Die 1:3-Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim markiert einen weiteren Tiefpunkt in einer ohnehin sehr schwierigen Phase von Eintracht Frankfurt. Nach ordentlichem Beginn verlor die SGE nicht nur die Kontrolle über das Spiel, sondern phasenweise auch über sich selbst. Was als mutiger, intensiver Auftritt begann, endete in Ratlosigkeit, fehlender Führung und einem kompletten strukturellen Zusammenbruch.
Fünferkette als Reaktion – und ein guter Start
Die Eintracht begann die Partie mit einer Fünferkette – erkennbar als Reaktion auf die offensive Stärke der TSG Hoffenheim. In den ersten 20 Minuten ging dieser Plan auf. Die SGE präsentierte sich gallig, zweikampfstark und aufmerksam gegen den Ball. Immer wieder gelang es, Hoffenheim früh zu stören und hohe Ballgewinne zu erzwingen, die konsequent in schnelle Umschaltmomente überführt werden sollten.
Beim 1:0 funktionierte genau dieses Konzept mustergültig: Aurèle Amenda verteidigte mutig nach vorne, Can Uzun schaltete gedankenschnell um, und Arnaud Kalimuendo setzte sich entschlossen durch und schloss überlegt ab. Ein Treffer, der Energie, Klarheit und Entschlossenheit vereinte – und Hoffnung machte. Nach der Führung blieb die Eintracht zunächst aktiv. Weitere Ballgewinne folgten, doch die Qualität im letzten Drittel ließ spürbar nach. Umschaltsituationen wurden ungenau ausgespielt, Laufwege nicht konsequent verfolgt, Entscheidungen zu hastig getroffen. Aus guten Ausgangslagen entstand kaum noch echte Torgefahr.
Parallel dazu schlich sich erneut Unsicherheit in die Defensive ein. Hoffenheim fand zunehmend Wege in die gefährlichen Zonen, vor allem über das Zentrum und die Halbräume. Ab Mitte der ersten Halbzeit verlor die Eintracht im Mittelfeld nahezu komplett den Zugriff. Statt aktiv zu verteidigen, lief man wieder zu oft hinterher – ein bekanntes Muster der letzten Wochen.
Warnzeichen vor der Pause
Mit wachsendem Selbstvertrauen der Gäste geriet auch die Frankfurter Abwehr zunehmend unter Druck. Hoffenheim konnte immer wieder mit Tempo auf die letzte Linie zulaufen und deckte dabei eklatante Schwächen im Stellungsspiel und in der Abstimmung auf. Dass die SGE mit einer Führung in die Pause ging, war letztlich Glück: Pfosten und Keeper Kauã Santos verhinderten mehrfach den Ausgleich. Schon zu diesem Zeitpunkt war die Führung jedoch alles andere als stabil.
Unerklärlicher Einbruch nach der Halbzeit
Was nach dem Seitenwechsel folgte, ist schwer erklärbar. Die Eintracht kam ohne Zugriff, ohne Struktur und ohne erkennbare Ordnung aus der Kabine. Hoffenheim schnürte die SGE phasenweise komplett ein, gewann nahezu jeden zweiten Ball und dominierte das Spielgeschehen nach Belieben. Die SGE gewann weder die wichtigen Zweikämpfe, noch den Großteil der zweiten Bälle. Wenn die Hessen den Ball dann einmal hatten, war der Spielaufbau der Eintracht hektisch und fehlerhaft. Bälle wurden viel zu schnell verloren, klare Abläufe waren nicht zu erkennen. Auch in der Zweikampfführung fehlte nun jegliche Intensität – Frankfurt war nicht mehr präsent, sondern reagierte nur noch.
Zum ohnehin labilen Auftritt kam beim 1:1 erneut eine Unsicherheit von Kauã Santos hinzu. Der Keeper sah bei der Flanke unglücklich aus, kam nicht entschlossen heraus und konnte den Ausgleich nicht verhindern. Ein weiterer Nackenschlag für eine Mannschaft, deren Selbstvertrauen ohnehin brüchig ist. Beim 1:2 schlief die Hintermannschaft komplett, beim 1:3 versuchte Amenda noch zu retten, fälschte den Ball aber unhaltbar ab. Nach diesem Gegentor fiel die Eintracht endgültig auseinander.
Verlust der Basics – und der Haltung
In der Folge fehlte es an allem, was Fußball auf Bundesliga-Niveau ausmacht: Laufbereitschaft, Zweikampfhärte, Kommunikation und Ordnung. Die Spieler liefen meist nur noch hinterher, schauten dem Gegner zu und zeigten vor allem eines: Resignation. Nach den weiteren Gegentoren dominierten Achselzucken, hängende Köpfe und gegenseitige Gesten der Hilflosigkeit. Es war kein Team mehr erkennbar, sondern eine Ansammlung verunsicherter Einzelspieler. Führungsspieler traten nicht in Erscheinung, positive Impulse blieben aus. Niemand ging voran, niemand stabilisierte, niemand übernahm Verantwortung.
Eine beängstigende Momentaufnahme
Die aktuelle Verfassung der Eintracht ist alarmierend. Die Mannschaft fällt nach Rückschlägen weiterhin in sich zusammen, findet keinen Halt und keinen Zugriff – weder taktisch noch mental. Es fehlen Spieler, an denen sich andere aufrichten können, es fehlt an Führung auf dem Platz und an Überzeugung in schwierigen Phasen. Noch beunruhigender ist das Gefühl, dass derzeit die Zuversicht fehlt, diese Probleme kurzfristig lösen zu können. Die 1:3-Niederlage gegen Hoffenheim war nicht nur ein weiterer Punktverlust, sondern ein deutliches Signal dafür, wie fragil diese Mannschaft aktuell ist. Auch die Reaktionen nach dem Spiel zeigten klar, dass die Mannschaft derzeit heftig schwimmt. Keiner der Spieler konnte einen Weg vorgeben, um aus der Krise zu kommen, jeder betonte nur, dass man abstellen müsse, immer wieder die gleichen Fehler zu machen. Das ist nichts Neues und wird derzeit zu oft wiederholt. Wie genau das geschehen soll, ist aber nicht klar.
Fazit
Eintracht Frankfurt zeigte gegen Hoffenheim nur zu Beginn, wozu sie grundsätzlich in der Lage ist. Danach folgte ein schleichender, später vollständiger Kontrollverlust. Solange es der SGE nicht gelingt, Stabilität, Führung und mentale Widerstandsfähigkeit zurückzugewinnen, werden selbst ordentliche Anfangsphasen nicht ausreichen. Die Situation ist ernst – sportlich wie emotional.






47 Kommentare
Ich glaube jetzt wird einigen langsam bewußt was wir an Kevin Trapp im Tor hatten. Und vor allem auch als Persönlichkeit auf dem Platz und in der Kabine.
.... und wieder fällt Uzun mit muskulären Problemen im Oberschenkel aus.
Liegt es an seinen empfindlichen Muskeln? An der medizinischen Abteilung? Am falschen Training? Oder
zu wenig Training ( mir geht immer nicht aus dem Kopf, dass wir ca. 7 km weniger gelaufen sind als Hoffenheim !) ? Zumal er mit Verletzungen nicht der Einzige ist.
Ich weiß es nicht und bin auch kein Verantwortlicher. Würde mich aber schon interessieren.
Ich glaube, es wäre langsam doch besser auf Friedhelm Funkel als Übergangs-Trainer bis zum Saisonende zu setzen, um dann in Ruhe den Trainer-Markt zu sondieren. Nicht dass wir noch in den Abstieg-Strudel rein geraten
Danke, Florian. Es ist alles gesagt mit dieser Spielanalyse. Ein neuer Trainer wird die Scherben hoffentlich ordentlich aufkehren und die Saison noch irgendwie retten. Die Interimslösung Schmitt/Meier wird die Misere nicht lösen können. Ich finde es geradezu fahrlässig, unseren Fußballgott in dieses Himmelfahrtskommando zu schicken. Wenn DT die Mannschaft schon nicht mehr erreichen konnte - wie kann man erwarten, dass dieser demoralisierte Haufen einen U21-Trainer und einen Jugend-Trainerlehrling ernst nimmt? Jeder im Team weiß, dass die beiden bald wieder ihren Posten verlassen müssen. Die Spieler sind sehr hoch bezahlte Profis mit zum Teil überdimensionierter Eigeneinschätzung ihrer Leistung. Da braucht es einen Trainer mit natürlicher Autorität, der ernst genommen wird. Eine zeitnahe Entscheidung, einen erfahrenen Trainer zu präsentieren, wäre jetzt wirklich wichtig. Ich wundere mich darüber, dass MK offensichtlich keinen fertigen Plan B in der Tasche hatte, als er DT freigestellt hat. Das Drama hat sich ja nicht erst vor einer Woche angebahnt. Das hat MK ja selbst auch gesagt. Ich hoffe einfach mal, dass nach dem völlig belanglosen Tottenham-Spiel sofort ein neuer Trainer präsentiert wird. Von mir aus auch Marco Rose. Egal. Hauptsache, er versteht sein Handwerk auf höchstem BuLi-Niveau. Von internationalem Anspruch wage ich schon gar nicht mehr zu reden. Davon träume ich erst wieder, wenn die Mannschaft drei Spiele am Stück gewinnen konnte. Und davon scheinen wir derzeit meilenweit entfernt zu sein.
Ich glaube nicht, dass Kevin der Heilsbringer wäre. Ok, für die Kabine wäre er wichtig, über seine Leistungen im Tor haben wir uns aber in letzter Zeit oft aufgeregt , und viele waren mit einem Wechsel einverstanden.
Ich finde, es gibt sehr viele gute Torhüter national und international.
Trotzdem würde ich es jetzt mal mit Santos weiter probieren, vielleicht geschehen ja Wunder.
Wir müssen jetzt sofort Lothar Matthäus als Trainer verpflichten und einen neuen Torhüter. Schade, dass man nicht bei Ter Stegen zugegriffen hat.
Absolut bei Dir. Urs Fischer hat man leider versäumt, man hätte schon da die Reißleine ziehen müssen. es braucht jetzt jemanden, der hinten dicht macht und wieder Ordnung, Kampf und Leidenschaft reinbringt. Der Rest kommt von allein. Aber sowas spontan rüberzubringen können halt nicht viele. Der FF kann das, Fischer ist weg, jemand anderes von dem Kaliber fällt mir nicht ein. Im Sommer kann man dann neu sehen, wer passen könnte.
Nun: Ich kann berichten, dass auch meine „Statistiken“ (die in dieser Saison ja nicht mehr von Interesse waren) den fatalen Trend eindeutig belegen:
Aktuell hat die Mannschaft – nach dem ST 19. – insgesamt 783 Leistungspunkte.
Zum gleichen Zeitpunkt der letzten Saison – ST 19. – hatte die Mannschaft 1.396 Leistungspunkte.
Das sind aktuell sagenhafte und satte 44% weniger Mannschaftspunkte!
Das ist dramatisch!
Meine Zahlen belegen zudem auch, dass sich das spielerische Qualitätsniveau (positive relevante Ballkontakte) in dieser Saison pro Spiel um beängstigende 32% reduziert hat!
Das bedeutet – hier mal „kreativ“ formuliert…: Wir spielen in einem Drittel aller bisherigen Saison-Spiele quasi jeweils grundsätzlich mit 2 Mann weniger als im letzten Jahr…
Wie wir da nochmal rauskommen:
• Back to tactical basics: Zunächst und möglichst sofort:
Abwehr-Kette = grundsätzlich „Raumdeckung“ = niemals weniger als 20m vor der ersten Reihe der gegnerischen Spieler (also ca. 10-15m vor der Mittellinie)
D.h.: Bei jedem Konter steht die eigene Kette – zunächst unbedrängt – in der eigenen Hälfte und hat Zeit/Platz zur Reaktion/Koordination der ersten Abwehr…
+ personalisierte „Manndeckung“: je nach Gegner, bekommen eigene MF-Spieler jeweils konkrete Kontakt-Gegenspieler, um die sich jeder bei Gegenangriffen eiligst zu „kümmern“ (z.B. doppeln, abschirmen, Flanken verhindern…) hat…
Erfordert u.a.:
• „Obacht“ auf den Eintracht-Trump und Dealmaker MK und seine FEBA-Verkaufsstrategie (Fill-the-Eintracht-bag-again)…
• „Passenden“ kreativen Trainer… (Rose, Wagner, Tercic eher nicht…)
• Check der „Chef-Orthopädie“!?? Fitness… Verletzungen… Was stimmt da nicht (mehr)?
• Ergänzung Kader: schnell!
z.B. Ayodele Thomas (Eindhoven II) wäre der feine Dribbelkönig, den wir nicht haben, aber bräuchten um unsere wenigen Stürmer endlich mehrfach freizuspielen…- und dazu mit ca. 650TSD ein echtes Schnäppchen… Also endlich auch mal wieder einen Spieler, bei dem es richtig „Spaß“ macht zuzugucken!
z.B. Souffian El Karouani (Utrecht) Linksverteidiger, der „direkte Freistöße“ und „direkte Ecken“ kann… und – wiederum – aus dem neu erschlossenen Eintracht-Mekka „Marokko“ stammt…
Endlich den gestandenen, erfahrenen und verzweifelt angeforderten Klasse-6er als leidenschaftlichen Chef der Abwehr und genialen Aufbau-Dirigent!
Tja und das mit DINO ist traurig. Aber richtig,- und leider zu spät…
Die Eintracht hat in diesem Bereich jahrelang viel richtig gemacht, aber seit einiger Zeit ist der Wurm drin. Und das lässt ich an einigen Namen festmachen. Der ehemalige leitende Mannschaftsarzt, Dr. Florian Pfab, hat bereits im Sommer 2024 die SGE verlassen. Unsere ehemalige Physio- und Reha-Geheimwaffe, Benjamin Sommer, arbeitet seit dieser Saison für die Bayern. Und Orthopäde Fabian Plachel wurde im Dezember gefeuert, weil er in Heidenheim einem verletzten Gegenspieler geholfen hat. (Hey, er hat einen hyppokratischen Eid geschworen! Helfen ist sein Job. Man hätte ihn für Fairness ehren statt feuern sollen, oder?) Dass sich die Verletzungen häufen, hat m.M.n. nicht nur mit schlechtem Training zu tun. Wir haben ein echtes Problem in der medizinischen Abteilung. Vielleicht sollte man das mal mindestens so ernsthaft angehen wie das Anheuern von Spielerpersonal. Oder?
Nochmal zum 1. Gegentor. Natürlich sollte Santos den Ball bekommen wenn er rausgeht. Aber wo waren die Verteidiger? Es kann doch nicht sein, das auf der Mittelstürmer Position unbehelligt und nach Belieben die Gegenspieler immer wieder freistehen. Ganz große Aktien hat Robin Koch daran, der sich selbst und die ganze Abwehr nicht im Griff hat. Alle Manschaftsteile sind gefordert eng am Mann zu stehen und erst einmal die Grundtugenden wieder zu verinnerlichen!
Es ist erschreckend, wieviel Defizite jetzt zu Tage kommen und besonders erschreckend ist die offensichtlich mangelnde körperliche Fitness. Langsam erfahren wir jetzt mehr.
Hier wird klar, die sportliche Führung von Krösche über Hartung hat den Ernst der Lage nicht erkannt und sich zu lange im Erfolg gesonnt
Sehe ich auch so,unsere Verteidiger sind in solchen Situationen nie am Gegner dran sonder stehen oder springen irgendwo rum.
Jetzt hört doch mal auf, hier so eine Katrastophenstimmung zu verbreiten.
Augsburg war vor ein paar Wochen mausetot, gestern habt Ihr ja gesehen.
Wir müssen ruhig bleiben, fleißig trainieren und irgendwann läufts auch wieder.
Die Spieler sind im Moment zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Aber das kann sich wieder drehen lassen.
Bei uns ist der Wurm drin - gar keine Frage.
Was für mich die Frage ist: Wann begann er sich durch die Schale des Eintracht-Apfels zu nagen und in den Apfel zu kriechen (um im Bild zu bleiben)?
Schwierig. Irgendwann in der Vorrunde, aber nicht allzu spät. Die negative Entwicklung, an deren Ende wir vielleicht noch nicht einmal angekommen sind, begann früh. Bei dem 3:4 gegen Union? Dem 1:5 gegen Athletico? Da waren erste Anzeichen zu erkennen, auch beim 6:4 in Gladbach nach 6:0 Führung agierte die Mannschaft gegen Ende, als wenn sie Auflösungserscheinungen hätte.
Wenn man sich anschaut, wie die Mannschaft unter Toppmöller in den K.O.-Spielen aufgetreten ist und welch krasser Gegensatz das zu dem Auftreten der Eintracht in den Pokalwettbewerben unter Kovac, Hütter und Glasner war, dann fingen die Probleme vielleicht sogar noch früher an bzw. waren immanent und kamen jetzt nur stärker zum Vorschein.
Man kann, denke ich, einiges festhalten mittlerweile.
Ein neuer Trainer sollte:
- eine Ordnung in unser Spiel bringen
- eine natürliche Autorität haben und so
- die Mannschaft stabilisieren
Kovac wäre ideal, ist aber unmöglich.
Hütter würde auch passen ( ich würde meine Vorbehalte aufgrund seines Abgangs mittlerweile hintanstellen), aber daran glaube ich nicht mehr.
Funkel? Für eine Übergangszeit vorstellbar, daran glaube ich aber auch nicht so recht.
Genau langsam reicht es auch mit negativ Stimmung.
Neuern Trainer sehr schnell holen, erfahrener Abwehr Spieler dazu und das wird schon wieder
Am Ende können wir froh sein, wenn wir Nix mit dem Abstiegskampf zu tun haben
Ich finde, das ist keine Katastrophenstimmung, sondern (meistens) die Beschreibung und Kommentierung des Status Quo.
Ansonsten stimme ich dir aber grundsätzlich zu.
Richtige Analyse. Es wird Zeit, dass diese englische Wochen mit all den Reisen etc. zu Ende ist. Das schafft die Mannschaft nicht. Dafür müssen zu oft die gleichen Spieler spielen, wir haben wahrscheinlich auch durch diese Belastung zu viel Verletzte und es kehrt nie Ruhe ein. Wenn ich sehe was der Kristensen die letzten drei Spiele mit seiner Nase durchmacht, wie oft er lange behandelt werden muss und sich da einen abkämpft, kann das nicht gesund sein und gut gehen. Das es scheinbar keine Alternative zu ihm gibt, ist bezeichnend. Koch ist mir auch ein Rätsel - der muss dringend auf die Bank und braucht ne Pause, aber wer kommt dann? Und in der Abwehr haben wir keine verletzten...
Ach Leute... es ist gerade zum heulen... 2 Wochen Trainingslager mit neuem Trainer und dann neu starten, wäre ein Traum, aber das geht leider nicht.
Bei der Trainerfrage wüsste ich auch gerne, was da gerade im Hintergrund abgeht. Waren wir schlecht vorbereitet? Möchte kein möglicher Kandidat zu uns? Ist es schwer jemanden zu finden, der den eingeschlagenen Weg mitgehen möchte? Nach der Woche wird es bestimmt nicht leichter... aber es wird dringend Zeit! In EINTRACHT werden wir es zurück in die Erfolgsspur schaffen.
Liegt es wirklich zu einem Großteil an der körperlichen Fitness, werden die nächsten Wochen schwierig bleiben. Während der noch laufenden Saison ist das kaum zu beheben. Und in der Sommerpause muss Kondition gebolzt werden
und keine "touristischen" Werbekampagnen im Ausland.
Es scheint leider nicht nur die taktischen Unzulänglichkeiten gewesen sein. Das Fitnessthema durfte auf dem Level nie und nimmer passieren..
Die Forderung nach dem neuen Trainer und neuen Spielern sind ja berechtigt. Aber das schreibt sich hier so leicht.
Trainer und Spieler müssen
- verfügbar sein
- zu uns kommen wollen
- zur Mannschaft passen
- uns möglichst sofort weiterhelfen
- bezahlbar sein (Ablöse+ Gehalt)
Und Leute mit diesem Profil wachsen nu mal nicht auf den Bäumen.
Der Wurm war schon in der letzten RR sehr klar tmzu sehen und wurde nur durch Ekitike noch kaschiert....
Daran glaube ich erst , sobald wir die 40 Punkte haben!
Gute Analyse. Hier meine - ungestützten - Thesen: Hinten fängt das Elend an. Kaua Santos ist auf der Linie vielleicht einer der besten Torhüter der Liga. Reaktion und Reichweite sind super. Beim Rauslaufen und in der Strafraumbeherrschung ist er allerdings eine Katastrophe. Hier sind auch die meisten Böcke passiert und Gegentore gefallen. Auch gestern, als er den Ausgleich verschuldet (Koch und Amenda hatten auch ihre fetten Aktien drin - wo waren die? Im ganz freien Raum...). Trapp war nicht nur ein Torwart, sondern auch der Abwehrchef - und auf dem Platz eine Autorität, mit verständlichen Kommandos, Ansagen, Taktvorgaben. Er fehlt komplett. Das kann weder ein Santos, noch ein Zetterer leisten.
These 2: Die Mannschaft ist körperlich nicht auf der Höhe: Es ist eklatant auffallend, wie die Mannschaft nach 50-60 Minuten einbricht. Da fehlen Lauf- und Kampfbereitschaft, da wird nur noch hinterher gerannt, die Konzentration ist weg, die Fehler häufen sich. Das wissen die Gegner mittlerweile und wechseln um die 60 Minute Speed und Technik ein - und schon fallen die Tore! Gestern zwischen der 55 und 65 Minute haben wir 3 Tore geschluckt. Und Hoffenheim gilt als eine der Laufstärksten Teams der Liga - das geht der Eintracht komplett ab. DT hat uns eine körperlich unterlegene Mannschaft hinterlassen.
These 3: Die medizinische Betreuung! Wie einige Vorredner bereits konstatiert haben, ist hier ein Problem entstanden. Verletzungen werden nicht richtig auskuriert, Spieler werden zu früh wieder in den Ring geworfen, die Reha scheint nicht richtig zu funktionieren.
Grosse Baustellen also, die ein neuer Trainer nicht alleine lösen kann. Hier muss auch strukturell neu gedacht und besetzt werden. Ob das in dieser Drucksituation gelingt, wage ich in Zweifel zu stellen. Hoffen wir mal, dass in der Führung auch einige strategisch denken und nicht aus der Panik agieren.
Vielleicht hat Uzun nicht mehr die Motivation sich reinzuhauen, wie Larsson, sind dann leichter verletzt oder erkältet. Da ist Christensen schon ein ganz anderes Kaliber, spielt mit gebrochener Nase
Vielleicht haben sich einige zu Unrecht und zu schnell aufgeregt über Trapp. Er hat sicher mehr Patzer fanriziert als früher, aber ist immer noch ein guter Torwart der die Abwehr geführt hat. Er fehlt. Es war ja schon Usus eher das negative zu suchen, das ist den gestiegen Erwartungen an die Spieler geschuldet. Wir sollten jetzt alle geduldiger sein.
Ich finde es auch nicht richtig Santos immer zum Buhmann zu machen. Ja er macht Fehler, aber die Leute vor ihm auch, und das sind zum Teil gestandene Nationalspieler. Bein 1:1 und 1:2 waren die Torschützen völlig frei. Trotzdem kann er das beim 1:1 sicher besser machen, aber schlimmer waren m.E. die Nachlässigkeiten der anderen. In der ersten HZ hat er zweimal stark pariert.
Genau, Augsburg hat auch den Trainer gewechselt, Sandro Wagner rausgeworfen. Ich hoffe daher er wird es nicht bei uns
Das Dilemma ist, unsere Mannschaft war nicht gut genug auf die CL und die Belastung dadurch vorbereitet. Die Bank war zu schlecht besetzt. Deswegen musste die erste Wahl zu oft spielen und sind jetzt durch. In der Cl sind die Teams doch besser als in der El, und wir hatten da eh die schwerste Gruppe.
Krösches Plan für diese Saison mit "seinem" Kader ist gescheitert.
Dafür darf er, muss er kritisiert werden,
sowie er auch vorher für erfolgreiche Arbeit gelobt wurde. Jetzt für die Restsaison einen gestandenen Trainer holen, der die Basics beherrscht, wieder herstellt, mit seiner Persönlichkeit und Krisenerfahrung die Mannschaft wieder in die Spur bringt. Für die neue Saison dann ohne Hektik den Trainermarkt sondieren. Aber für jetzt ist höchste Zeit zum Handeln, Herr Krösche.
So wieder beruhigt, ich wollte gestern nach dem Spiel nix mehr wissen und hab auch hier nichts gelesen.
Tut mir leid aber santos ist ein 2.liga Torwart sonst auch nix.
Abwehr braucht eine harte Hand und bissi mehr Training damit am Schluß noch ein paar Körner drin sind.
Defensives Mittelfeld schwach braucht jemand der sagt wo es lang geht.
Om ist meiner Meinung nach auch bissi überfordert, was unser super Sturm egal wer davorne übertüncht.
Ich dachte heute weiß ich wer die eintracht in Zukunft trainiert, ab er bis jetzt noch nix.
Zu unserem Trainer sag ich nichts da er ins kalte Wasser geschmissen wurde.
Hoffe jetzt kommt die Kehrtwende.
Unfassbare Dinge , die jetzt zutage kommen (wirklich erst jetzt?), mir stellt sich die Frage, welche Einstellung die meisten Profis zu ihrem Beruf haben.
Das Gehaltsgefüge der SGE kann sich sehen lassen-dafür ist eine adäquate Arbeitshaltung erwartbar.
Mir dauert die Trainersuche viel zu lange, die Situation kam ja nicht unerwartet.
Das MK auf eine Verpflichtung eines starken Sechsers verzichten will, bleibt sein Geheimnis.
Es ist augenfällig, dass hier der größte Handlungsbedarf ist (und das nicht seit gestern).
Grüße aus Hasungen
Schreib ich schon seit Tagen, nur viele hier verstehen nicht wo es klemmt, träumen weiter und halten an DT und Santos fest.
Die Eintrachtführung hat Fehler gemacht, man holt keine 5 weitestgehend offensive neue Kräfte, wenn der Laden hinten ein Problem hat. Man schmeißt keinen Trainer raus, wenn man nichts in der Hinterhand hat.
An die zwei Lehrlinge zu glauben war naiv. Sie arbeiten wie DT, kein deut besser.
Bringt einen neuen Trainer, schnellstens, mit Erfahrung und den Santos bitte umgehend verleihen.
Ich bin für unseren Friedhelm
Florian Plettenberg hat eben bei Sky Transfer verkündet , das er sich sicher ist, das Marko Rose es nicht wird und nach dem Tottenham Spiel ein Trainer aus dem Ausland verkündet wird.
Lassen wir uns überraschen wer es wird.
Zu unserer Fitness:
Wenn du 2 Drittel des Spiels,in und um dem eigenem Straufraum bist, kommen auch weniger Kilometer zusammen als beim Gegner.
Unser Problem ist es, unter Druck den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Das haben die Gegner mitgekriegt,und pressen uns alle beim Spielaufbau.
Warum können wir nicht konstruktiv Aufbauen? Warum es keine eingespielten Manöver gibt, um Leute freizuspielen?
Das ist Sache des Trainers und seiner Co- Trainer. Warum ist jede Flanke, Eckball oder Freistoss ein Grund zur Panik? Warum jeder lange Ball in Richtung unseres Tores Brandgefährlich?
Wieder Trainer und Co- Trainer.
Wenn du denn Ball nicht hast, und dauernd nur Verteidigst, und zwar nicht Mann- sondern Raum, dann läufst du halt weniger als der Gegner.
Problem der Raumdeckung: Tiefenläufe des Gegners.Machen unsere Gegner konsequent, da unsere Jungs regelmässig dem "Tiefenläufer" nicht folgen.
Generell ist unsere Taktik diese Saison absolut falsch, und viel zu Risikoreich.
Die Ergebnisse sprechen für sich.
Ich persönlich fand den Zetterer besser und souveräner...in den Spielen. Was im Training ist interessiert mich nicht, sondern das was bei den Spielen passiert.
Ich weiß nicht ob der Zetterer übersinnliche Fähigkeiten (Voodoo Puppe) besitzt, aber in fast jedem Spiel (Ausnahme 2:2 in Freiburg und der Grifo Freistoß) fängt Santos mindestens 3 Gegentore
Jetzt heiß es Norwegen oder Dänemark
Krösche wird vorgeworfen, er habe sich nicht um einen starken Sechser
bemüht. Der Vorwurf ist aber nur zum Teil berechtigt.
Wenn man in das Sommer Transferfenster zurückblättert, gibt es viele
Berichte über Bemühungen der Eintracht junge, erstklassige Spieler
zu verpflichten, die aber alle scheiterten.
Krösche wurde zitiert, dass ein Spieler maximal 15 - 20 Mio kosten dürfe
und besser sein müsse als unsere bestehenden Spieler.
Nachdem Uzun offensichtlich verbessert schien und Toppmöller stolz
seine Idee mit Chaibi im Mittelfeld präsentierte, ging man ohne weitere
Verpflichtung in die Saison.
An Spielertypen wie zB Burger in Hoffenheim - groß, schnell, stark - war
man nicht interessiert. Dabei hat der nur ca, fünf Mio gekostet.
Damals schien die Entscheidung plausibel, heute fällt sie uns auf die Füße.
Mit dem jetzigen Mittelfeld werden wir es nicht schaffen.
Es sei denn, wir spielen weiter wie Toppmöller, hinten abriegeln und
Langholz mit viel Hoffnung nach vorne.
Ich bin gespannt, was Krösche tun wird.
Schöne scheisse, und genauso schlimm ist, dass wir alle jetzt schon wissen, dass Götze keine Alternative ist, weder von der Leistung die er seit Wochen bringt, noch von der eigenen Fitness, wenn der gegen Tottenham und dann Leverkusen spielen muss, fällt er spätestens im Leverkusen Spiel unters Radar und braucht danach selbst wieder ne Pause wegen der Belastungssteuerung, wenn er vorher nicht selbst die nächsten muskulären Probleme hat…
Im Nachhinein war das Trainingslager in den USA vielleicht doch nicht so toll, lange Anreise, Zeitumstellung, extreme Hitze mit hoher Luftfeuchtigkeit, da habe ich die Trainingslager in Österreich aus den Vorjahren besser in Erinnerung da hat die Mannschaft fitter gewirkt und den Grundstein für die Fitness legst du in der Vorbereitung, jetzt ist der Zug abgefahren und das holst du während der Saison nicht mehr auf…
Da kommt spätestens im Sommer einiges an Arbeit auf uns zu…
Torwart, hier wird es jemand qualitativ besseren geben müssen, unsere beiden bekommen es konstant nicht hin, egal wer
IV, mindestens ein neuer gestandener IV, bitte nicht den nächsten 18 jährigen der vielleicht irgendwann mal zündet, selbiges gilt für die 6er Position
Medizinischer Staff, hier läuft irgendwas gewaltig schief, die vielen Personalwechsel wurden hier bereits thematisiert, kann, muss damit nicht zusammenhängen, aber das ständige Wehwehchen und muskuläre Probleme sind untypisch für uns, also muss hier was anders gemacht werden wie in den Jahren zuvor…
Kicker von soeben:
Eintracht Frankfurt befindet sich weiterhin auf Trainersuche. Die anfangs heiße Spur zu Marco Rose scheint abgekühlt zu sein. Andernfalls hätte er längst auf der Matte stehen können. Möglich ist, dass der neue Trainer aus dem Ausland kommt. "Absolut Fußball" brachte am Sonntag Jacob Neestrup (37, FC Kopenhagen) ins Gespräch, zuvor nannte die "Bild" auch Kjetil Knutsen (57, FK Bodö Glimt).
Freut mich für martanovic
Was habt ihr gegen ihn?
Hat sich doch immer bestens verhalten
Ich finde seine interviews sehr sympathisch.
Zudem sage ich es wird ein Stürmer der stabil um die 10 Saisontore erzielen wird. Weiß jetzt auch nicht warum ea negativ ist sich für ihn zu freuen, immerhin ein EX Adler
Augsburg ist ein gutes Beispiel. Einen Tag nach der Wagner-Demission stand Baum auf der Matte. Auch wenn er erst nur als Interimscoach geplant war: der funktionierte!
Er hat ja auch mehr BL-Erfahrung als Trainer als Vorgänger Wagner.
Wir schmeißen den Trainer ohne echten Plan raus, setzen auf Trainertalente, die nie BL oder europäisch trainierten. Denn: wir können es uns ja leisten, der Vorsprung auf das rettende Ufer sind 12 Punkte.
Fazit nach zwei Niederlagen:
Regt euch net uff!!!!
Es sind starke Fortschritte zu erkennen, es wurde an den richtigen Stellschrauben gedreht, ein neuer Trainer soll kommen, so in 2-3 Wochen. Jetzt lasst den doch erstmal die Netflix-Serie fertig schauen, dann kann er auch mit freiem Kopf die richtige Trainerentscheidung treffen. Auch, was das Transferfenster betrifft: Piano, piano.. der Kader ist top. Egal, welcher Trainer kommt: dieser Kader wird ihm gefallen.
Mein Vorschlag: Krösche an die Linie
Dort dran wird es liegen. Der eingeschlagene Weg. Es wird kein Trainer wollen, wenn Krösche vorschreibt, wie die Arbeit abzulaufen hat, bzw. wer spielt und wer nicht. Mit seinen Transfers, lag er auch oft daneben, auch wenn das mit Ekitike und dem anderen Pariser funktioniert hat, immer nur U21 läuft auch nicht in der Bundesliga. Man sieht es jetzt, für immer die jüngste und unerfahrenste Startelf gibt's keine Punkte. Krösche ist für die derzeitige Situation mit verantwortlich und sollte schnellstmöglich einen fähigen Trainer holen und noch 1bis 2 neue Leute. Aber solche die der Trainer benötigt und nicht wie er denkt
Wichtige Phase für uns: vor allem: Ansprüche herunterschrauben. Was ich in der Vorrunde angedeutet hat, zeigt sich jetzt in voller Härte: die ersten sechs Mannschaften sind uns deutlich und weit voraus. Das kommende halbe Jahr sollten wir von der Anspruchshaltung her deshalb nicht so hoch hängen. Konsolidieren, eine neue Taktik ein üben und zur neuen Saison wieder angreifen. Hoffenheim ist im AbstiegsveReich gewesen und hat den Trainer behalten und punktet jetzt. Bei denen hat das auch Monate gedauert und diese Frist muss man dem Nachfolger einräumen, wie auch immer heißen mag. Rose scheint es nicht zu werden, sonst wird er schon längst da.
Immerhin sind die Mannschaften im Tabellenkeller soweit weg, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden. Und ob wir jetzt Achter werden, oder zwölfter, ist zwar nicht egal, weil wir als Zwölfter dann noch mehr gruselige Spiele sehen, aber ich denke, dass jetzt ein Neuanfang gemacht werden muss und dass dieser Neuanfang von uns auch mit Geduld begleitet werden muss.
Also Ich habe nix gegen Matanovic und ich freue mich auch für ihn, Freiburg hat aber auch eine andere Spielanlage als wir, da kommt ein klassischer Strafraumstürmer besser zur Geltung, hat jetzt 5 Saisontore und es könnten durchaus 10 + X werden…
Wir haben übrigens ein schönes Programm vor uns, war mir gar nicht so bewusst, wurde heute Morgen im Doppelpass eingeblendet…
Tottenham (H), Leverkusen (H),
Union Berlin (A), Gladbach (H), Bayern (A)…
Selbst wenn wir in guter Verfassung wären ein anspruchsvolles Programm, in der aktuellen Verfassung brutal, womöglich erschwert auch das die Trainersuche, die potentiellen Kandidaten werden sich auch darüber informieren wie der Spielplan für die ersten Spiele ihrer Amtszeit aussieht…
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