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Nach Erfolgen gegen den HSV: Holt die SGE den ersten Sieg in Paderborn. Foto: IMAGO / HMB-Media

SGE nimmt Fahrt auf – gelingt der erste Punktgewinn jemals in Paderborn?

Die Frankfurter Eintracht kommt immer besser in Fahrt. Nach dem durchwachsenen Saisonstart konnte die SGE drei der letzten vier Pflichtspiele gewinnen. Dazu kommt eine 0:1-Niederlage bei Borussia Dortmund. In der zweiten Halbzeit gegen den Hamburger SV zeigten die Adler eine Offensivkraft, wie man sie lange nicht mehr sehen konnte. Dennoch stehen bereits 18 Gegentore zu Buche, was deutlich zu viel ist. Beim SC Paderborn soll nun der nächste Sieg eingefahren werden. Auch wenn sich die Eintracht gegen Aufsteiger zuletzt gut zeigte, ist die Bilanz in Paderborn beängstigend.

Anpfiff der Partie ist am Samstag, 7. November um 15:30 in der Home-Deluxe-Arena. Die Leitung der Partie übernimmt Schiedsrichter Bastian Dankert. „Sky“, „DAZN“ (nur in der Konferenz) und „Eintracht FM“ übertragen live.

Der Gegner

Als Aufsteiger schlägt sich der SC Paderborn beachtlich. Bereits zwei Heimsiege feierte der SCP, konnte unter anderem gegen die TSG Hoffenheim gewinnen. Erst neun Gegentore kassierte das Team von Ralf Kettemann, was auch am starken Schlussmann Nahuel Noll liegt. Dafür kommt Paderborn aber in der Offensive noch nicht richtig zum Zug. Zwar erspielt sich der SCP die Chancen, doch eine schwache Chancenverwertung sorgt für erst sechs erzielte Treffer. Adi Hütter beschreibt den Aufsteiger als selbstbewusste Mannschaft,, „die speziell zu Hause sehr, sehr unangenehm zu bespielen ist“.

Einstimmung

Adi Hütter: „Dass wir nach Paderborn fahren, um zu gewinnen, ist vollkommen klar. Aber dafür braucht es die entsprechende Leistung und Intensität. Wir müssen ihnen unser Spiel aufzwingen, von der ersten Minute an bereit sein und Charakter und Mentalität zeigen. Wenn wir nicht unsere Leistung bringen, werden wir Probleme bekommen. Die Mannschaft muss von Beginn an kratzen und beißen und zeigen, dass sie richtig gut Fußball spielen kann.“ (Quelle: bundesliga.com)

Ralf Kettemann: „Frankfurt ist eine super Bundesliga-Mannschaft, die mittlerweile die Kurve bekommen hat. Wir müssen den Fokus darauf legen, gemeinsam diese Offensivkraft zu verteidigen. Sie haben sehr schnelle und gute Fußballer in letzter Linie. Es gibt immer Möglichkeiten unserem Ziel nahekommen und das sind drei Punkte.“

Schon gewusst?

Die Eintracht verlor beide ihre Bundesligaspiele in Paderborn. Gegen kein anderes Team feierte Paderborn mehr Heimsiege in der Bundesliga. Von sechs Spielen konnte die SGE zwei für sich entscheiden.

Formcheck

Eintracht Frankfurt: 3:1 I 3:1 I 0:1 I 1:o I 0:6 

SC Paderborn: 0:0 I 0:1 I 1:0 I 2:2 I 3:1

Ausfälle

Eintracht Frankfurt: Jessic Ngankam (Oberschenkelverletzung), Mario Götze (Krankheit)

SC Paderborn: Nyamekye Awortwie-Grant (Aufbautraining nach Knieverletzung), Timur Gayret (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Marcel Hoffmeier (Aufbautraining nach Muskelverletzung an der Oberschenkelrückseite)

Mögliche Aufstellung

Für Adi Hütter gibt es nach dem 3:1-Heimerfolg gegen den Hamburger SV wenig Grund zur Rotation. Auch an der Viererkette sollte Hütter festhalten. Kapitän Robin Koch ist angeschlagen, ein Einsatz ist noch fraglich. Sollte er ausfallen, steht Jeremiaha Maluze als Ersatz bereit. Ansgar Knauff könnte in der Defensive auf die rechte Seite rücken. Bereits am Sonntag wurde er zur Pause für Keita Kosugi eingewechselt. Elias Baum würde auf die linke Seite rücken.

Raphael Onyedika, der gegen den HSV seinen ersten Treffer im SGE-Dress erzielte, wird weiterhin gemeinsam mit Noel Aseko im Zentrum starten. Götze wird ausfallen, Oscar Højlund stand zuletzt nicht im Kader. Can Uzun und Farès Chaïbi überzeugten gegen den HSV auf ganzer Linie. Gegen Paderborn werden ihr Spielwitz und Kreativität wichtig sein. Denkbar ist, dass Ritsu Doan aus der Startelf rotieren wird. Dadurch könnten Younes Ebnoutalib und Jonathan Burkardt erneut gemeinsam starten.

So könnte Eintracht Frankfurt spielen

Atubolu – Knauff, R. Koch, Brassier, Baum – Onyedika, Aseko – Chaibi, Uzun – Ebnoutalib, Burkardt

So könnte der SC Paderborn spielen

Noll – ter Horst, Scheller, Hansen – Curda, Castaneda, Obermair – Baack, Vidovic – Pieringer, Marino

2 Kommentare

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Um die Frage aus der Überschrift zu beantworten: JA! Wir holen heute die 3 Punkte! Auf gehts Eintracht kämpfen und Siegen!

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Fallback Avatar 2. frankfurter jung 07. November 26, 10:36 Uhr

Paderborn kommt enorm über die Physis.
Da muss Eintracht mithalten, um dann mit ihrer spielerische Qualität punkten zu können. Mit Younes und Jonny haben wir viel Durchschlagskraft, dahinter die Techniker Chaibi und Uzun. Gute Voraussetzungen, um die starke Defensive der Hausherren auszuhebeln. Ich tippe mal auf drei Punkte für uns.

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