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Nach dem späten Ausgleich sprach Jonathan Burkardt von einem gewonnen Punkt. Insgesamt konnte man mit dem Auftritt aber nicht zufrieden sein. Foto: IMAGO / Ulrich Hufnagel

Burkardt nach spätem Ausgleich: „War in vielen Phasen nicht gut genug“

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Nach einem umkämpften Auswärtsspiel in Ostwestfalen trennen sich Eintracht Frankfurt und der SC Paderborn mit 2:2. Beide Mannschaften kamen zu vielen Chancen, beide Mannschaften hatten immer wieder Phasen mit Oberwasser. Insgesamt müssen die Hessen sich vor der Länderspielpause mit einem Punkt in Paderborn begnügen, nachdem Elias Baum in der 75. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Somit muss man letztendlich vielleicht sogar von einem glücklichen Punktgewinn reden, weil Jonathan Burkardt in der dritten Minute der Nachspielzeit sehenswert per Hacke zum 2:2-Ausgleich eingenetzt hatte. Die Vorlage hatte Torwart Noah Atubolu gegeben, der bei der Ecke mit nach vorne geeilt war. So richtig zufrieden war nach dem Abpfiff aber niemand so richtig. Wir haben die Stimmen des Spiels für euch zusammengetragen.

Robin Koch (Eintracht Frankfurt): „Das war heute ein sehr schwieriges Spiel für uns. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir zu viele zweite Bälle verloren und zu viele Fifty-Fifty-Aktionen nicht für uns entscheiden können. Aber es war auch klar, dass es hier extrem schwierig wird. In der zweiten Halbzeit ist es dann natürlich extrem unglücklich, wie das Spiel dann läuft für uns. Am Ende haben wir dann Moral bewiesen und nehmen den einen Punkt mit. Man hat gesehen, dass wir in Unterzahl alles nach vorne geworfen haben. Ich bin dann auch noch mit nach vorne. Atu (Noah Atubolu, Anm. der Red.) kommt dann auch noch mit in den Strafraum und macht die Vorlage. Kein leichtes Spiel für uns. Am Ende aber wichtig, dass wir den Punkt hier mitnehmen. Natürlich wollten wir drei Punkte mitnehmen. Aber nicht zu verlieren ist dann eben auch eine Qualität. Wir wissen, dass wir heute nicht unser bestes Spiel gemacht haben. Aber es ist für die Mannschaft schon wichtig, dass wir jetzt am Ende nicht mit leeren Händen nach Hause fahren. Es gibt aber wichtigere Dinge als Fußball. Die Fans waren dann sehr ruhig, weil einer unserer Fans hier abgestürzt ist. Das wichtigste ist, dass er ganz schnell wieder auf die Beine kommt. Da wünschen wir auch gute Besserung!“

Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt): „Wir haben in Unterzahl einen Punkt gewonnen. Aber wenn man sich das ganze Spiel anschaut, war es in vielen Phasen nicht gut genug von uns. Jeder hat trotzdem alles auf dem Platz gelassen. Wir haben nochmal Energie nach vorne entwickelt, obwohl wir nur zehn Mann waren. Jeder wollte unbedingt dieses Tor machen. Vor dem zweiten Tor gewinnt Atu das Kopfball-Duell überragend. Ich habe überlegt, wie ich ihn am besten aufs Tor bringe. Ich weiß nicht, warum ich mich für die Hacke entschieden habe. Aber war zum Glück richtig.“

Über seine Nicht-Nominierung für die Nationalmannschaft: „Ich war natürlich ein bisschen traurig. Ich hätte mir gewünscht dabei zu sein. Aber ich versuche Tore zu schießen und für Eintracht Frankfurt zu arbeiten. Das ist mein Hauptaugenmerk. Dann bin ich zuversichtlich, dass es auch wieder kommen wird.“

Über die Sturmsituation bei der SGE: „Ich glaube, es ist aktuell schwierig für den Trainer. Es sind zwei sehr gute Stürmer da. Younes ist ein absoluter Top-Stürmer. Ich glaube, ich bin ein Top-Stürmer. Dazu hat man noch Can. Aber es sind schöne Probleme, wenn man sich nicht entscheiden kann, wer spielt.“

Marvin Pieringer (SC Paderborn): „Das ist extrem bitter, dass wir am Ende den Ausgleich kriegen. Das war von Anfang an ein komisches Spiel mit komischer Stimmung im Stadion. Das haben wir natürlich auf dem Rasen auch mitbekommen. Der Unfall des Eintracht-Fans steht heute über allem. Wir waren dann am Anfang auch nicht direkt im Spiel drin. Aber über die 90 Minuten glaube ich schon, dass wir den Sieg verdient gehabt hätten. Somit ist der Ausgleich echt bitter. Uns fehlt eine halbe Minute, um den Sieg über die Ziellinie zu bringen. Wir haben bis dahin alles wegverteidigt und dann muss man eben mit dem Kopf bis zum Schluss dabei bleiben. Bei der letzten Ecke waren wir dann leider unaufmerksam.“

Ralf Kettemann (Cheftrainer SC Paderborn): „Am Ende war unser Anlaufen nicht mehr ganz so koordiniert. Das ist aber kein Vorwurf. Wenn man mit einem Tor führt, kommen oft einige lange Bälle hinten reingeflogen. Dann war es eben der letzte, der zum Ausgleich geführt hat. Hier lag heute definitiv mehr auf der Straße. Wir waren nah dran, aber ich will auch nicht zu kritisch sein. Es war ein spezielles Setting heute. Das Allerwichtigste ist, dass es dem Kollegen aus Frankfurt schnell wieder besser geht.“

Quelle: Sky

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Tor: N. Atubolu1
Abwehr: E. Baum2
Abwehr: R. Koch4
Abwehr: A. Knauff7
Mittelfeld: F. Chaibi8
Mittelfeld: R. Onyedika25
Mittelfeld: N. Aseko15
Mittelfeld: R. Doan20
Sturm: C. Uzun42
Sturm: J. Burkardt9
BANK
: K. Santos40
: O. Hojlund6
: Y. Ebnoutalib11
: T. Chandler22
: N. Ilicevic23
: L. Arrhov31
: N. Collins34
: M. Pimpong35
: J. Maluze37
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Bundesliga 2026/27 - 9. Spieltag

SC Paderborn – Eintracht Frankfurt 2:2 (1:1)
140 Teilnehmende
ToreEigentorVorlagenGelbGelb-RotRotEin-/Auswechslung
Atubolu, Noah
1x
123456-
Baum, Elias
123456-
Brassier, Lilian
123456-
Koch, Robin
123456-
Knauff, Ansgar
46.
123456-
Chaibi, Fares
1x
123456-
Onyedika, Raphael
86.
123456-
Aseko, Noel
46.
123456-
Doan, Ritsu
64.
123456-
Uzun, Can
64.
123456-
Burkardt, Jonathan
2x
123456-
Collins, Nnamdi
46.
123456-
Hojlund, Oscar
46.
123456-
Ebnoutalib, Younes
64.
123456-
Ilicevic, Niko
64.
123456-
Arrhov, Love
86.
123456-

2 Kommentare

Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 50 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 1. adler81urbach 07. November 26, 19:01 Uhr

Wenn man nicht gewinnen kann, darf man wenigstens nicht verlieren.
Nach dem Spielverlauf und Ausgleich in Unterzahl in der letzten Minute kann ich mit dem Punkt sehr gut leben, auch wenn man man mit dem Spiel insgesamt nicht zufrieden sein kann.
Aber wenn man sieht, dass wir zum Schluss gefühlt mit einer U20 gespielt haben können wir auch nicht erwarten, sämtliche Gegner in der Buli locker zu besiegen. Paderborn Zuhause kann auch unangenehm sein.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 50 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 2. keineahnungvieldavon 07. November 26, 19:11 Uhr

Naja , das mit "jeder hat alles auf dem Platz gelassen" konnte ich in keiner Phase des Spiels erkennen.
Es kam mir vor wie ein negativer Reset zur Zeit vor dem Köln Spiel.
Gerade dieser unbedingte Willen der letzten Spiele und das Jeder für Jeden war nicht mehr so vorhanden.
Glücklicher Punkt und wenn es gegen Hoffenheim zu Hause wieder klappt , ist man wieder in der Spur.

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