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Kjetil Knutsen gilt als Kandidat für die Nachfolge von Albert Riera. Foto: IMAGO / Bildbyran

Bericht: Riera vor dem Aus? Das sind die möglichen Nachfolger

Die Verpflichtung Albert Rieras als neuen SGE-Trainer hat nicht die gewünschte Wirkung gezeigt. Wie schon zum Zeitpunkt seiner Amtsübernahme stehen die Frankfurter hinter dem SC Freiburg auf dem achten Tabellenplatz und müssen einen Spieltag vor Schluss noch um den Einzug in die Conference League bangen. Zwischenzeitlich gab es unter dem Spanier auch überzeugende Auftritte der Adler, wie beispielsweise gegen Borussia Mönchengladbach (3:0) und den SC Freiburg (2:0). Gerade in den letzten Wochen verfiel das Team aber wieder in alte Muster. Sowohl gegen den FC Köln (2:2), RB Leipzig (1:3), den Hamburger SV (1:2) und Borussia Dortmund (2:3) sorgten zwei Gegentore innerhalb kurzer Zeit für vermeidbare Punktverluste. Hinzu kommt, dass die SGE unter dem Neu-Trainer zwar dominanter als zu Toppmöller-Zeiten auftritt, Tempo und Kreativität im Offensivspiel jedoch häufig vermissen lässt.

Internationale Erfolge mit Bodö/Glimt

Wie die „Bild“ berichtet, habe sich die Eintracht intern schon auf eine Trennung mit Riera im Sommer festgelegt. Als möglicher Nachfolger werde laut dem Boulevardmedium der im Winter schon diskutierte FK Bodö/Glimt-Trainer Kjetil Knutsen gehandelt. Der Norweger steht bei seinem aktuellen Verein seit 2019 unter Vertrag und verzeichnete seitdem beeindruckende Erfolge. So erreichte der 57-Jährige erst vergangene Saison mit Bodö/Glimt das Halbfinale der Europa League und verlor dort gegen Tottenham. In dieser Spielzeit zogen die Norweger in die Champions League ein und schlugen dort als krasser Außenseiter unter anderem Manchester City, Atletico Madrid und Inter Mailand, bevor sie im Achtelfinale an Sporting Lissabon scheiterten.

Ein weiterer Kandidat auf die Nachfolge von Riera sei der aktuell vereinslose Jacob Neestrup, der ebenfalls schon nach der Toppmöller-Entlassung mit der SGE in Verbindung gebracht wurde. Beim FC Kopenhagen flog der 38-Jährige Däne im März raus, nachdem sein Ex-Team in der Liga historisch schlecht auf dem siebten Tabellenplatz landete. 2023 und 2025 gewann er mit Kopenhagen noch das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg.

Champions-League-Sieg in Asien

Ein weiterer heißer Name sei der Ex-RB Salzburg-Coach Matthias Jaissle. Seit nun drei Jahren trainiert der 38-Jährige Al-Ahli in Saudi Arabien und erreichte dort im April den Titelgewinn der AFC Champions League. Es dürfte nicht unbedingt leicht werden, Jaissle aus seinem üppigen Vertrag in Saudi Arabien rauszuholen. Der sportliche Reiz der Bundesliga im Vergleich zu dem der Saudi Pro League könnte aber zu einem ausschlaggebenden Argument für den deutschen Trainer werden.

Schon über Erfahrung in der Bundesliga verfügt Domenico Tedesco, der im April bei Fenerbahce entlassen wurde. Der 40-Jährige trainierte in Deutschland bereits den FC Schalke 04 und RB Leipzig. Mit den Königsblauen wurde der Deutsch-Italiener Vizemeister und mit den Sachsen gewann er den DFB-Pokal. Als ein eher unwahrscheinlicher Kandidat gilt Mike Tullberg, der interimsweise schon bei Borussia Dortmund Bundesliga-Luft schnupperte, aktuell aber beim FC Midtjylland unter Vertrag steht. Zudem beobachte die Eintracht Tobias Strobl, der mit dem SC Verl in der 3. Liga auf dem sechsten Tabellenplatz steht, sich auf höherem Niveau aber noch nicht präsentieren konnte.

Darüber hinaus habe die Eintracht auch zwei deutsche in Großbritannien tätige Trainer auf dem Schirm. Tonda Eckert trainiert den in England zweitklassigen FC Southampton, mit dem er aktuell in den Aufstiegsplayoffs steht. Im Falle eines Erfolges wäre es jedoch schwer vorstellbar, dass der 33-Jährige für die Eintracht auf ein Jahr in der Premier League verzichten würde. Danny Röhl steht mit den Glasgow Rangers in Schottland auf dem dritten Tabellenplatz, der Vertrag des 37-Jährigen läuft aber wie der von Eckert über die aktuelle Saison hinaus.

7 Kommentare

Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 1. Handballer85 12. Mai 26, 14:02 Uhr

Schade dachte die Oberexperten Matthäus/Hamann kommen im Duo.

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Avatar 2. okocha4life 12. Mai 26, 14:07 Uhr

Ich bin eigtl mit Krösches Arbeit weitgehend zufrieden, aber heute habe ich gelesen, dass man eine "Lösung mit einem jungen, unerfahrenen Trainer diskutiert, um neue Reize zu setzen." Sollte das wirklich der Fall sein, dann ist Krösche lernresistent und sollte sich vom Acker machen. Es ist Zeit für einen erfahrenen Trainer und nicht den dritten Newcomer-Flop hintereinander. Junge Spieler entwickeln immer gerne. Trainer hingegen dürfen sich gerne schon woanders entwickelt haben. Einige der hier kolportierten Namen sind doch genauso grün hinter den Ohren wie Toppmöller und Riera

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Fallback Avatar 3. pfalzadler11 12. Mai 26, 14:17 Uhr

Sollte am Samstag Schluss sein mit AR dann wird es garantiert jemand der in diesem Artikel nicht erwähnt wurde. Erst mal Samstag abwarten auf welchen Platz wir einlaufen.....

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! 4. Fozzi 12. Mai 26, 14:30 Uhr Zitat - okocha4life Ich bin eigtl mit Krösches Arbeit weitgehend zufrieden, aber heute habe ich gelesen, dass man eine "Lösung mit einem jungen, unerfahrenen Trainer diskutiert, um neue Reize zu setzen." Sollte das wirklich der Fall sein, dann ist Krösche lernresistent und sollte sich vom Acker machen. Es ist Zeit für einen erfahrenen Trainer und nicht den dritten Newcomer-Flop hintereinander. Junge Spieler entwickeln immer gerne. Trainer hingegen dürfen sich gerne schon woanders entwickelt haben. Einige der hier kolportierten Namen sind doch genauso grün hinter den Ohren wie Toppmöller und Riera Path

Was ist denn Deine Definition von Newcomer? Dass du ihn nicht kennst? Dass er die Bundesliga nicht kennt? Riera arbeitet seit 2020 als Trainer, seit 2022 als Cheftrainer. Dino seit 2016, davon ebenfalls 4 Jahre Cheftrainer.

Ich persönliche sehe bei uns diesmal auch eher einen Trainer mit Erfahrung, aber ich bin zunächst Mal für alles offen.

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Fallback Avatar 5. zeugeyeboahs73 12. Mai 26, 14:53 Uhr

Ich sehe Dino nicht als Flop, da gibt es ganz Andere.
Von den genannten Namen haut mich jetzt bis auf Jaissle keiner um. Jaissle hat jetzt 3 Jahre lang einige Fantastillionen verdient, vielleicht reizt es ihn wirklich. Erfolg hatte er überall.
Bei Tedesco bitte ein ganz klares nein.
Die anderen kann ich nicht beurteilen, deutschsprachig wäre mir aber lieb. Vorher hatte es für mich wenig Bedeutung, aber bei AR hat mir das nicht gefallen.
Für alle anderen Genannten, die entweder in schwachen Ligen, oder unterklassig trainiert haben, zählt das Prinzip Lotto. Du kannst wie bei Kompany den 6er mit Zusatzahl haben, oder auch eine Niete. Es wird spannend.

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Fallback Avatar 6. PeKa 12. Mai 26, 15:07 Uhr

Ich finde, ein Trainer sollte auch als Spieler etwas vorzuweisen haben. Muss nicht der absolute Superstar gewesen sein, aber schon jemand, zum dem junge Spieler aufblicken können und der mit den etablierten Spielern auf Augenhöhe agieren kann.
Diese Kombi ist nicht unbedingt zahlreich, aber es gibt sie.
Von den Namen her finde ich Neestrup und Knutsen eigentlich ganz okay, Jaissle ist der momentan bestbezahlteste deutsche Trainer, damit ist alles gesagt. Aber wie schon hier erwähnt, es wird jemand, den keiner hier auf dem Schirm hatte.
Kompany z.B. war ja auch die F-Lösung, aber wenn alle gut und vertrauensvoll zusammenarbeiten, kann das was werden.

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Avatar 7. windstorm 12. Mai 26, 15:08 Uhr

Tedesco mit Schalke Viezemeister. Das mag faktisch korrekt sein, aber es war die schlimmste Viezemeisterschaft ever.
Die haben wirklich schlimmer als wir momentan gespielt und sind aus irgendwelchen Gründen damit 2ter geworden. Danach ging es folgerichtig in den Keller der Tabelle und der Abstieg ließ nicht lange auf sich warten.

Die Lehre daraus? Alle Schalke Fans und Funktionäre waren von diesem 2ten Platz geblendet. Niemand wurde hinterfragt.

Eines der mahnensten wenn nicht sogar das markanteste Beispiel der jüngeren deutschen Fußballgeschichte, was passiert wenn man nicht auf seine nächsten Schritte aufpasst.

Also bitte liebe Eintracht, nicht nachmachen.

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