Die Gruppenphase der Weltmeisterschaft 2026 ist nun endgültig abgeschlossen. Am heutigen Sonntagabend eröffnen Südafrika und Co-Gastgeber Kanada das Sechzehntelfinale. Sieben der ursprünglich neun WM-Fahrer von Eintracht Frankfurt schafften den Sprung in die K.-o.-Runde. Algerien-Star Farès Chaïbi erlebte in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwar einen waschechten Fußball-Krimi, am Ende spielten sich aber auch die „Wüstenfüchse“ unter die besten 32 Mannschaften:
Es war ein Spiel wie eine Achterbahnfahrt. Immer wieder erhöhten Algerien und Österreich das Spieltempo, ehe beide Teams wiederholt für einige Minuten den Fuß vom Gaspedal nahmen. Schlussendlich stand ein 3:3-Unentschieden auf der Anzeigetafel – in einer Partie, die vor allem von ihrer Spannung lebte. Nachdem Riyad Mahrez (Al-Ahli) in der 3. Minute der Nachspielzeit seinen Doppelpack schnürte, glaubten vermutlich viele Anhänger Algeriens an den Sieg ihrer Mannschaft. Ex-Eintracht-Stürmer Sasa Kalajdzic (LASK) wollte dabei allerdings noch ein Wörtchen mitreden: Tatsächlich sicherte der 28-Jährige durch seinen Kopfball in der 6. Minute der Nachspielzeit den wichtigen Punkt für die Österreicher. Dadurch lösten beide Kontrahenten jeweils ihr Ticket fürs Sechzehntelfinale. Chaïbi, der im dritten Gruppenspiel über die gesamte Dauer auf dem Platz stand, wird dann auf SGE-Mannschaftskollege Aurèle Amenda und die Schweiz treffen.
Belgien steht als Gruppensieger im Sechzehntelfinale
Anders verlief das dritte Gruppenspiel für die Belgier um Eintracht-Verteidiger Arthur Theate: Beim 5:1-Erfolg seiner Mannschaft über Neuseeland stand der 26-Jährige in der Startelf und zeigte eine unaufgeregte Leistung. Mit fünf Zählern steht Belgien in der Gruppe G nun auf Rang eins. Die „Roten Teufel“ weisen nämlich eine bessere Tordifferenz als die punktgleichen Ägypter auf. Ihr erster K.-o.-Phasen-Gegner heißt Senegal. Die Partie findet am kommenden Mittwochabend um 22:00 Uhr deutscher Zeit statt.
Damit werden sich weiterhin sieben Spieler der Frankfurter Eintracht bei der WM präsentieren können. Lediglich für Ellyes Skhiri mit Tunesien sowie Can Uzun mit der Türkei findet das Turnier nun ein Ende. Direkt in der Nacht von Montag auf Dienstag geht es für drei Adlerträger weiter: Am Montag um 19:00 Uhr trifft Japan um Ritsu Dōan auf Brasilien, einen Titelfavoriten. Bekanntlich geht es für die deutsche Nationalmannschaft im Spiel danach um 22:30 Uhr gegen Paraguay. Dass SGE-Verteidiger Nathaniel Brown nach muskulären Problemen erneut in der Startelf stehen könnte, erscheint derzeit wahrscheinlich. Außerdem dürfte die Partie zwischen den Niederlanden und Marokko (Anpfiff: 3:00 Uhr) für Spannung sorgen. Möglicherweise kann dann Ayoube Amaimouni-Echghouyab wieder von der Bank als Joker glänzen.






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