Die Frankfurter Eintracht verpasst gegen Borussia Mönchengladbach den vierten Sieg in Folge. Bei Borussia Mönchengladbach setzte es eine deftige 0:4-Niederlage. Für den zukünftigen Arbeitgeber von Trainer Adi Hütter trafen Matthias Ginther (10. Minute), Jonas Hofman (60.), Ramy Bensebaini (67.) und Hannes Wolf (90.+5).

Spiel eins für die Frankfurter Eintracht nach dem Bekanntwerden des Wechsels von SGE-Trainer Adi Hütter zu Borussia Mönchengladbach. Die größte Frage vor der Partie: Ist die Mannschaft in der Lage den Trubel um ihren Coach auszublenden? Die Antwortet lautet ganz klar: nein.

Gladbach geht früh in Führung

Die Gastgeber vom Niederrhein machten es den Hessen in den Anfangsminuten schwer. Sie pressten hoch, sodass die SGE kaum, und wenn nur mit viel Mühe, aus der eigenen Hälfte kam. So verwunderte es nicht, dass Valentino Lazaro nach einem Fehler von Stefan Ilsanker in der dritten Minute die erste Chance für die Fohlen hatte. Sein Schuss von halbrechts verfehlte jedoch das Tor von Kevin Trapp. In der 10. Minute klingelte es dann aber hinter Trapp. Nach einem Eckball von Jonas Hofmann stand Matthias Ginther im Fünfmeterraum völlig frei und köpfte unbedrängt zum 1:0 für die Borussia ein. Die Führung ging absolut in Ordnung. Die Eintracht hatte zu diesem Zeitpunkt noch keinen einen Schuss in Richtung Tor abgegeben. Das dauerte bis zur 15. Minute. Nach einer Flanke von Filip Kostic lauerte Luka Jovic in der Mitte. Sein Kopfball rauschte aber klar am Tor vorbei. Doch auch diese kleine Chance täuschte nicht darüber hinweg, dass Gladbach die bessere Mannschaft blieb. In der 18. Minute erhöhte Alassane Plea beinah auf 2:0.

SGE kommt besser ins Spiel 

Doch wenn sich die Eintracht mal befreien konnte, dann wurde es gefährlich. So beispielsweise in der 24. Minute als eine Kamada-Ecke den Kopf von Ilsanker fand und der Ball an die Latte klatschte. Pech für die SGE, die trotz dieser guten Gelegenheit weiter höllisch aufpassen musste, nicht höher in Rückstand zu geraten. Denn quasi im Gegenzug hatten die Fohlen ihrerseits die nächste gute Chance, die gerade noch so zur Ecke geklärt werden konnte.

Aber die Hessen waren nun deutlich besser im Spiel als in der Anfangsphase. Sie kamen besser in die Zweikämpfe und konnte die Gladbacher Angriffe früher unterbinden. Kurz vor der Halbzeit mussten die Hessen aber nochmal die Luft anhalten. Der Videoassistent schaltete sich ein, weil Ilsanker im Strafraum den Ball an den Arm bekommen hatte. Referee Aytekin schaute sich die Szene an und entschied sich gegen einen Strafstoß. So ging es mit der knappen Gladbacher Führung in die Pause.

Fohlen entscheiden Spiel frühzeitig 

Hütter entschied sich gegen Auswechslungen zur zweiten Halbzeit. Und auch beim Spielgeschehen blieb zunächst alles beim Alten: Die Gastgeber blieben die spielbestimmende Mannschaft. Und hätten eigentlich in der 51. auf 2:0 nach einem schönen Konter erhöhen müssen. Neun Minuten später durften die Fohlen dann aber erneut jubeln. Ein Schuss von Hofmann rutschte Trapp durch die Arme und somit in die Tormaschen. So etwas hält der Frankfurter Keeper normalerweise. Aber was ist schon normal an dieser Partie?

Kurz drauf, in der 65. Minute, wechselte Hütter dreifach. Timothy Chandler, Makoto Hasebe und Amin Younes kamen für Durm, Sebastian Rode und Ilsanker. Und die drei Neuen mussten direkt das 0:3 auf dem Platz miterleben. Nach einer Ecke von Hofmann köpfte Elvedi zunächst an die Latte. Der Abpraller landete vor den Füßen von Ramy Bensebaini, der locker zum dritten Gladbacher Tor einnetzten konnte. Das Spiel war durch, die SGE musste nun schauen, nicht völlig unterzugehen.

Interessanterweise spielte die Eintracht nach dem 0:3 plötzlich viel befreiter auf. Der eingewechselte Younes hatte in der 85. Minute die Chance, auf 1:3 zu verkürzen. Tobias Sippel im Gladbacher Tor parierte jedoch stark. Aymen Barkok (in der 84. Minute für Kamada eingewechselt) fasste sich in der 90. Minute nochmal ein Herz und zog aus zwanzig Metern ab. Sein strammer Schuss touchierte den linken Pfosten. Mehr war an diesem Nachmittag schlichtweg nicht drin und muss die vierte Saisonniederlage hinnehmen. Auch, weil die Fohlen in der Nachspielzeit noch einen draufsetzte: Hannes Wolf setzte mit seinem Treffer zum 4:0 in 95. Minute den Schlusspunkt.

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65 Kommentare

  1. Und noch dazu würde er sich freuen, wenn Hütter freigestellt wird und sich schon voll um die Ponys kümmern könnte

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  2. WOB verliert zum zweiten Mal in Folge, bekommt in zwei Spielen 7 Gegentore. GLASNER raus…er scheint die Mannschaft nicht mehr zu erreichen. Leipzig nur 0:0 zu Hause gg. Hoffenheim Meisterschaft ade…Nagelsmann raus…man kann sich alles je nach Situation zurecht legen. Dienstag muss gewonnen werden…, dann sollte Ruhe im Karton sein.

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  3. @ 50: das sehe ich genauso. Das war ganz klar ein gezielter Dolchsstoß, aber nicht von vorne, sondern von hinten. Die einzige Möglichkeit, die Eintracht zu verunsichern.
    es ist aber noch nichts passiert, einen Matchball haben wir jetzt vergeigt, einen haben wir noch, aber dann müssen alle Spiele gewonnen werden, wird schwer genug.
    Mit fehlt allerdings im Moment der Glaube daran. Warten wir das Spiel am Dienstag ab. Da wird es sich dann entscheiden.

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  4. Ich versteh den Pessimismus nicht. Wir haben nur ein Auswärtsspiel gegen eine gute Mannschaft, wie zB auch Bayern hier in MG. Es ist nichts passiert. Auf jetzt Eintracht.

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  5. Ist halt so…. Prost! Danke für die Unruhen vor dem Spiel ! So sehr ich die SGE Liebe eigentlich hab ich da keine Kraft mehr für.

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  6. Mann oh mann. Ohne Worte.
    Hütter hat heute absichtlich verloren. So ne gequirlte kacke. Ihr seid echt entfremdet. Trainer freistellen… im Ernst? So ein Quatsch.
    Lest ihr was ihr da schreibt ????

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  7. Ist schon erschreckend, daß viele nach dem heutigen Spiel so reagieren. Mit Sachverstand hat das nichts zu tun. Schreibt man sachlich, kommt ne Bemerkung, daß man im falschen Forum ist. Mit solchen Typen kann man nichts gewinnen.

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  8. Wir haben heute deutlich verloren, gegen den neuen Club Hütters.
    Gladbach ist in dieser Saison nur gehobener Durchschnitt, wir sind (noch) in der Spitzengruppe.
    Erstmals seit vielen Spielen ohne eigenen Torerfolg geblieben. Hütter hat taktisch und personell daneben gelegen, seine Wechsel kamen zu spät und waren nicht optimal.
    Die Mannschaft ging nicht an ihr Limit und Hütter wirkte teilnahmslos. Schwierige Situation, auch für ihn. Gladbach ist wieder auf EL-Kurs. Wir wackeln, ein Sieg gg die unbequemen Augsburger ist Pflicht.
    Hütter verströmt aktuell viel heiße Luft, seinen starken Worten vor dem Spiel, folgte nicht die entsprechende Leistung. Glaubwürdig wirkt dies nicht. Das sind Fakten, unabhängig von Pro oder Kontra Hütter.

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  9. ja die Betonpuppenkiste heute wieder nur 0:0 am Dienstag können die schon fast befreit aufspielen…

    die haben erst 42 Tore bei 13 Niederlagen kassiert, wir bei deren erst vier schon 44 !!!

    Der April ist nicht umsonst unser Monat der Wahrheit, aber scheiß Ostholland hat es raffiniert gemacht am Montag bekannt zu geben, dass er auch nur ein Söldner und noch dazu ein Zwoggel ist also

    Alle SGE ben – FCA schlagen

    und dann gewinnen wir halt nächsten Samstag im Endspiel bei diesen scheiß Pillendrehern…

    und noch was: tschüss Forum, wir haben heute zum vierten mal in der Bundesliga verloren, ich gehe jetzt seit 1974 zu unseren glorreichen Adlern, weiß eigentlich einer von Euch wann wir schon einmal mit 4 Niederlagen am 17. April zu Buche standen, AHA:

    NOCH NIE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    was ich hier seit 16 Uhr auf SGE 4 ever lesen muss, von Hüter raus bis Weltuntergang ist einfach nur unterirdisch !!!

    es sind deutlich zu viele Modefans hier

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  10. Es war die gleiche Aufstellung wie gegen Wolfsburg und Hütter wechselt meistens sehr spät ein.
    Also was hat er heute anders gemacht?

    Jetzt wird bestimmt auch Leipzig Meister, da ja Flick aufhört.

    Und ein Trainerwechsel wird uns in die CL führen, da gewinnt man da ja, sieht man ja in Köln

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  11. OK Sachlich.
    1. Es gab die ganze Woche Unruhe
    2. Die Veröffentlichung und das unterschreiben des Vertrages war von AH nicht optimal.
    3. Wenn man mit jemanden 3 Jahre gearbeitet hat, da geht es dir als Spieler auch nicht einfach so vorbei und kannst es abblenden.
    4. Auf die Frage ob AH dran schuld ist, dass wir heute das Spiel verloren haben, kann man genau so wenig mit Ja oder mit ein Nein beantworten. Er ist dran schuld, dass er ein „ich bleibe“ gesagt hat und das er in der Woche gegen seinen neuen Arbeitgeber unterschrieben hat.
    5. Ist die Mannschaft dran schuld? Kann man genau so wenig mit ein Ja oder Nein beantworten. Natürlich verdienen sie ein Haufen Geld und müssen professionell sein, aber es sind trotzdem Menschen die Gefühle haben.

    Ich bin auch nicht begeistert, aber Leute ich kann es nicht ändern. Ich wünsche und hoffe, dass wir am 34. Spieltag in der CL spielen und wenn nicht, wird die Welt auch nicht unter gehen. Wir werden trotzdem auch weiterhin unser Verein unterstützen.

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  12. Was wäre denn wenn er bei sky 90 gesagt hätte „ich gehe zu Gladbach“?

    Wäre dann alles Ok?

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  13. Ich glaube dass man Hütter nicht vorwerfen kann, dass er die Saison bei der Eintracht nicht erfolgreich zu Ende bringen möchte. Dazu ist er zu wenig emotional eingebunden. Hütter ist ein egoistischer Karrieremensch, der nur auf sich selbst schaut und persönlichen Erfolg will. In welchen Farben ist ihm egal.
    Was Eberl perfekt ausgenutzt hat ist die Tatsache dass er die Vorbereitung auf das Spiel gegen den Provinzverein empfindlich gestört hat, weil er zum einen medial die komplette Aufmerksamkeit auf den Trainerwechsel gelegt hat und zum Anderen Hütter dazu gezwungen hat sich mit seinem Berater um den neuen Vertrag bei den Ponys zu kümmern, anstatt sein aktuelles Team akribisch Vorzubereiten.
    Hütters Ego verbietet ihm natürlich sowas zuzugeben, aber man hat doch deutlich gesehen, dass die Eintracht gestern ohne erkennbaren Plan oder Spielidee auf den Platz gegangen ist.

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  14. Der Coach sollte einfach warten bis Saisonende um bekannt zu geben daß er den Club verlässt. Warum Unruhe stifften?

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  15. ❓EIN MÄRCHEN
    … Schon kurz nach Roses Bekanntmachung, dass er zu Dortmund wechselt, beackerte Eberl den Berater von Hütter.
    Hütter selbst hatte innerlich eigentlich mehr vor zu bleiben, daher auch seine entsprechende Aussage „Ich bleibe“.
    Ich denke nicht das er zu diesem Zeitpunkt gelogen hat.
    Doch der umtriebige Max ließ nicht locker, keinen Millimeter.
    Er schleimte mit seiner unnachahmlichen Art ständig an Hütter und Berater, das Hütter der einzige Trainer sei, den Gladbach haben möchte und selbst die relative hohe Ablöse kein Problem sei, sondern ein Zeichen der besonderen Wertschätzung sei, die man für Hütter habe.
    Tag für Tag wurden die besten „Weißwürste und die frischenden Brezel“ dem Team Hütter serviert.
    Irgendwann war die Versuchung zu stark und man biss in die knackige Wurst.
    Treffen in der Länderspielpause dann. Eberl legt noch paar Millionen zu Gehalt drauf und schon da wurde das Brezel
    gegessen.
    Maxi wusste genau wie er Hütter zu knacken hatte: seine Eitelkeit!
    Maxi „kniete“ förmlich vor Hütter, lobte ihn über und über was für ein großartiger Trainer und Mensch er sei und er es als ein „Geschenk des Himmels“ betrachten würde, wenn Hütter nach Gladbach kommen würde.
    Den Rest erledigte der Hütterberater, weil ja auch er eine kräftige Portion an Provision kassiert.
    Seit der Länderspielpause ist die endgültige Endscheidung von Hütter zu BMG Fakt.
    Und genau da fängt das erbärmliche gegurke von Hütter an.
    Krönung: Bekanntmachung vor dem Spiel gegen Gladbach. Der Maxi lacht sich im stillen kaputt.
    Wie kann Hütter so was machen?
    Er hat eigentlich mit Frankfurt inhaltlich abgeschlossen.
    Natürlich möchte er noch mit unserer SGE in die Königsklasse aber nicht wegen uns, sondern wegen
    Ihm selbst und seinem Image und Ego.
    Ob er die Mannschaft noch wirklich erreicht bezweifele ich sehr. Ab jetzt kann sich nur die Mannschaft selbst die Belohnung holen. Aber nur mit einer anderen Einstellung als gegen Gladbach. Wen sie es schafft, war sie es und nicht Hütter.
    Hütter ist Vergangenheit!!

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