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Goodbye nach Slowenien, Riera wird wohl Chefcoach bei Eintracht Frankfurt Foto: IMAGO / Sport Press Photo

Trainer-Suche offenbar beendet: Riera löst Toppmöller ab!

Weißer Rauch auf der Geschäftsstelle in Frankfurt, so berichtet zumindest jetzt die „Bild“, die wissen will, dass eine Einigung zwischen der Eintracht, Albert Riera und dessen bisherigem Klub NK Celje erzielt wurde. So sollen die Verantwortlichen eine Ablösesumme in Höhe von 1,3 Millionen Euro an den slowenischen Erstligisten überweisen. Mit dem mallorquinischen Chefcoach habe man sich bereits länger geeinigt. Bei der SGE wird der 43-Jährige einen Vertrag bis 2028 unterschreiben. Bereits auf der Mitgliederversammlung am Montag erklärte Vorstandsprecher Axel Hellmann, dass die Besetzung des Cheftrainer-Amts auf der Zielgeraden sei.

Ablösesumme fällig für Verpflichtung – Riera kommt nach dem Leverkusen-Spiel

Das Blatt berichtet weiter, dass Riera noch ein Pflichtspiel mit dem aktuellen Tabellenführer bestreiten werde und zwar am Sonntag gegen NK Maribor, dem aktuellen Pokalsieger und vermutlich größten Klub des Landes. Sollte sein Team dort gewinnen, trennen beide Klubs bereits 15 Punkte. Maribor rangiert aktuell auf Platz 3. FC Koper liegt auf Platz 2, liegt aber auch 12 Punkte hinter Celje. Der früher als Spieler für Liverpool, Manchester City, Galatasaray und Olympiakos Piräus auflaufende Coach werde demnach für den anfang kommender Woche in Frankfurt erwartet. Dann hat er unter der Woche Zeit, seine neue Mannschaft auf das Bundesliga-Spiel gegen Union Berlin vorzubereiten. Mit dieser Entscheidung dürfte auch klar sein, dass das Interimsduo aus Dennis Schmitt und Alex Meier neben der Partie heute gegen Tottenham Hotspur auch noch am Wochenende gegen Bayer Leverkusen an der Seitenlinie stehen wird.

Riera ist ein spielerisch geprägter, jüngerer Trainer, der auf Entwicklung, Struktur und Kombination setzt

Sportlich gilt Riera als entwicklungsorientierter Coach mit Blick auf intensiven, kombinationsstarken Fußball, der sowohl im Zentrum als auch über die Flügel spielen lassen will. Seine Teams versuchen, spielerische Kontrolle zu gewinnen und Linien zu verbinden, was auch auf seine Zeit als Spielmacher und Außenbahnspieler zurückgeführt wird. Die Verantwortlichen der Hessen halten riesige Stücke auf den in Deutschland noch unbekannten Trainer.

34 Kommentare

Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 1. Handballer85 28. Januar 26, 11:34 Uhr

VAMOS !

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Avatar 2. okocha4life 28. Januar 26, 11:37 Uhr

A ver lo que va decir en su primera rueda de prensa

...ich kenne mich im spanischen Fussball recht gut aus, aber der Mann sagt mir überhaupt nichts. Bin gespannt, was das wohl gibt. Vor allem weil in Spanien das Spiel vom Mittelfeld her organisiert wird und genau da liegt unsere Schwäche

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 3. gramsi184 28. Januar 26, 11:48 Uhr

Hat auf jeden Fall eine Art Aura! Er wirds schon machen, sollte er es werden.

Dann wird die Stimmung in den Kommentarspalten hier vielleicht auch mal wieder angenehmer. Denn ohne Leistungen schön zu reden, war das hier teils schon schlimme Schwarzmalerei.

Und so schnell wie der Fußball ist, kann man auch ganz flott wieder oben sein. Deswegen freuen wir uns auf das was kommt, bis jetzt ist es schließlich immer nur besser geworden.

Grüße!

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Avatar 4. kallmeidrobbe 28. Januar 26, 11:52 Uhr Zitat - okocha4life A ver lo que va decir en su primera rueda de prensa ...ich kenne mich im spanischen Fussball recht gut aus, aber der Mann sagt mir überhaupt nichts. Bin gespannt, was das wohl gibt. Vor allem weil in Spanien das Spiel vom Mittelfeld her organisiert wird und genau da liegt unsere Schwäche Path

Ups. Antwort auf Beitrag war versehentlich

Wieder jemand den niemand auf dem Schirm hatte. Finde ich gut. Bin gespannt ob es aufgeht

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Fallback Avatar 5. kristall_rainer 28. Januar 26, 12:04 Uhr

Hier ist ein interessanter Bericht über ihn und die Eindrücke die er in Bordeaux hinterließ:
https://www.sofoot.com/articles/ligue-2-girondins-de-bordeaux-albert-riera-globe-trotteur-et-moqueur

Er hat dort wohl ziemlich polarisiert mit seinem zumindest damals etwas provozierenden Auftreten. Interessant: Er steht offenbar für einen technisch-attraktiven, spanisch inspirierten Spielstil. Und ist befreunde mit Xabi Alonso. Vielleicht hat er ihn empfohlen ("Markus, ich bin zu teuer für Euch. Nehmt den Albert Riera."). :-)

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Fallback Avatar 6. hovawart 28. Januar 26, 12:07 Uhr

Alles besser als Rose und ein Trainer aus Spanien sollte passen und die Mannschaft wieder in Form bringen - herzlich willkommen im Herzen von Europa - es kann nur besser werden.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 7. gramsi184 28. Januar 26, 12:14 Uhr Zitat - kristall_rainer Hier ist ein interessanter Bericht über ihn und die Eindrücke die er in Bordeaux hinterließ: https://www.sofoot.com/articles/ligue-2-girondins-de-bordeaux-albert-riera-globe-trotteur-et-moqueur Er hat dort wohl ziemlich polarisiert mit seinem zumindest damals etwas provozierenden Auftreten. Interessant: Er steht offenbar für einen technisch-attraktiven, spanisch inspirierten Spielstil. Und ist befreunde mit Xabi Alonso. Vielleicht hat er ihn empfohlen ("Markus, ich bin zu teuer für Euch. Nehmt den Albert Riera."). :-) Path

Hier die ChatGPT Übersetzung von dem Artikel:

Seit seinem Amtsantritt bei Bordeaux im Oktober sorgt Albert Riera mit markanten Medienauftritten und Reibereien mit mehreren französischen Trainerkollegen der Ligue 2 für Aufsehen. Jenseits der irritierenden, teils nervigen Figur steht ein Trainer unter spanischem Einfluss, geprägt von Weltoffenheit.

Er ist erst seit fünf Monaten da – und hat sich dennoch bereits auf seine ganz eigene Art zu einer unvermeidlichen Figur der Ligue 2 gemacht. Es gab Albert Riera den Spieler, elegant, mit Stationen bei Bordeaux, Liverpool oder Espanyol Barcelona. Heute gibt es Riera den Trainer – dessen Kommunikation in der zweiten französischen Liga Funken schlägt.

So sehr sogar, dass die UNECATEF, die französische Trainergewerkschaft, einschreiten musste, um den Schlagabtausch zwischen dem spanischen Coach – am 12. Oktober bei den FC Girondins de Bordeaux verpflichtet – und seinem Vorgänger David Guion zu beenden.
„Der Respekt vor den Kollegen sollte die goldene Regel unseres Berufs sein“, hieß es in der Mitteilung. Doch Riera ist nicht der Typ, der Dinge sagt, die er nicht denkt.

Wortgefechte auf Vorrat

Guion, inzwischen Trainer von ES Troyes AC, erklärte, er habe „noch nie jemanden erlebt, der seinen Kollegen gegenüber so respektlos ist“, nachdem Riera öffentlich gesagt hatte, er könne „nicht schätzen, was vorher da war“ – gemeint war die Arbeit von Guion und dessen Staff am Trainingszentrum in Le Haillan.

Die Fortsetzung spielte sich auf Instagram ab, wo der Spanier nachlegte:
„Ein Lügner wird früher erwischt als ein Lahmer …“
Ein weiterer Baustein für seinen Ruf als Punchline-Maschine der Ligue 2.

Vor der Presse kennt Riera keine Floskeln. Er sagt Sätze wie:
„Wir sind nicht Valenciennes, wir haben die Qualität, mehr als vier Pässe hintereinander zu spielen“,
oder erklärt selbstbewusst, er beherrsche 25 verschiedene Spielsysteme.

Brouard gegen Riera: offene Feindseligkeit

Nach einem Sieg Bastias gegen Bordeaux nutzte Régis Brouard die Gelegenheit zum Spott. Riera vergaß das nicht – und erinnerte bei Brouards Entlassung aus Korsika öffentlich daran:

„Als ich kam, sagte ich, ich hätte 23 oder 25 Spielsysteme. Jemand meinte: ‚Ein System reicht!‘
Dieser Jemand ist heute kein Trainer mehr.“

Eine seltene, überraschende Attacke – fern jeder beruflichen Solidarität. Brouard schwieg öffentlich, war intern aber deutlich:

„Man kann sich ein bisschen necken, das gehört zum Zirkus dazu. Aber wenn man nach einer Entlassung meine Person angreift, ohne irgendetwas zu wissen … dieser Typ ist in meinen Augen nichts wert. Ich weiß jetzt, wer er ist.“

Fußballschule in Sibirien und Tiki-Taka

Wer ist Albert Riera wirklich?

Seine Laufbahn zeigt früh eine große Offenheit. Mit 20 verließ er seine Heimat Mallorca, spielte in Frankreich, England, Griechenland, der Türkei, Italien und Slowenien. 2020 sagte er der Diario de Mallorca:

„Derjenige, der sich anpassen muss, bist du selbst. Für mich war es einfach. Weg von Mallorca, nach Bordeaux, die Sprache lernen – das hat mir geholfen.“

Zwischen Spieler- und Trainerkarriere zog er nach Sibirien. Seine Frau stammt aus Omsk, er spricht Russisch. Dort gründete er 2018 eine Fußballakademie, die seinen Namen trägt.

„Sie lieben den spanischen Fußball, Ballbesitz, Tiki-Taka – das kommt sehr gut an“, erklärte er.

Er arbeitete selbst auf dem Platz mit, erklärte Kindern Positionierung und Bewegung. Sein Leitsatz:

„Technik und Talent sind wichtig. Aber wenn du nicht weißt, wie du dich bewegst und positionierst, wird es schwer.“

Riera mag russische Küche, Skifahren – und hält –15 Grad in Omsk für „ideal“.
„Das ist wie null Grad in Spanien. Man gewöhnt sich daran.“

Spanische Schule, spanisches Selbstverständnis

Sportlich ist Riera klar geprägt von Spanien. Zwischen 2007 und 2009 absolvierte er 16 Länderspiele, erlebte den Beginn der großen spanischen Ära hautnah.

„Man freut sich über einen Sieg in der 90. Minute, auch wenn man schlecht gespielt hat.
Aber man will nicht jedes Spiel so gewinnen.
Was man will, ist: gut spielen und Spaß haben.“

Er machte seinen Trainerschein mit Xabi Alonso und Xavi, absolvierte ein Praktikum bei Manchester City unter Pep Guardiola und Mikel Arteta – mit Guardiola war er sogar mehrfach im Urlaub.

Er nennt Rafa Benítez, Ernesto Valverde und vor allem Luis Aragonés als prägende Figuren.

Warum also der Bruch mit der Ligue 2?

Nach Erfolgen in Slowenien (Double mit Olimpija Ljubljana, später NK Celje) kam Bordeaux. Doch warum fehlt diese Offenheit im Umgang mit französischen Kollegen?

Brouard sieht einen strukturellen Konflikt:

„Wenn ein französischer Trainer so reden würde, würde man ihn auslachen.
Selbst Klopp oder Guardiola stellen sich infrage – und er will Lektionen erteilen?“

Hinzu kommt die Realität der Ligue 2:

„Bordeaux hat 40 Millionen Euro Budget, eine Top-Mannschaft, fantastische Fans und perfekte Bedingungen.
Er weiß nicht, wie andere Klubs arbeiten.
Wenn er das wüsste, würde er vielleicht einfach mal den Mund halten.“

Albert Riera wird lernen müssen, die Form zu zügeln – sonst sammelt er mehr Feinde als nötig in einem Beruf, in dem er noch auf dem Weg ist. Sportlich bleibt Bordeaux mit Platz 13 und 36 Punkten nach 27 Spieltagen hinter den Erwartungen zurück – zuletzt immerhin mit einem Last-Minute-Ausgleich in der 94. Minute in Rodez.

Von Quentin Fredon und Clément Gavard
Aussagen von Régis Brouard: QF & CG
Aussagen von Albert Riera: Diario de Mallorca

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Fallback Avatar 8. pfalzadler11 28. Januar 26, 12:16 Uhr

sky sport hat gerade Einigung dementiert...anscheinend zu früh verkündet

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Avatar 9. oh-esse 28. Januar 26, 12:23 Uhr

... und die über den Dorffunk propagierten Lösungen "Rose, Tersic & Konsorten" sind es zum Glück nicht geworden.

Der Ansatz "Kontrolle mit kombinationsstarken Fußball im Zentrum und über die Flügel" klingt ja zunächst erst einmal gut.

Vielleicht bringt er einen 6-er mit, der gut zur SGE passt ? Allerdings habe ich auch schon gelesen, dass MK da nix mehr machen wird.

Wichtig wird sein, dass der neue Trainer Zeit und Geduld bekommen wird, allerdings hoffe ich persönlich darauf, dass gerade die desaströsen Abwehrleistungen schnell wieder in normale Bahnen gelenkt werden und der Defensiv-Hühnerhaufen aufhört.

Das Gespann Schmitt & AMFG haben da ja leider nur wenig Einfluss nehmen können.

Ansonsten ... herzlich Willkommen Albert Riera.

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Avatar 10. imherzenvoneuropa 28. Januar 26, 12:26 Uhr

Im Gegensatz dazu schreibt der Kicker dass er schon beim Leverkusen Spiel auf der Bank sitzen soll. Lassen wir es einfach auf uns zu kommen. Vom Bauchgefühl her brauchen wir einen Trainer mit klarer Ansprache in der Kabine, da habe ich bei ihm ein gutes Gefühl.

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Fallback Avatar 11. Weltenlenker 28. Januar 26, 12:28 Uhr

Viel Glück für den schwierigsten Start als Trainer in den letzten zig Jahren. Freut mich zu lesen, dass er scheinbar auch gerne durchs Zentrum spielen lässt!

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Avatar 12. rheinhesse 28. Januar 26, 12:40 Uhr Zitat - pfalzadler11 sky sport hat gerade Einigung dementiert...anscheinend zu früh verkündet Path

Nun ja, ich vermute mal, beide Parteien sind sich einig, aber die Unterschrift fehlt noch.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! 13. Fozzi 28. Januar 26, 12:40 Uhr

Würde mich freuen, wenn seine Selbsterkenntnis stimmt (25 Systeme). Schön, wenn ein Trainer eine klare Vorstellung von Fußball hat - aber was hilft das, wenn der Kader nicht dazu passt? Wäre schön, wenn der (potentiell) Neue Riera die Schwächen und Stärken der Spieler analysiert und daraus ein System macht - und nicht Spieler in eine Schablone stopft, weil er ein klares System hat!
Denn genug Stärken haben wir mMn!

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Fallback Avatar 14. jason 28. Januar 26, 12:42 Uhr

Wenigstens kann er die ganze schlechte Presse erstmal nicht lesen, das erleichtert den Start sicherlich schon mal.

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Fallback Avatar 15. frankfurter jung 28. Januar 26, 12:53 Uhr

Riera wird kommen, nur wann?
Spätestens nach dem Bayer-Spiel, dann geht's gleich Freitag zu Union Berlin, zuhause gegen Gladbach, dann in Bayern.
Zaubern wird auch Riera nicht können und auch kontinuierliche Arbeit braucht Zeit.
An den "schnellen" Schrauben haben Schmitt/Meier schon gedreht, ohne zählbaren Erfolg. Hoffentlich findet der neue Trainer auch kurzfristige Ansätze zur Stabilisierung und Leistungssteigerung.
Riera nochmals ein herzliches Willkommen und wir drücken unserer Eintracht die Daumen und somit natürlich auch Riera.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Ob Stehblock, VIP-Loge, Currywurst oder Handkäs-Häppchen - Hauptsache SGE4EVER.de! Denn der User unterstützt das Onlinemagazin mit einem monatlichen oder jährlichen Betrag und genießt zudem besondere Vorteile: Werbefreiheit, Gewinnspiele etc. 16. Block42 28. Januar 26, 13:01 Uhr

Einerseits bin ich froh, dass es nicht einer der üblichen Verdächtigen ist... Auf der anderen Seite war so ein Toppmöller mit Frankfurter Vergangenheit, deutscher Sprache usw. was für den Fußballromantiker. Klar kann das mit der Zeit kommen, aber da werden wir etwas geduldig sein müssen. Das ist mir aktuell eine zu großes Überraschungsei, als das ich es irgendwie bewerten möchte und auch keine große Euphorie verspüre.

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Fallback Avatar 17. pfalzadler11 28. Januar 26, 13:12 Uhr Zitat - moenchi Willkommen im Herzen von Europa . Denke mal das jetzt auch noch Sergi Altimira kommen wird für die 6er Position . Path

RB ist anscheinend auch dran, wird bis Montag spannend werden. Aber 25 Mio sind schon happig

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Fallback Avatar 18. messinho 28. Januar 26, 13:13 Uhr

Das schaut doch recht gut aus !

Ein Trainer der völlig unbefangen hoer starten wird , herzlich Willkommen…..

Mal schaun ob und wie er den Kollateralen Schaden von Toppmöller und seinem Team reparieren wird !

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Fallback Avatar 19. g-block1978 28. Januar 26, 13:17 Uhr

Hola, muy bien.
Krösche hat wieder das Schnäppchenregister gezogen. Keiner kennt ihn, ein Überraschungspaket. Bei DT hatten wir auch schon so ein Schnäppchen, Ausgang bekannt.
Ich kann das Risiko nicht einschätzen, Krösche hat schon oft gezeigt das er was aus dem Hut zaubern kann. Ich bin aber auch froh das Rose es nicht, wie in den Medien schon beschworen, geworden ist, Chapeau.
Dann hoffen wir mal das der Schnäppchen-Alonso einschlägt, es wird Zeit das einer in dem Laden aufräumt.
PS: heute fröhliches CL-Trainingsspielchen, wo es nur um bescheidene 2mio geht, damit wäre der neue Trainer schon bezahlt. Ich befürchte aber das wird nix

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Fallback Avatar 20. Oakstarr 28. Januar 26, 13:21 Uhr

Das kann auf jeden Fall was werden!
Jeder, der sich unserer Eintracht annimmt, hat eine Chance verdient.
Ich finde es geil!

Viel Erfolg und herzlich willkommen! :)

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 21. speedygonzales 28. Januar 26, 13:25 Uhr

Hoffentlich klappt es. Zum Glück nicht Rose o.Ä. es ist wirklich gut andere Wege zu gehen und immer Personal aus dem Hut zu zaubern, dass noch nicht so bekannt ist. Klar wieder ein Experiment und auch er wird Zeit brauchen aber irgendwie stimmt mich das trotzdem hoffnungsvoller als terzic und Konsorten, wenn es denn stimmt.

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Fallback Avatar 22. Holz 28. Januar 26, 13:48 Uhr Zitat - gramsi184 Hier die ChatGPT Übersetzung von dem Artikel: Seit seinem Amtsantritt bei Bordeaux im Oktober sorgt Albert Riera mit markanten Medienauftritten und Reibereien mit mehreren französischen Trainerkollegen der Ligue 2 für Aufsehen. Jenseits der irritierenden, teils nervigen Figur steht ein Trainer unter spanischem Einfluss, geprägt von Weltoffenheit. Er ist erst seit fünf Monaten da – und hat sich dennoch bereits auf seine ganz eigene Art zu einer unvermeidlichen Figur der Ligue 2 gemacht. Es gab Albert Riera den Spieler, elegant, mit Stationen bei Bordeaux, Liverpool oder Espanyol Barcelona. Heute gibt es Riera den Trainer – dessen Kommunikation in der zweiten französischen Liga Funken schlägt. So sehr sogar, dass die UNECATEF, die französische Trainergewerkschaft, einschreiten musste, um den Schlagabtausch zwischen dem spanischen Coach – am 12. Oktober bei den FC Girondins de Bordeaux verpflichtet – und seinem Vorgänger David Guion zu beenden. „Der Respekt vor den Kollegen sollte die goldene Regel unseres Berufs sein“, hieß es in der Mitteilung. Doch Riera ist nicht der Typ, der Dinge sagt, die er nicht denkt. ⸻ Wortgefechte auf Vorrat Guion, inzwischen Trainer von ES Troyes AC, erklärte, er habe „noch nie jemanden erlebt, der seinen Kollegen gegenüber so respektlos ist“, nachdem Riera öffentlich gesagt hatte, er könne „nicht schätzen, was vorher da war“ – gemeint war die Arbeit von Guion und dessen Staff am Trainingszentrum in Le Haillan. Die Fortsetzung spielte sich auf Instagram ab, wo der Spanier nachlegte: „Ein Lügner wird früher erwischt als ein Lahmer …“ Ein weiterer Baustein für seinen Ruf als Punchline-Maschine der Ligue 2. Vor der Presse kennt Riera keine Floskeln. Er sagt Sätze wie: „Wir sind nicht Valenciennes, wir haben die Qualität, mehr als vier Pässe hintereinander zu spielen“, oder erklärt selbstbewusst, er beherrsche 25 verschiedene Spielsysteme. ⸻ Brouard gegen Riera: offene Feindseligkeit Nach einem Sieg Bastias gegen Bordeaux nutzte Régis Brouard die Gelegenheit zum Spott. Riera vergaß das nicht – und erinnerte bei Brouards Entlassung aus Korsika öffentlich daran: „Als ich kam, sagte ich, ich hätte 23 oder 25 Spielsysteme. Jemand meinte: ‚Ein System reicht!‘ Dieser Jemand ist heute kein Trainer mehr.“ Eine seltene, überraschende Attacke – fern jeder beruflichen Solidarität. Brouard schwieg öffentlich, war intern aber deutlich: „Man kann sich ein bisschen necken, das gehört zum Zirkus dazu. Aber wenn man nach einer Entlassung meine Person angreift, ohne irgendetwas zu wissen … dieser Typ ist in meinen Augen nichts wert. Ich weiß jetzt, wer er ist.“ ⸻ Fußballschule in Sibirien und Tiki-Taka Wer ist Albert Riera wirklich? Seine Laufbahn zeigt früh eine große Offenheit. Mit 20 verließ er seine Heimat Mallorca, spielte in Frankreich, England, Griechenland, der Türkei, Italien und Slowenien. 2020 sagte er der Diario de Mallorca: „Derjenige, der sich anpassen muss, bist du selbst. Für mich war es einfach. Weg von Mallorca, nach Bordeaux, die Sprache lernen – das hat mir geholfen.“ Zwischen Spieler- und Trainerkarriere zog er nach Sibirien. Seine Frau stammt aus Omsk, er spricht Russisch. Dort gründete er 2018 eine Fußballakademie, die seinen Namen trägt. „Sie lieben den spanischen Fußball, Ballbesitz, Tiki-Taka – das kommt sehr gut an“, erklärte er. Er arbeitete selbst auf dem Platz mit, erklärte Kindern Positionierung und Bewegung. Sein Leitsatz: „Technik und Talent sind wichtig. Aber wenn du nicht weißt, wie du dich bewegst und positionierst, wird es schwer.“ Riera mag russische Küche, Skifahren – und hält –15 Grad in Omsk für „ideal“. „Das ist wie null Grad in Spanien. Man gewöhnt sich daran.“ ⸻ Spanische Schule, spanisches Selbstverständnis Sportlich ist Riera klar geprägt von Spanien. Zwischen 2007 und 2009 absolvierte er 16 Länderspiele, erlebte den Beginn der großen spanischen Ära hautnah. „Man freut sich über einen Sieg in der 90. Minute, auch wenn man schlecht gespielt hat. Aber man will nicht jedes Spiel so gewinnen. Was man will, ist: gut spielen und Spaß haben.“ Er machte seinen Trainerschein mit Xabi Alonso und Xavi, absolvierte ein Praktikum bei Manchester City unter Pep Guardiola und Mikel Arteta – mit Guardiola war er sogar mehrfach im Urlaub. Er nennt Rafa Benítez, Ernesto Valverde und vor allem Luis Aragonés als prägende Figuren. ⸻ Warum also der Bruch mit der Ligue 2? Nach Erfolgen in Slowenien (Double mit Olimpija Ljubljana, später NK Celje) kam Bordeaux. Doch warum fehlt diese Offenheit im Umgang mit französischen Kollegen? Brouard sieht einen strukturellen Konflikt: „Wenn ein französischer Trainer so reden würde, würde man ihn auslachen. Selbst Klopp oder Guardiola stellen sich infrage – und er will Lektionen erteilen?“ Hinzu kommt die Realität der Ligue 2: „Bordeaux hat 40 Millionen Euro Budget, eine Top-Mannschaft, fantastische Fans und perfekte Bedingungen. Er weiß nicht, wie andere Klubs arbeiten. Wenn er das wüsste, würde er vielleicht einfach mal den Mund halten.“ ⸻ Albert Riera wird lernen müssen, die Form zu zügeln – sonst sammelt er mehr Feinde als nötig in einem Beruf, in dem er noch auf dem Weg ist. Sportlich bleibt Bordeaux mit Platz 13 und 36 Punkten nach 27 Spieltagen hinter den Erwartungen zurück – zuletzt immerhin mit einem Last-Minute-Ausgleich in der 94. Minute in Rodez. ⸻ Von Quentin Fredon und Clément Gavard Aussagen von Régis Brouard: QF & CG Aussagen von Albert Riera: Diario de Mallorca Path

„Technik und Talent sind wichtig. Aber wenn du nicht weißt, wie du dich bewegst und positionierst, wird es schwer.“

Spätestens in Kenntnis dieses Satzes hat sich Krösche wohl entschieden, Riera zu verpflichten.

Jeder konnte sehen, wie (leicht) unsere Gegner Tore gegen uns schießen. Der Fünfmeterraum heißt ja nicht so, weil man als Abwehrspieler da fünf Meter Abstand zum gegnerischen Stürmer halten muss.

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Fallback Avatar 23. burghasungen 28. Januar 26, 13:52 Uhr

Herzlich willkommen beim besten Club Europas Albert.
Auf mich macht der neue Cheftrainer einen sehr sympathischen Eindruck. In den Videos von ihm versprüht er Empathie, Entschlossenheit und er scheint vorzuleben, was er von seiner Truppe erwartet.
Keine so schlechten Voraussetzungen für die verunsicherte Mannschaft.
Johnny kommt bald zurück, Younes etwas später, mit Kalimuendo-welche Wucht!
Jetzt noch einen 6er, hoffentlich springt MK da über seinen Schatten.
Grüße aus dem verschneiten Hasungen

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Fallback Avatar 24. frankfurter jung 28. Januar 26, 13:53 Uhr Zitat - speedygonzales Hoffentlich klappt es. Zum Glück nicht Rose o.Ä. es ist wirklich gut andere Wege zu gehen und immer Personal aus dem Hut zu zaubern, dass noch nicht so bekannt ist. Klar wieder ein Experiment und auch er wird Zeit brauchen aber irgendwie stimmt mich das trotzdem hoffnungsvoller als terzic und Konsorten, wenn es denn stimmt. Path

Klar, jedem seine faire Chance, auch die ganz Großen haben mitunter kleiner angefangen. Allerdings die Zauberkunst MK's dürfte nicht den Ausschlag für Riera gegeben haben, bei so manchem Fehlgriff für diese Saison. Aber, ich hoffe, dass MK sorgfältig und fundiert die richtige Entscheidung getroffen hat.
Es geht um unsere Eintracht und auch für Krösche persönlich.

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Fallback Avatar 25. sge66 28. Januar 26, 13:54 Uhr Zitat - jason Wenigstens kann er die ganze schlechte Presse erstmal nicht lesen, das erleichtert den Start sicherlich schon mal. Path

Und auch die Kritiken hier im Forum nicht...

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Fallback Avatar 26. eintr8 28. Januar 26, 13:54 Uhr Zitat - rheinhesse Nun ja, ich vermute mal, beide Parteien sind sich einig, aber die Unterschrift fehlt noch. Path

mir wäre irgendwie Jacob Neestrup lieber.
Aber egal wer es wird, es kann nur besser werden.

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Fallback Avatar 27. PeKa 28. Januar 26, 13:59 Uhr

Das sieht ja nicht nach Schnellschuss aus, den kennen die Verantwortlichen bestimmt schon eine ganze Weile. Das ist auch das, was ich erwartet hatte. Immer der Entwicklung einen oder mehrere Schritte voraus sein.
Irgendwie geil, dass wir nicht darauf angewiesen sind, auf die Labbadias oder Gisdols dieser Welt zurückgreifen zu müssen.

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Avatar 28. francoforte1899 28. Januar 26, 14:00 Uhr

Vàmonos Albert. Viel Glück und alles Beste! Nur die SGE ⚽️🦅

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Fallback Avatar 29. Weltenlenker 28. Januar 26, 14:51 Uhr

Stellt Euch vor, Alonso wäre gekommen und dann gleich gegen Leverkusen! Nur seine Aura reicht für einen Sieg nicht, im Moment hilft nur pures Glück. Leverkusen ist die einzige Mannschaft, die vielleicht noch zu holen ist und auch nur, wenn wir sie schlagen und sie ihr Nachholspiel vrlieren. Das zeigt, an internationalem Fußball ist nicht zu denken. Der neue Trainer kann nur Wiederaufbau leisten, um dann im Sommer seinen Stil zu verfeinern. Die WM ist da nicht hilfreich im Hinblick auf Neuzugängen und Abgängen, da sich alles in die Länge ziehen wird.

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Fallback Avatar 30. deraldesack 28. Januar 26, 16:18 Uhr

Spanischer Fussball ist nicht Real oder Atletico Madrid, sondern Barca,Valencia,Sevilla, Bilbao usw.
Alle Spieler verteidigen,alle bauen das Spiel auf und alle beteiligen sich am Angriff mit.
Perfekte Raumaufteilung,ständige Bewegung im Ballbesitz, Balldominanz nicht zum Selbstzweck sondern um Tore zu schiessen und diszipliniertes verteidigen.
Ich liebe diesen Fussball.
Und, um nur ein paar Beispiele zu nennen, ManCity,Bayern, PSG, Arsenal oder Alonsos Leverkusen haben gezeigt, das man diesen Fussball auch ohne einen Haufen spanischer Spieler spielen kann.
Ich freue mich auf den neuen Trainer, und hoffe das er die Mannschaft schnell positiv beeinflussen kann.
Vamos SGE!

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Fallback Avatar 31. SGETotto 28. Januar 26, 16:21 Uhr Zitat - Weltenlenker Stellt Euch vor, Alonso wäre gekommen und dann gleich gegen Leverkusen! Nur seine Aura reicht für einen Sieg nicht, im Moment hilft nur pures Glück. Leverkusen ist die einzige Mannschaft, die vielleicht noch zu holen ist und auch nur, wenn wir sie schlagen und sie ihr Nachholspiel vrlieren. Das zeigt, an internationalem Fußball ist nicht zu denken. Der neue Trainer kann nur Wiederaufbau leisten, um dann im Sommer seinen Stil zu verfeinern. Die WM ist da nicht hilfreich im Hinblick auf Neuzugängen und Abgängen, da sich alles in die Länge ziehen wird. Path

Sehe ich etwas zu pessimistisch. Wenn alles einigermaßen normal läuft, reicht Platz 7 zumindest für die Conference League.
Von 8 Mannschaften im DFB-Pokal sind aktuell 4 unter den ersten 6. Also stehen die Chancen, dass man mit Platz 7 nach Europa fährt, ganz gut aus.
Zudem könnten die Bayern auch die dicke Überraschung CL schaffen. Im Endeffekt aber egal wie, Platz 7 wird reichen und das sollte auch das Minimalziel sein für diese Saison!

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Avatar 32. uwebindewald 28. Januar 26, 16:24 Uhr

OT: Mag jemand ne Karte haben ? 1 x Steher NWK Unterrang.
Einzutauschen gegen eine Gref Völsings und ein Highfive.

Bei Interesse f.cken@proton.me (auch wenn die Email komisch aussieht, ist sie meine).
Bis 18:00 Uhr kann ich noch auf Emails reagieren ;)

LG
||| U w e B i n d e w a l d |||

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Avatar 33. okocha4life 28. Januar 26, 18:00 Uhr Zitat - kristall_rainer Hier ist ein interessanter Bericht über ihn und die Eindrücke die er in Bordeaux hinterließ: https://www.sofoot.com/articles/ligue-2-girondins-de-bordeaux-albert-riera-globe-trotteur-et-moqueur Er hat dort wohl ziemlich polarisiert mit seinem zumindest damals etwas provozierenden Auftreten. Interessant: Er steht offenbar für einen technisch-attraktiven, spanisch inspirierten Spielstil. Und ist befreunde mit Xabi Alonso. Vielleicht hat er ihn empfohlen ("Markus, ich bin zu teuer für Euch. Nehmt den Albert Riera."). :-) Path

Besten Dank!

"Ein Lügner wird schneller erwischt als ein Krüppel". Welch schönes Zitat!

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 50 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 34. keineahnungvieldavon 28. Januar 26, 20:13 Uhr

Der Typ macht mir jetzt schon viel Spaß!
Wer 25 Spielsysteme beherrscht, wie er selbst sagt, wird doch eine Lösung für unseren Kicker finden, die bis heute nicht mal ein System beherrschen.
Vamos Albert und Albert finde ich auch sensationell als Vorname, ich bin sehr optimistisch hinsichtlich dieser Lösung.

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