Zum Inhalt Zum Hauptmenü

Fares Chaibi präsentiert sich derzeit in bestechender Form. Foto: IMAGO / Sven Simon

Fares Chaibi: Der laufende Bessermacher

Es gibt Fußballer, die fallen sofort auf. Weil sie Tore schießen, spektakuläre Dribblings zeigen oder mit einer einzigen Aktion ein Spiel entscheiden. Und dann gibt es Spieler wie Fares Chaibi. Der Algerier gehört bei Eintracht Frankfurt eher zur zweiten Kategorie. Einer, dessen Bedeutung für die Mannschaft sich nicht immer auf den ersten Blick erschließt. Einer, der viel arbeitet, Räume schafft, Bälle verteilt und seine Mitspieler in Szene setzt. Lange Zeit allerdings auch einer, bei dem Anspruch und Wirklichkeit nicht immer zusammenpassten. Doch unter Trainer Adi Hütter scheint der 23-Jährige inzwischen einen entscheidenden Schritt gemacht zu haben. Chaibi ist präsenter, zielstrebiger und vor allem konstanter geworden. Aus einem Spieler, der immer wieder zwischen Startelf und Ersatzbank pendelte, ist zuletzt ein kaum wegzudenkender Bestandteil der Frankfurter Offensive geworden. Sein Trainer geht inzwischen sogar noch einen Schritt weiter und bezeichnet ihn als „absoluten Key-Player“.

Vom Mitläufer zum Leistungsträger

Vier Pflichtspiele in Folge stand Chaibi zuletzt in der Startformation der Eintracht. Und das keineswegs zufällig. Der algerische Nationalspieler nutzte seine Chancen, überzeugte mit hoher Laufbereitschaft, spielerischen Ideen und einer verbesserten Körpersprache. Besonders beim jüngsten 3:1-Heimsieg gegen den Hamburger SV gehörte er zu den auffälligsten Frankfurtern. Dabei hätte sein Auftritt durchaus noch spektakulärer ausfallen können. Ein eigener Treffer blieb ihm trotz mehrerer guter Aktionen verwehrt. Sein vermeintliches Tor zum 3:1 wurde wegen einer knappen Abseitsstellung von Vorlagengeber Ansgar Knauff aberkannt. Später fehlten nur Zentimeter, als HSV-Torhüter Daniel Heuer Fernandes einen Distanzschuss des Algeriers noch an den Pfosten lenkte.

Doch auch ohne eigenen Treffer drückte Chaibi der Begegnung seinen Stempel auf. Vor dem frühen 1:0 war er nach einem starken Zuspiel von Can Uzun maßgeblich an der Entstehung des Eigentors von Warmed Omari beteiligt. Auch die Ecke, die zum zweiten Frankfurter Treffer führte, kam von seinem Fuß. In der offiziellen Statistik tauchten diese Aktionen nicht als direkte Torvorlagen auf. Für den Spielverlauf waren sie dennoch von großer Bedeutung. Chaibi war immer wieder an gefährlichen Angriffen beteiligt, suchte seine Mitspieler und sorgte mit seinen Hereingaben für Unruhe in der Hamburger Defensive. Es war einer jener Auftritte, bei denen deutlich wurde, weshalb Hütter derzeit auf den 23-Jährigen setzt.

Elf Kilometer, 27 Vorlagen und jede Menge Arbeit

Wer Chaibi ausschließlich an seinen Toren misst, wird ihm kaum gerecht. Zehn Treffer in bislang 121 Pflichtspielen für die Eintracht sind keine Bilanz, die einen offensiven Mittelfeldspieler automatisch zum Unterschiedsspieler macht. Doch die Zahlen erzählen nur einen Teil der Geschichte. Denn Chaibi hat im Frankfurter Trikot auch bereits 27 Treffer vorbereitet. Allein in der vergangenen Saison steuerte er neun Assists bei. Werte, die zeigen, dass seine eigentlichen Stärken weniger im Abschluss als vielmehr im Kreieren von Möglichkeiten liegen.

Hinzu kommt seine enorme Laufbereitschaft. Zwischen elf und zwölf Kilometer spult der Algerier pro Partie ab. Er gehört damit zu den fleißigsten Akteuren im Frankfurter Kader. Chaibi bietet sich an, schließt Räume, arbeitet gegen den Ball und scheut auch die langen Wege nicht. Das war im Grunde schon immer so. Wirklich lauffaul war der Offensivspieler nie. Allerdings entstand über lange Zeit ein anderer Eindruck. Die mitunter hängenden Schultern, der eher gemächliche Gang und eine gelegentlich lethargisch wirkende Körpersprache ließen den Algerier bisweilen weniger engagiert erscheinen, als es seine Laufwerte tatsächlich belegten. Eine Wahrnehmung, die auch Hütter kennt. Der Eintracht-Trainer griff das Thema auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim SC Paderborn von sich aus auf. „Ich lese immer mal wieder, dass er in den letzten Jahren etwas unter dem Radar gelaufen ist. Ich glaube, das hat auch damit zu tun, dass seine Körpersprache immer etwas lethargisch gewirkt hat“, erklärte der Österreicher. Doch hinter dieser vermeintlichen Lässigkeit steckt ein Spieler, der enorme körperliche Voraussetzungen mitbringt. Hütter zählt auf: „Er kann wahnsinnig viel laufen, hat eine gute Schnelligkeit, einen guten rechten Fuß.“

Qualitäten, die Chaibi schon länger besitzt, inzwischen aber deutlich regelmäßiger auf den Platz bringt.

Hütters klare Ansage zeigt Wirkung

Einen entscheidenden Anteil an dieser Entwicklung dürfte Hütter selbst haben. Der Eintracht-Trainer hat offenbar einen Weg gefunden, Chaibi nicht nur spielerisch, sondern auch mental zu erreichen. „Fares Chaibi hat auf der Zehn eine tolle Entwicklung genommen“, lobte der Österreicher. Dabei stellte er nicht nur die technischen Fähigkeiten des Algeriers heraus, sondern insbesondere dessen gestiegene Bedeutung für das Kollektiv: „Er arbeitet für die Mannschaft und ist deswegen sehr wichtig für uns.“

Dass diese Entwicklung nicht von allein gekommen ist, machte Hütter bereits zuvor deutlich. Der Trainer berichtete von einem ernsten Gespräch mit Chaibi, in dem er dem Mittelfeldspieler unmissverständlich seine Erwartungen aufgezeigt habe. „Er hatte unter der Woche teilweise Trainings dabei, wo er ein bisschen fahrig war, das war mir zu wenig“, hatte Hütter erklärt.

Die Botschaft an seinen Schützling war eindeutig: Wer den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen möchte, muss nicht nur am Spieltag, sondern auch im Trainingsalltag konstant Leistung bringen. Offenbar haben diese Worte ihre Wirkung nicht verfehlt. Chaibi nahm die Kritik an und arbeitet seitdem konzentrierter. Auch das hob Hütter nun erneut hervor. „Seine Trainingseinstellung hat sich verbessert. Er hat das Gefühl, dass er jeden Tag gut trainiert.“ Es ist ein gutes Beispiel dafür, wie der Österreicher seine Spieler fordert, ohne ihnen das Vertrauen zu entziehen. Hütter spricht Schwächen offen an, verlangt Verbesserungen und belohnt die entsprechende Reaktion mit Einsatzzeiten. Bei Chaibi scheint dieses Vorgehen bislang bestens zu funktionieren.

Chaibi und Uzun: Zwei Techniker finden zusammen

Besonders interessant ist dabei die Zusammenarbeit mit Can Uzun. Beide Spieler verfügen über große technische Fähigkeiten, ein gutes Auge für ihre Mitspieler und die Kreativität, auch gegen tief stehende Gegner Lösungen zu finden. Lange Zeit stellte sich allerdings die Frage, ob zwei derart offensiv ausgerichtete Akteure gleichzeitig auf dem Platz funktionieren können. Schließlich benötigt eine Mannschaft neben spielerischer Klasse auch Intensität, Zweikampfstärke und die Bereitschaft, konsequent gegen den Ball zu arbeiten.

Genau in diesem Bereich haben beide zuletzt Fortschritte gemacht. Uzun und Chaibi harmonieren zunehmend besser, suchen einander und profitieren von ihren jeweiligen Stärken. Beim Pokalerfolg in Hamburg waren beide an einem Frankfurter Treffer beteiligt, beim anschließenden Bundesliga-Heimsieg gegen den HSV bereiteten sie gemeinsam das frühe 1:0 vor. Die beiden könnten sich damit vorerst in der offensiven Mittelfeldreihe festgespielt haben. Während Uzun mit seiner individuellen Klasse und seinen überraschenden Aktionen immer wieder für besondere Momente sorgt, übernimmt Chaibi häufig die weniger auffällige, aber ebenso wichtige Arbeit. Er läuft Wege, die andere nicht gehen. Er schafft Anspielstationen, setzt nach und hilft dabei, das Frankfurter Angriffsspiel in Bewegung zu halten. Gerade deshalb ergänzen sich die beiden inzwischen so gut.

„Er ist derzeit absoluter Key-Player“

Dass Chaibi bereits in seiner vierten Saison bei der Eintracht steht, dürfte manchen Beobachter überraschen. Der Algerier gehört mittlerweile zu den dienstälteren Akteuren im Frankfurter Kader. Und doch scheint er erst jetzt so richtig seinen Platz gefunden zu haben. Unter Dino Toppmöller und Albert Riera konnte der Mittelfeldspieler sein Potenzial immer wieder andeuten, ohne dauerhaft zum unumstrittenen Leistungsträger aufzusteigen. Unter Hütter gelingt es ihm nun zunehmend, seine Fähigkeiten regelmäßig abzurufen.

Dabei muss Chaibi nicht zwangsläufig selbst zum Torjäger werden. Seine zehn Treffer in 121 Pflichtspielen zeigen, dass seine Stärken woanders liegen. Viel wichtiger ist, dass er Angriffe vorbereitet, Standards gefährlich in den Strafraum bringt und seinen Mitspielern die Räume eröffnet, in denen diese ihre Qualitäten ausspielen können. Allerdings fordert Hütter von seinen Offensivspielern auch Zählbares. Gute Ansätze allein reichen dem Trainer nicht. Entscheidend ist, dass aus gelungenen Aktionen auch konkrete Torgelegenheiten und Treffer entstehen. „Er ist nahe an einem eigenen Tor und bei Toren beteiligt. So stelle ich mir das vor von den Offensivspielern, dass sie auch Fakten liefern“, erklärte der Eintracht-Coach. Chaibi erfüllt diese Anforderungen derzeit zunehmend besser. Und das hat auch Auswirkungen auf seinen Stellenwert innerhalb der Mannschaft.

„Er ist derzeit absoluter Key-Player“, stellte Hütter klar. Eine bemerkenswerte Aussage über einen Spieler, der in den vergangenen Jahren häufig im Schatten seiner offensiven Mitspieler stand und zwischenzeitlich sogar als Verkaufskandidat galt. Ausgerechnet dieser Chaibi soll nun also eine Schlüsselrolle im Frankfurter Offensivspiel übernehmen. Eine Entwicklung, die vor wenigen Monaten wohl nicht jeder erwartet hätte.

Jetzt muss die Konstanz folgen

Bei aller berechtigten Euphorie bleibt allerdings eine entscheidende Frage: Kann Chaibi seine aktuelle Form dauerhaft bestätigen? Schließlich war es in der Vergangenheit häufig genau die fehlende Konstanz, die ihn daran hinderte, sich langfristig in der ersten Elf festzuspielen. Auf starke Auftritte folgten immer wieder Begegnungen, in denen der Algerier kaum Akzente setzen konnte. Vier überzeugende Spiele sind deshalb ein Anfang, aber noch kein endgültiger Durchbruch. Die Voraussetzungen scheinen allerdings besser denn je. Chaibi genießt das Vertrauen seines Trainers, profitiert von der verbesserten mannschaftlichen Stabilität und hat mit Uzun einen Mitspieler gefunden, mit dem er spielerisch hervorragend harmoniert.

Vor allem aber scheint der 23-Jährige verstanden zu haben, was Hütter von ihm erwartet. Nicht nur die besonderen Momente am Ball zählen, sondern auch die Arbeit dazwischen. Nicht nur das Talent, sondern auch die Bereitschaft, dieses Talent Tag für Tag unter Beweis zu stellen. Wenn Chaibi diese Mischung aus Kreativität, Laufbereitschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit beibehält, könnte er für die Eintracht noch deutlich wertvoller werden, als es seine bisherigen Zahlen ohnehin schon vermuten lassen. Vielleicht wird er auch künftig nicht der Spieler sein, der die meisten Schlagzeilen produziert. Vielleicht werden weiterhin andere die Tore schießen und den größten Applaus bekommen. Doch das muss er auch gar nicht.

Denn Fares Chaibi entwickelt sich gerade zu einem Spieler, der nicht unbedingt selbst im Mittelpunkt stehen muss, um den Unterschied zu machen: Zu einem laufenden Bessermacher.

Weitere Artikel

8 Kommentare

Fallback Avatar 1. JayJayDany 06. November 26, 08:44 Uhr

Erstaunlich wie nach zwei Spielen, gegen einen stark ersatzgeschwächten Gegner, alle steil gehen. Hat es der Artikel hier eigentlich nur reingeschafft, weil andere Pressevertreter die kurzweilige starke Perfomance von Chaibi in den letzten Tage und bei der PK hervorgehoben haben? Würde es nicht eher Sinn ergeben solch einen Text zu verfassen, wenn ein Spieler mal 8-9 Spiele am Stück, oder 20 gute Spiele in der Saison gemacht hat? Das ist mir ehrlich zu kurzsichtig.
Viele km abspulen ist für mich kein Qualitätsmerkmal und 27 Vorlagen in 121 Spielen sind ebenfalls kein starker Wert, da in 94 Spielen halt eben auch nichts kam. Starke Phasen sind in meinen Augen immer noch deutlich geringer bei ihm als die Schwachen, in denen er teilweise komplett abtaucht. Und gerade von einem offensiven Mittelfeldspieler, erwarte ich mir auch eine größere Treffsicherheit.
Aber wenn Hütter im zum nächsten Schritt verhilft, soll es mir recht sein. Ansonsten kann man aber auch nicht ewig darauf warten...

77
Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! 2. Fozzi 06. November 26, 09:18 Uhr

Chaibi ist nach wie vor mit 23 ein junger Mann, über dessen aufsteigende Form ich mich sehr freue. Für mich darf er auch ein wenig mehr Torgefahr ausstrahlen, aber aus meiner Sicht kein Grund, schon wieder auf dem zarten Pflänzchen rumzutreten.

Aber es ist halt wie immer - der ein oder andere hat Chaibi gefressen und statt sich über die ordentlichen Leistungen zu freuen, meckert man lieber über die Ecken. The same procedure as last year, Miss Sophie?

10
Fallback Avatar 3. g-block1978 06. November 26, 09:56 Uhr

Als Chaibi zur Eintracht kam zeigte er gut Ansätze, er flankte gefährlich und trat ordentliche und gefährliche Eckbälle, das ging verloren bei den letzten Trainern.
Jetzt zeigt er wieder bessere Ansätze unter Adi und das darf auch erwähnt werden.
Natürlich muss da jetzt noch Konstanz rein, denn man darf nicht übersehen, sein Vertrag läuft 2028 aus. Sollte er wechseln wollen und dabei noch eine ordentliche Ablöse generieren, so ist das Ende dieser Saison !
Es wäre somit beiden geholfen der positive Trend hält an.

2
Fallback Avatar 4. joscha 06. November 26, 10:09 Uhr

Klar wäre es wichtig, dass er seine Form hält oder ausbauen kann. Das steht ja auch so im Artikel, von blindem Hype keine Spur. Ich freue mich wie Bolle, dass es auch bei ihm mal funzt. Und ich fänd es geil, wenn er das auch gegen starke Teams schafft. Dafür muss man halt auch loben, wenn er es gut macht. Das macht Adi genau richtig.

0
Fallback Avatar 5. mati 06. November 26, 10:51 Uhr

Also ich finde ihn ok, mehr aber auch nicht. Mit viel gutem Willen würde ich ihn als Durchschnitt bezeichnen. Er läuft viel, gut. Macht hin und wieder einen Assist, gut. Harmlos hingegen sind seine Freistöße und Eckbälle. Kann immer noch nicht verstehen, dass er die weiterhin schießen darf anstatt ein Doan z.B. Er hat eine solide Technik aber keine überragende. Dazu sein schwacher Schuß.

43
Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 6. Boris 06. November 26, 10:54 Uhr Zitat - JayJayDany Erstaunlich wie nach zwei Spielen, gegen einen stark ersatzgeschwächten Gegner, alle steil gehen. Hat es der Artikel hier eigentlich nur reingeschafft, weil andere Pressevertreter die kurzweilige starke Perfomance von Chaibi in den letzten Tage und bei der PK hervorgehoben haben? Würde es nicht eher Sinn ergeben solch einen Text zu verfassen, wenn ein Spieler mal 8-9 Spiele am Stück, oder 20 gute Spiele in der Saison gemacht hat? Das ist mir ehrlich zu kurzsichtig. Viele km abspulen ist für mich kein Qualitätsmerkmal und 27 Vorlagen in 121 Spielen sind ebenfalls kein starker Wert, da in 94 Spielen halt eben auch nichts kam. Starke Phasen sind in meinen Augen immer noch deutlich geringer bei ihm als die Schwachen, in denen er teilweise komplett abtaucht. Und gerade von einem offensiven Mittelfeldspieler, erwarte ich mir auch eine größere Treffsicherheit. Aber wenn Hütter im zum nächsten Schritt verhilft, soll es mir recht sein. Ansonsten kann man aber auch nicht ewig darauf warten... Path

Du vergisst bei der statistischen Bewertung, dass er unter Toppi II. fast nie auf seiner besten RA/OM Position spielen durfte, er wurde also oft gar nicht offensiv eingesetzt. Natürlich war er auch oft ein Chancentod, doch Toppmöller hat generell sehr selten mit offensiven Außen oder OM gespielt, eben den Positionen, die Chaibi sein Leben lang gespielt hat und für die er geholt wurde. So konnte er sich auch nie warmschießen. Ich bin ganz zuversichtlich, dass Hütter es schafft, ihm den nötigen Stolz und das nötige Selbstwertgefühl mitzugeben, um dann, wenn der Mitspieler sich für die letzte Vorlage durch einen eigenen Assist bedankt, eben auch stramm aufs Eck zu Zirkeln oder Karamba drauf zu ballern, so dass es mindestens den Abpraller oder die Ecke gibt und den Ball nicht - wie leider in der Vergangenheit viel zu oft - in die Arme des Torhüters zu schießen. Die Schußtechnik hat er eigentlich, zumindest haben ihn die Kollegen, die ihn jeden Tag sehen, ihn auf Eintracht TV als einen der besten Schützen im Team bezeichnet.

1
Fallback Avatar 7. JayJayDany 06. November 26, 12:07 Uhr Zitat - Boris Du vergisst bei der statistischen Bewertung, dass er unter Toppi II. fast nie auf seiner besten RA/OM Position spielen durfte, er wurde also oft gar nicht offensiv eingesetzt. Natürlich war er auch oft ein Chancentod, doch Toppmöller hat generell sehr selten mit offensiven Außen oder OM gespielt, eben den Positionen, die Chaibi sein Leben lang gespielt hat und für die er geholt wurde. So konnte er sich auch nie warmschießen. Ich bin ganz zuversichtlich, dass Hütter es schafft, ihm den nötigen Stolz und das nötige Selbstwertgefühl mitzugeben, um dann, wenn der Mitspieler sich für die letzte Vorlage durch einen eigenen Assist bedankt, eben auch stramm aufs Eck zu Zirkeln oder Karamba drauf zu ballern, so dass es mindestens den Abpraller oder die Ecke gibt und den Ball nicht - wie leider in der Vergangenheit viel zu oft - in die Arme des Torhüters zu schießen. Die Schußtechnik hat er eigentlich, zumindest haben ihn die Kollegen, die ihn jeden Tag sehen, ihn auf Eintracht TV als einen der besten Schützen im Team bezeichnet. Path

Gude, also das er fast nie offensiv eingesetzt wurde, halte ich für ein Gerücht. Ja, er mag vielleicht nicht so oft optimal eingesetzt worden sein, überzeugt hat er auf keiner Position nachhaltig.
Mir geht es auch nicht darum ihn zu bashen oder so, aber ich sehe keine große Entwicklung bei ihm. Nicht ganz vergleichbar, aber ähnlich wie bei Bahoya. Und dabei betrachte ich seine gesamte zeit bei uns und nicht die letzten vier Spiele. Natürlich freue ich mich über gute Leistungen, aber muss diese nach den paar Spielen auch nicht überbewerten. Um mehr geht es mir nicht.
Natürlich ist der Spieler noch jung und entwicklungsfähig, aber es muss bei ihm halt jetzt mal Klick machen. Denn sich in jedem Training und Spiel immer voll reinzuhängen, unabhängig auf welcher Position man eingesetzt wird, sollte auch ihm nicht neu sein. Vor allem bei einem wöchentlichen Salär von ca. 36.000€!

15
Fallback Avatar 8. frankfurter jung 06. November 26, 16:41 Uhr

Dass Chaibi ein richtig guter Kicker ist, schon lange bekannt und auch ein Grund Eintracht's, an ihm festgehalten zu haben. Jetzt bringt er es endlich auf den Platz, spielerisch, läuferisch, mit dem gebotenen Einsatz.
Wer sich darüber ärgern will, hat eine spezielle Sicht auf die Dinge. Ich allerdings zähle zu denen, die sich darüber freuen. Wer zudem die letzten guten Spiele unserer Eintracht klein reden will, der hat wohl die deutliche kontinuierliche Leistungssteigerung nicht mitbekommen. Vielleicht sind seine Ansprüche zu groß und sein Blickwinkel zu klein, egal.

3

Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.

Weitere Artikel