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Am heutigen Freitag unterschrieb Julian Etse einen Profivertrag bei der Eintracht. Foto: Eintracht Frankfurt

Etse erhält Profivertrag bei der Eintracht

Die SGE stattet Julian Etse von der U21 mit einem Profivertrag aus. Das gab der Verein am heutigen Freitagmittag bekannt. Über die genaue Länge des Vertrags machten die Hessen keine Angaben.

Der Innenverteidiger wechselte erst in diesem Sommer aus Ulm an den Main und stand für die zweite Mannschaft seitdem viermal in der Regionalliga auf dem Platz. Zweimal führte er das Team von Cheftrainer Patrick Glöckner dabei als Kapitän auf das Feld. Nachdem der Deutsch-Ghanaer bereits des Öfteren bei den Profis unter Adi Hütter mittrainieren durfte, das Sommertrainingslager in Grassau mit der ersten Mannschaft absolvierte und in der ersten DFB-Pokal-Runde zum Kader gehörte, ist der neue Vertrag das nächste Zeichen für die gute Entwicklung des 20-Jährigen.

Belohnung für schnelle Entwicklung

Die betonte auch Sportdirektor Timmo Hardung in einer Mitteilung des Klubs: „Julian hat in den vergangenen Monaten einen sehr großen Schritt gemacht. Er bringt mit seiner Größe, seiner Robustheit und seiner Mentalität spannende Voraussetzungen für die Position des Innenverteidigers mit. Mit dem Lizenzspielervertrag schaffen wir nun die Grundlage dafür, dass Julian sich kontinuierlich auf hohem Niveau weiterentwickeln kann.“ Der Vertrag könne auch als Belohnung für die guten Leistungen verstanden werden, so Hardung weiter. Der Plan sei, dass Etse über die U21 weitere Spielerfahrung sammelt und sich so langsam an das Niveau des Profifußballs heranarbeitet.

Der Spieler selbst betonte, wie stolz er auf diesen Moment ist: „Es ist ein sehr besonderes Gefühl bei so einem großen Verein meinen ersten Profivertrag zu unterschreiben. Mein Ziel ist es alles zu geben und dann die nächsten Schritte zu machen.“

Der 1,92-Meter-Mann durchlief zwischen 2018 und 2025 sämtliche Nachwuchsabteilungen beim VfL Bochum und wechselte anschließend im Sommer 2025 von der U19 Bochums zum SSV Ulm in die Dritte Liga. Nach einem halben Jahr mit nur zwei Kurzeinsätzen ging Etse leihweise zum TSV Steinbach-Haiger in die Regionalliga. Bei den Mittelhessen avancierte er mit 12 Einsätzen prompt zum Leistungsträger. Nach der Leihe folgte der Schritt zur Eintracht, wo der Weg nach oben nun weitergehen soll.

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4 Kommentare

Fallback Avatar 1. sgeromeo 11. September 26, 14:51 Uhr

Wenn man wie wir nun auf den Nachwuchs setzt ist das ein logischer Schritt. Insofern bleibt abzuwarten, ob er den nächsten Schritt macht und sich auch etabliert.

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Fallback Avatar 2. pfalzadler11 11. September 26, 16:07 Uhr

Uns bleibt nichts mehr anderes übrig als auf den Nachwuchs zu setzen....Als man meinte es mit den Etablierten hinzubekommen kam der Schiffbruch...

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Fallback Avatar 3. mainesge 11. September 26, 20:52 Uhr Zitat - pfalzadler11 Uns bleibt nichts mehr anderes übrig als auf den Nachwuchs zu setzen....Als man meinte es mit den Etablierten hinzubekommen kam der Schiffbruch... Path

Ich weiss nicht recht, nicht falsch verstehen, auf den eigenen Nachwuchs zu setzen ist cool, aber wir forcieren einen Verkauf von (etablierten) Spielern, sobald deren (Marktwert-) Entwicklung nicht linear verläuft. Können wir dann eine Identifikation mit dem Verein verlangen ? Dass sie sich für die Mannschaft zerreissen ? Ich denke nicht. Hohes Gehalt hin oder her, es „menschelt“ überall.

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Fallback Avatar 4. hovawart 12. September 26, 09:25 Uhr

Wenn wir uns mal andere Vereine ansehen wie z.B.: die bösen Bayern stellt man fest, dass auch da einige Spieler bei den Profis aus dem Bayern Nachwuchs kommen und es bis in die Nationalelf geschafft haben. Es ist richtig junge Spieler mit entsprechenden Verträgen auszustatten. Man sollte aufhören sich Gedanken über die letzte Transferperiode zu machen und stattdessen die Mannschaft unterstützen.

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