
2. Dortmund: 333 Punkte
3. Leverkusen: 332 Punkte
4. Leipzig: 305 Punkte
5. Freiburg: 258 Punkte
6. Stuttgart: 251 Punkte
7. Hoffenheim: 244 Punkte
8. Frankfurt: 243 Punkte
9. Union: 231 Punkte
10. Mainz: 219 Punkte
11. Gladbach: 205 Punkte
Im Schnitt holten wir 48,6 Punkte und in dieser Saison sind wir mit nun 44 Punkten auch nicht sooo weit von entfernt. Das Pendel schlägt halt manchmal nach oben, und manchmal nach unten aus.
Die letzte Saison war mit 60 Punkten eine für die Geschichtsbücher, das war schon überragend. Hoffen wir, dass Krösche dieses Jahr nochmal einen Marmoush und Ekitiké findet, dann haben wir das Potenzial, das nochmal zu wiederholen.
Es stellt sich halt die Frage, ob wir nen Trainer holen, der Pokal kann (Glasner, Kovac) oder nen Trainer, der Liga kann (Hütter, Dino).
Das Problem der SGE: Wir haben ständig Spieler, die sich schneller entwickeln als der Verein und die sind dann wieder weg. Vielleicht sollten wir diese jungen Spieler langsamer entwickeln, dann gibts auch mehr Identifikationsspieler und ne stämmigere Basis.
Zudem sollten wir den Blick in den Rückspiegel nicht vergessen, denn mit Köln, Hamburg und Schalke gibts ein paar Schwergewichte, die auch ganz gern mal wieder europäisch spielen würden. Wenn von denen einer erstmal ins Rollen kommt, dann kann da durchaus mal ein europäischer Platz rausspringen.
Petri heil!
'Der Trainer muss einer sein, der kein festgefahres Spielsystem hat, sondern das Spielsystem an die vorhandenen Spieler anpasst.'
Hä? Wir hatten doch jetzt 2 Trainer, die das System ständig wechselten...je nach verfügbaren Spielern. Also die Aussage finde ich seltsam. Ein 'festgefahrenes Spielsystem' hab ich weder bei Dino, noch bei Albert gesehen.
Vielleicht bräuchten wir mal einen Trainer, der ein starres Spielsystem spielen lässt und die Spieler auf sein System anpasst. Das wäre mal ein Anfang nach dem Chaos.
Dreierkette, Fünferkette, Viererkette, 2er-Mittelfeld, 3er-Mittelfeld, 4er-Mittelfeld, 5er-Mittelfeld, 1 Stürmer, 2 Stürmer. Wir haben echt alles durchprobiert. Auch Riera hat zwei Stürmer spielen lassen, als vermehrt die Fragen aufkamen..aber das funktionierte mal gar nicht, und wir gingen baden. Kein Wunder bei der Laufarbeit unserer Stürmer.
Die Frage ist ja immer, was mit Kaderumbruch gemeint ist?!
Ich denke, der Kader hat Potential, einige ordentliche Spieler für ordentlich Geld zu verkaufen, die bei uns einfach nicht gut gezündet haben bzw nicht die Namen für einen Neuaufbau sind. Wahi, Skhiri, Larsson, Collins, Brown, Santos, Zetterer, Theate, Bahoya und Chaibi haben das Potenzial, ~130 Mio. in die Kasse zu spülen und um Amenda, Kristensen, Uzun, Knauff, Burkardt, Jupp und Younes herum ein GUTES Team aufzubauen. Bitte nicht an einzelnen Namen fest machen. Mir geht es grundsätzlich drum, dass wir gute Spieler zu Geld machen können um mit einem neuen Trainer und einem vorhandenen Stamm eine neue schlagkräftige Truppe aufzustellen können, wenn wir es schaffen, mit 2-3 guten Verpflichtungen die vorhandenen Stärken sinnvoll zu ergänzen. Ich habe schon die Hoffnung, dass nächste Saison besser wird. Und, das muss man ja auch einfach Mal sagen: JA, die Saison fühlt sich nach ABSTIEG an, ist aber hinter den großen Vier, starken Stuttgartern, überraschenden Hoffenheimern und ordentlichen Freiburgern dann eben doch Platz 8. Nicht gut, nicht genug, sehr enttäuschend. Aber halt auch weit weg von GAU.
Ich habe mir gerade den Artikel von Weidenfeller auf hr angetan. Eigentlich habe ich nur die Überschrift gelesen „die Eintracht ist auf einen Sprücheklopfer reingefallen“. Mal ganz abgesehen davon, dass der hr offensichtlich auch auf einen Schreiberling reingefallen ist, habe ich mir mal ein paar Kommentare zu dem Artikel durchgelesen.
Was manche da schreiben ist wirklich erschreckend. Ich komme mir vor wie auf einer Almwiese, auf der Kühe Gras fressen und hinten raus…… Ist das die Evolution? Ich wünschte mir, dass Leser und Zuschauer kritisch mit den „Informationen“ der Medien umgehen und diese nicht nur wiederkäuen und papageienartig nachplappern. Es wirft jedenfalls kein gutes Bild auf das Zwangsgebührenfernsehen und einen Teil der Zuschauer/Leser.
Für Leute die politisch interessiert sind und sich schon immer über die Berichte von Tagesschau und co gewundert haben, empfehle ich die Podcasts mit Alexander Teske, der jahrelang dort gearbeitet hat.
Ich sehe das anders. Wenigstens ECL hätte es sein sollen. Wir werden ein Finanzierungsthema bekommen...
Das erste Spiel wird im Pokal sein, das sollte ein neuer Trainer dringend überstehen. Denn sonst ist eine gute Einnahmequelle vor dem ersten Ligaeinsatz auch noch verbaut und das Transferfenster lässt weitere Kaderveränderungen auch noch zu. Wirkliches Einspielen einer Mannschaft ist so schwer.
Gruß SCOPE
Das was ich geschrieben habe, widerspricht Deiner Aussage doch gar nicht, oder?
Die internationalen Plätze werden (leider) in der kommenden Saison unsere geringste Sorge sein. Nach dem totalen Neuaufbau des Clubs können wir froh sein, wenn wir über 40 Punkte hinauskommen. Wir sind seit Monaten das formschwächste, unansehnlichste und ideenloseste Team in der BL. Das lässt sich auch durch Personalveränderungen nicht einfach abschütteln. Die kommende Saison tun wir gut daran, uns wieder zu stabilisieren und wieder eine neue Idee, Mentalität und Identifikation zu schaffen.
Alles andere ist Traumtänzerei und zeigt, dass viele im Club den Bezug zur Realität verloren haben. 50 Punkte sollten drin sein? Wer's glaubt wird selig.
Ich persönlich hätte nix gegen Hütter denke aber das es zu 100% nix wird. Das würde zu viel unruhe geben wenn es nicht sofort läuft. Wir hatten jetzt 2 Trainer welche sich über taktiken und strategien den Kopf zerbrochen habe, aber damit die Mannschaft nicht wirklich weiter gebracht haben. Es braucht einfach mehr als nur das Reisbrett. Wir sollten vielleicht wieder ein en Schritt zurück gehen und den Fokus auf Einsatz, wille und Biss setzen. Die Spieler müssen geil sein für die Eintracht zu spielen, bereit sein alles zu geben.
Der Trainer muss in der Lage sein alle Spieler heiß zu machen, auch die die auf der Bank sitzen oder auf der Tribüne. Mehr machen statt babbeln, die Wahrheit ist auf dem Platz.
Meinte nur dass ich den verlsuf eher richtung GAU einordnen, wobei ich feststellen, dass ich mit einer guten Trainerverpflichtung garnicht mehr so pessimistisch bin.
Wahre Worte
Subber....wieder einer der so nebenbei versucht, den dummen linksversifften Bürgern die Welt unter dem SGE Mantel zu erklären. Nee, danke...lass gut sein.
Was sind denn Wikingertugenden?
Rudern? Leude verhauen?
Saufen den Met bis keiner mehr steht?
Da passen dann aber leider unsere Kosten nicht dazu
Ähh Scheppe Kraus. Ich weiß überhaupt nicht von was du redest. Vielleicht solltest du dich vorher informieren, bevor du irgendwelche verbalen Attacken machst.
Ganz sicherlich möchte ich in diesem Forum keine politischen Debatten initiieren.
Du weißt, für was GAU die Abkürzung ist?
Ich rede vom zukünftigen Trainer, nicht von denen die gewesen und gescheitert sind.
Hütter z.B. spielt "All in " Fussball.
Hoch pressen, immer Vollgas, hohe Laufleistungen und viele Zweikämpfe 1 gegen 1. Hochattraktiv, aber wenn du keine adäquaten Defensivspieler hast, höchstgefährlich. Hütter bevorzugt fertige Spieler.Wir haben Spieler die "fertig" sind. Den Fussball lässt er überall spielen. Genau dieser Fussball hat uns die vielen Gegentore unter Dino gebracht.
Scheppe Kraus' Kommentar trifft es exakt.
Also generell war ich immer gegen die Hütter-Rückhol-Ideen, weil sein Abgang so peinlich und rattig war, aber zumindest bereut er aufrichtig und würde sicherlich wieder Esprit rein bringen. Er war tatsächlich an sich auch immer ein super Repräsentant der Eintracht mit seinen seinem Stil und seiner Eloquenz.
Jaissle fühl ich gar nicht, er kann zwar ein paar Erfolge vorweisen, aber er ist so ein Schaumschläger und ist schon ab und zu mit sehr gewagten Aussagen aufgefallen. Zudem hat er keine Bundesliga-Erfahrung im Gegensatz zu Tedesco, aber der geht gar nicht find ich, voll null Emotion, so hochfunktionaler Autist Typ 😆😄
Hütter kann ja Europa Cup, wenn einer in dem einen Pokalwettbewerb gut ist, dann kann er den anderen auch, dann wars im anderen halt mal Pech. In Österreich hat er zumindest mit Salzburg Titel und Pokal geholt, in der Schweiz mit Bern den Titel und das Pokalfinale erreicht. Mit Monaco war er Zweiter im ersten Jahr und dann haben sie ihn auf Platz 5, aber zu dem Zeitpunkt nur mit 3 Punkten Rückstand auf PSG gekickt, das war ziemlich lächerlich von denen nach so einem Ergebnis im ersten Jahr.
Aber was soll man sich lustig machen, die Eintracht hat Toppmöller auch auf Platz 7 gekickt nach Platz 3 in der Vorsaison mit nur 2 Punkten Rückstand auf Platz 6. Die Punkteausbeute war trotz den vielen Gegentoren auch diese Saison in Ordnung. Der Zeitpunkt des Trainerwechsels war voll daneben. Nach der Saison hätte man resümieren sollen. Da hat Krösche seine eigenen Prinzipien verraten, das war die Hybris.
Die letzten Ergebnisse von Toppmöller waren 1:0 gegen Augsburg, 1:1 gegen HSV, 3:3 gegen Dortmund, 2:3 gegen Stuttgart, 3:3 gegen Bremen. Das ist alles nicht toll, aber ja kein Untergang. Das ist aus fünf Spielen vier Mal gepunktet (Glasner hat mal 11 Unentschieden in Folge hingelegt, denkt immer dran). Bei 3-4 Niederlagen in Folge mit kaum eigenen Chancen kann man vielleicht denken, dass der Trainer das Team nicht mehr erreicht, aufgegeben hat und die gegen ihn spielen, aber doch nicht bei solchen Ergebnissen mit immer auch vielen Toren gegen die starken Gegner. Ich glaube tatsächlich, dass Toppmöller die Balance wieder gefunden und sich wieder gefangen hätte, sobald die Doppelbelastung in Verbindung mit Verletzungen vorbei gewesen wären. Burkhardt hat unter ihm z.B. super performed und Uzun auch vor der Verletzung. Die hinten waren auch angeschlagen und ausgedünnt. Das war einfach eine unglückliche Fügung, das passiert jedem Trainer mal. Wenn der Spieler dann wieder kommt, ist er ja erst nach 1-2 Monaten wieder bei 100%. Toppmöller ist ein viel besserer Trainer als er hier von vielen weiterhin dargestellt wird. Wenn es Platz 6, 3 und eventuell nochmal 6 oder 7 geworden wären, dann wäre das ein sehr respektables Ergebnis mit einem Club wie der Eintracht. Vermutlich wollte Krösche das verhindern, weil er wie wir alle die Pressekonferenzen nicht mehr ertragen hat. 😉 Sonst hätte er ihn ja schon wieder behalten müssen 😆😝
Der Zeitpunkt war auch zusätzlich scheiße, weil Interimstrainer so gegen diese Saison starke Gegner starten musste mit Hoffenheim und Leverkusen. Wenn dir da schon nur die halbe Mannschaft zur Verfügung steht, welcher Trainer soll da denn bitte gegen direkte Mitbewerber in guter Form sofort das Ruder rumreißen? Schmitt war auch ganz offensichtlich nicht auf die Situation vorbereitet worden und immer nur als Interimstrainer gedacht, diese böse, unfähige Mannschaft hat keine 3 Trainer verschlissen, wie hier einige behaupten.
Mit Hütter würde ich schon klar kommen, aber ich bin überhaupt nicht generell gegen einen Trainer aus kleineren Ligen. Lewandowski hat Mal in Polen gekickt und Hasebe mal in Japan, Alex Ferguson hat früher in Schottland trainiert. Kovac und Hütter selbst hatten keinerlei Bundesligaerfahrung als Trainer. Das sind deswegen ja keine Nichtskönner. Wenn man sich nur auf den deutschen Markt beschränken würde, wäre das eine viel geringere Auswahl an guten Leuten. Insbesondere die Länder um Deutschland herum mit großer sprachlicher Ähnlichkeit wie Schweiz, Österreich und Dänemark und vielleicht Niederlande bieten sich an, weil da viele Deutsch können und jeder Fußballfan bzw. -trainer immer auch akribisch die große Bundesliga verfolgen wird. Für Spieler und Trainer wird es bestimmt auch ein Ansporn sein, sich mal Bundesliga beweisen zu können. Daher könnte das mit Mike Tullberg auch klappen. Die österreichische, schweizerische und dänische Liga sind etwa gleichwertig, mit RB Salzburg ist es nur leichter, die Meisterschaft zu gewinnen. Wenn ein Trainer in einer B- bzw. C-Liga den Titel geholt und mit dem Team im internationalen Wettbewerb und Pokal gut abgeschnitten hat, dann hat er ja bewiesen, dass er es kann.
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