Fabio Blanco ist ein Versprechen für die Zukunft. (Foto: Heiko Rhode)

Zur neuen Saison hat sich bei der Frankfurter Eintracht sehr vieles geändert. Die Ära des Fredi Bobic hat ein Ende gefunden. Auch Erfolgstrainer Adi Hütter hat die Hessen verlassen. Zudem schloss auch Bruno Hübner nach über einer Dekade das Kapitel Eintracht Frankfurt. Es liegt also auf der Hand, dass sich auch an der Art und Weise, wie nun die Fäden beim Bundesligisten gezogen werden, einige Dinge getan haben.

Bobics Amt übernahm Markus Krösche, der von Ben Manga als Direktor Profifußball tatkräftig unterstützt wird. Mit Oliver Glasner steht auch ein neuer Cheftrainer an der Seitenlinie.

Frankfurt handelt ungewohnt zügig

Betrachtet man die Transferaktivitäten in diesem Sommer so fällt auf: Die Eintracht war schnell. Bereits nach wenigen Wochen sind einige Transfers eingetütet worden. So stießen mit Jesper Lindstrøm und Sanos Borré schon zwei Spieler dazu, die den Frankfurtern in der neuen Saison wohl relativ schnell helfen werden. Dazu verpflichteten die neuen Chefs der SGE zwei spanische Talente: Enrique Herrero García, ein 16-Jähriger, hochtalentierter Mittelstürmer und Fabio Blanco. Letzterer ist 17 Jahre alt, spielt bevorzugt auf der rechten Außenbahn und halb Europa war hinter seinen Diensten her.

Dazu im Kontrast: In der letzten Saison dehnte sich der Poker  um Ajdin Hrustic wochenlang und auch Königstransfer Amin Younes stieß erst kurz vor Ende der Transferphase zur Eintracht. Einzig Steven Zuber war als Transfer relativ schnell klar, aber das auch nur, weil er mit Mijat Gacinovic getauscht wurde. Ruft man sich dazu das prominente Beispiel aus der Saison 2019/2020 in den Kopf, als ein gewisser André Silva am letzten Tag der Transferphase, wenige Minuten vor der Deadline Adlerträger wurde, so muss man jetzt konstatieren: Bei der Eintracht nimmt man die Dinge nun schneller in die Hand.

Wieso dieser Weg besser sein könnte

Das könnte große Vorteile haben, denn die ganzen Neuzugänge haben jetzt beinahe eine volle Vorbereitung Zeit, sich auf die Stadt, die Spielweise, den Trainer und die Mitspieler einzustellen. Geschieht dies erst wenige Tage vor dem ersten Bundesliga-Spiel, so braucht es teilweise wochenlang, bis Spieler richtig angekommen sind. Auch ist die Bobic-Strategie, stets bis zum Schluss zu warten, um etwaige Schnäppchen abzugreifen überaus riskant. Erinnern wir uns einmal zwei Jahre zurück: Die Büffel waren gerade gegangen und dringend brauchte man Ersatz im Sturm. Viel wurde spekuliert und schließlich war der neue Mann Bas Dost. Viel deutete damals schon darauf hin, dass dies nicht die Traumlösung gewesen war, aber eben derjenige, der es dann werden musste mangels Alternativen. Und dann drohte dieser Wechsel kurz vor knapp doch noch am Finanziellen zu scheitern, weil Sporting Lissabon, Dosts Verein, sich querstellte. Schließlich ging der Transfer über die Bühne, aber das hätte auch schief gehen können.

Eintracht Frankfurt 2.0 – Dortmund als Vorbild?

Der neue Weg also, Eintracht Frankfurt 2.0, präsentiert sich anders. Junge Spieler werden frühzeitig verpflichtet und man setzt sich auch mal gegen Konkurrenten durch, wie das Beispiel von Fabio Blanco zeigt. Und dieser Weg erinnert stark an den eines anderen Bundesligisten: Borussia Dortmund. Die Schwarz-Gelben fahren seit Jahren die selbe aber erfolgreiche Strategie: Junge, talentierte Spieler werden verpflichtet und dann in der Bundesliga zu echten Diamanten geschliffen, die den Verein dann wieder für viele Millionen verlassen. Jadon Sancho ist ein aktuelles Beispiel. Für knapp acht Millionen kauften die Dortmunder den damals 17-Jährigen Briten ein. Diesen Sommer wechselte er für mindestens 85 Millionen zurück nach England. Gut möglich, dass Spieler wie Giovanni Reyna oder Jude Bellingham diesem Beispiel folgen werden. Interpretiert man die Transferaktivitäten der Eintracht richtig so könnte das Ziel sein, dass Frankfurts Sancho bald Blanco heißen könnte.

Und für diese Strategie wurde auch der richtige Trainer verpflichtet. Oliver Glasner ist jemand, der viel auf junge Talente setzt. Ridle Baku etwa ist ein Spieler, der unter Glanser beim VFL Wolfsburg zum Nationalspieler reifte. Der Grund? Einsatzzeit in der Bundesliga. Adi Hütter führte die Hessen lange sehr erfolgreich. Aber auf Talente setzte der jetzige Gladbach-Coach dabei eigentlich nie.

Mit dem 19-Jahre alten Ali Akman, dem 21-Jährigen Jesper Lindstrøm, den beiden Spaniern Blanco und García sowie den beiden Verteidigern Tuta und Evan N’Dicka hat die Eintracht den Generationenwechsel geschafft und dazu einen Trainer geholt, der damit auch etwas anfangen kann. Die Mannschaft wurde ausgedünnt und man hat einige wirklich vielversprechende Talente hinzugewonnen.

Der neue Weg der Eintracht sieht aussichtsreich aus und es deutet bislang nichts darauf hin, dass der Erfolgsweg, den Bobic ebnete, unter Krösche verlassen werden könnte.

Autor Folke Müller

Folke MüllerFolke Müller kommt aus einem Elternhaus, in dem Fußball eigentlich absolut keine Rolle spielt. Dennoch fand er seine Liebe zur Eintracht im Alter von acht Jahren. Seitdem entgeht ihm kein Spiel mehr. Erst als langjähriger Leser von SGE4EVER.de auf der Seite unterwegs, ist er seit März 2019 als Redakteur tätig. Neben der Eintracht ist seine andere große Leidenschaft die Musik, der er sich von Kindesbeinen an verschrieben hat.

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37 Kommentare

  1. Soviel wahres dran… Was hab ich mich immer aufgeregt, dass wir andauernd auf den letzten Drücker die Spieler geholt haben…

    Das war jahrzehntelang usus bei uns. Man erinnere sich nur damals am letzten Transfertag und dem Hickhack um Lincoln…

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  2. Naja, Vor- und Nachteile gibt es bei beiden Modellen. Bobic war auch schon zu seiner Zeit bei uns kein Greenhorn mehr und er hat es doch mehr als ordentlich gemacht.
    Das letzte Türchen kurz vor Transferschluss könnte für die SGE auch aktuell noch offen bleiben, wenn es passt.

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  3. Habe noch nie verstanden warum wir in der Vergangenheit erst so spät zugeschlagen haben ….die Spieler sind überhaupt nicht integriert in der Mannschaft und bringen in der Hinrunde kaum was …

    Die Vorbereitung mit der Mannschaft ist wichtig..

    Klar finanziell macht eine späte Verpflichtung mehr Sinn aber das war es auch schon.

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  4. Ich weiß noch ,wie langweilig das früher war. Jedes Jahr ungefähr ein neuer Spieler.
    Und dann hieß der noch Occean oder Altintop …
    Was man aber auch sehen muss, so einer wie Silva ist ein Ausnahmespieler. Was eben nichts anderes bedeutet, als dass nur ganz ausnahmsweise mal ein Nachwuchstalent so oder ähnlich wird.
    Wir werden uns als schon darauf einrichten müssen, dass etliche Talente in ein paar Jahren Sang und Klanglos wieder verschwinden werden. Andere Erwartungen wären ziemlich unrealistisch.

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  5. und die ersten Gespräche in Deutschland führte Sancho tatsächlich mit Eintracht Frankfurt….der hat dann „leider“ alles richtig gemacht mit seiner Wahl

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  6. Alles richtig im Artikel, ich würde sogar noch ergänzen wir holen sogar Spieler jetzt die wir noch gar nicht dringend brauchen. Das in Zeiten knapper Kassen um so bemerkenswerter und mutiger. Ich nenne hier mal Blanco und Lindström die trotz da Costa- Rückkehr und schon jetzt gutem Spielerangebot im OM kamen, ohne dass jemand zuvor abgegeben wurde . Es wird also nicht reagiert ( und gewartet bis Zuber und Co gehen), sondern gleich agiert und sich damit auch schnell gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Jetzt wo alle erst verkaufen und dann kaufen,machen wir quasi das Gegenteil. Ben hat die Lösung schon fertig in der Schublade, OG und MK müssen nur GO sagen und bevor die Konkurrenz anfängt bestimmte Spieler zu beobachten, machen wir schon die Deals. Der frühe Vogel fängt quasi den Wurm. Einziger Nachteil, der Kader ist halt momentan noch ziemlich groß.

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  7. Für mich ist es eine situationsbedingte Momentaufnahme, nächstes Jahr läuft es eventuell wieder anders. Einen sog. Königstransfer haben wir bisher noch nicht. Ja mit Borrè haben wir einen sehr hoffnungsvollen Transfer getätigt, aber m. W. ohne viel Kohle investieren zu müssen. Da muss dann auch nicht schauen wie man ihn finanziert. Die jungen Wilden grundsätzlich eine gute Sache, aber ob es sich auch positiv in der Tabelle niederschlägt? Schauen wir mal auch was die Einsatzzeiten angeht. Ein Riddle Baku macht noch keinen Jugendstil aus. Ich hätte nichts gegen einen Last-Minute Königstransfer mit einem echten Mittelstürmer. Und nicht nur, wenn uns einer kurz vor Toreschluss verlässt, denn dies ist immer noch möglich, auch dass man dann eventuell ohne Ersatz dasteht, oder Bas Dost holt 😉

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  8. Ich bin unruhig und meine, dass wir noch einen Strafraumstürmer brauchen… Ist vielleicht altmodisch gedacht in Zeiten schwimmender, verkappter oder wie auch immer bezeichneter Neuner.

    Die Namen, die man liest, sprechen eher dafür, dass wir in der Offensive mit viel Geschwindigkeit mit wechselnden Strafraumspielern operieren. Weder Muani noch Hauge sind sind originäre StrafraumSpieler. Gefallen tun sie mir trotzdem.

    Vielleicht kommt ja noch einer, den wir nicht auf dem Zettel haben.

    An Sascha K. -Kostet weit über 20 Millionen – oder Alario -Zu alt – glaube ich gar nicht, die sind einfach zu teuer. So, wie ich das Konzept verstehe, soll Krösche ja auch binnen 2 Jahren TransferÜberschüsse erlösen. Ich glaube nicht, dass wir in so ein hohes Regal greifen. Das soll nicht heißen, dass ich die beiden nicht ausgesprochen gerne bei uns sehen würde.

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  9. @8. capullus: da bin ich bei Dir, dass wir noch einen Strafraumstürmer holen sollten. Ich frage mich, ob noch genug Geld da ist, wenn Hauge und Thuram kommen. Dann müsste doch mindestens einer unserer besten Spieler gehen, damit wir keine negative Transferbilanz haben, vielleicht sogar zwei.
    Alario bleibt wohl in Leverkusen laut Kicker.

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  10. Thuram bräuchte ich jetzt nicht unbedingt. Seine Position ist mehr als gut besetzt. Nicht ohne Grund verlässt Zalasar den Verein.
    Hauge ist eine interessante Personalie. Allerdings sollte sich Milan mit ihm nicht gesundstoßen können.
    Voraussetzung, um mit den jungen Spielern Überschüsse zu erzielen, ist natürlich, dass sie regelmäßig spielen und sich so entwickeln und zeigen können. Ob da dann ein Platz unter den ersten 6 realistisch ist, wird sich zeigen. Könnte mir vorstellen, dass die kommende Saison ein Übergangsjahr wird. Bewusst in Kauf genommen.
    Einen verlässlichen Mittelstürmer bekommst du erst kurz vor Transferschluss, in unserer Preisregion. Und da ganz Fußball – Europa nach so einem Spieler sucht, wird es ein langer Kampf.

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  11. Das hat mich bei unserem ehemaligen Übungsleiter auch extrem genervt, dass er den Jungen nicht mal ein paar Minuten Einsatzzeit gegönnt hat.
    Das zeigt mir auch an dieser Stelle seine Borniertheit.

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  12. @capullus:

    Wer ist Sascha K.? Meinst du Sasa Kalajdzic?
    Mir gefällt die neue Transferstrategie bisher sehr gut. Aber wie wissen auch nicht, an wem wir eventuell in den letzten Jahren dran waren, der dann nicht gekommen ist? Vlt wollten Bobic, Manga und Hütter auch den einen oder anderen vielversprechenden Transfer schon früh eintüten, sind aber gescheitert und mussten dann implante umplanen. Jetzt haben wir es geschafft, uns gegen Real, Barca und Co. durchzusetzen. Und wenn uns kurz vor Ende der Transferperiode ein wichtiger Spieler verlässt (wie vor zwei Jahren Rebic), dann müssen wir da auch kurzfristig Ersatz finden.

    Mit gefallen die bisherigen Transfers sehr gut und ich mag Krösche auf der persönlichen Ebene um einiges lieber als Bobic, dem ich auch die Art seines Abgang sehr übel nehme, aber ich finde man muss fair sein:
    Die letzten Jahre unter Bobic waren eine einzige Erfolgsgeschichte.
    Als eher junger Fan (Jahrgang ’86), der die goldenen Jahre nicht bewusst erlebt hat, hätte ich mir vor vier Jahren nicht im Ansatz träumen lassen, dass wir uns so schnell zu einem festen Bestandteil der EL/CL-Aspiranten entwickeln.

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  13. @Peka:

    Welchen jungen hätte er denn mal Einsatzzeit geben sollen? Sow, Touré, Tuta, N’Dicka oder zuvor Jovic haben alle Stamm irgendwann Stamm gespielt. Bei Sow und Touré wurde aufgrund der Leistung irgendwann eine Pause eingelegt. Sow hat sich danach gesteigert und in die erste elf gespielt. Ache (bis zu seiner Verletzung) und Barkok haben letzte Saison regelmäßig ihre Einsätze bekommen.
    Welcher andere junge Spieler in unserem Kader war denn in den letzten zwei Jahren sonst noch weit genug, um entsetzt zu werden?

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  14. Ich bin aufgrund ihrer Abgänge kein Fan der beiden Ex Mitarbeiter. Trotzdem sollten wir ihre Zeit fair bewerten. Wie Elde gerade richtig aufgezählt hat, hat der Ex Trainer schon eine junge Spieler regelmäßig spielen lassen.

    Der Ex Vorstand hat oft auch spät zugeschlagen, weil wir einfach finanziell noch nicht da waren, wo wir jetzt sind. Daher mache ich beiden keinen Vorwurf bei diesen Themen.

    Ich glaube aber, dass der Wechsel zu Glasner und Krösche genau richtig ist. Es sieht so aus, als ob wir mit den beiden den nächsten Schritt machen könnten. Ich habe zumindest momentan ein sehr gutes Gefühl bei den beiden

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  15. Entscheidend ist was am Ende herauskommt und das war in der Bobic Ära phänomenal.

    Sicher, nicht alles war Gold was glänzte (Dost zB), aber es wurde in Summe deutlich mehr richtig als falsch gemacht.
    Das muss Krösche erstmal bestätigen (oder auch nicht) und dann hat man mal wirklich einen Vergleich.

    Ich finde die bisher getätigten Transfers von Positionen und Altersstruktur nachvollziehbar. Nichts desto trotz habe ich es Gefühl, dass für ein stimmiges Bild noch zwei bis drei Spieler fehlen.

    Das ist vorne ein Stürmer
    Das ist in jedem Fall ein guter 6er und das wäre im Idealfall nochmal ein guter RV/M (dafür dann zwei bis drei abgeben).

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  16. @10. okochas erbe: ich würde Thuram aber als klares Upgrade zu Zalazar sehen. Zudem ist er über 1.90m, was als 6er schon ne Nummer ist. Aber klar, irgendwer müsste weichen. Hase finde ich nach wie vor top und sollte Stamm sein, vielleicht aber nicht alle 50 Spiele. Rode wird auch eher keine 50 packen. Hrustic und Sow sehe ich eher offensiver. Es könnte schon passen.
    Allerdings wären mit ihm und Hauge rund 20 Mio weg und wir haben ja schon Lindström für fast 7 Mio und Borre für bisschen was gekauft. Ich denke nicht, dass wir mit einem Transferminus in den September gehen wollen. Der Topstürmer ist noch gar nicht in der Rechnung enthalten. Apropos, Interview mit Bo Svensson im kicker: Stürmermarkt bewegt sich noch gar nicht, wird erst gegen Ende des Transferfensters losgehen (frei übersetzt)

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  17. Wer spielt eigentlich im Falle eines Ausfalls von Martin oder Evan-der liebe Gott? Mal ernsthaft, mir fehlt es in der Verteidigung an gleichwertigen Alternativen.

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  18. @17: Ilsanker ist in der IV (und nur da ) eine gute Alternative. Das hat er bewiesen

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  19. Zitat : „Aber auf Talente setzte der jetzige Gladbach-Coach dabei eigentlich nie.“

    Das ist faktisch einfach falsch. Jovic erhielt erst unter Hütter seine regelmäßigen Minuten. Sow und N’Dicka spielten ebenfalls unter Hütter sich in die erste Elf. Kamada war auch noch Blutung, als er eigentlich zu sampdoria weiterverkauft werden sollte und Hütter sein Veto eingelegt hat.

    Wenn die anderen Jungs einfach nicht die Qualität besaßen und nur im Kader wegen der Nachwuchsspieler-Regelung waren, kann man das nicht Hütter anlasten.

    Selbst die Strategie auf rohdiamanten zu setzen, kommt auch nicht von krösche oder Manga allein. Das war doch die letzten Jahre immer schon so.

    Was sich jedoch geändert hat, ist wie erwähnt das frühe Zeitfenster der Transfers.

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  20. @17
    Bei gleichwertigen Ersatz müssten wir Mal locker 20 Millionen hinlegen. Aber einen rechtsfuß hätte ich hinten auch noch gerne 🙂

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  21. @12: Ja, du hast natürlich recht,Sasa, nicht Sascha!
    Leider nicht finanzierbar.

    Ich glaube nicht, dass wir noch drei hochklassige Spieler verpflichten werden. Falls wir wirklich den Zuschlag bei Hauge bekommen sollten, werden wir höchstens noch Geld für einen weiteren Spieler haben, der uns sofort weiterbringt, es sei denn, wir verkaufen einen unserer Kronjuwelen.

    Dabei berücksichtige ich immer, dass eine erzielte Bruttoablöse mit Abzügen verbunden ist, des Weiteren, dass wir mit Sicherheit einen Teil der erlösten Gelder einbehalten, um unser Eigenkapital zu stärken, zumal dies ja auch explizit als Auflage gemacht worden ist und die Corona – Zeiten noch nicht vorbei sind.

    Und falls ein hochklassigem Stürmer erst sehr spät verpflichtet werden kann, besser später als gar nicht. Vielleicht müssen wir wirklich erst abwarten, bis einige hochklassige Stürmer transferiert worden sind, was dann dazu führt, dass Stürmer, die uns durchaus weiterhelfen können, auf dem Markt sind und für Ablösesummen unter ihrem eigentlichen Wert verpflichtet werden können.

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  22. @22. Air: Von allen Kronjuwelen am ehesten zu verschmerzen, gerade weil ich bei ihm auch eine Tendenz zu negativer Stimmungsmache sehe, die ich mir bei Ndicka, Kostic und Kamada nicht vorstellen kann.

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  23. Younes: Die Thematik ist schwer zu fassen. Vielleicht tue ich ihm unrecht.

    Aber er scheint nach meiner Wahrnehmung mit seinem Ego ein immenses Problem zu haben. Ich erinnere mich auch an eine Aussage aus der Frankfurter Rundschau, nach der sich Younes darüber aufgeregt haben soll, dass man mit Lindström auf seiner Position nachgelegt hat.

    Ich schließe mich der Meinung oben an: Von allen Kronjuwelen am ehesten zu verkraften, zumal dann, wenn er die Stimmung in der Mannschaft nachteilig beeinflusst.

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  24. Ich weiß nicht, irgendwie wird mir nicht bange wenn Younes geht. Irgendwie fehlt mir der Glaube an sei e Konstanz in einer Liga wie der BL

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  25. Das war so geil, wie er den dem Neuer in den Knick genagelt hat

    Irgendeiner wollte doch noch nen spielstarken Innenverteidiger?! Hab gelesen, dass wir am Kehrer von PSG dran sind. Das wär doch was

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  26. @17 Die Schlüsselfigur ist dabei Tuta. Hinzu und N’Dicka sind gesetzt. Auf dem Markt gäbe es so einige IV, die bezahlbar sind/deren Vertrag 22 auslaufen, wie z.B. Pieper, K.Schlotterbeck, M.O.Kempf, D.Heintz…, die bei Verpflichtung Tuta den Rang ablaufen könnten. Die Strategie aber ist, ihm den notwendigen Platz und die Gelegenheit zu geben, dieses Jahr den nächsten Schritt bei uns zu schaffen, was evtl. einen Wertsprung ähnlich wie bei N’Dicka herbeiführen könnte. Wir haben erfahrene Alternativen im IV Bereich mit Hasebe, Touré, Ilse (und Chandler) + evtl. auch Otto und/oder Irorere. Ich gehe daher davon aus, dass man die Hinrunde Tutas Entwicklung genau beobachtet + auch andere Umstände (Verletzung der anderen IVs) und ggf. in der Winterpause nochmal reagiert, wenn der Plan nicht aufgehen sollte.

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  27. Zu Younes schrieb ich vor einigen Tagen von einer Win/Win/Win Situation, wenn alle Parteien mitspielen und der Ölclub eine angemessene Summe (eine, die man derzeit auf dem Europäischen Markt nicht erzielen könnte) zahlt. Hierfür müssten sich Napoli und Frankfurt auf ein vorzeitiges Ziehen der KO einigen, Younes müsste mitmachen, um dann an Verein Ö verkauft zu werden.
    Younes bekäme mehr finanzielle Anerkennung beim neuen Club, Napoli mehr als 2,5-3Mio und wir auch Geld, dass wir derzeit benötigen. Ich mag Younes‘ Spielweise sehr, hatte meinem Sohn auch ein Younes Trikot geholt, glaube aber nicht mehr an eine gemeinsame Zukunft.

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  28. Ich finde es einfach nur schade, was man so über Younes hört.
    Was hat er zu Beginn erwartet, als er mit dem Gehalt so entgegen kam ? Wenn er nicht einverstanden war , wozu hat er den Vertrag trotzdem unterschrieben?
    Die Anerkennung war doch nach den ersten Spielen da , ebenso die Wertschätzung des Umfeldes.
    Ich dachte wirklich, das er hier in Frankfurt seinen Hafen gefunden hat.

    Ich hab mich zu Beginn echt sehr über ihn gefreut. Einer der wieder durchs Mittelfeld fuddelt. Einer der seine eigene Note rein bringt.Eine unberechenbare Komponente ist, ein richtiger Straßenkicker.

    Schade, das auch die Konstanz der guten Form nicht lange hielt und er sich im Spiel überwiegend über viele Sachen beschwert/reklamiert hat.

    Seine wenigen guten Spiele bleiben mir in Erinnerung, sollte es wirklich zu einem Wechsel kommen.

    Die Eintracht muss jetzt das Beste aus der Situation machen, die Option ziehen und ihn an die Scheichs gewinnbringend weiter verkaufen.

    Das es den ein oder anderen Abgang geben wird , war ja klar. Hoffentlich bleibt zumindest Kamada, der ja auch einige Klasse Momente hatte in der vergangenen Saison.

    Bin auch gespannt ob es so kommt, das Hauge sein Nachfolger wird und Muani in der Pipeline steckt so das wir Gonzo abgeben können.
    Es bleibt spannend und ich freu mich riesig auf das Spiel gegen Waldhof

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  29. Der Abgang von Amin würde mich sehr enttäuschen. Menschlich, spielerisch … ich wäre einfach enttäuscht. Was bitte soll ein Spieler mit der Qualität in SA. Hat sich hier in die Herzen vieler Fans und zurück in den Dunstkreis der Nationalmannschaft gespielt und zieht dann eventuell den Schwanz ein, weil er jüngere Konkurrenz fürchtet. Das darf doch hoffentlich nicht wahr sein …

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  30. Ich finde diese ganze Sache mit Younes auch sehr merkwürdig und weiß nicht, was ich davon halten soll. Ich hatte ihn der Tat auch das Gefühl, dass er auf so viel Geld verzichtet, weil er gerne zu uns will, weil er das Projekt gut fand.
    Nun ist die letzte Saison teilweise gut gelaufen, mit starken spielen und teilweise weniger gut, weil es wohl Dissonanzen mit Hütter gab und er auch mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Eventuell ist da auf beiden Seiten was hängen geblieben, eventuell auch bei den Mitspielern.
    Kann aber auch sein, dass Younes auf das Geld verzichtet hat, weil er einfach wieder spielen wollte. Und da er seinen Stammplatz jetzt in Gefahr sieht, flieht er. Einerseits ist das etwas feige und unambitioniert. Anderseits saß er jetzt lange auf der Bank und ist nicht mehr der jüngste. Vlt ist ihm die Gefahr zu groß und er will nicht die letzten Jahre, die er auf höchstem Niveau spielen kann auf der Bank sitzen. Das könnte ich dann schon auch verstehen. Die Frage ist dann nur, ob er in die Wüste geht, weil er dort am meisten verdient oder weil er dort mehr ist weniger garantiert immer spielen darf.

    Will mir hier aber kein Urteil bilden, weil es einfach mega undurchsichtig ist.

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  31. Eine arabische Liga, Sonne, Strand … überschaubar starke Gegner … einen 5 Jahres-Renten-Vertrag und sehr viel mehr Kohle.

    Mal ganz ehrlich: Wer würde hier nicht überlegen – ich verdenke es Herrn Younes nicht ! Er ist 27 Jahre alt, hat nur ein Leben, einen Körper mit begrenzter Leistungsfähigkeit … und selbige schätze ich nicht annähernd so hoch ein, wie manch anderer hier. Ein „Fuddler“, der sich selbst ab und an Knoten in die Beine spielt – passt der zum schnellen Umschaltspiel ?

    Konkurrenz belebt das Geschäft und Konkurrenzunfähige verlassen die Spielwiese. So einfach ist das.

    Reisende … soll man nicht aufhalten und bonne route vers l’Arabie.

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  32. Wenn Younes Normalform hat, wäre er bei mir immer gesetzt. Er bringt einen Faktor ins Spiel, wie es wohl kein Anderer kann. Kann gut sein, dass er sich schwer unterordnen kann und auch mit Glasner nicht auf einer Wellenlänge ist. Trotzdem gehört es sich, selbstunterschriebene Verträge zu erfüllen und sein Handeln nicht auf einmal um 180 Grad zu wandeln. Menschlich wird er immer mehr zur riesen Enttäuschung für mich. Die Eintracht war seine letzte Chance, nochmal richtig durchzustarten. Und aus „Dankbarkeit“ zieht er jetzt so eine miese Nummer ab. Wahre Emotionen, Loyalität und echte Verbundenheit gibt es halt nur noch auf den Rängen. Geld verändert den Charakter. Und nicht zum Guten.

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  33. @34: Buhuuuhuhuuhuhuuuhuhuuuu … ich bin ja so enttäuscht von einem Profi-Fussballer, der für viel Geld gegen den Ball tritt. Eine menschliche Enttäuschung … ein augenscheinliches Charaktervergehen … versus … Kohle, arabische Sonne, tralala !

    Herr Younes wird gehen und allen vermeintlich Enttäuschten ein gut gemeintes und wohlverdientes „fickt Euch ins Knie“ entgegnen: „Hihi … ich bin Fussball-Millionär und ihr nicht.“

    Hört auf zu träumen, Ihr Ewig-Gestrigen. Es geht immer nur um unser Bestes: KOHLE !

    Loyalität und Integrität sind im Profi-Sport sehr selten.

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  34. Loyalität und echte Verbundenheit endet „auf den Rängen“ aber auch ganz schnell, wenn Mal zwei Spiele in Folge verloren werden …

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  35. Wenn Younes bleibt ist es okay, weil er ein Unterschiedsspieler sein kann, aber es zuletzt nicht mehr bewiesen hat. Verletzungen spielen sicherlich eine Rolle. Die Geschichte mit dem Ego sehe ich aber wie 22. Air. Scheibar ist er nicht nur giftig auf dem Platz, sondern in seinen Äußerungen zum Staff, vielleicht auch zu den Mitspielern, wer weiß. Er ist der einzige im Kader mit Stimmungs-Vergiftungsgefahr! Hoffentlich verdribbelt er seine Karriere nicht, so wie er zuletzt sich meistens auf dem Platz verdribbelt hat. Dort hat er viele falsche Entscheidungen getroffen, lieber noch einen Haken statt Abspiel zu Kostic. Irgendetwas stimmt da nicht!?

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