Adi Hütter ist noch lange nicht fertig mit der Eintracht. (Bild: Rhode)

Seit etwa zweieinhalb Jahren sitzt Adi Hütter nun bereits auf der Trainerbank von Eintracht Frankfurt. Die Zeit war geprägt von großen Erfolgen und teils ebenso großen Enttäuschungen. Im Interview mit „11Freunde“ blickt der Österreicher insbesondere auf seine Anfangszeit bei den Hessen zurück und erklärt warum er sich als Spieler gegen einen Wechsel in die Bundesliga entschied.

 

Eintracht hatschon lange einen beson­deren Platz in meinem Leben“

Hütter verließ seine letzte Station in Bern mit der ersten Meisterschaft der Young Boys seit 32 Jahren und somit als gefeierter Held. Soweit ist der bei der SGE noch nicht, dennoch sei die Aufmerksamkeit durch Medien und Fans in Frankfurt und Deutschland auf einem anderen Level, als in der Schweiz oder Österreich. „Alles ist viel größer: mehr Fans, mehr Medien, mehr Qua­lität. Das ist in Öster­reich und der Schweiz nicht so aus­ge­prägt. Zu hun­dert Trai­nings in Bern kamen viel­leicht bei zwei, drei Ein­heiten ein paar Zuschauer vorbei. Hier in Frank­furt sind bei jedem öffent­li­chen Trai­ning Hun­derte am Platz.“
Das Anheuern als Cheftrainer war jedoch nicht der ersten Kontakt Hütters in seiner Karriere mit der Eintracht. Der Vorarlberger schoß die Hessen mit Casino Salzburg 1994 aus dem Viertelfinale des Uefa-Cups. Ein bis heute markantes Erlebnis für Hütter. „Das Rück­spiel in Frank­furt war eins der besten Spiele, die ich je für Casino Salz­burg gemacht habe. Wir spielten lange Zeit in Unter­zahl und gewannen im Elf­me­ter­schießen. Der öster­rei­chi­sche Team­chef Her­bert Pro­haska sagte nach Abpfiff ​Hütter war der beste Mann auf dem Platz!“ und berief mich erst­mals in den Kader der Natio­nalelf. Allein des­halb hat die Ein­tracht schon lange einen beson­deren Platz in meinem Leben.“

Beinahe wäre die Eintracht jedoch nicht der erste Station in Deutschland für den Österreicher gewesen. Als Spieler bekam Hütter 1996 ein Angebot vom damaligen Bundesligisten 1860 München. Mit Salzburg hatte er aber die Chance zum dritten mal Meister zu werden, während die Münchener irgendwo im unteren Drittel der Tabelle verweilten. Letztlich entschied er sich gegen ein Engagement. „Ich habe mich damals gescheut, diese Kom­fort­zone zu ver­lassen. Des­halb habe ich mir geschworen, wenn ich je wieder die Chance bekomme, muss ich sie nutzen. Daran erin­nerte ich mich, als ich ent­schied, ins Aus­land nach Bern zu wech­seln.“

„…weiß ich nicht, ob Sie mich hier heute inter­viewen würden.“

Bei seinem Amtsantritt hätte Hütter durchaus in kleinere Fußstapfen treten können, schließlich hatte Vorgänger Niko Kovac gerade den Dfb-Pokal nach 30 Jahren wieder nach Frankfurt geholt. „Natür­lich war der Druck in Frank­furt enorm, aber wie Fredi und Bruno auf mich zuge­kommen sind, hat mir die Ent­schei­dung sehr erleich­tert. Ich war einer von drei Kan­di­daten, aber schluss­end­lich sind die Würfel für mich gefallen. Und auch wenn der Druck anfangs von außen groß war, intern habe ich durch die beiden noch kei­nerlei Druck ver­spürt.“
Dieser Druck stieg jedoch unweigerlich nach dem ausscheiden in der ersten Pokalrunde und dem schwachen Start in der Bundesliga. Mit dem Heimspiel gegen Hannover 96 kam schließlich der Wendepunkt. „Die Partie gegen Han­nover 96 am 6. Spieltag war ein Schlüs­sel­spiel. Hätten wir da ver­loren, weiß ich nicht, ob Sie mich hier heute inter­viewen würden. So aber folgte auf den 4:1‑Heimsieg eine sehr posi­tive Phase: ein Sieg gegen Lazio in der Europa League, drei Punkten gegen Hof­fen­heim und schließ­lich das 7:1 gegen For­tuna Düs­sel­dorf. Damit war das Band durch­schnitten und am Sai­son­ende wurde ich, der Abschuss­kan­didat, zum ​Trainer des Jahres“ gewählt. So schnell geht es manchmal im Fuß­ball.“

Weiterentwicklung des Vereins Priorität 

Wie wohl jeder Sympathisant der Eintracht, würde Hütter die SGE gerne sobald wie möglich wieder auf der internationalen Bühne sehen. Im Vordergrund stehe es jedoch zunächst die Mannschaft stätig weiterzuentwickeln. „Natür­lich wollten wir uns fürs inter­na­tio­nale Geschäft qua­li­fi­zieren. Aller­dings müssen wir uns fragen, ob wir als Verein so gefes­tigt sind, dass wir jedes Jahr einen inter­na­tio­nalen Wett­be­werb anpeilen können. Ich glaube näm­lich, soweit sind wir noch nicht. Inso­fern ist es nicht schlecht, jetzt ein Jahr lang die Mann­schaft mit Bedacht wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, um ins­ge­samt ein höheres Level zu errei­chen.“ Dies hieße jedoch nicht, dass man sich unbedingt bereits dieses Jahr wieder international qualifiziert. Dass der Trainer diese Entwicklung mitgehen möchte zeigte er zuletzt mit seiner Vertragsverlängerung bis Sommer 2023. Hütter ist mit der Eintracht noch längst nicht fertig:  „Ich bin jeden­falls nicht her­ge­kommen, um wieder weg­zu­gehen. Ich will beweisen, dass ich mich hier über Jahre durch­setzen kann!“

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30 Kommentare

  1. Rode und Kohr, nehmt Euch für nächsten Sommer nichts vor. Es kann sein, dass Jogi bei Euch anruft. Marco Russ, hol die Fußballschuhe aus dem Keller! 🙂

  2. drei Fragen:

    – was meint er mit höherem Level? Spielerisches Level kann er ja nicht gemeint haben.
    – wie meint er das mit dem „Weiterentwickeln“, wenn wir mittlerweile mit die älteste Elf der BL aufm Platz haben?
    – wo ist der Ehrgeiz, wenn man die EL noch nicht mal „anpeilt“? Scheitern kann man, aber nicht mal versuchen?

  3. Für mich hat Adi insgesamt in der gesamten Zeit zu wenig aus den vorhandenen Möglichkeiten gemacht die wir in seinem ersten Jahr hatten. Finanziell und auch von der sportlichen Entwicklung her. Wenn man sieht, dass die beiden teuersten Einkäufe der Vereinsgeschichte überwiegend nur auf der Bank sitzen , hat man da mehr oder weniger Kohle verprasst . Die Entwicklung von Rohdiamanten wie N’Dicka stockt, auch bei anderen Spielern ( da Costa, Chandler, Hinti ) etc. hat man den Eindruck, dass die eher abbauen als zulegen. Auch Kostic zeigte vor seiner Verletzung absteigende Form.
    Positiv ist sicherlich Silva hervorzuheben und auch Barkok und Younes bringen neuen Schwung.
    Insgesamt hat es Adi leider nicht geschafft nach dem Pokalsieg und die El-Halbfinale uns zu einem Club zu machen der grundsätzlich ins obere Drittel der Tabelle gehört.
    Von daher vermute ich werden wir weiter im Mittelmaß versinken und da auch erstmal bleiben. Sehe eher ein sinkendes als ein höheres Level.

  4. @ euroadler, gut beobachtet. Kein Widerspruch.

    Anmerkung: Weder Sow noch Kohr wurde verboten besser zu werden. Speziell Sow durfte auch nach mäßigen Vorträgen ran.
    Warum DDC „so schlecht“ wurde … hat das was mit Hütter zu tun?

  5. @1 ich hoffe ja mal wenn Jogi anruft sucht er zwei Leute zum Skat spielen 😉 Jetzt habe ich gestern mal ausnahmsweise ein Spiel der Nationalmannschaft angeschaut (eigentlich weil ich die Spanier gerne sehe) und muss sagen uiuiui. Mt Kohr und Rode wären wir sicher nicht schlechter gewesen und zum Glück durfte Trapp auf der Bank sitzen. Hochnotpeinlich gegen lediglich gute Spanier.
    Wenn man Hütter loswerden will, vielleicht als Nationaltrainer? Nur mal informativ wenn würdet ihr gerne anstelle von Löw sehen?

  6. ( Habe meinen Vorschlag – Armin Veh – eben wieder gelöscht.)

    🙂 🙂

  7. Bei DDC muss man einerseits Hütter zu Gute halten, dass er anfangs letzte Saison auch erst an ihm festgehalten hat (da war er seiner Linie treu) aber dann ihn andererseits mehr oder weniger fallen lassen hat. Das scheint allgemein so Adis Stil zu sein, wie auch bei Sow. Erst lange an ihm festgehalten und dann fallen gelassen, wo man jetzt den Eindruck hat, dass er uns eigentlich auch wieder helfen könnte. Kohr etwas anders, aber im Prinzip ähnlich. Scheint irgendwie Methode zu haben bei Adi. Vielleicht sieht er als Positivbeispiele auch nur Silva oder Kamada (letztes Saisondrittel),was ihm dann Recht gibt. Für mich ist das aber eine sehr unflexible Vorgehensweise. Genauso wenig wie Sow mehrere Monate es verdient hatte immer zu spielen, genauso wenig hat er es nicht verdient, jetzt fast gar nicht mehr zu spielen. Sow hat Stärken, aber nicht gegen jeden Gegner. Momentan wo wir sehr oft ins offene Messer laufen (siehe Stuttgart) könnte ich mir ihn aber auch wieder gut vorstellen, da er viele Löcher zuläuft.

    Dann hat @vex auch richtig festgestellt, dass man es nicht geschafft hat z.B. für Abraham oder Hasebe Nachfolger aufzubauen bzw. eine der ältesten Mannschaften haben. Dass die beiden immer es wieder geschafft haben in die Stammelf ist einerseits sehr lobenswert und verdient Respekt, zeigt anderseits aber auch, dass Adi niemand von den Jungen auf ein vergleichbares Level heben konnte. N`Dicka müsste eigentlich nach Adis Logik diese Saison Stammspieler sein nach seiner Entwicklungsphase oder viel näher dran sein an der ersten Elf.

  8. Schade ist., dass hier immer nur negativ in die Kerbe geschlagen wird. In der Zeit wo Adi das Zepter schwingt als Trainer hat sich einiges beweg!.

    Im Vegleich zu (ausgenommen Kovac) Veh, Schaaf, Daum, Skippe, Funkel, Reimann, Kraaz doch eklatant. Aber ist ja eigentlich wurscht denn egal wer Trainer ist der hat es einfach nicht leicht. Schön zu wissen das es die DIVA am Main nicht mehr gibt. Hat es abgegeben an die Fans. Die sind die Diva mittlerweile *lol* Forza

  9. Gestern zum ersten Mal seit ewig die Nationalmannschaft geschaut. Kam beim 3:0 dazu und dachte, das könnte interessant werden;)
    Ganz ehrlich, ich dachte, da fehlt ein Rode. Schön bissig im Anlaufen…das hat ja komplett gefehlt oder vielleicht gelten in Sevilla die Corona-Abstandsregeln auch auf dem Platz?
    Neuer Trainer: Schweinsteiger, Lahm oder ein anderer relativ junger, der noch nicht allzu lange weg vom Platz ist.

    Adi: dass er so schlecht hier wegkommt, ist mir immer noch ein Rätsel. Das mag an der hohen Erwartungshaltung liegen und dass er die beste Saison (seit wie lange?) halt direkt in seiner ersten hatte. Seitdem mehr als gut den Laden über Wasser gehalten und meiner Meinung nach auf Kurs zu mit Leverkusen und Gladbach in einem Atemzug um die CL-Plätze genannt zu werden. Wer hätte das vor Adi gedacht und selbst nach der Ausnahmesaison mit Abgang der Büffel war das bestimmt nicht zu erwarten.
    @2. vex: Den Blödsinn mit dem ältesten BL-Schnitt auf dem Platz verstehe ich genauso wenig. Steht Ndicka für Hase in der ersten 11, sind es direkt 1,5 Jahre weniger und damit ca. Durchschnitt aller BL-Mannschaften. Kommt dann noch Tuta für Vadder in die erste 11, sind wir bei den jüngsten Mannschaften. Man sollte nicht Probleme sehen, wo keine sind.

  10. @10…

    Und würde Schubert für Trapp spielen, hätten wir nochmal ne um 8 Jahre jüngere Elf.

    Stwht er aber nicht. Also ist die Mannschaft so alt, wie sie eben auf dem Platz steht.

  11. @11
    wenn es keine Nachrücker gäbe, würde ich hier ein Problem sehen. Aber ist doch klar, dass Ndicka, Tuta, Barkok, Younes bald Startelf sind.
    Die Bayern mit ihrem alten Lewandowski und Choupo-Motang haben da keinen Nachrücker;)

  12. @9 Also ich werde die Aufstiege u.a. mit Funkel und auch die 12.000 Fans in Bordeaux unter Veh nicht vergessen. Die hatten keine 80-100 Millionen brutto zum ausgeben. Von daher sollte man vorsichtig mit solchen Vergleichen sein.
    Adi hatte ein gutes Jahr, aber auch viel Früchte von NK und dem Pokalsieg geerntet. Im Endeffekt geht die Entwicklung leider bergab bzw. sehe ich die Weiterentwicklung nicht. Wo ist Sie denn konkret?

    @10
    Hätte hätte Fahrradkette…
    Es geht ja um die richtige Startelf bei dem Vergleich und nicht um die Einwechslungen . Wenn Abraham im Winter geht entsteht eine große Lücke.
    Auf Leverkusen und Gladbachniveau waren wir mal 1-2 Jahre , mehr nicht. Seit letzter Saison hat sich das erledigt. Gladbach spielt erfolgreich CL und hat in der BL die schweren Brocken schon hinter sich und wir noch vor uns, dann schauen wir mal wo die stehen und wir stehen in der WP. Leverkusen rotiert 6 Mal nach der EL und haut Freiburg bei denen daheim 4:2 weg.
    Davon konnten wir letzte Saison nur träumen.

  13. Hütters Stärken:
    -Siegermentalität
    -immer nach oben orientiert bzw. reicht ihm Mittelmaß nicht, was unser Verein dringend gebraucht hat nach 13 Jahren Bruchhagen.
    -tritt immer sehr Selbstbewusst auf (gerade noch so, dass man es nicht arrogant nennen muss, auch wenn er mir manchmal zu oft von seinen eigenen Erfolgen schwärmt).
    -strahlt auch in schweren Situationen Ruhe aus.
    -grundsätzlich ein offensivdenkender Trainer, auch wenn das momentan anders rüberkommt.

    Hütters Schwächen:
    -reagiert oft zu langsam auf offensichtliche Fehler.
    -wenig kurzfristige taktische Flexibilität, dadurch alles zu berechenbar für den Gegner. Entweder stur Dreierkette oder stur Viererkette und das dann jeweils über Wochen/Monate. Richtige Spitzentrainer passen das System wöchentlich an (wenn sie nicht wie Bayern auf allen Positionen besser sind als der Gegner). Siehe Streich und Nagelsmann. Letzterer wird sich am Samstag angucken wie wir kommen und dann kurzfristig einen seiner 3 Matchpläne auspacken. Bei Hütter gibt’s immer nur den einen Plan, was mich am meisten stört.
    -kluge Rotation bekommt er nicht hin.
    -betreibt bei Ilsanker (meiner Meinung nach) Vetternwirtschaft, was absolut nicht klar geht im Profifussball. Das Argument „einzig klarer 6er“ ist bla bla, weil Kohr auch oft genug in seiner Karriere klarer 6er war. Spielt eher seit Hütter offensiver und schmunzelt vermutlich über diese Aussage.
    -manchen Spielern wird gefühlt mehr verziehen als anderen.

    Hütter ist nach wie vor ein guter Trainer, vor allem wird es aktuell keinen besseren (verfügbaren) geben. Klar ist aber auch, dass er doch nicht so überragend ist wie man nach seiner ersten Saison dachte. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Trotzdem bin ich der Meinung, dass es unterm Strich genau die richtige Entscheidung von Bobic war ihn damals zu holen. Die Ergebnisse nach der aktuellen Saison (ohne Dreifachbelastung) sollten darüber entscheiden ob man den Weg gemeinsam weitergeht oder nicht. Von einer überstürzten Trainerentlassung während der Saison halte ich nichts, so lange wir nicht wie letzte Saison erneut unten reinrutschen. Es reicht auch nicht, wenn man durch einen guten Endspurt doch noch den worstcase verhindert. Hütter muss an Platz 6-7 dran bleiben, dann kann er notfalls auch 8. oder 9. werden (was nüchtern gesehen realistisch ist bei dem Kader bzw. auch den finanziellen Möglichkeiten). Sich wie letzte Saison von Platz 13 (mit Tuchfühlung zu Platz 16) noch irgendwie auf Platz 9 zu hangeln, ist zu wenig ohne EL-Belastung.

  14. Wenn ich mir die derzeitige allgemeine Meinung unserer Mannschaft – und speziell unseres Trainers – auf diversen sozialen Kanälen wie diesem durchlese, frage ich mich, wie es allgemein mit der Geduld von uns Fußball Fans steht.

    Ja, die Entwicklung einiger unserer jungen Spieler könnte positiver sein; ja, die Leistungen auf dem Platz spiegeln nicht die eigenen Erwartungen wider; ja, für die Aufstellung und Einstellung ist der Trainer hauptverantwortlich und ja, die Altersstruktur der Mannschaft könnte dynamischer sein – ich rede hier auch nicht von einem Zeitraum von wenigen Monaten, sondern seit nun fast 1,5 Jahren.

    Vergessen sollten wir aber alle nicht, dass nicht immer alle Dinge so schnell funktionieren können, wie man sich das im Vorfeld ausdenkt (Stichwort: Corona); gerade, wenn ich bedenke, in welchen Regalen wir „entwicklungsfähige“ Spieler shoppen gehen (Sow, Toure, Kamada und Tuta als Beispiele, aber auch Hütter kannten vorher nur die aller wenigsten), sagt doch schon aus, auf welchem Level wir uns als Eintracht befinden. Gehobener Ausbildungsverein – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Wer jetzt von Euro oder CL Quali oder wie ich damals nach dem 5:1 gegen die Bauern von einer realistischen Meisterchance innerhalb der nächsten 5 Jahren spricht, der sollte sich überlegen, ob die eigenen Ansprüche mit der Realität wirklich vereinbar sind und wohin es führt, wenn eine übertriebene Erwartungshaltung nicht erfüllt wird.

    Ich fände es sehr schade, wenn talentierte Spieler wie Sow, Kamada, N’Dicka, Tuta, Kohr (der hat nicht umsonst mal die Fritz-Walter Medaille gewonnen) oder Toure verkauft werden und woanders durchstarten oder wenn ein fachlich guter, sympathischer und ruhiger Typ wie Adi oder ein querdenkender, mutiger und kompetenter Leader wie Fredi deshalb den Verein verlassen müssten, weil der gemeine Fußball Fan Köpfe rollen sehen will.

    Auch ich tue mich schwer damit zu akzeptieren, dass wir einfach nicht besser sind als Platz 9-12 (wenn es schlecht läuft auch Rang 15); ich werde mich auch noch in 5 Jahren darüber aufregen, dass wir heute nach den Haller und Jovic Millionen hinter Mannschaften wie Golfsburg, den Pillendrehern oder den Dosen stehen – dafür werde ich mich aber auch dann noch darüber freuen, dass wir das alles aus eigener Kraft und als Eintracht geschafft haben!

  15. @13: ich sehe nur kein Problem beim Alter. Man kann damit nicht sagen, die Mannschaft ist überaltert, Hütter fördert keine Jungen und anderes…das passt bei uns nicht, da genug Junge in/an der ersten 11 sind.
    Noch sind wir am Anfang der Saison. Alle Spiele (bis auf Bayern) haben wir dominiert und werden uns im Laufe der Saison schon zu einer Mannschaft finden, die gegen tiefstehende Gegner Lösungen findet, was mit Younes und Barkok schon zu sehen ist. Ich bleibe dabei, dass wir um PLatz 4 mitspielen werden.

    @14: Gute Analyse finde ich! Bei Ilsanker bin ich nicht ganz bei Dir. Außerhalb von Standards ist Kohr viel öfter im 16er zu finden als Ilse, daher kann das Argument mit dem echten 6er schon stimmen. Ich glaube, Vetternwirtschaft auf dem Niveau gibt es nicht. Letztes Jahr wurde Hütter nachgesagt, Sow wäre sein Liebling und dieses Jahr spielt er auch nicht.
    Machtpläne: wir spielen meist eine Halbzeit überragend und die andere nicht, obwohl beide mit Dreierkette. Also kann ich verstehen, dass Adi den Plan nicht im Spiel ändert. Er macht es ja nciht, weil er es nicht könnte, sondern als bewusste Entscheidung, meiner Ansicht nach.

  16. @16
    Danke für dein sachliches Feedback!

    Ich glaube leider tatsächlich, dass er das mit den Matchplänen nicht besser kann. Geht mir nicht um die verschiedene Halbzeiten, sondern eher darum, dass er gegen Bielefeld im Prinzip genauso agiert wie gegen Bayern. Wir haben nun sieben mal mehr oder weniger gleich gespielt, obwohl wir grundverschiedene Gegner hatten. Er muss erkennen, dass er gegen Bremen und Köln eben nicht mit Ilsanker spielen darf, sondern mutiger auftreten muss. Genauso ist es klüger gegen Topteams die Außen mit einer Viererkette doppelt abzusichern. Das fehlt mir einfach. Er zieht zu sehr seinen eigenen Plan durch, ohne dabei großartig auf den Gegner einzugehen (und wenn dann nur minimal). Kohr spielte früher sehr oft als ganz klarer 6er und gegen schwache Teams wie Köln, Bremen und Bielefeld wäre es sogar gut gewesen, wenn sich ein klarer 6er auch etwas mehr mit einschaltet als es Ilsanker macht/kann.

    Natürlich ist das mit der Vetternwirtschaft eine Gefühlssache, aber es liegt schon sehr nahe. Guter Freund und Ex-Kollege vom Vater, beide Österreicher und ich kann mir vorstellen, dass Hütter ihn mit dem Argument „ich bringe dich zur EM“ damals bekommen hat. Aber klar kann ich das nicht beweisen. Ist mir natürlich bewusst.

  17. Der Gedanke mit Ilse liegt nahe. Andererseits schätze ich Adi so nicht ein. Er ist zu ambitioniert und erfolgshungrig („Blick nach oben“) und würde sich eher eine Watschen von Ilses Vater abholen als Punkte in der Liga zu verschenken;)

  18. Er redet ihn sich (vermutlich unterbewusst) stark, weil er ihn durch „familiäre“ Augen sieht. So wie Jogi es mit seinen ganzen Spielern aus Freiburg/Stuttgart macht, ohne etwas (bewusst) zu verschenken.

    Schönen Nachmittag noch!

  19. ich muss mich einem der Vorredner anschließen – das Problem ist häufig schlicht die Erwartungshaltung von einigen, wenn nicht allen von uns. klar möchte ein jeder von uns unsere Eintracht bestenfalls als meister sehen, aber wenn man realistischer draufblickt sind wir doch nur ein besserer Ausbildungsverein bzw. besserer Bundesligadurchschnitt.
    um es mal von einer anderen Seite aufzuziehen: auch die anderen bulimanschaften bzw. vereine können bisschen was, so wie wir eben auch.
    man kann es unflexibel nennen, oder einen fehlenden machplan unterstellen, aber ich glaube Hütter sieht in der aktuellen Formation hier einfach unsere stärken am besten aufgehoben, und wenn ich ehrlich bin, so ist es auch. ich kann mich noch an einige gruselige spiele mit 4-er kette letztes jähr erinnern. ich denke, dass Hütter in der Formation und auch mit dem jeweiligen personal unsere Eintracht am besten aufgestellt weiß, ich pflichte ihm da größtenteils auch bei, was dann die Jungs draus machen darauf hat er allerdings nur noch mäßigen Einfluss. und selbst das gelingt ja auch, wenn man dann aus der Kabine kommen und Rückstände aufholen kann.
    soviel noch dazu: er möchte einfach unseren Spielstil, seine Idee und grundsätzlich die Idee der Mannschaft so rüberbringen, was größtenteils sogar dieses jähr auch funktioniert.
    bis auf das spiel gegen die Bayern waren wir in jedem spiel die bessere Mannschaft und im Regelfall holt man da eigentlich par punkte mehr. das letzte guäntchen gluck war uns irgendwie noch nicht hold. aber kicken wir so weiter werden wir auch eine vernünftige Saison spielen. ob das dann heißt, dass wir Richtung Europa schielen oder irgendwo um platz 9-12 gurken wird sich zeigen, aber in etwa da liegt eben auch unser realistisches potential.
    zum Thema Entwicklung: ich finde schon, dass unser Club sich in den letzten jähren, auch unter Hütter durchaus gemacht hat. einst vor noch nicht allzulanger zeit waren wir eine graue maus, sehr gerne auch in großen Abstiegssorgen, wenn wir nicht sogar abgestiegen sind und mittlerweile können wir viele Teams der buli dominieren (wenn irgendwie nicht schlagen *g*) und können in nem etwas besseren jähr auch mal oben andocken (ganz zu schweigen, dass man garkein Abstiegssorgen mehr hat!)
    mir geht es eigentlich recht gut dabei einen Spieltag entspannt schauen zu können und unabhängig vom eigenen Ergebnis nicht noch auf diverse andere platze schauen zu müssen und zu hoffen, dass eine andere Mannschaft nicht vielleicht doch einen dreier ergattert hat….

  20. Also alles an Hütter fest zu machen ist mir zu billig der Adi ist ein sehr guter Trainer.
    Es liegt an der Mannschaft denn sie sind es die verschlafen und einen arschtritt brauchen in der Pause sie sind es auch die, die Taktik bzw Vorgaben nicht umsetzen.
    Und wen bringst du von der Bank???
    Younes mit einer Luft von 45 min oder aymen der nach hinten nicht gut genug absichert????
    Achneer wir machen eine system Umstellung welche unsere geschulten und gelehrten Spieler auch nicht umsetzen können weil sie es wohl nicht verstehen denn der Kader kann wohl nur 3 5 2 spielen sah man letztes Jahr ganz gut. Schade das corona kam denn ich denke das wir uns sonst eine neue Mittelfeld achse zugelegt hätten.
    So genug Dampf abgelassen schönen Abend noch

  21. Egal was jetzt alles geschrieben wurde, die Tage der Wahrheit kommen jetzt !
    Nach der Brause, Union und Dortmund heißt es entweder : Alles o.k. oder Feuer Frei !
    Wir stehen aktuell auf Platz 10, erstmal nicht ganz schlecht, ja wenn das Wörtchen wenn nicht wäre.
    Gewöhnlich gebe ich mir auch große Mühe, wenn ein Verantwortlicher der Eintracht etwas sagt, es im tieferen Sinn zu verstehen und auch zwischen den Zeilen zu lesen.
    Bei Fredi Bobic brauchte ich das gar nicht, er hat ganz deutlich und eindeutig gesagt : unser Ziel ist das obere Drittel der Tabelle !
    Nochmal deutlich, das obere Drittel endet bei Platz 6 und bedeutet Qualifikation für Europa.
    Heutzutage werden alle Statements gegengelesen und von der Medienabteilung abgesegnet, also war es kein Versprecher.
    Wenn FB das sagt, wird es wohl auch die Meinung von AH sein und alle seine Aussagen der letzten Tage gehen dahin, offensiv und angriffslustig zu sein.
    Gut so, dann muss er es jetzt endlich nur noch schaffen, daß die Mannschaft und jeder Spieler ab der 1. Minute hell wach und aggressiv sind, daßwar das eigentliche Manko bisher. Lassen wir uns überraschen und läßt uns optimistisch hoffen. Jetzt gilt es Spannung aufzubauen, meckern können wir am Sonntag immer noch, wobei Jubel deutlich schöner ist.
    Forza SGE !

  22. @15 & 20, schließe mich euch an.

    Ich finde es zwar zum Kotzen, dass wir am Ende der altuellen Spiele mit teils mäßigen Punkten nach Hause gehen, genauso unsere aktueller Rang 11 und bin ebenfalls der Meinung Adi stellt seine Startelf nicht flexibel und Gegner gerecht auf, und und und….. aber ich bin dennoch super happy, dass wir uns heute nicht mehr dort befinden, wo wir vor rund 5 – 10 Jahren waren.

    Forza SGE!

  23. Über die gesamte Zeit gesehen kommt er mir für meinen Geschmack in den Kommentaren zu schlecht weg. Allerdings hat er definitiv in 2020 ne Schwäche Phase gehabt. Gerade die kürzlichen Entscheidungen der letzten 3-4 Spiele passen mir nicht. Da darf gerne mehr kommen in Zukunft. Behalten möchte ich ihn aber trotzdem. Ist insgesamt ein guter Trainer mit mehr Vorteilen als Nachteilen.

  24. @21
    Wilde Thesen die du da aufstellt. Hütter hat selbst vor dem Stuttgartspiel gesagt, dass Younes fit ist und ein Spieler für Anfang an wäre. Suche den Kickerlink gerne raus. Er hat sich dann bekanntlich dagegen entschieden aus anderen Gründen. Warum sollte Younes auch nicht fit sein? Er hat die komplette Vorbereitung absolviert die in Italien nicht viel anders sein dürfte als bei uns, ihm fehlte lediglich Spielpraxis.
    Und ein Barkok hat kein Bock geschossen wie Superverteidiger Toure gegen Stuttgart. Kostic ist auch kein klassischer Außenverteidiger , sondern mehr Mittelfeldspieler, alles eine Frage der Abstimmung.

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  25. Insgesamt eine tolle Diskussion gerade. Gute Begründungen, Meinungen, sachliche Analysen, Beurteilungen und Ansichten. Kann ich zum großen Teil alle nachvollziehen, oder anders gesagt, ich finde meist eine gewisse Deckung mit meiner Sichtweise. Unter dem Strich bin ich ebenfalls happy mit unserem Trainer, auch wenn ich in den letzten Spielen arg mit seinen Aufstellungen gekämpft habe. Wie hier schon mehrfach geschrieben, sind vor dem Herrn zwar alle gleich, aber manche eben doch etwas gleicher. Schauen wir mal, wie er sich bis nach Weihnachten, also dem Ende der Vorrunde rumschlägt. Mir mißfällt einfach, das er zu wenig variabel agiert und zu wenig aus den vorhandenen Möglichkeiten macht. Er wollte in der Breite qualitativ breiter aufgestellt sein, um mehr Optionen zu haben und hat dafür Spieler bekommen. Jetzt bitte auch die Möglichkeiten nutzen und entsprechend aufstellen. Das es mit dem Personal funktioniert, haben wir ja mittlerweile reichlich in div. guten Halbzeiten gesehen. Die hier schon wieder angesprochenen 80-100 Millionen für die Büffel kann ich dann langsam nicht mehr hören. Spieler wurden gekauft und manche funktionieren, manche eben nicht. Wie in jedem anderen Verein auch. Das sind keine Ballmaschinen und Roboter, sondern Menschen. Selbst bei den Bayern ist die Liste derer ziemlich lang, die nicht funktioniert haben. Da interessiert es aber keinen. Hier sollen alle einschlagen und sensationell performen. Ich betrachte das von außen sehr wohlwollend, daß nicht einfach auf Teufel komm raus Spieler für teures Geld eingekauft werden, sondern auch ein großer Batzen in die gesamte Infrastruktur, vom NLZ bis zum Stadion gesteckt werden. Abgesehen von der Tatsache, das teure Spieler auch teures Gehalt kosten. Vor ca einem 3/4 Jahr stand im Kicker ein Bericht über das Gehaltsniveau in der BL. Wolfsburg z. B. zahlt im Durchschnitt fast eine Million mehr an Gehältern. Da weiß ich dann wo Bartel den Most holt. In Frankfurt nicht….. Ich betrachte die Wahl der Spieler als insgesamt gelungen. Das Binnenklima scheint intakt, was sich nicht zuletzt auch im kollektiven Gehaltsverzicht widerspiegelt. Vergleiche ich die Situation mit der vor 10 jähren, oder auch vor 5, dann bin ich äußerst zufrieden. Woran ohne Zweifel auch Adi seinen Anteil hat.

  26. Meine Begeisterung für Hütter ist zwar auch abgeklungen, und während den 90 Minuten gegen Stuttgart habe ich aus Frust alle drei Minuten geschrieben „Hütter raus“ was natürlich überzogen war, aber nach der Saison sollte man sich trennen. Er zeigt keine Bereitschaft von Schema F abzugehen, da er ja auch stets begründet warum jetzt der Kader gefühlt nur aus 13 Mann besteht. Er sagt wegen zwei, drei schlechten Spielen setzt er keinen auf die Bank. Ist ja ein guter Ansatz, aber ein Nervenflatterer und zu 90 % schlecht auftretender Spieler wie Toure spielt fast immer, und für andere gilt es nicht mal drei Spiele machen zu dürfen. Vermutlich wirft er jetzt 3 Neue gegen Leipzig rein gegen die wir sowieso keine Chance haben und sagt dann „seht die bringen nichts, ich hab recht“! Alle Trainer bemängeln immer das man während dem Spiel kaum etwas ändern kann wegen der Geräuschkulisse im Stadion. In Zeiten von Corona kommt aber nichts von Hütter! Er lächelt süffisant auf der Trainerbank, manchmal denkt man er lacht die Spieler aus übertrieben gesagt. Die Saison ruhig ausklingen lassen, hoffen das sich die Lage Corona bedingt allgemeins nicht verschärft und versuchen 2021/2022 mit neuem Trainer wieder anzugreifen.

  27. Interessant finde ich, dass unser System von den Fans sehr einseitig und unflexibel getadelt wird. Gleichzeitig loben gegnerische Trainer Hütter sehr häufig wegen seiner taktsichen Flexibilität und in den Pressekonferenzen nach dem Spiel hört man recht häufig, dass der gegnerische Trainer „die Eintracht anders erwartet“ hatte (zuletzt gegen Köln, glaube ich). Da scheint es also einen recht großen Unterschied in der Wahrnehmung zu geben, der sich so ganz offensichtlich nicht erklären läßt.

  28. lässt sich dadurch erklären, dass es zwar mal minimale Unterschiede in der Spieleröffnung und beim Anlaufen gibt, aber ein Gisdol ja letztendlich irgendwie erklären muss, wieso sie so schwach sind. Die Stärke des Gegners (der ja noch letzte Saison international dabei war) ist da immer ein gutes Argument. So haben wir uns ja auch das Bayern-Debakel (das zumindest in der Höhe auch aufgrund der Taktik zustande kam) schöngeredet. Wie um Himmelswillen konnte man da Dost stellen?? Klar, guter Stürmer, wird seine Tore machen, aber wie man den gegen Bayern München aufstellen kann, wenn man weiß, dass man 90min hinterherrennt und auf Konter lauert, ist mir ein Rätsel. Er ist doch viel zu langsam für so ein Spiel. Vor allem vor dem Hintergrund wie stark man mit einer Spitze im Pokalhalbfinale war, absolut unverständlich, auch wenn man natürlich so oder so verloren hätte. Dieses Spiel war ein Paradebeispiel für die fehlende Flexibilität. Ich habe in meiner Tipprunde an dem Tag um 14:30 von 3:1 Bayern auf 5:0 Bayern geändert, weil es absolut klar war bei der Formation.

    Und nochmal: ja, wir hätten so oder so nichts geholt in München. Darum geht’s nicht. Aber gegen die kannst du doch nicht mitspielen, sondern musst versuchen sie ihrer Stärken zu berauben (zB. mit einer Manndeckung über ¾ des Platzes) um dann auf Konter zu lauern (so wie Kovac es im Finale gemacht hat). Dieses Spiel hat bei mir das Fass etwas zum Überlaufen gebracht aus taktischer Sicht, völlig unabhängig davon, dass man in München natürlich keine Punkte einplanen kann.

  29. @28

    Soll der gegnerische Trainer sagen: „Es war vorhersehbar wie das Amen in der Kirche, wie die Eintracht spielt – wir haben trotzdem leider nur nen unentschieden raus holen können“?

    Ich hab für meinen Teil mit Hütter in der Hinsicht abgeschlossen, dass sein System von jetzt auf gleich (wider erwarten auf einmal) klappt, oder wir langsam aber sicher den Bach runter gehen. Was anderes wird nicht passieren, entweder – oder. Für alle Zwischennuancen, die durch kleinere Anpassungen eventuell möglich wären, ist Hütter zu stur. Er kommt mir mittlerweile persönlich angepisst vor, dass man seine Entscheidungen in der Zwischenzeit in der großen Masse (alle Medien schlagen in die gleiche Kerbe, schaut euch auch mal eintracht2000 auf Twitter an, wo die 4 Jungs inoffiziell nach den Reaktionen auf das Stuttgart Spiel offen reden) kritisiert.

    Was ich allerdings nie verstehen werde… Der jetzige Hütter spielt einen gänzlich anderen Fussball als der Hütter, der hier aufschlug.

    Wo ist das Anlaufen, das Pressing, die schnellen Spieler? Davon ist mal überhaupt gar nichts mehr – noch nicht mal im Ansatz – zu sehen.

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