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Gegen den FC Liverpool: Fenyö machte fünf UEFA Youth League-Einsätze für die Eintracht. Foto: IMAGO / Rene Schulz

Vorerst per Leihe: Fenyö wechselt von der Eintracht nach Ungarn

Am Dienstag ging es bereits durch die Medien, nun vermeldete auch die Eintracht offiziell Vollzug: Noah Fenyö wird mit sofortiger Wirkung bis zum Saisonende auf Leihbasis nach Ungarn zum Újpest FC wechseln. Demnach besitzt der Erstligist aus der ungarischen Hauptstadt Budapest eine Kaufoption, die man nach dem Ende der laufenden Saison ziehen kann. Die Höhe der Option ist bisher nicht bekannt. Sein Marktwert wird aktuell auf 350.000 Euro taxiert. Wie der Sender „Sky“ zuvor vermeldete, soll die SGE im Falle eines permanenten Abgangs eine Rückkaufoption besitzen.

Fenyö ist zwar in Frankfurt geboren, besitzt aber auch ungarische Wurzeln und lief fünfmal für die ungarische U21-Nationalelf auf. Seit Anfang des Jahres ist der ehemalige Hertha BSC-Trainer Pal Dardai als Sportdirektor bei den Budapestern beschäftigt und soll ein Fan des gebürtigen Hessens sein. In Frankfurt dürfte es der 19-jährige defensive Mittelfeldspieler weiterhin schwer haben in der Bundesliga-Mannschaft auf Einsatzzeiten zu kommen. Vor ihm haben Spieler wie Hugo Larsson, Ellyes Skhiri, Mo Dahoud oder Oscar Höjlund die Nase vorn. In Ungarn wird das Ziel für das beidfüßige Talent sein, mehr Spielpraxis auf Profiniveau zu bekommen.

Hardung: „Möglichkeit, im Ausland nächsten Schritt zu gehen“

Sportdirektor Timmo Hardung sagte zum vorübergehenden Abschied: „Noah Fenyö hat bei uns in den vergangenen eineinhalb Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen und insbesondere im Profi-Training große Fortschritte erzielt. Diese Entwicklung spiegelte sich zuletzt sowohl in den Spielen der U21 als auch in der UEFA Youth League wider. Nun ergibt sich für ihn die Möglichkeit, in einer ausländischen Liga weitere wertvolle Spielpraxis zu sammeln und den nächsten Schritt in seiner sportlichen Entwicklung zu gehen. Wir wünschen Noah eine erfolgreiche Zeit in Budapest.“

In der aktuellen Runde kommt Fenyö auf 14 Einsätze in der Hessenliga, sowie fünf Auftritte in der UEFA Youth League. Dabei gelangen ihm vier Tore und drei Vorlagen. Für die Profis kam er bisher in seiner gesamten Zeit bei der Eintracht noch nie zum Zuge. Allerdings war er regelmäßig Teil des Profi-Trainings und unterschrieb 2024 seinen ersten Profivertrag, den er im September vorzeitig bis 2029 verlängerte. Für die zweite Mannschaft der Hessen kann der junge Mittelfeldmann 40 Partien vorweisen. Seit 2016 spielte Fenyö mit dem Adler auf der Brust, als er aus der Jugend von Stierstadt kam und daraufhin sämtliche Jugendabteilungen der SGE durchlief. Spannend wird bleiben, ob Fenyö in Zukunft wieder bei den Frankfurtern oder anderswo seinen Karriereweg weitergehen wird.

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Ein Kommentar

Avatar 1. 1899international 21. Januar 26, 13:45 Uhr

Für mich schwierig zu beurteilen, ob das jetzt ein Verlust ist? Eigentlich klingt seine Entwicklung doch gut.
Aber warum dann Leihe mit Kaufoption?Grundsätzlich klingt Leihe mit Kaufoption für mich immer erstmal nachteilig. Wenn der Spieler, sich gut entwickelt, ist er weg und wenn nicht haben wir ihn wieder.
Klar, über die Höhe ist jetzt auch nichts bekannt, aber dennoch.

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