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Armin Veh trainierte Eintracht Frankfurt von 2011 bis 2014 und von 2015 bis 2016. Foto: Foto Rhode / Heiko Rhode

Bricht der Fluch? Die Trainer-Rückkehrer der Eintracht

Die Trainersuche ist abgeschlossen: Künftig steht Adi Hütter (erneut) für Eintracht Frankfurt an der Seitenlinie. Bereits von 2018 bis 2021 arbeitete der Österreicher für die Hessen und feierte Erfolge wie den Einzug ins Halbfinale der Europa League 2019. Damals unterlag die SGE dem FC Chelsea erst im Elfmeterschießen. Nun kehrt Hütter nach fünf Jahren an den Main zurück.

Typischerweise diskutieren Fußballfans im Zuge solcher Rückholaktionen, ob das „Aufwärmen“ eines ehemaligen Trainers eine gute Wahl ist – so auch im Falle Hütter. SGE4EVER.de analysierte deshalb die letzten fünf Trainer-Rückkehrer der Frankfurter Eintracht. Das Ergebnis dürfte überraschen:

Fünf Trainer-Rückkehrer bei Eintracht Frankfurt im Überblick

Armin Veh (2011–2014 und 2015–2016): Der letzte Trainer-Rückkehrer bei Eintracht Frankfurt war Veh. Im Sommer 2011 begann der heute 65-Jährige seine erste Amtszeit am Main und übernahm die frisch abgestiegenen Frankfurter. In der 2. Bundesliga führte er den Klub mit Platz zwei zum direkten Wiederaufstieg. Nur eine Saison später beendeten die Adlerträger die Bundesliga somit auf Rang sechs und qualifizierten sich als Aufsteiger für die Europa League. Die zusätzliche Belastung machte sich jedoch bemerkbar: Im Europapokal schied die Eintracht in der zweiten Runde gegen den FC Porto aus – aufgrund der mittlerweile abgeschafften Auswärtstorregel. Nach Platz 13 in der Bundesliga verließ Veh den Verein und wechselte später zum VfB Stuttgart. In insgesamt 119 Spielen als Cheftrainer holte er im Schnitt 1,60 Punkte. Seine zweite Amtszeit in Frankfurt verlief deutlich weniger erfolgreich: Während der Spielzeit 2015/16 trennte sich der Klub bereits im März von ihm, nachdem er im Schnitt nur 1 Punkt pro Spiel vorweisen konnte. Bekanntlich rettete Niko Kovač daraufhin die SGE in der Relegation gegen den 1. FC Nürnberg vor dem Abstieg.

Dragoslav Stepanović (1991–1993 und 1996): „Stepi“ gehört zu den kultigsten Trainerfiguren des deutschen Fußballs. Besonders während seiner ersten Amtszeit bei Eintracht Frankfurt eroberte der Serbe die Herzen der Fans. Im April 1991 kehrte der Ex-SGE-Spieler als Cheftrainer nach Frankfurt zurück. Erst sicherte er den vierten Tabellenplatz, um eine Saison später sogar Rang drei zu erobern. Auch im DFB-Pokal war er erfolgreich: Von 1991 bis 1993 stand Stepanović mit der Eintracht zweimal im Halbfinale. Nur europäisch kam der heute 77-Jährige nicht über die zweite Runde im UEFA-Cup hinaus. Schließlich entließ der Klub den Kulttrainer nach einer Ergebniskrise und dem verlorenen DFB-Pokal-Halbfinale gegen Bayer 04 Leverkusen (0:3) im März 1993. Am Ende der Spielzeit verteidigten die Adlerträger dennoch den dritten Tabellenplatz mit Horst Heese an der Seitenlinie. Stepanović wies in 88 Partien einen Punkteschnitt von 1,81 auf. Doch auch bei ihm verlief die Rückkehr ab April 1996 sowohl kürzer als auch weniger erfolgreich: Den drohenden Abstieg konnte der Trainer nicht mehr verhindern, zudem nahm die Eintracht unter ihm die Formkrise in die 2. Bundesliga mit, weshalb Stepanović nach nur 28 Pflichtspielen mit einer mageren Bilanz von 0,93 Punkten pro Spiel das Handtuch warf.

Jörg Berger (1988–1991 und 1999): Auch das nächste Beispiel bestätigt den Trend: Während seiner ersten Amtszeit in Frankfurt erreichte Berger einen Punkteschnitt von 1,48. Dabei hatte der Trainer die Eintracht ab 1988 stabilisiert und zurück in die oberen Tabellenregionen geführt. Später folgte auf ihn ausgerechnet Stepanović. Bergers zweite Amtszeit in Hessen endete hingegen im Jahr 1999 bereits nach 26 Partien im Abstiegskampf. Denn nach seiner Rückkehr kam die Mannschaft nur noch auf 1,08 Zähler pro Spiel.

Friedel Rausch (1979–1980 und 2001): Der gebürtige Duisburger feierte 1980 als Cheftrainer von Eintracht Frankfurt einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte. Mit dem Sieg des UEFA-Cups und einem Punkteschnitt von 1,53 verließ Rausch die SGE auf einem Höhepunkt. Gut 21 Jahre später kehrte er für ein kurzes Engagement als Cheftrainer zurück. Doch auch der Europapokalsieger-Trainer konnte in seinen sieben Spielen an der Seitenlinie nichts mehr am Abstieg 2001 ändern. Die Mannschaft holte im Saisonendspurt lediglich 0,86 Punkte pro Spiel.

Dietrich Weise (1973–1976 und 1983–1986): Noch einen Pokalerfolg mehr feierte Weise. Zweimal in Folge durfte er den DFB-Pokal in die Höhe strecken. Dementsprechend erfolgreich verlief seine erste Amtszeit bei den Hessen. Neben den beiden Pokalerfolgen erreichte die Mannschaft in der Bundesliga den vierten, dritten und neunten Tabellenplatz. Im Europapokal der Pokalsieger erreichten die Adlerträger einmal das Achtelfinale und flogen im Jahr darauf erst im Halbfinale gegen West Ham United raus. Mit 1,82 Punkten pro Spiel begleitete Weise somit eine erfolgreiche Zeit der SGE-Geschichte. Anders als bei den anderen Trainer-Rückkehrern blieb er allerdings auch während seiner zweiten Amtszeit lange im Amt. Dennoch verschlechterte sich auch sein Punkteschnitt: 1,22 Zähler pro Partie holte die SGE von Oktober 1983 bis Dezember 1986. Während dieser Zeit galt die Frankfurter Eintracht stets als Abstiegskandidat.

Kann Hütter den Rückkehrer-Fluch brechen?

Historisch hatten es Trainer-Rückkehrer in Frankfurt also oft schwer. Bei allen der letzten fünf Comebackern verschlechterte sich der Punkteschnitt, nachdem diese es bei der SGE noch einmal versuchten. Dennoch entschied sich Sportvorstand Markus Krösche nun für einen Trainer, der bereits im Frankfurter Stadtwald an der Seitenlinie stand. Hütter selbst meldete sich auf seiner Vorstellungspressekonferenz zur Thematik zu Wort: „Für mich persönlich wäre das schon ein ganz, ganz großes Ziel, das zu brechen. Auf der anderen Seite: Hier geht es um Eintracht Frankfurt. Ich weiß natürlich, dass ich eine sehr, sehr wichtige Position habe als Cheftrainer eines so großen Klubs. Aber auf der anderen Seite: Mit solchen Dingen befasse ich mich grundsätzlich nicht“, sagte der 56-jährige Österreicher und ergänzte: „Denn wenn ich die Statistik jetzt vorher gelesen hätte und gesagt hätte, dass ich mir das nicht zutraue, dann hätte ich ja nicht unterschrieben. Aber ich komme deshalb auch retour, weil ich einfach unfassbar Bock habe, mit der Eintracht wieder dorthin zu kommen, wo wir alle hinwollen.“ Hütter soll es also sein, der den Rückkehrer-Fluch bricht.

21 Kommentare

Avatar Der User hat SGE4EVER.de finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 1. lipt00n 03. Juni 26, 10:18 Uhr

Die Voraussetzungen sind ja erstmal in Ordnung -keine Last Minute Verpflichtung und auch keine Verpflichtung als Feuerwehr im letzten Saisondrittel.

Möge es funktionieren!

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Fallback Avatar 2. g-block1978 03. Juni 26, 10:30 Uhr

Mein Befürchtung und Einwände von Anfang an, konnte mich aber nur an Veh und Steppi errinnern, aber da war ja noch viel mehr ........................... .
Ich hätte mir auch eine andere Lösung gewünscht, Pep ist gerade frei, oder Magath................ nur Spaß, aber es gibt auch andere Lösungen.
Es bleibt abzuwarten ob das ein glückliches Händchen war mit Hütter, da er immer an seinem alten Erfolg gemessen wird und wenn es dann nicht so läuft, werden die Stimmen schnell lauter.
Wie bereits geschrieben, den Schuh hat er sich auch selber angezogen und die Aussage "ich bin hier noch nicht fertig", klar ärgert ihn die verpasste Chance auf den EL Titel, den Glasner nach ihm eingefahren hat, aber erzwingen kann man nichts.
Und sollte das Experiment in die Hose gehen, wird die Luft für Krösche auch dünn.

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Fallback Avatar 3. zeugeyeboahs73 03. Juni 26, 10:43 Uhr

Ich bin ein klarer Befürworter der Hütter Verpflichtung.
Allerdings spielt das Gedächtnis einem manchmal Streiche, wo vieles aus der Vergangenheit zu positiv gesehen wird.
Es war damals auch nicht alles gut.
Trotzdem glaube ich, dass Hütter der richtige Mann am richtigen Ort ist.
Ein paar sinnvolle Transfers, keine Doppelbelastung und das ganze schön offensiv.
Da kann was gehen.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! 4. Fozzi 03. Juni 26, 10:47 Uhr

Die Fälle sind alle so unterschiedlich gelagert - ist das wirklich vergleichbar? Ich meine Nein.

Passt Hütter zur Situation und zum Anforderungsprofil? Ich denke schon. Passt Hütter zur Mannschaft? Mal abgesehen davon, dass ich noch gar keine Mannschaft sehe - schau mer Mal ...

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Fallback Avatar 5. der eine 03. Juni 26, 11:22 Uhr

Hab ausnahmsweise ein gutes Gefühl....
wäre toll wenn es sich bestätigt.
Da er noch nicht fertig ist...Nochmal den DFB Pokal und endlich mal die Meisterschale...das wär was. Dann wäre ich fertig 😁😁😁

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Fallback Avatar 6. hochlandadler 03. Juni 26, 11:37 Uhr

Atubolu findet wohl keinen neuen Club. Das würde ich sofort befürworten.

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Fallback Avatar 7. Adlermacht 03. Juni 26, 12:35 Uhr

Ich denke nicht, dass atubolu keinen neuen Klub finden wird... Bild braucht Klicks

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Fallback Avatar 8. Wladi 03. Juni 26, 12:51 Uhr

Jörg Bergers zweite Amtszeit ist mir in dem Artikel oben zu negativ bewertet. Er hat uns das legendäre 5:1 beschert. Das ist einmalig und ein großer Verdienst des Trainers.

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Avatar 9. karl napp 03. Juni 26, 13:01 Uhr

Danke für die Zahlen der Statistik, zu Dietrich Weise 1983-86 muss man aber sagen, dass die Eintracht in dieser Phase den Umbruch von einer Star Mannschaft (mit Bernd Nickel, Willi Neuberger, Bum Kun Cha, Bruno Pezzey, Werner Lorant ... die ihre Karriere beendeten bzw. die Eintrach verließen) zu einem Neuaufbau versuchte. Aus der damaligen sehr erfolgreichen A-Jugend wurden speziell unter Weise Spieler wie Manfred Binz, Thomas Berthold, Armin Kraatz, Ralf Falkenmeyer, Alex Conrad u.a. entwickelt und im Team eingebaut, Weise kam damals auch um speziell den Umbruch zu meistern. Dass in dieser Umbruchphase nicht die Punktzahl zu erreichen war, ist erklärbar.
Damals musste manaber auch froh sein, wenn im altern Waldstadion bei Regen gegen Bayer Uerdingen 10.000 Zuschauer da waren!

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Fallback Avatar 10. der eine 03. Juni 26, 13:27 Uhr Zitat - hochlandadler Atubolu findet wohl keinen neuen Club. Das würde ich sofort befürworten. Path

Dachte ich mir auch als ich es gelesen habe

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Fallback Avatar 11. deraldesack 03. Juni 26, 14:16 Uhr

Es gibt viele Fussballflüche.
Benficas Europapokalfinal- Fluch.
Jan Furtoks 100% ige treff ich nie Fluch.
(Dafür aber die unmõglichen)
Flüche werden irgendwann gebrochen.
Auch Furtok hat ein paar " den muss er machen" Tore geschossen.
Nicht jede unserer Rückrunden war schlechter als die Hinrunde.
Und wir haben nicht immer als Favorit gegen den Tabellenletzten verloren.
Ich denke, das wird eine erfolgreiche Zeit werden. Mit gutem Fussball.
Guter Frankfurter " ich gebe nicht auf, auch wenn du 6 Tore schiesst" Fussball.
Denn das war es was zuletzt gefehlt hat.
Das alles geben, bis zur letzten Sekunde, egal wie das Ergebnis ist.
Hütter ist genau der Trainer, der das seinen Manschaften vermitteln kann.

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Fallback Avatar 12. yoda 03. Juni 26, 14:52 Uhr

Berger kommt viel zu schlecht weg.
Sein Ziel war die Klasse zu halten mit einer fast toten Mannschaft, und das hat er mit dem legendären 5:1 geschafft. Wer da nicht dabei war, der kann das gar nicht greifen.
Diese angegebene Statistik zeigt einmal mehr, wie wenig Aussagekraft solche Zahlen haben.
Fjörtoft:" Jörg Berger hätte sogar die Titanic gerettet!"

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Fallback Avatar 13. jim panse 03. Juni 26, 15:39 Uhr

Der Gastautor hätte sich mal informieren sollen.

Jörg Bergers zweite Amtszeit bei Eintracht Frankfurt dauerte vom 19. April bis zum 19. Dezember 1999. Sie ist vor allem wegen eines der spektakulärsten Klassenerhalte der Bundesliga-Geschichte in Erinnerung geblieben. �
Eintracht Frankfurt +1
Der Einstieg: Hoffnungslos erscheinende Lage
Als Berger im April 1999 übernahm, stand die Eintracht tief im Abstiegskampf. Der Verein hatte bereits mehrere Trainerwechsel hinter sich, und die Chancen auf den Klassenerhalt wurden als gering eingeschätzt. �
Eintracht Frankfurt +1
Das „Wunder von Frankfurt“
Unter Berger gelang ein unglaublicher Endspurt. Die Mannschaft gewann die letzten vier Saisonspiele:
2:1 in Bremen
2:0 gegen Dortmund
3:2 auf Schalke
5:1 gegen Kaiserslautern am letzten Spieltag
Dadurch schaffte Frankfurt in letzter Sekunde den Klassenerhalt. Das 5:1 gegen den amtierenden Meister Kaiserslautern gilt bis heute als eines der legendärsten Spiele der Vereinsgeschichte.

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Fallback Avatar 14. PeKa 03. Juni 26, 16:39 Uhr

Das kann man doch gar nicht mehr vergleichen. Die Eintracht war in diesen Zeiten eine kleine Nummer, meist unteres Mittelfeld und ständig klamm.
Das kommen eher mal Trainer, die noch schnell ein paar Taler einstecken wollen und dann eh wieder weg sind.
Und zu Veh fällt mir immer wieder die Anekdote eine, als er Sonny Kittel kritisierte, dass er zu wenig Tore schoss. Sein Rat: Sonny müsse "torgefährlicher werden". Von dem Typ habe ich gar nichts gehalten, daher hatte er auch keinen Erfolg mehr.
Stepi ist zwar eine Kultfigur, aber als Trainer, naja, kam halt eher über die Tschaka-Schiene, das hat dann irgendwann nicht mehr gezündet.
Also: pro Hütter!!! Des werd schon.

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War auch mein erster Gedanke.
Ich glaube aber, dass er vor allem finanziell Ansprüche hat, die wir nicht erfüllen können/wollen. Und sportlich strebt er wohl auch nach Höherem.

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Fallback Avatar 16. joinky 03. Juni 26, 18:20 Uhr Zitat - PeKa Das kann man doch gar nicht mehr vergleichen. Die Eintracht war in diesen Zeiten eine kleine Nummer, meist unteres Mittelfeld und ständig klamm. Das kommen eher mal Trainer, die noch schnell ein paar Taler einstecken wollen und dann eh wieder weg sind. Und zu Veh fällt mir immer wieder die Anekdote eine, als er Sonny Kittel kritisierte, dass er zu wenig Tore schoss. Sein Rat: Sonny müsse "torgefährlicher werden". Von dem Typ habe ich gar nichts gehalten, daher hatte er auch keinen Erfolg mehr. Stepi ist zwar eine Kultfigur, aber als Trainer, naja, kam halt eher über die Tschaka-Schiene, das hat dann irgendwann nicht mehr gezündet. Also: pro Hütter!!! Des werd schon. Path

Von Veh kann man halten was man will, in seiner ersten Zeit war er durchaus erfolgreich. Man hat mit Olivier Occean den zweiten Toptorschützen der 2. Liga geholt, den ersten Toptorschützen hatte man bereits in den eigenen Reihen. Obwohl OO nur 1-2Tore geschossen hat ist man nach Europa eingezogen.

In der Zeit habe ich mehrere Trainings verfolgt. Sonny hat wirklich zu wenig Torgefahr ausgestrahlt. Im Training hat er Ihn mehrfach individuell gelobt, hat Trainingseinheiten unterbrochen um das Gespräch mit Sonny zu suchen und ihm Verbesserungsvorschläge zu geben und Ihn geherzt. Deine Aussage "Und zu Veh fällt mir immer wieder die Anekdote eine, als er Sonny Kittel kritisierte, dass er zu wenig Tore schoss. Sein Rat: Sonny müsse "torgefährlicher werden." greift zu kurz, meines Erachtens hat er sich mit ihm wirklich Mühe gegeben.

Der Knoten ist ja bekanntlich wirklich erst später beim HSV geplatzt.

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Fallback Avatar 17. joinky 03. Juni 26, 18:30 Uhr Zitat - PeKa Das kann man doch gar nicht mehr vergleichen. Die Eintracht war in diesen Zeiten eine kleine Nummer, meist unteres Mittelfeld und ständig klamm. Das kommen eher mal Trainer, die noch schnell ein paar Taler einstecken wollen und dann eh wieder weg sind. Und zu Veh fällt mir immer wieder die Anekdote eine, als er Sonny Kittel kritisierte, dass er zu wenig Tore schoss. Sein Rat: Sonny müsse "torgefährlicher werden". Von dem Typ habe ich gar nichts gehalten, daher hatte er auch keinen Erfolg mehr. Stepi ist zwar eine Kultfigur, aber als Trainer, naja, kam halt eher über die Tschaka-Schiene, das hat dann irgendwann nicht mehr gezündet. Also: pro Hütter!!! Des werd schon. Path

Doppelpost

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Fallback Avatar 18. Holz 03. Juni 26, 18:45 Uhr Zitat - jim panse Der Gastautor hätte sich mal informieren sollen. Jörg Bergers zweite Amtszeit bei Eintracht Frankfurt dauerte vom 19. April bis zum 19. Dezember 1999. Sie ist vor allem wegen eines der spektakulärsten Klassenerhalte der Bundesliga-Geschichte in Erinnerung geblieben. � Eintracht Frankfurt +1 Der Einstieg: Hoffnungslos erscheinende Lage Als Berger im April 1999 übernahm, stand die Eintracht tief im Abstiegskampf. Der Verein hatte bereits mehrere Trainerwechsel hinter sich, und die Chancen auf den Klassenerhalt wurden als gering eingeschätzt. � Eintracht Frankfurt +1 Das „Wunder von Frankfurt“ Unter Berger gelang ein unglaublicher Endspurt. Die Mannschaft gewann die letzten vier Saisonspiele: 2:1 in Bremen 2:0 gegen Dortmund 3:2 auf Schalke 5:1 gegen Kaiserslautern am letzten Spieltag Dadurch schaffte Frankfurt in letzter Sekunde den Klassenerhalt. Das 5:1 gegen den amtierenden Meister Kaiserslautern gilt bis heute als eines der legendärsten Spiele der Vereinsgeschichte. Path

Super alles aufgelistet! Die Krönung von Jörg Bergers großer Rettungstat waren die 4 Siege aus den letzten 4 Spielen. Und das 5:1 am letzten Spieltag war die Krönung der Krönung.

Dieses Saisonfinale hat sogar einen gesonderten Abschnitt in der Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Bundesliga_1998/99

Was kaum jemand im Blick hat, was man aber gut sieht, wenn man die Tabelle studiert: Hätten wir 6:1 gewonnen, wäre sogar das Ergebnis von Freiburg-Nürnberg egal gewesen. Selbst wenn der Nürnberger Spieler die 1000prozentige Chance da am Ende reingemacht hätte, wäre dann eben Freiburg abgestiegen gewesen. 37 Punkte wie die Eintracht, Tordifferenz -9 (auch wie die Eintracht), aber weniger geschossene Tore.

Aber es war auch so schon dramatisch genug, finde ich :-)

TAUSEND DANK an Jörg Berger für immer und ewig!

Auf den schlechteren Punktedurchschnitt bei seinem zweiten Engagement pfeife ich!

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Fallback Avatar 19. der eine 03. Juni 26, 19:00 Uhr

Jörg Berger ist und bleibt eine Legende hier in FFM.
Rest in Peace Jörg.🦅🦅🦅

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Fallback Avatar 20. PeKa 03. Juni 26, 20:56 Uhr Zitat - Holz Super alles aufgelistet! Die Krönung von Jörg Bergers großer Rettungstat waren die 4 Siege aus den letzten 4 Spielen. Und das 5:1 am letzten Spieltag war die Krönung der Krönung. Dieses Saisonfinale hat sogar einen gesonderten Abschnitt in der Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Bundesliga_1998/99 Was kaum jemand im Blick hat, was man aber gut sieht, wenn man die Tabelle studiert: Hätten wir 6:1 gewonnen, wäre sogar das Ergebnis von Freiburg-Nürnberg egal gewesen. Selbst wenn der Nürnberger Spieler die 1000prozentige Chance da am Ende reingemacht hätte, wäre dann eben Freiburg abgestiegen gewesen. 37 Punkte wie die Eintracht, Tordifferenz -9 (auch wie die Eintracht), aber weniger geschossene Tore. Aber es war auch so schon dramatisch genug, finde ich :-) TAUSEND DANK an Jörg Berger für immer und ewig! Auf den schlechteren Punktedurchschnitt bei seinem zweiten Engagement pfeife ich! Path

Um es mal auf den Punkt zu bringen: "es war eine legenderische Tag".

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Avatar 21. la bestia blanca 04. Juni 26, 08:58 Uhr Zitat - Holz Super alles aufgelistet! Die Krönung von Jörg Bergers großer Rettungstat waren die 4 Siege aus den letzten 4 Spielen. Und das 5:1 am letzten Spieltag war die Krönung der Krönung. Dieses Saisonfinale hat sogar einen gesonderten Abschnitt in der Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Bundesliga_1998/99 Was kaum jemand im Blick hat, was man aber gut sieht, wenn man die Tabelle studiert: Hätten wir 6:1 gewonnen, wäre sogar das Ergebnis von Freiburg-Nürnberg egal gewesen. Selbst wenn der Nürnberger Spieler die 1000prozentige Chance da am Ende reingemacht hätte, wäre dann eben Freiburg abgestiegen gewesen. 37 Punkte wie die Eintracht, Tordifferenz -9 (auch wie die Eintracht), aber weniger geschossene Tore. Aber es war auch so schon dramatisch genug, finde ich :-) TAUSEND DANK an Jörg Berger für immer und ewig! Auf den schlechteren Punktedurchschnitt bei seinem zweiten Engagement pfeife ich! Path

Danke, Holz! Auf den Punkt gebracht!

Auch für mich ist und bleibt Jörg Berger eine Legende!

Ich kann mich noch an den Tag erinnern, als sei es gestern gewesen. Ich, noch blutjung, lag frisch verleibt mit meiner neuen Freundin am Baggersee und hörte über ein kleines Radio die Bundesliga Konferenz.

Ahhh! Scheeeen wars! Punkteschnitt hin oder her. Jörg Bergers zweite Amtszeit war alleine wegen dieser denkwürdigen Aufholjagd und speziell dem Sieg Segen den 1.FCK mehr als erfolgreich!

Danke, Jörg Berger! Und R.I.P!

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