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Adi Hütter ärgerte sich über die Niederlage der Eintracht, war von der Leistung aber durchaus angetan. Foto: IMAGO / osnapix

Hütter positiv trotz Niederlage: „Ein Schritt in die richtige Richtung“

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Die Frankfurter Eintracht muss sich bei Borussia Dortmund knapp mit 0:1 geschlagen geben. In einer hart umkämpften Partie erzielte Maximilian Beier rund zehn Minuten vor dem Ende den Treffer des Tages für den BVB. Dabei hat die SGE gegen den Tabellenführer über weite Strecken gut mitgehalten. Gerade in der ersten Halbzeit hatte die Mannschaft von Cheftrainer Adi Hütter durchaus gute Torgelegenheiten. Am Ende setzte sich allerdings die beste Defensive der Bundesliga durch. Wir haben, wie immer, die Stimmen des Spiels für euch zusammengetragen.

Robin Koch (Eintracht Frankfurt): „Das späte Gegentor ist natürlich bitter. Maximilian Beier ist natürlich ein Spieler mit hoher Qualität. Wie er den rein schlenzt, da kann Atu dann auch nichts machen.Wir haben heute alles versucht, viel verteidigt. Dann bekommen wir das Tor in einer Phase, in der wir zu wenig Entlastung hatten. Ich glaube, das Spiel kann anders laufen, wenn wir in der ersten Halbzeit einen machen. Wir haben gegen Köln sehr guten Einsatz und Mentalität gezeigt. Das wollten wir heute auch wieder zeigen. Dortmund ist mit die beste Mannschaft in Deutschland. Wir haben es über weite Strecken sehr gut gemacht. Ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen. Mit ein bisschen Glück spielst du hier 0:0 oder machst vielleicht auch ein Tor. Ich glaube, wir haben über das System genug diskutiert. Es kommt immer darauf an. Auf den Gegner und wie wir es interpretieren. Die letzten zwei Spiele hat es sehr gut in der Viererkette funktioniert. Trotzdem kommt es auf die Mentalität und Intensität an. Nur dann geht es.“

Adi Hütter (Cheftrainer Eintracht Frankfurt): „Aufgrund der zweiten Halbzeit ist der Sieg für Dortmund verdient. In der ersten Halbzeit habe ich ein sehr ausgeglichenes Spiel gesehen. Es war ein mutiger Auftritt unserer Mannschaft. Wir hatten unsere Möglichkeiten. Ein spätes Gegentor ist natürlich sehr ärgerlich. Was das Ergebnis angeht, bin ich enttäuscht. Aber von der Leistung her: Vor zwei Wochen in Leipzig hat das ganz anders ausgesehen. Da war das heute schon ein Schritt in die richtige Richtung. Wichtig ist immer, dass die Stürmer zu Torchancen kommen. Aber wenn man hier in Dortmund etwas mitnehmen will, muss man dem Gegner zum richtigen Zeitpunkt weh tun. Das haben wir auch gemacht und Nadelstiche gesetzt. Speziell die erste Halbzeit hat mir sehr gut gefallen. Aber man muss eben 90 Minuten konzentriert bleiben. Wir hatten keine Entlastung mehr und Dortmund hat uns erdrückt. Auch mit ihren Ecken. Maxi Beier schießt dann ein super Tor. Also ärgerlich, aber von der Leistung ein Schritt nach vorne. Jetzt haben wir das Doppel gegen den HSV. Erst ein sehr wichtiges Pokalspiel in Hamburg und dann in der Meisterschaft zuhause.“

Über einen möglichen Elfmeter für Dortmund: „Da hatten wir Glück. Das kann man auf alle Fälle so sagen. Aber das passiert so schnell. Man sieht das Johnny Burkardt null Interesse hat dem Gegner auf die Ferse zu treten.“

Elias Baum (Eintracht Frankfurt): „Am Ende ist es sehr bitter. 1:0 für Dortmund. Ich glaube aber, dass man gesehen hat, dass wir über weite Strecken leidenschaftlich verteidigt haben. Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht. Jetzt hoffen wir, dass wir genauso weitermachen. Wir werden weiter arbeiten. Dann werden wir auch unsere Siege einfahren.“

Niko Kovac (Cheftrainer Borussia Dortmund): „Wir haben eine tolle Mannschaft. Die Spieler, die nicht von Beginn an spielen, sind die Finisher. Das sind die, die das Spiel entscheiden. Wir haben in dieser Saison schon einige Tore von der Bank erzielt. Maxi hat das Ding richtig gut getroffen und das freut mich für den Jungen. Er ist schwer in Ordnung.“

Maximilian Beier (Borussia Dortmund): „Ich übe die Schüsse im Training relativ häufig. Das er heute so reingeht, freut mich natürlich.“

Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund): „Wir haben in der ersten Halbzeit ein bisschen was zugelassen. In der zweiten Halbzeit gar nichts. Wir spielen sehr, sehr stabil und das ist im internationalen Fußball schon sehr gut.“

Ole Book (Sportdirektor Borussia Dortmund): „Ich denke schon, dass wir heute insgesamt die bessere Mannschaft waren, auch wenn wir einen starken Gegner hatten. Wir sind gut in das Spiel hineingekommen und haben dann vor der Halbzeit ein bisschen die Kontrolle verloren. In der zweiten Halbzeit haben wir sehr, sehr wenig zugelassen und selbst einige Chancen gehabt. Es war nicht das ganz große Feuerwerk, aber das kann man in einer Phase mit so vielen Spielen auch nicht erwarten.“

Quelle: „Sky“, „Eintracht Frankfurt“

7 Kommentare

Fallback Avatar 1. g-block1978 24. Oktober 26, 21:28 Uhr

Ja war gut, bis auf die Einwechslung Uzun

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Avatar 2. la bestia blanca 24. Oktober 26, 21:32 Uhr

Positiv hin, positiv her. Am Ende stehen doch erwartungsgemäß 0 Punkte nach einem Spiel gegen den BVB. Und gerade heute waren sie verwundbar, wie selten im eigenen Stadion. Baum, Atubolu und Aseko waren top! Ohne Atubolu fahren wir möglicherweise gar mit 2 oder 3 Gegentreffer heim. Johny leider erneut schwach! Die bekannte Erkenntnis ist und bleibt, wenn du als Underdog bei einem Spitzenteam nur wenige Chancen bekommst, dann musst du sie nutzen. Unser Sturm hatte sehr viele Möglichkeiten, die zu nichts führten. Das ist das, was uns über die letzten Jahre ausgezeichnet hat, jedoch mit Johny komplett abhanden gekommen ist. Wir sind extrem ungefährlich vor dem Tor! Ebnoutalib hatte mehr vom Spiel, jedoch auch ihm fehlte die Durchschlagkraft.

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Ich fand Burkhardt gut. Er spielt gut nach hinten mit, ist überall zu finden und bindet zwei bis drei Spieler in der Abwehr. Das es dann schwer ist gegen Dortmund ein Tor zu schießen ist normal.
Insgesamt sehe ich wenig Gründe nach dem Auftritt zu meckern und zu kritisieren. Die Mannschaft hat das als Team gut gemacht und einen großen Schritt nach vorne gemacht. Jetzt müssen aber Punkte her und zwar gegen den HSV drei Stück!

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Avatar 4. la bestia blanca 24. Oktober 26, 22:00 Uhr

„ Die Mannschaft hat das als Team gut gemacht und einen großen Schritt nach vorne gemacht. “

Prinzipiell würde ich dir Recht geben. Jedoch können wir nach 7 Spieltagen ein Fazit ziehen, und festhalten, dass wir jetzt in Tabellenregionen durchgereicht wurden, in denen wir uns am Ende der Saison auch finden werden. Die Ausbeute ist viel zu wenig, wenn man bedenkt dass 5 der 7 Gegner die letzten Jahre sportlich weit hinter uns waren.
Und wenn Hellmann sagt, man habe alles aus Krösches eingenommenen Geld komplett in die Mannschaft reinvestiert, dann müssten! wir um die CL spielen! Denn dann hätte nur Bayern die letzten 5 Jahre mehr für Transfers ausgegeben als wir.

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Avatar 5. ulistein 24. Oktober 26, 22:16 Uhr Zitat - la bestia blanca „ Die Mannschaft hat das als Team gut gemacht und einen großen Schritt nach vorne gemacht. “ Prinzipiell würde ich dir Recht geben. Jedoch können wir nach 7 Spieltagen ein Fazit ziehen, und festhalten, dass wir jetzt in Tabellenregionen durchgereicht wurden, in denen wir uns am Ende der Saison auch finden werden. Die Ausbeute ist viel zu wenig, wenn man bedenkt dass 5 der 7 Gegner die letzten Jahre sportlich weit hinter uns waren. Und wenn Hellmann sagt, man habe alles aus Krösches eingenommenen Geld komplett in die Mannschaft reinvestiert, dann müssten! wir um die CL spielen! Denn dann hätte nur Bayern die letzten 5 Jahre mehr für Transfers ausgegeben als wir. Path

Ich glaube, das Reinvest bezieht sich auch auf die Gehälter der Spieler. Und ich glaube auch, dass wir uns weiter stabilisieren, finden, im Winter verstärken und am Ende besser dastehen als jetzt.

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Fallback Avatar 6. fan1981 24. Oktober 26, 22:28 Uhr

Die nur 1:0 Niederlage kann man trotz Steigerung ab der 34.Minute und einigen guten Phasen in der 2.Halbzeit gutheißen! Aber Niederlage ist und bleibt Niederlage und einige sind schon mit 8 Punkten aus 7 Spielen anscheinend zufrieden, ich leider nicht und es bestätigt halt auch einen seine Ansicht über das Team, trotz Qualität und Talent. Ich weiß eigentlich nicht was mich mehr ärgert im Moment, die 1:0 Niederlage oder die Ambitionen von Herr Hellmann, der immernoch hofft unter den 1. 7 Mannschaften zu sein. Man hätte heute schon wenigstens ein 1:1 holen müssen, aber auch nach Chancen 1:3 verlieren können und es ist schon ernüchternd, wenn man als Fan nach erfolgreichen Jahren demütig nach unten schaut und Teams als direkten Kontrahenten sehen muss, die entweder aufgestiegen sind oder die letzten Jahre da unten rumgetümpelt sind. Wenn wir 40 Punkte holen, dann kann mal wohl diese Saison zufrieden sein, aber in der Zukunft sollte es nicht der Anspruch sein.

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Avatar 7. la bestia blanca 24. Oktober 26, 22:28 Uhr Zitat - ulistein Ich glaube, das Reinvest bezieht sich auch auf die Gehälter der Spieler. Und ich glaube auch, dass wir uns weiter stabilisieren, finden, im Winter verstärken und am Ende besser dastehen als jetzt. Path

Nicht ganz. Die Spielergehälter werden überwiegend aus Einnahmen von TV- und Mediengeldern, Sponsoring, Vermarktung, Tickets und Merchandising finanziert. Somit wird nur ein Teil davon aus den Transfererlösen finanziert.

Aber gut. Spielt heute keine geordnete Rolle. Ich als Fan bin enttäuscht und rechne fest damit, dass die Eintracht das zweite Jahr nacheinander sich nicht für das internationale Geschäft qualifizieren wird. Denn ganz gute Spiele wie heute ohne Punke am Ende, werden uns nichts einbringen und sind bedeutungslos.

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