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Eintracht-Vorstand kommt offenbar ins Grübeln. Foto: Imago / STEINSIEK.CH

Bericht: Markus Krösche denkt an Eintracht-Abschied

Die Frankfurter Eintracht hat sich in den vergangenen Jahren sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene zu einer großen Marke entwickelt. 2022 triumphierte sie im Finale der Europa League, ein Jahr später erreichten die Adler das Pokalfinale sowie das Achtelfinale der Champions League. In der Spielzeit 2023/2024 war Frankfurt in der Conference League vertreten und letzte Saison stand Platz 3 in der Bundesliga sowie das Viertelfinale der Europa League zu Buche. Junge Spieler wie Hugo Ekitiké, Omar Marmoush, Randal Kolo Muani wurden günstig oder kostenlos an Land gezogen und spülten ordentlich Geld in die Kasse.

Der Architekt dieses erfolgreichen Eintracht-Weges heißt Markus Krösche. Seit der Spielzeit 2021/2022 lenkt der Sportvorstand erfolgreich die Geschicke der Hessen. Mit klugen Transfers hievte er den Verein sowohl sportlich als auch wirtschaftlich auf ein höheres Level und erlangte damit den Ruf des „Eintracht-Machers“. Erfolge haben aber auch Schattenseiten, man nennt sie den „Fluch der guten Taten.“ Bei Erfolg steigt automatisch auch die Erwartungshaltung, sowohl intern als auch öffentlich. Nach der besten Ligaplatzierung seit Einführung der Drei-Punkte-Regel und der Champions League-Qualifikation wurde die SGE als potenzieller Bayern-Jäger und damit als Nummer zwei hinter dem Rekordmeister gehandelt. Inzwischen wurde der Vorjahresdritte aber von der Realität eingeholt. In der Champions League-Ligaphase schied man mit mageren vier Punkten sang- und klanglos aus, in der Liga blieb man hinter den Erwartungen zurück und kassierte insgesamt zu viele Gegentore. Kurz vor dem Jahreswechsel ist die Eintracht infolgedessen in eine sportliche Krise hineingeschlittert, die sich in neuem Jahr sogar noch zuspitzte, was schlussendlich Dino Toppmöllers Job kostete. Doch nach dessen Demission geriet auch Markus Krösche teilweise in die Kritik. Auch wenn er mit den Verpflichtungen von Arnaud Kalimuendo, Younes Ebnoutalib, Ayoube Amaimouni-Echghouyab und Trainer Albert Riera ein goldenes Händchen bewies, waren bereits vor Saisonbeginn die Sechs und die Innenverteidigung nicht optimal besetzt. Auch im Winter sah Krösche keinen Bedarf, nachzujustieren. Vor allem weisen die Kritiker auf die 26 Millionen Euro, die der Boss in Elye Wahi investierte, hin.

Hellmann-Aussagen ärgern Boss

Finanziell ist der Bundesligist aktuell nicht gerade auf Rosen gebettet. Im letzten Jahr verzeichnete die SGE trotz des Ekitiké-Verkaufs (95 Millionen Euro) ein Verlust von acht Millionen Euro. In diesem Jahr steuert der Verein auf den nächsten Jahresfehlbetrag zu. Der „Kicker“ ging in einem Bericht von einem Minus von zehn bis 20 Millionen Euro aus, weshalb der Club um Boss Krösche jeden Sommer Transfergewinne von über 30 Millionen Euro erzielen muss. Es ist das Dilemma, das die SGE seit Jahren verfolgt. Einerseits müssen Spieler teuer abgegeben werden, um wirtschaftlich zu wachsen, andererseits muss man den immer wachsenden sportlichen Erwartungen gerecht werden. Auf Dauer wird es schwer, nahezu unmöglich, beide konkurrierende Ziele gleichzeitig zu erreichen. Das hat auch Markus Krösche offenbar so vernommen. Ob der 45-Jährige seinen Vertrag bis 2028 erfüllt, sei nach Informationen der „Sport Bild“ offen. „Womöglich ist seine Erfolgsgeschichte in Frankfurt deshalb schon bald auserzählt“, heißt es im Wortlaut. Demnach hänge seine Entscheidung nicht vom Ausgang der aktuellen Saison ab, sondern von der künftigen Ausrichtung des Vereins. Einen weiteren Impuls, einen Abschied in Betracht zu ziehen, soll zudem Axel Hellmann gegeben haben. Weiter heißt es nämlich im Bericht, dass Aussagen des Vorstandssprechers auf der Mitgliederversammlung Krösche missfallen haben sollen. Ende Januar hatte der gelernte Jurist Krösche und dessen Kaderplanung öffentlich kritisiert. „Ich glaube, wir haben an der einen oder anderen Stelle und Position den Kader falsch eingeschätzt, und wir müssen feststellen: Die eine oder andere Personalie hat schlichtweg nicht funktioniert.“

Laut Absolut Fußball hat sich die SGE jederzeit auf ein mögliches Krösche-Aus vorbereitet, weshalb man den Markt im Blick habe. In der Vergangenheit wurde der gebürtige Hannoveraner immer wieder mit Topclubs wie Borussia Dortmund, Bayern München und AC Milan in Verbindung gebracht. Krösche hat sich aber stets zur Eintracht bekannt, zeitnah könnte diese Angelegenheit aber anders aussehen. Sicher ist: Egal wer der Nachfolger heißt, im Falle eines Abgangs würde der Eintracht-Macher riesengroße Fußstapfen hinterlassen.

16 Kommentare

Fallback Avatar 1. adelaar 10. März 26, 16:03 Uhr

Mmh, ich denke idealer könnte der Zeitpunkt für ne Debatte um einen Vorstandswechsel nicht sein: Die kommenden 3-4 Spiele sind wohl ausschlaggebend, ob wir europäisch spielen oder nicht. Wenn MK was an der Eintracht liegt, sollte er unverzüglich Klartext reden bzw. bis Ende Mai rigoros nen Deckel auf das Thema machen.

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Fallback Avatar 2. Adlermacht 10. März 26, 16:07 Uhr

Das er irgendwann eins weiterzieht ist klar. Das er jetzt damit kokettierr, nachdem er bei DT viel zu spät gehandelt hat ist suboptimal. Den Schuh muss er sich anziehen. Auch wenn er geht, die Eintracht bleibt und wird ihren Weg gehen!

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Avatar 3. la bestia blanca 10. März 26, 16:07 Uhr

Kaum verteilt die Boulevardpresse das Gerücht um Markus, prompt tauchen Folgeartikel auf weiteren Kanälen auf.
Wir dürfen nicht vergessen, dass irgendwann immer der Moment kommt, indem man sich als sportlicher Leiter fragt, ob man mit diesem Verein überhaupt noch mehr erreichen kann.

Ich habe es schon vor wenigen Tagen geschrieben, dass mich der erneute rote Bilanzabschluss 2025 trotz über 180Mios. Transfererlöse inklusive der Einnahmen aus den europäischen Wettbewerben sehr verwundert hat. Und unabhängig vom möglichen Zoff auf Vorstandsebene, wird auch Markus sich die Frage stellen, wie sieht der finanzielle und sportliche Masterplan für die nächsten 2-3 Jahre aus? Schließlich hat er erneut als hervorragender An- und Verkäufer geliefert.

Wenn wir ehrlich sind, wird es auch Markus schwer fallen den nächsten sportlichen Schritt mit der Eintracht zu schaffen, wenn er jährlich und immer wieder aufs Neue die besten Leute abgeben und diese Lücke mit Entwicklungsfähigen Spielern auffangen muss und dabei die Quali fürs europäische Wettbewerb schaffen soll?!

Da liegt es auf der Hand, dass du diese unausgereiften Spieler zu früh ins große Becken wirfst, wie man es an Beispielen wie Wahi oder damals Hauge sieht, die definitiv Potential besaßen, der Schritt jedoch im falschen Moment kam. Und Volltreffer wie Kolo, Pacho, Eki oder Omar wird er nicht immer landen können wie dieses Jahr als Beispiel, und postwendend kam der Seitenhieb seines Kollegen AH und das auch noch vor der gesamten Belegschaft auf der Mitgliederversammlung.

Ich denke an dem Gerücht könnte einiges dran sein.

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Avatar 4. windstorm 10. März 26, 16:21 Uhr

Hütter, Bobic, Manga, Haller, usw...

Wenn es etwas gibt wovor mir mittlerweile kaum noch Bange ist, dann sind es Abgänge.... wir haben sie seit geraumer Zeit immer mehr als adäquat ersetzen können.

Bzgl der Einnahmen sehe ich auch nicht schwarz. Weil wir eben nicht mehr diesen einen Spieler verkaufen müssen sondern mittlerweile sehr viele junge und teure Talente haben.
Verkauf 3 von denen für je 20 mio. ( nur als Beispiel mal chaibi, bahoja, collins) und du hast 60 Mio. 30 kannst du reinvestieren in 3 neue Talente und hast 30 mio + erwirtschaften können und hast immer noch eine toppmanschaftt da.

Und wir sind echt nicht mehr die graue unbekannte Maus wie vor 10 Jahren. Wir sind sexy für Spieler mit Ambitionen höher zu kommen..

Wird schon alles werden. EINTRACHT

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Fallback Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 5 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 5. blackforest 10. März 26, 16:24 Uhr

Finde das alles etwas übertrieben. Auch die Worte von Hellmann, die offensichtlich sind und auch bei Krösche bekannt sein sollten - selbst Mann der klaren Worte und Einschätzung - als Kritik zu interpretieren, finde ich... mutig.
In den letzten Jahren hat man ja gesehen, dass man zwar immer wieder Topstars abgeben muss, aber die Mannschaft dahinter angehoben wird. Selbst wenn es dieses Jahr Brown und Larsson sein sollten, ist das kein Genickbruch wie ein Weggang von Kostic, auf den alles zugeschnitten war und der Rest im Vergleich solala war.
Daher sehe ich das nicht im Widerspruch.
Was soll ein Krösche bei einem Verein mit Konstanz? Verträge verhandeln und Jugendspieler suchen? Wow, das ist ja eine Herausforderung. Klingt wie ein Wechsel vom aufregenden etablierten Startup zu einem Konzern. Ob das die Erfüllung ist - außer dem Bankkonto - muss er natürlich selbst wissen.

Nachtrag: ein teurer Fehlgriff macht noch kein schlechten Manager, der angezählt ist.
Dass der Trainerwechsel vielleicht zu spät war und ggf. bei der medizinischen Abteilung was verschlafen wurde, sind Kritikpunkte, aber in meinen Augen noch keine berechtigte Grundsatzkritik.
Dass er kein 6er bekommen hat... Joah. Wer sucht grad keinen spielstarken 6er für Lau?

Dass Burkhardt gekommen ist für günstig ist schon eine Leistung gewesen. Wenn er noch Nebel herzaubert noch eine.
Finde man sollte nicht aus einer Mücke einen Elefanten machen, bei aller berechtigter Kritik. Aber wer ist schon unfehlbar und vor allem: wer soll es besser machen?

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Fallback Avatar 6. adelaar 10. März 26, 16:53 Uhr Zitat - la bestia blanca Kaum verteilt die Boulevardpresse das Gerücht um Markus, prompt tauchen Folgeartikel auf weiteren Kanälen auf. Wir dürfen nicht vergessen, dass irgendwann immer der Moment kommt, indem man sich als sportlicher Leiter fragt, ob man mit diesem Verein überhaupt noch mehr erreichen kann. Ich habe es schon vor wenigen Tagen geschrieben, dass mich der erneute rote Bilanzabschluss 2025 trotz über 180Mios. Transfererlöse inklusive der Einnahmen aus den europäischen Wettbewerben sehr verwundert hat. Und unabhängig vom möglichen Zoff auf Vorstandsebene, wird auch Markus sich die Frage stellen, wie sieht der finanzielle und sportliche Masterplan für die nächsten 2-3 Jahre aus? Schließlich hat er erneut als hervorragender An- und Verkäufer geliefert. Wenn wir ehrlich sind, wird es auch Markus schwer fallen den nächsten sportlichen Schritt mit der Eintracht zu schaffen, wenn er jährlich und immer wieder aufs Neue die besten Leute abgeben und diese Lücke mit Entwicklungsfähigen Spielern auffangen muss und dabei die Quali fürs europäische Wettbewerb schaffen soll?! Da liegt es auf der Hand, dass du diese unausgereiften Spieler zu früh ins große Becken wirfst, wie man es an Beispielen wie Wahi oder damals Hauge sieht, die definitiv Potential besaßen, der Schritt jedoch im falschen Moment kam. Und Volltreffer wie Kolo, Pacho, Eki oder Omar wird er nicht immer landen können wie dieses Jahr als Beispiel, und postwendend kam der Seitenhieb seines Kollegen AH und das auch noch vor der gesamten Belegschaft auf der Mitgliederversammlung. Ich denke an dem Gerücht könnte einiges dran sein. Path

Sogar die Bild meldet sowas nicht ohne dass jd. Interessen verfolgt. Na klar, oft sind Bild-News übertrieben, tendenziös oder ausgesponnen - aber seltenst schlicht erfunden.
Warten wir mal ab, ob irgendjemand weiß, von wem genau die Info stammt. Oft hat ChrisOfficial ja seine Kanäle.... Wenn du mitliest, gib doch mal deinen Stand durch.
Jedenfalls betrachte ich das - wie akut auch immer - als ziemlichen News-Hammer, da wir uns sportlich in einer enorm fragilen Konsolidierungsphase befinden. Wenn von MK nicht umgehend eine neutralisierende Stellungnahme folgt, werden wir das Thema nicht los.
Ich erinnere nur an die Saison-RR als Adi und Fredi so überaus gentlemenlike sich aus ihren Ämtern stahlen. Noch nicht sooo lang her.

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Fallback Avatar 7. Spiderschwein 10. März 26, 16:58 Uhr

Mich wundert hier mittlerweile gar nichts mehr. Ich verstehe immer noch nicht das wir obwohl wir hunderte Millionen an Transfereinnahmen, Europacup spielen und verbesserte Sponsoreneonnahmen immer noch gezwungen sind Spieler zu verkaufen. Und trotz allem machen wir Minus.
177 Millionen an Gehältern. Wer bekommt die? Durch 30 Spieler wären es 6,5 Millionen. Vich glaube ja nicht das die normalen Angestellten im Büro 200000 im Jahr verdienen.
Vielleicht kann es mir jemand erklären,

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Fallback Avatar 8. hightower 10. März 26, 17:02 Uhr

Ich gehe auch davon aus, dass an dem Gerücht was dran sein könnte. Aber ganz ehrlich, dass Krösche die Aussagen von Hellmann so aufgestoßen sind, kann ich nicht verstehen. Denn sie stimmen ja, Wahi war ein Flop, die 6er Position ist nicht besetzt und einige Spieler wurden einfach überschätzt (z.B. Bahoya mit 80 Mio Preisschild). Auch das zu lange Festhalten an Topmöller kann man bemängeln. Es ist also nicht so, dass die Aussagen von Hellmann völlig falsch sind. Und da er ja auch immer betont, welch tolle Entwicklung die Eintracht unter Krösche genommen hat, sind das einfach zutreffende Aussagen gewesen. Wenn er dies als Kritik verstehen will und deswegen eingeschnappt ist, dann muss er wohl gehen. Wenn ich sehe, was Eberl in München im vergangenen Sommer an echter Kritik einstecken musste, dann viel Spaß, wenn Krösche meint, in München irgendwann aufschlagen zu können. Wie gesagt, immer falls das alles stimmt, was hier schon wieder überall geschrieben steht. Man sollte auf eine Aussage von Krösche selbst warten. Aber der ist ja ein Meister von "sich nicht in die Karten blicken lassen".

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Fallback Avatar 9. Sammy94 10. März 26, 17:14 Uhr Zitat - Spiderschwein Mich wundert hier mittlerweile gar nichts mehr. Ich verstehe immer noch nicht das wir obwohl wir hunderte Millionen an Transfereinnahmen, Europacup spielen und verbesserte Sponsoreneonnahmen immer noch gezwungen sind Spieler zu verkaufen. Und trotz allem machen wir Minus. 177 Millionen an Gehältern. Wer bekommt die? Durch 30 Spieler wären es 6,5 Millionen. Vich glaube ja nicht das die normalen Angestellten im Büro 200000 im Jahr verdienen. Vielleicht kann es mir jemand erklären, Path

das sollte Dir der alberne Volksheld Krösche erklären, er hat versagt bei der Zusammenstellung der Mannschaft zum Beginn der Saison 2025, also kann das weg...

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Avatar 10. 1899international 10. März 26, 17:15 Uhr

Ich finde diesen "Bericht" der Sport Bild und den Artikel darüber kontraproduktiv und höchst spekulativ.
Er bringt nichts als schlechte Stimmung.

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Fallback Avatar 11. deraldesack 10. März 26, 17:16 Uhr

Gibt es eine Aussage von Krösche, das er über einen Abschied nachdenkt?
Ich lese verdammt viel über die Eintracht,schaue mir viele Interviews an.
Gibt nichts an Aussagen von Krösche die so einen Bericht rechtfertigen.
Der Bild Artikel ist sehr konstruiert.
Also ,denke ich, das da nichts dran ist.
Ausserdem schätze Ich MK so ein,das er wenn er sich für einen Weggang entscheidet, er das auch im Vorraus mitteilen wird.

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Fallback Avatar 12. frankfurter jung 10. März 26, 18:07 Uhr

Krösche ist über Hellmann's Kritik befremdet, sicherlich auch wie diese auf großer Bühne geübt wurde. MK hatte im sportlichen Bereich zwar den Hut auf, aber alleiniger Entscheider war er selbstverständlich nicht. Manager-Jobs sind nicht auf Lebenszeit, Erfolgsgarantien gibt es nicht und im Laufe der Zeit passieren Fehler zwangsläufig. Nur blöd, wenn in einer Saison zuviel schief läuft. Keinen Rosenkrieg, sondern zeitnahe Entscheidungen. Wir brauchen keine Unruhe, der Fokus muss uneingeschränkt auf den Saisonendspurt gerichtet sein, ohne Disharmonie und sonstige Widrigkeiten.

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Fallback Avatar 13. Weltenlenker 10. März 26, 18:17 Uhr

Wer keine Kritik verträgt, kann gerne gehen. Denke es gibt genug die unsere Eintracht interessant finden und einen anderen Weg gehen. Wie Krösche selbst gesagt hat, einen Lindström bekommt man nicht mehr für 7 Mio. Und kann ihn für 25+ verkaufen. Heute kostet dieses Talent 15 Mio. Das man jetzt scheinbar verstärkt über 14 jährige nachdenkt, halte ich für bedenklich. Krösche braucht jetzt Bayern, BvB oder Ausland.

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Fallback Avatar 14. FD-Adler 10. März 26, 18:26 Uhr

Zeitungsberichte solle man nicht auf die goldene Waage legen. Vielleicht ist etwas daran, vielleicht auch nicht. Die Ausrichtung des Vereins steht im Vordergrund. Hier unterscheiden sich nun die zwei Richtungen -- Ausbildungsverein um Profite zu erzielen oder mit einer entsprechenden Mannschaft beständig durch Europa reisen und ggf mal wieder in einem Finale dabei zu sein. Für Finalteilnahmen benötigt man Ausnahmespieler oder eine Mannschaft , die über mehrere Jahre zusammengewachsen ist. Dazu keine langen Verletzungen und einen Kader mit 18-20 Spielern, die alle auf dem gleichen Level spielen. Wenn beständig jedes Jahr - gefühlt - beste Spieler verkauft wird, ist es für jeden Trainer schwierig das Niveau aus der Vorsaison zu halten. Das Management unterliegt dabei den Vorgaben des Präsidiums. Als Manager möchte er aber auch Titel gewinnen. Dadurch steigert sich der Marktwert der Mannschaft und es erleichtert die Arbeit. Angebliche Fehlinvestitionen sind bei jedem Verein vorhanden, sonst hätten wir die Spieler Marmoush, Kolo und Heki nicht so günstig bekommen. Andererseits haben Hauge und Wahi nicht so funktioniert , wie es seitens des Managements erwünscht gewesen ist. Dieses Risiko ist bei jedem Transfer vorhanden, deshalb ist es auch kein Managementfehler. Unter MK haben wir uns zu einem Topverein entwickelt und ich hoffe, das diese Entwicklung so weit geht, das wir an den Turn-Around kommen unsere besten Spieler länger als 1-2 Jahre zu halten.

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Fallback Avatar 15. knorzkopp 10. März 26, 18:30 Uhr

Krösche hat wesentlichen Anteil an der erfolgreichen sportlichen Enwicklung der letzten Jahre. Das nicht jede Entscheidung von Erfolg gekrönt war ist völlig logisch und normal. Entscheidend ist: Die Gesamtbilanz ist ohne Zweifel positiv. Genau so muss man die Aussage von Hellman bewerten, sachlich und ehrlich. Im Übrigen wurde nicht gesagt, dass Krösche das Eine oder Andere falsch eingeschätzt hat, sondern "wir", also der gesamt Vorstand und der Aufsichtsrat. Tatsache ist, dass bei den grössere Transfers und Verträgen eben der Vorstand und der Aufsichtsrat zustimmen muss. Wenn Krösche das anders sehen sollte fehlt es ihm an Selbstkritik.

Ob die "Erfolgsgeschichte auserzählt ist" wird sich weisen. Fakt ist, das sich die Sitation geändert hat. Das hat Krösche ja auch selbst gesagt. Die Preise für die Talente haben sich exorbitant erhöht und damit auch das Risiko wenn sich ein Talent nicht so entwickelt. Darüber hinaus wurden auch gestandene Spieler wie Koch, Götze, Kristensen, Burckhard, Doan etc. verpflichtet die zwar das Niveau heben, aber auch entsprechen höhere Gehälter bekommen.

Das letzte Jahr wurde mit einem Minus abgeschlossen. Das wurde u.a. damit begründet, das aufgrund der Prämien und der erfolgsabhängigen Gehälter die Personalkosten stark gestiegen sind. Fakt ist, dass wir uns für CL qualifiziert haben und dort ungefähr das doppelte verdient haben als zuvor in der EL. Darüber hinaus ist der Transfererlös von Ekitike erst im Umatz von der neuen Saison verbucht. Von dem Geld wurde zwar auch teure Spieler verpflichtet, aber trotzdem muss ein erheblicher Überschuss erzielt worden sein (den Wintertransfer von Marmoush nicht zu vergessen). Wenn man es bei den Zuschauereinnahmen (unter den Top 25 in Europa), den hohen Einnahmen aus Fanartikeln, den Transferüberschüssen und der CL Teilnahme Verluste erwirtschaftet, dann haben wir ernsthafte Probleme.

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Fallback Avatar 16. Bernemer 10. März 26, 18:41 Uhr

Es gibt wichtigere Dinge als die fast täglichen Spekulationen.
z.B die Spritpreise an der Zapfsäule oder die nervige Werbung auf dieser Seite.

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