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Aurele Amenda steht mit der Schweiz im WM-Achtelfinale. Foto: IMAGO / STEINSIEK.CH

Amendas Schweiz jubelt im Eintracht-Duell

Gemischte Gefühle bei den WM-Fahrern der Frankfurter Eintracht. Im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko trafen am früher Freitagmorgen die Schweiz und Algerien aufeinander und damit mit Aurele Amenda und Fares Chaibi auch zwei Nationalspieler der Eintracht. Am Ende konnte sich Amenda mit seinen Schweizer Mannschaftskollegen freuen, nachdem sich die Eidgenossen doch recht souverän mit 2:0 durchgesetzt hatten.

Vor der Partie galten die Schweizer als nur leichter Favorit, viele Experten sahen zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Aus Eintracht-Sicht war interessant, dass Fares Chaibi erneut in der Startelf der Algerier stand. Nachdem er schon in der Gruppenphase in allen Spielen zum Start auf dem Platz stand, war es damit der vierte Startelfeinsatz im vierten Spiel für den Mittelfeldmann der SGE. Auf der anderen Seite das genaue Gegenteil, denn Amenda saß erneut auf der Bank – wie schon in allen Gruppenspielen zuvor.

Zu Beginn des Spiels erwischten die Algerier den besseren Start und eroberten immer wieder früh die Bälle, konnten dann aber nicht wirklich gefährlich werden. Ganz anders die Schweiz, die mit der ersten richtigen Chance in der elften Minute durch Ex-Bundesliga-Stürmer Breel Embolo in Führung gingen. Anschließend kontrollierte die schweizer „Nati“ das Spiel, erst gegen Ende der ersten Halbzeit kam Algerien wieder auf, Chaibi schloss ab, Dortmund-Keeper Kobel hatte mit dem zu mittigen Schuss des Frankfurters aber keine Probleme. Direkt nach der Pause entschied die Schweiz die Partie durch das Tor von Ndoye, der den Vorzug vor Ex-Adler Djibril Sow erhalten hatte und dieses Vertrauen rechtfertigte. In der Folge waren die Algerier um Chaibi zwar bemüht, am Ende aber zu ungefährlich. Die Schweiz hatte die Partie vollends im Griff und versäumte es das Ergebnis noch weiter in die Höhe zu schrauben.

Damit ist klar: Die Schweizer um Aurele Amenda, der damit noch immer auf seinen ersten Einsatz bei der WM wartet, stehen im Achtelfinale der WM und treffen dort entweder auf Kolumbien oder Ghana – beides Mannschaften, gegen die die Eidgenossen auf jeden Fall nicht der Außenseiter sind. Hier könnte auch für Amenda die Stunde gekommen sein, denn die Schweizer haben auf der rechten Abwehrseite so langsam aber sicher Personalnot. Widmer und Jaquez galten vor dem Spiel gegen Algerien als angeschlagen, Zakaria, der hinten rechts verteidigte, musste gegen Ende der Partie verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Amenda, der unter Albert Riera des Öfteren rechts hinten verteidigte, könnten nun einspringen. Für Chaibi ist die WM dagegen beendet.

Das nächste WM-Spiel mit Beteiligung eines Eintracht-Spielers steht damit am morgigen Samstag an, wenn im Achtelfinale Gastgeber Kanada und Marokko mit SGE-Flügelspieler Ayoube Amaimouni-Echghouyab aufeinandertreffen. Anstoß der Partie ist um 19 Uhr unserer Zeit in Houston.

Ein Kommentar

Fallback Avatar 1. Reebok 03. Juli 26, 09:47 Uhr

Habe den Überblick verloren... Wer ist noch drin von uns? Amenda und Amaimouni?

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