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Ebnoutalib traf wieder gegen den HSV. Foto: IMAGO / Jan Huebner

Torschütze Ebnoutalib: „Die 069-Mentalität kommt langsam wieder hoch!“

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Die Frankfurter Eintracht gewinnt auch in der Bundesliga gegen den Hamburger SV. Mit dem heutigen 3:1-Heimsieg fährt die SGE wichtige drei Punkte ein und verschafft sich auch in der Tabelle Luft. Damit springt die Mannschaft von Cheftrainer Adi Hütter vor auf den achten Tabellenplatz. Nach einem schwungvollen Start und einem frühen Tor taten sich die Adlerträger nach dem Ausgleich lange schwer. So verflachte das Spiel in der ersten Halbzeit und brachte wenige Highlights. Im zweiten Abschnitt legten die Hessen aber erneut eine Schippe drauf und stellten die Weichen schnell auf Sieg. Damit feiert die Eintracht einen verdienten Sieg. Dazu stellt die Diva vom Main einen neuen Rekordhalter für den jüngsten Bundesliga- und Eintracht-Spieler. Niko Ilicevic teilt sich den Titel ab sofort mit Youssoufa Moukoko. Wir haben die Stimmen zum Spiel für euch zusammengetragen.

Younes Ebnoutalib (Eintracht Frankfurt): „Wir sind eine Kämpfermannschaft. Ich glaube, das ist die 069-Mentalität. Die kommt jetzt langsam wieder hoch. Wir haben bis zum Ende gekämpft, die Tore kommen dann schon irgendwie. Wir sind als Mannschaft zusammen aufgetreten und haben verdient gewonnen. Am liebsten spiele ich mit allen zusammen. Ich verstehe mich mit allen sehr gut. Ich gönne es jedem, auf dem Feld zu stehen – auch wenn es auf meiner Position ist. Ich supporte jeden, weil wir eine Mannschaft sind. Der Trainer stellt auf. Wenn er denkt, das ist so das Beste, dann ist das so. Wenn ich dann reinkomme, versuche ich einfach Vollgas zu geben. Wir steigern uns jetzt immer mehr von Spiel zu Spiel, das ist das Wichtigste.“

über Rekorddebütant Niko Ilicevic: „Ist schon krass, dass der mit 16 schon so gut ist und so weit im Kopf. Er hat direkt Power mitgebracht, als er reingekommen ist. Er hat auch fast noch ein Tor gemacht.“

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): „Ich denke, in beiden zweiten Halbzeiten haben wir die Partie entschieden. Sowohl in Hamburg war die zweite Halbzeit besser als auch heute. Aber aufgrund unserer zweiten Halbzeit war dieser Sieg absolut verdient. Vor dem Spiel waren wir auf Platz 16, jetzt sind wir Achter. Deswegen muss man tabellarisch immer ein bisschen vorsichtig sein. Mir geht es immer um die Leistung, und die hat heute gepasst. In der ersten Halbzeit sind wir gut reingekommen, dann war das Spiel sehr offen. Hamburg hatte in meinen Augen den Ausgleich auch verdient. Und dann sind die Standardsituationen entscheidend, die trainieren wir auch öfters. Das ist natürlich sehr, sehr erfreulich, dass du das Spiel durch eine Standardsituation wieder in deine Richtung ziehst. Und dann war es schon absolut verdient, wobei der HSV noch die ein oder andere Möglichkeit hatte, wir aber auch.“

über Can Uzun: „Auch Can Uzun hat es heute wieder gezeigt, wenn er läuft, wenn er marschiert. Nichtsdestotrotz geht es immer um Leistung. Und ich möchte, dass er ein besserer Spieler wird. Wenn er so spielt, dann kommen auch die Aktionen. Dann steckt er die Bälle durch und gewinnt den Zweikampf. Auch das ist erfreulich.“

über Ilicevic: „Zuerst ist es einmal so, dass wir uns das alle gewünscht haben, dass ich ihn hier heute bringe. Die Dramaturgie zum Schluss war dann auch so, dass er noch warten musste, weil Can Uzun eine Sekunde zu spät raus ist. In diesen fünf, sechs Minuten, die er gespielt hat, hat er es schon gezeigt, das ist atemberaubend. Trotz allem, wir müssen auf den Jungen aufpassen. Er ist richtig gut. Er muss natürlich den einen Ball zu Jonny Burkardt spielen, finde ich. Ansonsten hat er gezeigt, welches Talent er hat. Wir haben wirklich jeden Tag Spaß und Freude mit ihm. Und auch die Jungs, weil sie sehen, was er für ein Talent ist.“

Can Uzun: „Die ersten zehn bis 15 Minuten war das heute sehr, sehr gut von uns. Da machen wir auch unser Tor. Dann hatten wir aber eine Phase, wo wir nicht mehr so griffig waren. In der Halbzeit haben wir das alles besprochen und ich finde wir haben insgesamt ein super Spiel gemacht. Ich habe den Ball vor dem 3:1 gut erobert. Der Trainer hat ja gesagt, dass ich mehr nach hinten arbeiten muss und ich finde, dass ich das jetzt in den letzten beiden Spielen sehr, sehr gut gemacht habe.“

über die öffentliche Kritik Hütters an ihm: „Ich bin eine Person, die oft Kritik bekommt. Sei es von den Fans oder sei es vom Trainer. Aber ich gehe mit Kritik gut um. Ich weiß, dass der Trainer mich nur besser machen will. Ich versuche immer alles zu geben, wenn ich auf dem Platz stehe. Die, die mich kennen wissen, wie hart ich arbeite und wie sehr ich den Fußball liebe. Ich versuche jedes Mal, mein Bestes zu geben.“

über das Debüt von Ilicevic: „Geisteskrank mit 16 Jahren Bundesliga zu spielen. Echt! Ich sehe das je jeden Tag im Training. Ich bin einfach stolz auf ihn. Er ist noch ein kleiner Junge, das kann ich mit 20 Jahren sagen. Er hat echt ein super Debüt gemacht und hatte sogar zwei Abschlüsse. Da wird noch viel kommen. Ich will nicht zu viel versprechen, aber da wird noch viel kommen.“

Merlin Polzin (Trainer Hamburger SV): „Wir kommen heute sehr schlecht ins Spiel herein. Dann fangen wir ein frühes Gegentor und gehen verdient in Rückstand. Dann arbeiten wir uns aber wieder rein in die Partie. Das ist das, was wir uns heute mitnehmen können aus der Partie. Wir konnten die erste Halbzeit mit dem 1:1 sehr ausgeglichen gestalten. Aber wenn du so ins Spiel startest und dann auch so aus der Halbzeit kommst, dann wird es schwer, hier etwas mitzunehmen. Vor dem 3:1 hätte ich mich gefreut, wenn der Vorteil für Frankfurt abgepfiffen worden wäre. Das habe ich einfach anders gesehen. Aber wir können auch in dieser Situation das Tor theoretisch noch verhindern. Wir wollen keine Ausreden suchen, aber das wäre vom Schiedsrichter auch anders noch möglich gewesen. Ich habe aber kein Bock, jetzt wieder über Schiedsrichterentscheidungen zu reden. Das war auch von uns heute einfach in den entscheidenden Momenten nicht gut genug.“

Daniel Heuer Fernandes (Hamburger SV): „Es ist eigentlich schon viel aufgegangen, was wir uns vorgestellt haben. In der Bundesliga entscheiden Details, und die waren heute auf der Seite der Frankfurter. Wir haben alles probiert, zum Schluss sind wir auch noch mal gefährlich geworden. Aber es hat dann nicht gereicht, um hier den Anschlusstreffer zu machen, damit du hintenraus noch mal den Punch setzen kannst.“

Miro Muheim (Hamburger SV): „In der ersten Halbzeit kommen wir nicht gut rein und machen ein paar Fehler, die den Gegner stark machen. Das Gegentor war extrem bitter. Danach sind wir im Spiel geblieben und haben uns Chancen herausgespielt. Dass wir dann nach der Halbzeit direkt das Gegentor kriegen, ist bitter. Nichtsdestotrotz haben wir uns weiter Chancen herausgespielt, leider ist keiner mehr reingefallen. Am Ende war es offen und zerfahren, sie machen aber drei Tore, das ist schade.“

Quelle: „DAZN“

Tor: N. Atubolu1
Abwehr: K. Kosugi26
Abwehr: R. Koch4
Abwehr: E. Baum2
Mittelfeld: F. Chaibi8
Mittelfeld: N. Aseko15
Mittelfeld: R. Onyedika25
Mittelfeld: R. Doan20
Sturm: C. Uzun42
Sturm: Y. Ebnoutalib11
BANK
: K. Santos40
: A. Knauff7
: J. Burkardt9
: T. Chandler22
: N. Ilicevic23
: M. Götze27
: A. Amaimouni29
: N. Collins34
: J. Maluze37
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Gib hier deine Benotung zum aktuellen Spiel ab:

Wir haben deine Noten bereits erhalten, hier seht ihr ab 02.11.2026 18:00 Uhr das Ergebnis.

3 Kommentare

Fallback Avatar 1. dieseeledesadlers 01. November 26, 21:06 Uhr

Toll Younes zu haben.

Freude pur.

0
Fallback Avatar 2. dieseeledesadlers 01. November 26, 21:08 Uhr

Aber alle auch auf den Boden bleiben.

Ohne unseren "ATUBOLU" hätte es heute auch in die Hose gehen können.

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Fallback Avatar 3. janzer 01. November 26, 22:51 Uhr

Ich fand Uzun heute brutal gut. Immer anspielbar, enorm viele progressive Pässe, defensiv mit großem Einsatz, ein echter Regisseur auf dem Feld! Dazu auch noch eine herausragende Vorlage.

Ich habe das Gefühl er ist jetzt auf dem richtigen Weg sein Potenzial auszuschöpfen. Auch wenn ich manche Kritik in den letzten Wochen etwas überhart fand, scheint es ihn in die richtige Richtung geschubst zu haben.
Zum Glück führte die Kritik nicht dazu, dass er uns verlassen hat und sein Selbstvertrauen scheint auch nicht soweit gelitten zu haben, dass es seine Leistungen negativ beeinflusst. Das hätte nämlich auch passieren können und man muss die Verantwortlichen loben, die bei ihm in Sachen Menschenführung Dinge scheinbar richtig gemacht haben.

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