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Ex-Adler Sebastian Rode ist zurück bei Eintracht Frankfurt, allerdings nicht als Spieler. Foto: IMAGO / DeFodi-Images

Ex-Kapitän Rode kehrt als Trainee zur Eintracht zurück

Der Europapokal-Kapitän von 2022 hat einen neuen Vertrag bei der SGE unterschrieben: Sebastian Rode wird von September 2026 bis August 2027 ein Trainee-Programm bei der Eintracht Frankfurt Fußball AG absolvieren. Das gab der Verein am Donnerstagmittag bekannt. Dabei wird es um sportliche und administrative Aufgaben gehen, etwa das Tagesgeschäft im ProfiCamp oder im EintrachtLab. Daneben wird Rode an Heimspieltagen Aufgaben abseits des Spielfelds übernehmen, so der Verein in einer Mitteilung.

Der mittlerweile 35-Jährige beendete seine aktive Karriere als Spieler vor knapp zwei Jahren bei den Hessen. Dabei konnte der gebürtige Südhesse auf 278 Pflichtspiele im Trikot der Adler zurückblicken. Gestartet hatte Rode seine Zeit bei der SGE im Jahr 2010, als er vom Rivalen aus Offenbach kam. In Frankfurt etablierte sich Rode im Profibereich, bevor es ihn vorübergehend zum FC Bayern München und Borussia Dortmund zog. In dieser Zeit gewann er je zweimal die deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal. 2019 kehrte der zentrale Mittelfeldspieler dann an den Main zurück – erst per Leihe, dann als fester Neuzugang. Gemeinsame sollten Verein und Spieler in eine erfolgreiche Zukunft gehen: drei Europa-League-Teilnahmen, eine Champions-League-Teilnahme, das DFB-Pokalfinale 2023 sowie natürlich der große Triumph in der Europa League 2022 stehen in Rodes Vita. Zwischen 2021 und 2024 war Rode Kapitän der Mannschaft und wurde so nach insgesamt neuneinhalb Jahren im Verein zur Klublegende.

„Eintracht Frankfurt war der fußballerisch prägendste Lebensabschnitt“

Der Ex-Profi selbst zeigte sich vorfreudig auf seine neue Aufgabe: „Es ist kein Geheimnis, dass Eintracht Frankfurt für mich der fußballerisch prägendste Lebensabschnitt war und ich mich schon seit mehreren Jahren weiterbilde. Daher bin ich dem Verein sehr dankbar, dass ich hier, im Herzen von Europa, die Möglichkeit erhalte, mich einzubringen und weiter zu lernen. Aus meiner Zeit als Spieler weiß ich zwar, wie dieser Verein tickt. Gleichzeitig freue ich mich darauf, die Eintracht aus neuen Perspektiven kennenzulernen und meinen eigenen Horizont zu erweitern.“

Seit er seine Fußballschuhe vor zwei Jahren an den Nagel hängte, engagierte Rode sich für soziale Projekte, wie zuletzt mit der Frankfurter Tafel. Daneben absolvierte er einen Studiengang im Sportmanagement und erwarb die Trainerlizenz B+. Praktische Erfahrungen nach der Krarriere sammelte Rode beim DFB sowie als TV-Experte.

Gab bereits Gerüchte über eine Management-Karriere

Axel Hellmann, Vorstandssprecher der Eintracht Frankfurt Fußball AG, begründete das neue Arbeitsverhältnis und würdigte die Verdienste des Spielers: „Wenn wir davon sprechen, verdiente ehemalige Spieler, die nicht nur Trophäen, sondern auch die Herzen der Menschen gewonnen haben, in den Verein zu integrieren, ist Sebastian Rode ein absolutes Paradebeispiel. Er hat sich bei Eintracht Frankfurt im sportlichen Sinne unsterblich gemacht und auch nach seinem Abschied von der Fußballbühne regelmäßig bei uns blicken lassen; sei es zu persönlichen Gesprächen, beim Besuch der Fußballschule oder als Debütant bei der Traditionsmannschaft. Seppl weiß, wie sich Tragödien in Triumphe verwandeln lassen, und ist für uns ein Eintracht-Gesicht geblieben. Wir freuen uns, ihn ab sofort auch wieder als offizielles Teammitglied bei uns zu wissen.“

Bereits in den vergangenen Monaten kamen Gerüchte in den Medien auf, wonach Rode eine Position im Aufsichtsrat des Vereins einnehmen könnte. Im Nachgang dementierte der zweifache deutsche Meister, bestätigte aber Gespräche über eine Position im Management. Nun scheint der Ex-Adler einen ersten Schritt in diese Richtung zu gehen und seine sportliche Erfahrung einzubringen.

4 Kommentare

Fallback Avatar 1. mainhesse 03. September 26, 14:48 Uhr

Ich würde jemanden wie Seppi lieber im Aufsichtsrat sehen.
Da sitzen ja nur Laien, deren fußballerische Kompetenz von jeden Durchschnittsfan aus der Kurve übertroffen wird.

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Fallback Avatar 2. adelaar 03. September 26, 15:25 Uhr

Als nächstes Sportdirektor bei nem potenten 2.Ligisten - den dann schnurstracks in die BL führen und späzestens in 2-3 Jahren bei uns übernehmen.
Wetten?

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Avatar 3. imherzenvoneuropa 03. September 26, 15:59 Uhr

gleich in die Startelf kommenden Spieltag.

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Fallback Avatar 4. braumerganedruebberedde 03. September 26, 16:31 Uhr

Das ist schlau, dass wir jetzt Rode haben, der sich von Hardung und Krösche das ein oder andere abschaut.
Oder aber: Krösche geht in Urlaub (davon sprach C.Michel), Hardung macht den Krösche und Rode den Hardung ;)

Ne, in den Aufsichtsrat kann man den Seppl nicht setzen. Vielleicht ja irgendwann mal..
Für den Aufsichtsrat bieten sich ältere Ex-Spieler an. Ein Alex Schur wäre eine Option, wenn der denn auf sowas Bock hätte. Oder auch ein älteres Kaliber wie Uwe Bein könnte ich mir in solch einer Position vorstellen.

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