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Führungen verspielen – Rückstände aufholen – Das Rätsel Eintracht Frankfurt

Im nächsten Augenblick überraschte die Mannschaft dann aber wieder, wenn sie nach einem Rückstand aufdreht und mit einer unglaublichen Willensleistung alle Kritiker für kurze Momente verstummen lässt. Es scheint so, als würden die Adler erst dann wach werden, wenn es im eigenen Kasten geklingelt hat – eine Qualität, die nicht allzu viele Teams besitzen.

Platzierung – Mannschaft – Quotient (Anzahl der Punkte/Anzahl der Spiele)
01. FC Bayern München – 2,0
02. Eintracht Frankfurt – 1,0
03. FC Augsburg – 1,0
04. VfL Wolfsburg – 0,9
04. Bayer Leverkusen – 0,9
06. 1. FSV Mainz – 0,8
07. SC Paderborn – 0,7
08. 1. FC Köln – 0,6
08. FC Schalke 04 – 0,6
08. SV Werder Bremen – 0,6
11. Borussia Mönchengladbach – 0,5
12. VfB Stuttgart – 0,4
12. SC Freiburg – 0,4
14. Hertha BSC Berlin – 0,3
14. Borussia Dortmund – 0,3
15. TSG Hoffenheim – 0,3
17. Hannover 96 – 0,2
18. Hamburger SV – 0,1

Im Schnitt holen die Hessen also dann, wenn sie zurückliegen, noch einen Punkt – mit dem FC Augsburg, der Überraschungsmannschaft der Saison, teilen sich die Eintrachtler hier den starken zweiten Rang. Und das phasenweise auf spektakuläre Art und Weise. Gegen Hertha BSC Berlin am 16. Spieltag holten die Adler sogar noch ein 0:3 auf (Endstand 4:4), im Hinspiel am 5. Spieltag gegen den 1. FSV Mainz 05 und den FC Augsburg am 20. Spieltag jeweils ein 0:2 (Endstand jeweils 2:2). Gegen den 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach drehten die Frankfurter die Partien nach 0:1 Rückstand sogar komplett, gewannen gegen die Geißböcke mit 3:2 und gegen die Fohlenelf mit 3:1.

Mit einer ordentlichen Statistik gegen die Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte (14 Punkte aus 11 Partien), im Gegensatz dazu eher schwach gegen die unteren Teams der Tabelle (ebenfalls 14 Punkte aus 11 Partien). Die Eintracht ist eines der Mysterien in dieser Saison, wie auch das kuriose Torverhältnis von 40:44 ausdrückt. Wofür steht sie zurzeit? Europapokalambitionen? Oder doch eher Abstiegskampf? Weder noch könnte man interpretieren: Ganz nüchtern betrachtet spielen die Hessen schlicht und einfach eine normale Bundesligasaison mit den üblichen Höhen und Tiefen einer Mittelfeldmannschaft.

12 Kommentare

Fallback Avatar 1. thealpi! 24. Februar 15, 14:20 Uhr

Der Trainer kann unserer Mannschaft keine Sicherheit geben. Also muss er gehen. Holt Tuchel ! :D

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Fallback Avatar 2. koppweh 24. Februar 15, 14:36 Uhr

Die Eintracht hat den besten Spektakel Quotienten.

Sie dreht die meisten Spiele.

Einmal in die Richtung und einmal in die andere Richtung.

Fuer jeden Wettanbieter ein Horror Verein.

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Fallback Avatar 3. Grantler 24. Februar 15, 14:38 Uhr

Tuchel fühlt sich für höheres berufen, z. B. Stuttgart :) :)

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Fallback Avatar 4. koppweh 24. Februar 15, 14:43 Uhr

Trapp will nur in die Nationalmannschaft von Europa war nie die Rede.

Die Fans wollen nach Europa . Der Mannschaft langt schon Abu Dhabi.

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Fallback Avatar 5. ReinholdFanz 24. Februar 15, 14:49 Uhr

ReinholdFanz steht allzeit bereit

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 250 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 6. Dr. Hammer 24. Februar 15, 15:19 Uhr

Interessante Betrachtung. Natürlich ist es schon ein Problem besser gegen "Gute" Mannschaften zu spielen als gegen "Schwache". Warum? Hätten wir eher gegen Stuttgart, Paderborn, Freiburg und Mainz gewonnen hätten diese Mannschaft, die in der Tabelle hinter uns stehen weniger Punkte als jetzt. Die vor uns stehen halt mehr aber das wäre nicht so schlimm, da unser Blick eher nach unten gehen muss. Daher sind wir auch keine normale Mittelfeldmannschaft. Offensichtlich fällt es uns leichter gegen spielstärkere Teams ein spielerisches Potential oder auch ein kämpferisch aufzurufen und mitzuspielen als gegen kämpferische Mannschaften, die auf schnelle Balleroberung schnelle Konter fahren dagegenzuhalten. Hilft das weiter? Leider nein. Und Reinhold hilft leider auch nicht wirklich, was er schon bewiesen hat.

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Fallback Avatar 7. dieter 24. Februar 15, 15:44 Uhr

Du musst als Eintracht-Fan geboren sein, um dieses ewige Auf und Ab uns das Aufbauen von Abstiegskandidaten ertragen zu können.
---- Will ich aber nicht !!! ---
Die SGE hat einen guten Kader, aber keinen Spitzenkader. Wir haben aber auch schon mehfach bewiesen, dass wir gehobenes Mittelmaß sein können.
Es ist doch Quatsch, dass uns kämpferische Mannschaften nicht liegen. Da muß man ganz besonders von der Einstellung die vorhandene spielerische Qualität mit Kampf ergänzen - und - genau das gelingt der Mannschaft alzuoft nicht !
Ich sehe hier erhebliches Nachholepotential, die mentale Reife und Frische ist unzureichend. Ich will nicht so weit gehen und sagen, dass es einigen Spielern schon wieder zu gut geht, dafür bin ich zu weit weg.
hat jemand von Euch eine Idee ???

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Fallback Avatar 8. toddi 24. Februar 15, 15:59 Uhr

Dann ist Tuchel da, hat kein Erfolg und nach einem halben Jahr ist wer der neue Trainer? Kopfschüttel

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Fallback Avatar 9. koppweh 24. Februar 15, 16:04 Uhr

Dieter

Thomas hat kein glueckliches Haendchen fuer Rotation.

Das muss wohl am Alter liegen. Armin hat auch nie gerne rotiert.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 250 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 10. Dr. Hammer 24. Februar 15, 16:21 Uhr

Ne, liegt nicht am Alter

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Avatar 11. wutzespeck 24. Februar 15, 16:22 Uhr

Interessante Statistiken, die gefühlt nicht nur diese Saison, sondern schon immer (außer unter FF) für die Eintracht stehen. Ich denke da nur an Abstiegssaisons mit Siegen gegen die Bayern oder zu besseren Zeiten Galavorstellungen mit anschließenden Niederlagen gegen Abstiegskandidaten.

Die ganzen Motivationsprogramme à la Daum zu Bestzeiten (ja, ist schon lange her) sind doch total ausgelutscht. Die Lösung des Problems: Leider überhaupt keine Ahnung. An der Qualität des Kaders oder Trainers liegt es sicher nicht. Vielleicht mal 50 shades of blackwhiteread ausprobieren.

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Avatar 12. wutzespeck 24. Februar 15, 16:23 Uhr

red natürlich

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