Eintracht Frankfurt treibt die Planungen für die Offensive weiter voran. Nach Informationen von „Sky“ haben sich die Hessen mit Louey Ben Farhat über einen Transfer geeinigt. Der 19-Jährige will demnach unbedingt zur SGE wechseln. Noch ist der Deal jedoch nicht abgeschlossen, denn zwischen den Vereinen besteht weiterhin Verhandlungsbedarf.
SGE will nächstes Offensivtalent aus der 2. Liga holen
Mit Louey Ben Farhat hat die Eintracht offenbar das nächste vielversprechende Talent ins Visier genommen. Der Spieler des Karlsruher SC gilt als einer der spannendsten Offensivakteure der 2. Bundesliga. Der gebürtige Waiblinger ist flexibel einsetzbar und fühlt sich vor allem als hängende Spitze wohl. Darüber hinaus kann der zweifache tunesische Nationalspieler auch im offensiven Mittelfeld oder im Sturmzentrum spielen. Damit würde Ben Farhat perfekt in das Anforderungsprofil der Frankfurter passen, die im Offensivbereich weiterhin auf entwicklungsfähige, vielseitige Spieler setzen.
Seine Entwicklung in Karlsruhe war zuletzt beeindruckend: Trotz einer schwierigen Saison mit längeren Ausfallzeiten wegen eines Mittelfußbruchs kam der 19-Jährige in der vergangenen Zweitliga-Spielzeit auf zwanzig Einsätze, sechs Tore und zwei Vorlagen. Sein Marktwert stieg innerhalb weniger Monate von drei auf zehn Millionen Euro.
Ablöse bleibt Knackpunkt in den Verhandlungen
Während zwischen Spieler und Eintracht offenbar Einigkeit herrscht, müssen sich die Klubs noch annähern. Laut Berichten hat Frankfurt rund neun Millionen Euro geboten. Dem Karlsruher SC soll das aktuell jedoch nicht ausreichen. Da Ben Farhat in Karlsruhe noch bis 2029 unter Vertrag steht und keine Ausstiegsklausel besitzt, sitzt der KSC in einer komfortablen Verhandlungsposition. Die Badener fordern demnach eine Ablöse im Bereich von zehn Millionen Euro. Zusätzlich sollen Bonuszahlungen, Einsatzprämien sowie eine mögliche Beteiligung an einem späteren Weiterverkauf Teil der Gespräche sein. Die Verantwortlichen in Karlsruhe wägen daher genau ab, ob ein Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt sportlich und wirtschaftlich sinnvoll ist. Ben Farhat gilt intern als enorm wertvoll, gleichzeitig wäre ein Transfer in dieser Größenordnung historisch für den KSC.
Ben Farhat sieht seine Zukunft offenbar in Frankfurt
Für die Eintracht wäre der Tunesier der nächste spannende Entwicklungsspieler aus der 2. Liga. Die Beispiele Nathaniel Brown und Can Uzun zeigen, wie erfolgreich dieser Weg zuletzt bei der SGE laufen kann. Die beiden aktuellen WM-Teilnehmer kamen als große Talente aus Nürnberg und entwickelten sich am Main schnell weiter. Ben Farhat bringt trotz seines jungen Alters bereits viel Qualität mit. Sein Tempo, seine Technik und seine Flexibilität machen ihn zu einem hochinteressanten Spieler. Fragezeichen gibt es aktuell vor allem bei seiner Verletzungshistorie. Neben einem Mittelfußbruch musste der Offensivspieler in der Vergangenheit auch wegen einer Außenbandverletzung pausieren. Zuletzt sorgte der tunesische Nationalspieler zudem mit seiner Absage für die Weltmeisterschaft für Schlagzeilen. Aufgrund der Nachwirkungen seiner Verletzung verzichtete er auf die Teilnahme am Turnier, was in Tunesien für Diskussionen sorgte.
Die Tendenz scheint dennoch klar: Ben Farhat will nach Frankfurt. Ob die SGE und Karlsruhe zeitnah eine finale Einigung erzielen, dürfte nun vor allem von den letzten Details bei der Ablöse abhängen.






2 Kommentare
Habe den Spieler bereits beim KSC spielen sehen und es war zu sehen das er das Zeug hat ein ganz Guter zu werden. Schnell, Querlig und technisch stark. Der traut sich was zu beim Tempo Dribbling....Ist natürlich eine hohe Summe für einen Zweitliga-Spieler...aber von wo haben wir Nene geholt? Ich hoffe das es klappt....ich denke das uns andere Spieler noch verlassen werden...
Langer Vertrag, aber Spieler möchte weg? Der abgebende Verein kann ruhig mit der Ablöse runter, da man den Spieler nicht enttäuschen möchte. Nächster Karriereschritt und so. No Problem...zumindest in Frankfurt
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