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Die SGE-Frauen verlieren das Hinspiel des Europa-Cup-Halbfinals mit 0:3. Foto: IMAGO / Jan Huebner

Women’s Europa Cup: SGE unterliegt Häcken im Halbfinal-Hinspiel deutlich

Im Männerfußball herrscht gerade die Länderspielpause, so aber nicht bei den Frauen. Ganz im Gegenteil: Eintracht Frankfurt empfing BK Häcken im Halbfinal-Hinspiel des Women’s Europa Cups. Die Marschrichtung vor der Partie am Mittwochabend war klar: Das Team von Cheftrainer Niko Arnautis wollte eine gute Ausgangslage für das kommende Rückspiel schaffen. Doch das sollte so gar nicht gelingen: Am Ende stand ein 0:3 auf der Anzeigentafel.

In der Bundesliga besiegten die Adlerträgerinnen am vergangenen Samstag den Hamburger SV mit 4:1. Im Vergleich zur Wochenendpartie wechselte Arnautis auf zwei Positionen. Für Jella Veit rückte Sara Doorsoun positionsgetreu in die Startelf. Gegen BK Häcken entschied sich der 45-jährige Fußballlehrer für einen offensiveren Ansatz als noch beim Heimsieg über den HSV. Mittelfeldspielerin Lisanne Gräwe musste für Stürmerin Nicole Anyomi weichen.

Volleytor zum SGE-Rückstand

Unter Flutlicht startete der Europapokalabend im Stadion am Brentanobad. Nach knapp sieben Spielminuten gab es die erste torgefährliche Aktion des Spiels, jedoch für die Gäste aus Göteborg. Den Schuss von Alva Selerud hielt SGE-Torhüterin Lina Altenburg. Auch Monica Jusu Bahs Nachschuss parierte sie. Ansonsten tasteten sich die beiden Teams in der ersten Viertelstunde des Spiels vor allem ab. Die 15-Minuten-Marke wurde dann aber zum Startpunkt der Partie. Häcken-Stürmerin Felicia Schröder flankte vom rechten Flügel an die Strafraumkante. Während die SGE diesen Bereich der Box kaum besetzte, stürmte Selerud in den freien Raum und traf zum 0:1 gegen die Eintracht sehenswert per Volley.

Danach schlichen sich bei der Frankfurter Eintracht immer wieder individuelle Fehler ein, weshalb im Spiel nach vorne wenig gelang. Annähernd gefährlich wurde das Heimteam erstmals in der 32. Minute. Ein guter Steckpass von Erëleta Memeti fand Laura Freigang hinter der gegnerischen Abwehrkette. SGE-Kapitänin Freigang fand sich allerdings rechts vom Tor in einem zu spitzen Winkel wieder. Ihr Schuss stellte somit kein Problem für Torhüterin Fanney Inga Birkisdóttir dar. Bis zur Halbzeitpause übernahmen die Hessen allmählich die Spielanteile. Den letzten Pass suchten sie aber weiterhin. So ging es dann für beide Mannschaften mit dem 0:1 in die Kabine.

Dominante Frankfurter kassieren zweites Gegentor

Direkt nach dem Wiederanpfiff gab es die erste Gelbe Karte des Spiels. Doorsoun rutschte mit dem Ball am Fuß aus und traf dabei die pressende Schröder. Ansonsten fand das Team von Trainer Arnautis gut in die zweite Hälfte. Immer wieder ging der Weg Richtung gegnerischen Strafraum. In der 53. Minute sah dann Nadine Riesen nach einem groben Tackling die Gelbe Karte. Drei Minuten später versuchte Elisa Senß ihr Glück: Der Weitschuss ging nur knapp über das Tor von Häcken. Bis zur 70. Spielminute dauerte es dann, bis sich der Zwischenstand veränderte. Routinierin Doorsoun versuchte den Querpass. Gedankenschnell reagierte jedoch die 18-jährige Schröder und fing den Pass ab. Da sich Schlussfrau Altenburg als Anspielstation vor dem eigenen Strafraum anbot, schoss Schröder aus der Distanz. Die SGE-Torhüterin riskierte dabei sogar die Rote Karte, indem sie den Ball mit der Hand berührte. Nichtsdestotrotz rollte der Ball über die Linie und sicherte den 2:0-Vorsprung für Häcken. Altenburg sah im Anschluss die Gelbe Karte.

Arnautis reagierte in der 76. Minute mit einem Wechsel. Für Anyomi kam Gräwe in die Partie. Spätestens in der 84. Minute wurde Doorsoun endgültig zum Pechvogel des Abends. Erneut rutschte sie aus. BK Häcken nutzte den erneuten Fehlpass blitzschnell per Konter aus. Am Ende vollendete die schnelle Schröder zum 3:0 und schnürte somit den Doppelpack. Für die Adlerträgerinnen wurde es ein Abend zum Vergessen.

Den verpassten Versuch im Hinspiel gilt es in der kommenden Woche wieder gutzumachen. Die Eintracht bekommt nämlich noch eine Revanche. Am Donnerstag (2. April 2026) findet um 18:30 Uhr das Rückspiel in der Bravida Arena statt.

4 Kommentare

Fallback Avatar 1. sge66 25. März 26, 20:48 Uhr

Soweit so normal. Ein Spiegelbild der ganzen Sch... Saison. Ich fürchte unsere Mädels haben nicht auf dem Schirm gehabt um was es geht. Extrem Schade aber so hat man in der Euroliga nichts verloren, von der CL ganz zu schweigen.

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Fallback Avatar 2. PeKa 25. März 26, 21:06 Uhr

Ok, hat man halt gegen eine Mannschaft verloren, die seit November nicht mehr im Spielbetrieb ist. Halt man halt eine grosse Titelchance liegen lassen (wieder mal).
Egal, müsst Ihr mit klarkommen, Mädels.
Aber bitte, hört auf, auf den Pressekonferenzen so große Sprüche zu klopfen. Am Besten, Ihr lasst das ganz mit diesen Veranstaltungen, ich weiß gar nicht, welchen Erkenntnisgewinn man sich davon verspricht.

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Fallback Avatar 3. sge66 25. März 26, 21:18 Uhr Zitat - PeKa Ok, hat man halt gegen eine Mannschaft verloren, die seit November nicht mehr im Spielbetrieb ist. Halt man halt eine grosse Titelchance liegen lassen (wieder mal). Egal, müsst Ihr mit klarkommen, Mädels. Aber bitte, hört auf, auf den Pressekonferenzen so große Sprüche zu klopfen. Am Besten, Ihr lasst das ganz mit diesen Veranstaltungen, ich weiß gar nicht, welchen Erkenntnisgewinn man sich davon verspricht. Path

Gilt auch für Arnautis. Im Sturm waren wir schon sehr dünn besetzt. Gibt es in der zweiten Elf keine Stürmerinmen?

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Avatar 4. lost in 2021 25. März 26, 22:16 Uhr

War leider so zu erwarten! Schade!

Wenn es wirklich darauf ankommt, ist das Versagen vorprogrammiert. Wie üblich wird im Anschluss alles vom Trainer schön geredet, seit Jahren übrigens.

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