Spielort des DFB-Pokalfinals: Das Kölner Rhein-Energie-Stadion. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)

Noch wenige Stunden sind es bis zum Anpfiff. Am heutigen Sonntag ermitteln Eintracht Frankfurt und der VfL Wolfsburg den DFB-Pokalsieger 2021. Beide Teams wollen ihre Saison mit einem Titel krönen und werden sich im Endspiel nichts schenken. Die SGE geht als Underdog und Rekordpokalsieger in das 41. Finale des DFB-Pokals, weil der 1. FFC Frankfurt bis zur Fusion neunmal das Finalspiel gewann. Der VfL Wolfsburg folgt direkt dahinter mit sieben Pokalsiegen – sechs davon in den letzten sechs Jahren. Für die Adler steht fest: Sie wollen die Serie der Niedersachsen brechen und den ersten Titel mit der Eintracht feiern.

Torflut auf dem Weg nach Köln

Im DFB-Pokal stoßen die zwölf Erstligisten erst in der 2. Pokalrunde zum Teilnehmerfeld dazu. Dort setzte sich die SGE souverän mit 8:0 beim Karlsruher SC durch. Der Weg ins Halbfinale führte anschließend über RB Leipzig (4:0) und die SG 99 Andernach (7:1). In der Runde der letzten vier hatten die Hessinnen erstmals ein Heimspiel in dieser Pokal-Saison. Gegen den SC Freiburg setzte sich das Team von Niko Arnautis dank eines Traumtores von Camilla Küver mit 2:1 durch und zog ins Endspiel ein. Die Wölfe legten einen ähnlich überzeugenden Lauf ins Halbfinale hin: Nach Siegen über den VfL Bochum (11:0), MSV Duisburg (3:1) und Werder Bremen (7:0) stand ihnen im Halbfinale der FC Bayern München gegenüber. In einem umkämpften und spannendem Pokalfight setzte sich der VfL mit 2:0 durch.

Wird Kirchberger rechtzeitig wieder fit?

Anpfiff im Kölner Rhein-Energie-Stadion ist um 16 Uhr. Die ARD startet ihre Live-Übertragung bereits eine halbe Stunde früher. Die Frankfurter Eintracht dürfte wohl aus dem Vollen schöpfen können. Bis auf Géraldine Reuteler (Kreuzbandriss) sind alle fit. Fraglich ist, ob es für Virginia Kirchberger für die Startelf reicht, nachdem sie zuletzt zweimal nicht im Kader stand. Notfalls wird die erfahrene Laura Störzel in der Innenverteidigung spielen. Wolfsburg dagegen muss auf seine Kapitänin und Nationalspielerin Alexandra Popp verzichten (Knie-OP). Außerdem fällt mit Kathrin Hendrich eine weitere Stammkraft aus. Gut möglich, dass beide Trainer auf die selben Aufstellungen wie vor einer Woche setzen. Bei der Generalprobe im Deutsche Bank Park gewann der VfL äußerst knapp mit 3:2 gegen die SGE.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Eintracht Frankfurt: Frohms – Santos, Kleinherne, Störzel, Küver – Pawollek (C), Nüsken – Feiersinger, Freigang, Dunst – Prasnikar

VfL Wolfsburg: Schult (C) – Wedemeyer, Doorsoun, Janssen, Rauch – Engen, Oberdorf – Huth, Blomqvist, Rolfö – Pajor

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8 Kommentare

  1. Holt uns das Ding. Bin schon richtig nervös. Sehr schade dass man nicht dabei sein kann, wäre so geil.

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  2. Nervös jetzt nicht gerade aber schon voller Vorfreude.
    Ich bin fest davon überzeugt, dass die Mädels den Pokal nach Frankfurt holen.
    Forza SGE ⚽

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  3. Ich bin genauso aufgeregt wie beim Finale der Männer! Wäre ein super Erfolg für die Mädels!

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  4. Mädels ihr könnt so stolz sein, nächstes Jahr sind wir mit 10.000 dabei, scheiß VFL….

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