Die Frankfurter Eintracht hat beim 2:2-Remis gegen den Sport-Club aus Freiburg wiederholt zwei Gesichter gezeigt. Die Offensivabteilung um Younes Ebnouatlib, Jonathan Burkardt, Can Uzun und Ritsu Doan schießt vorne einerseits zwei Tore. Andererseits fallen hinten wieder Gegentore viel zu leicht. Vorne hui, hinten pfui – typische Muster, die ein wenig an die vergangene Spielzeit erinnern.
„Ich bin mit dem Punkt zufrieden“, begann Adi Hütter sein Eingangsstatement euphorisch. Schließlich hat man nicht gegen einen biederen Gegner aus der unteren Tabellenregion gespielt, sondern hatte es mit dem ungeschlagenen und Europa-League-Vorjahresfinalist SC Freiburg zu tun. „Weil die Leistung nicht genug war“, drückte der Österreicher dennoch postwendend auf die Euphoriebremse. Der Cheftrainer der Hessen haderte offenkundig mehr mit der Performance seines Teams als mit dem Resultat. Laut Hütter müsse man einen ganz anderen Auftritt hinlegen, „um gegen ein starkes Freiburg zu gewinnen.“ Dabei erwischten seine Mannen wie vor 14 Tagen gegen den FC Augsburg den perfekten Start: „In der ersten Halbzeit waren wir sehr effizient.“ Und selbst nach dem erneuten Ausgleich hing das 3:2 phasenweise in der Luft. „Dann hatten wir gute zehn Minuten, in denen man das dritte Tor schießen kann.“
In der Schlussphase drehten hingegen die Breisgauer auf, sodass die SGE mit dem Punkt letztlich gut bedient war. „Zum Schluss hatten wir das Glück auf unserer Seite.“ Die Leistung insgesamt sei nicht so gewesen, „wie wir uns das vorgestellt haben.“ Dass die Eintracht nicht an ihre Leistungsgrenze kam, hänge in Hütters Augen mit dem Gegner zusammen. „Freiburg war sehr, sehr gut organisiert und hat alle zweiten Bälle gehabt.“ Selbiges konnte der Fußballlehrer dagegen von seinen eigenen Schützlingen nicht behaupten: „Das, was wir letzte Woche in Mainz sehr gut gemacht haben, war heute überhaupt nicht der Fall. Wir waren viel zu weit auseinander, hatten keine zweiten Bälle, keinen Zugriff“, monierte Hütter, der bekräftigte: „Die Kritik ist berechtigt.“
Coach moniert fragile Defensive
Berechtigt dürfte auch die Kritik an der Hintermannschaft sein. Inzwischen steht Frankfurt bei zehn Gegentoren. Nur die drei Kellerkinder Hamburger SV, 1. FC Union Berlin und Borussia Mönchengladbach kassierten mehr. „Wir kassieren zu viele Gegentore“, konstatierte auch der 56-Jährige. Das zweite Gegentor, dem ein eigener Ballverlust vorausging, ärgerte Hütter besonders: „Es ist ein klares Geschenk an Freiburg. Das muss man klar sagen.“ Eine Situation kurz nach der Pause, die Erinnerungen an das desolate 1:4 gegen die Fuggerstädter hervorrief: „Sie haben es mit dem Chip auf den zweiten Pfosten super fertig gespielt. Wir sind klar im Ballbesitz, verlieren aber den Ball an der Außenlinie und kriegen ein sehr billiges Tor. Sehr, sehr ähnlich wie gegen Augsburg.“ Hütter wurde infolgedessen deutlich: „Das müssen wir schleunigst abstellen. Dafür habe ich kein Verständnis. Das ist zu wenig professionell.“ Dabei fehlten dem Trainer die Basics, die seine Mannschaft noch eine Woche zuvor beim Nachbarschaftsduell mit dem 1. FSV Mainz 05 gezeigt hatte: „Heute habe ich das Gefühl gehabt, dass die letzte Spritzigkeit, Agilität, Energie gefehlt hat. Deswegen haben wir das Spiel über 90 Minuten nie wirklich in den Griff bekommen.“ Besser machten es aus seiner Sicht die Gäste aus dem Schwarzwald: „Sie waren im Block viel besser, stabiler und agiler. Das haben wir heute vermissen lassen.“
Über 90 Minuten fehlt die Kraft
Extrem auffällig ist dabei die Fitness, die aus unerklärlichen Gründen bei den Hessen nachlässt. Bei Union Berlin, zuhause gegen Augsburg schon ab der zweiten Hälfte und auch zuletzt gegen Freiburg ließen die Kräfte nach. „Freiburg ist ein Verein, der schon über Jahre hinweg einer der Topmannschaften der Bundesliga ist, wenn wir vom physischen Aspekt sprechen“, versuchte Hütter, eine Erklärung zu finden, und erkannte auch die Defizite seiner Spieler: „Wir sind sicherlich noch nicht dort.“ Besonders ins Auge sticht dabei die Tatsache, dass die SGE in allen vier Partien in Führung, aber nur einmal als Sieger vom Platz ging. Hütter möchte dennoch diesen Negativtrend nicht auf das Fitness-Thema kaprizieren. „Jetzt kann man sagen: Es liegt am Physischen. Das wäre mir aber zu einfach. Wir müssen weiterhin hart daran arbeiten, dass wir über einen längeren Zeitraum viel, viel besser sind.“ Der Schlüssel zum Erfolg: „Man muss hart trainieren.“ Dass sich Training auszahlt, beweisen die Statistiken zur Laufdistanz und zu intensiven Läufen. Dort gehört die Eintracht jeweils zur Spitzengruppe. „Wir haben viele Dinge umgestellt und laufintensiver gestaltet. Wenn man über die nackten Zahlen spricht, was die Bundesliga betrifft, sind wir unter den Top vier“, hob Hütter hervor. Diese Werte müssten sich allerdings auch auf dem Platz widerspiegeln. „Wir machen aber grundsätzlich gegenüber Freiburg ein paar Fehler.“
Zurück zum 4-2-2-2: Ebnoutalib gibt den Ausschlag
Nach den ersten vier Spieltagen kann nun ein erstes Zwischenfazit gezogen werden: Für die SGE stehen fünf Punkte (ein Sieg, zwei Remis und eine Niederlage) zu Buche. Infolgedessen stellt sich die Frage, wo die Adler abgesehen von der Tabelle aktuell stehen? „Das ist momentan nicht einfach zu beantworten.“ Hütter und die Eintracht hatten das klare Ziel, mit dem ersten Heimerfolg in die Länderspielpause zu gehen: „Natürlich hätte ich mir heute einen Sieg gewünscht, um sieben Punkte zu haben.“ Für Hütter, so bescheiden, wie man ihn kennt, kommt Schwarzmalerei dennoch nicht infrage. „In der Phase würde ich kleinere Brötchen backen. Fakt ist auch, dass wir viele junge Spieler an die Bundesliga heranführen müssen. Nicht nur, was die Grundordnung betrifft, von 4-3-3 auf zwei andere unterschiedliche Systematiken. Viele neue Spieler, andere Idee von Fußball. Deswegen dauert es alles“, räumte der Ex-Profi ein.
Apropos Grundordnung: Für das Freiburg-Spiel entschied sich Hütter wieder zur Rückkehr zum 4-2-2-2. Das hing mit Ebnoutalib zusammen, der in Mainz der Umstellung zur Dreierkette zum Opfer fiel und gestern wieder an der Seite von Burkardt stürmen durfte. „In Mainz haben wir Younes Ebnoutalib rausgenommen. Er hatte vier Scorerpunkte und heute hatte ich das Gefühl, dass es gegen Freiburg passen könnte mit beiden Spitzen. Es haben beide getroffen“, freute sich Hütter. In der Startelf stand nach einem starken Auftritt in Mainz auch Noel Aséko. Aufgrund von Fitnessrückständen kann der Sommerzugang vom FC Bayern München bisher nicht über die volle Distanz agieren, wie Hütter bereits erklärt hatte. In Mainz nahm Hütter den 20-Jährigen nach rund einer Stunde vom Platz. Gegen Freiburg musste Aséko bereits nach den ersten 45 Minuten ersetzt werden. „Ich habe Noel Aséko rausgenommen, weil er platt war. Er ist physisch bei Weitem nicht da, wo er sein muss. Es ist alles neu für ihn, Bundesliga usw. Aber er wird schon seinen Weg gehen“, begründete Hütter.
Auch Ritsu Doan musste der Coach gezwungenermaßen auswechseln. „Ritsu Doan, der sich bereits in der Pause nicht top gefühlt hat, musste ich rausnehmen, was ich natürlich nicht gerne getan habe. Aber das sind die Umstellungen, die man manchmal vornehmen muss.“ Bei Raphael Onyedika, der nach Abpfiff über Schmerzen klagte, kann Hütter noch kein Update geben: „Er hat Probleme an der Schulter. Wir haben jetzt noch keine genaue Diagnose. Das wäre zu früh. Deswegen müssen wir jetzt abwarten.“






17 Kommentare
Guten Morgen Emre,
„Nach vier Spieltagen, steht ein Sieg, zwei Remis und zwei Niederlagen…“
;-)
Da ist schon das Spiel in Leipzig eingerechnet.
Gefühlt wieder auf 3er bzw 5er.
Den stürmer nach max 60 min auswechseln, damit mehr Power nach vorne ist.
Aber adi wirds schon richten.
Bin ich eigentlich der Einzige dem Uzun so gar nicht gefällt? Fußballerrisch über jeden Zweifel erhaben und ohne ihn würde mMn auch nix gehen, aber gerade gestern ist er nach jedem Ballverlust (und das waren einige) trabend auf dem Rückweg?! Die Körpersprache war gruselig. Mit Ball am Fuß ein absolutes Genie, aber als Mitspieler wäre ich gestern wahnsinnig geworden...
Nein, Du bist nicht der Einzige...uzun ist zwar für das kreative, offensive da, aber sind wir ehrlich: bis auf wenige szenen und flanken war er gestern total unauffällig...und seine körpersprache ist ne katastrophe...da würde ich als mitspieler ausflippen...das kann dann schnell dazu führen, dass es im team kippt- da hat der Adi noch einiges zu moderieren, aber ich hoffe und glaube, dass er das hinkriegt...
Für mich ist Aseko unser Schlüsselspieler. Er hat eine brutale Präsenz im Mittelfeld. Ohne ihn überlassen wir dem Gegner zu viele Räume und werden hinten reingedrängt. Højund kann das nicht annähernd abdecken, leider. Ich hätte mir vielleicht Götze gewünscht.
Uzun war heute leider schwach. Defensiv empfand ich das phasenweise als Arbeitsverweigerung.
Wir sind auf manchen Positionen gut besetzt, auf manchen allerdings sehr schlecht.
Auch wenn es nicht gerne gelesen wird, die Außen sind ein großes Problem.
Baum irrt leider nur rum, seine Seite war ständig frei. Kosugi sieht natürlich bissig aus, aber ganz ehrlich, von Beiden kommt da nichts. Ich habe nicht eine einzige offensive Flanke gesehen und das Defensivverhalten besonders von Baum ist unterirdisch.
Unser DM / ZM wird sich einspielen, da mache ich mir keine Sorgen. Brassier gefällt mir bisher gut, Koch ist einfach kein Abwehrchef. Und das sage ich sehr wohlwollend. Meine Hoffnung ruht da auf Collins.
Uzun wird auch wieder Spiele entscheiden. Solche Charaktere haben oft 1,2 Spiele wo gar nichts läuft. Einen wie Götze als BU in der Hinterhand haben auch nicht viele Mannschaften.
Atubolu für mich der Königstransfer, sowohl spielerisch, als auch vom Typ her.
Sehe ich ziemlich ähnlich...
Kosugi und Baum reißen sich den Arsch auf, aber es kommt in offensiven Zweikämpfen leider gar nichts. Sie können sich da leider nicht durchsetzen. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf - vllt wird das noch besser.
Bei Aseko hat man gesehen, dass er in der 1. HZ einige top Balleroberungen hatte - so kann man zu Torchancen kommen!
Uzun war gestern ein Totalausfall. Und da merkt man leider, dass die SGE schon ziemlich abhängig ist von ihm.
Brassier super, Koch ist im 1vs1 aktuell nicht auf seinem Niveau. Gestern hat er beim Gegentor den starken Fuß von Scherhant fragwürdiger Weise offen und ihn nach innen ziehen lassen - klarer Bock. Ich bin zwar ein Fan der Viererkette, aber vllt sollte Hütter aktuell eher 3er spielen lassen, damit Koch in der Mitte nicht so viele Zweikämpfe führen muss.
Das größte Problem ist aber in meinen Augen die fehlende Fitness der Mannschaft.
Brassier gefällt Dir gut? Was AH nicht erwähnte war die Tatsache, dass statt man den Ball ins Aus schlägt, diesen an der Mittellinie vertändelt und dann läuft Brassier nach Innen, statt den Flankengeber zum 2:2 anzugreifen, was war das für eine Aktion als Verteiliger? Baum und Kosugi hatten es schwer, hier stimmt immer noch nicht die Abstimmung mit dem defensiven Mittelfeld und leider sind viele Spieler auch noch bei den Nationalmannschaften. Das Team wird sich finden und ich bin mir sicher, das Brassier diesen Fehler kein zweites Mal begehen wird.
Uzun hatte nie einen Gegenspieler gegen den Ball. Offensiv oft die Räume eng gemacht wenn er in die Mitte zieht, die aber oft zu war. Schlenderte oft gemütlich rum. Der ist so ein guter Kicker, macht sich durch seine sorglose Art viel kaputt. Und die Mitspieler finden das bestimmt auch nicht immer gut.
Leute, was wollt ihr? Wie kann man denn gegenüber Baum und Kosugi eine dermaßen hohe Erwartungshaltung haben? Die haben in der Bundesliga noch nie regelmäßig gespielt und jetzt werden sie jede Woche reingeworfen! Es ist doch absolut geil, dass sie das zu schätzen wissen und sich den Allerwertesten aufreissen! Hier wurde vielfach gefordert, dass wir unsere Talente einsetzen sollen, und wenn es dann tatsächlich mal konsequent gemacht wird, wird auch wieder gemeckert. Adi macht das aus meiner Sicht richtig, indem er sie einfach immer wieder spielen lässt. Dadurch gewinnen solche jungen Spieler Stabilität und Selbstvertrauen. Was meint ihr, was die für eine Lernkurve in dem Alter haben werden, wenn sie Monate lang zocken?! Und Baum wurde auch für die U21 nominiert. Da werden Stammspieler in dem Alter gesucht. Kann also nicht sooo schlecht sein, der Junge.
Eintracht hat mit Glück und Atubolu 1 Punkt geholt, gewöhnt euch dran, mehr hat die Mannschaft derzeit nicht zu bieten. In Teilen zu grün und schlecht und die Kondition lässt auch zu wünschen übrig. Das Teansferfenster wurde nicht gut genug genutzt.
Uzun hätte man verkaufen sollen, nicht Brown
Hallo osthessenadler,
danke für den Hinweis, sehr aufmerksam von dir. Ich habe die Stelle umgehend korrigiert. Ich war schon im Halbschlaf, als ich den Text geschrieben habe. :D
Ich bin mir nicht sicher, ob es sinnvoll ist, nach vier Spieltagen wieder an einzelnen Spielern rumzunörgeln.
Nee, du bist net der Einzige.
Ich hab mich betr. gestern noch zurückgehalten; aber mich bereits über sein ostentativ teilnahmsloses Getrotte und Getrabe gg. Union u. Augsburg aufgeregt.
Übrigens auch am und mit Ball fabriziert er einfach zu oft für seine Klasse unbegreifliche Ballverluste: geht z.B. gerne gg. 2 Gegner ins 1gg.1, obwohl er kein spezieller Dribbelfürst ist, rennt sich dann im Pressing fest, verursacht Kontersituationen. Man weiß nicht recht, welchen Weltmeisterkickern er nacheifert, wenn er auf dem Platz wie ein Zaungast wirkt: Özil oder Messi? Sollte er allerdings der Überzeugung sein, damit bereits einen eigenen Stil ausgeformt zu haben, darf man hoffen dass Adi endlich einschreitet.
Ich als Trainer würde ihn etwa mit der Begründung runter nehmen, dass er ja schon ne Weile überdeutlich signaliere: 'Hab keine Körner mehr!'
[Welchen Impact er gleichwohl haben kann, zeigt er dann gg. MZ.]
Ich sehe im Moment noch das Problem, das wir das Zentrum nicht dicht bekommen und dadurch unsere IV überdurchschnittlich häufig in die 1-1 Situationen schicken. Mir fehlt es noch bei Onyedika und Aseko das sie die Lücken schließen, klare defensive Zweikampfführung und klare Abläufe im Verteidigen im Zentrum mit dem IV-Verbund. Es fehlt noch klar an Abstimmung. Dies ist sicherlich noch etwas was kommen wird, weil es trainierbar ist und gemeinsame Zeit benötigt. Ist das Zentrum dicht, können die IV auch besser die AV führen/coachen, was sie ebenfalls noch benötigen.
Unser Problem liegt im Moment noch hinten, vorne schießen wir unsere Tore und haben zwei Stürmer, die bereits in 4 Spielen zusammen 7 Tore erzielt haben. Das ist schon sehr gut. Unsere Anzahl an Gegentoren ist einfach zu hoch, da gebe ich AH deutlich recht.
Unsere Chancen in Halbzeit 2:
Doan Drehschuss, sehr knapp vorbei, nicht zu halten für Backhaus.
Burkardts 100% Chance, wo er Backhaus abgeschossen hat.
Uzun Aussenpfosten und Aussennetz.
Mehr haben auch die Freiburger nicht hingekriegt.
Die zweite Halbzeit war spielerisch besser als die erste. Haben aber leider nicht getroffen.
Zu den Jungen Spielern:
Baum wird Nationalspieler werden.
Kosugi wird einer der besten Linksverteidiger der Bundesliga.
Uzun braucht nen Arschtritt, vorm Spiel, in der Halbzeit, und während der zweiten Halbzeit alle 2-3 Minuten.
Hojlund hat diesen riesen Fehler an der Aussenlinie gemacht. Wenn er das Foul ziehen will , muss er fallen und zwar auf den Ball. Oder einfach den Ball vorher zu Atu oder ins Aus kicken.
Adi wird es schon hinkriegen.
Wird aber Zeit brauchen.
Wer keine Geduld hat, sollte sich nach den Spielen mal Adis letzte Saison bei uns angucken.
Nach Spieltag 10 waren wir glaub Ich Platz 11 in der Tabelle.
Danach sind wir abgegangen wie die Raketen, bis dann halt Adi seinen Wechsel zu früh verkündet hat.
Adi war nach dem Spiel im Gegensatz zu den allermeisten im Umfeld wohl richtig angefressen. Eigentlich gehört sich das ja genau so - wobei es v.a. im letzten Jahr meist umgekehrt war. Es liegt wohl daran, dass die Truppe wieder Spirit in die Ränge schickt. Es ist wieder sowas wie ne Beziehung mit den Fans entstanden, die zu echter Eintracht wachsen kann. Insofern: Gehe ich wie die meisten von uns etwas nachsichtiger z.B. mit Oskars kapitalem Bock um als Adi.
Das gilt wohlgemerkt nicht für Cans Allüren, denn das is nix, was nem Spieler passiert - das ist mutwillig und in mehrerer Hinsicht inakzeptabel.
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