Die Gerüchte um einen möglichen Abschied von Can Uzun bei Eintracht Frankfurt reißen auch in dieser Saison nicht ab. Nun soll mit dem FC Arsenal ein weiterer europäischer Topklub seine Fühler nach dem türkischen Nationalspieler ausgestreckt haben. Ein Bericht aus England sorgt dabei vor allem mit einer bislang unbekannten Vertragsinformation für Aufsehen: Uzun soll eine Ausstiegsklausel besitzen.
Can Uzun gehört zweifellos zu den größten Talenten im Kader von Eintracht Frankfurt. Entsprechend verwundert es kaum, dass der 20-Jährige regelmäßig mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht wird. Bereits in der Vergangenheit gab es immer wieder Spekulationen über einen möglichen Abschied des Offensivspielers. Nun scheint sich ein weiterer prominenter Interessent in die Reihe der potenziellen Abnehmer einzureihen. Wie das englische Portal „CaughtOffside“ berichtet, soll der FC Arsenal ein Auge auf den türkischen Nationalspieler geworfen haben. Die Londoner sollen im Werben um Uzun sogar zu den aussichtsreichsten Kandidaten gehören.
Dem Bericht zufolge hat Arsenal bereits erste Kontakte zum Umfeld Uzuns aufgenommen. Die Verantwortlichen der Eintracht sollen über das Interesse aus London bereits informiert sein. Von konkreten Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen oder gar einem offiziellen Angebot ist bislang allerdings nicht die Rede.
Bericht: Uzun besitzt offenbar Ausstiegsklausel
Deutlich brisanter als das kolportierte Interesse der Engländer ist allerdings eine weitere Information aus dem Bericht. Unter Berufung auf Quellen aus dem Transfergeschäft schreibt das Portal, dass Uzun in seinem bis Sommer 2029 laufenden Vertrag eine Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro besitzen soll. Eine solche Klausel war bislang nicht öffentlich bekannt. Sollte sich die Meldung bestätigen, könnte der Offensivspieler die Hessen bei Zahlung der festgeschriebenen Summe verlassen, ohne dass die Eintracht über die Höhe der Ablöse verhandeln könnte.
Allerdings ist die Existenz einer solchen Klausel bislang nicht offiziell bestätigt. Entsprechend bleibt abzuwarten, ob die Angaben aus England tatsächlich zutreffen. Für die Frankfurter Verantwortlichen wäre eine entsprechende Vertragsregelung durchaus von Bedeutung. Schließlich gilt Uzun als einer der Spieler, die in den kommenden Jahren nicht nur sportlich eine tragende Rolle übernehmen, sondern auch wirtschaftlich einen erheblichen Wert für die SGE darstellen könnten.
Wie es weiter heißt, wäre ein Transfer des türkischen Nationalspielers im vergangenen Sommer möglicherweise noch für rund 40 Millionen Euro realisierbar gewesen. Durch seine Entwicklung und seine Leistungen sei sein Marktwert jedoch weiter gestiegen. Arsenal soll die kolportierten 60 Millionen Euro derzeit allerdings noch als zu hohe Ablöse für einen vergleichsweise unerfahrenen Spieler ansehen. Ein Wechsel nach London scheint daher zumindest kurzfristig nicht unmittelbar bevorzustehen.
Auch andere Klubs haben Uzun auf dem Zettel
Ohnehin sind die Gunners offenbar nicht der einzige Verein, der die Entwicklung des 20-Jährigen aufmerksam verfolgt. Auch Aston Villa, Brighton & Hove Albion und der FC Everton sollen Interesse zeigen. In der Vergangenheit wurden zudem Borussia Dortmund, die AC Mailand und die SSC Neapel mit dem Frankfurter Offensivspieler in Verbindung gebracht.
Für einen schnellen Abschied aus Frankfurt spricht derzeit allerdings wenig. Nach Informationen des englischen Portals drängt Uzun selbst aktuell nicht auf einen Wechsel. Zudem besitzt er bei der Eintracht noch einen langfristigen Vertrag bis 2029. Sportlich ist die Situation des hochveranlagten Technikers allerdings nicht immer einfach. Zuletzt musste Uzun beim 1:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln über die gesamte Spielzeit auf der Bank Platz nehmen. Gerade seine Arbeit gegen den Ball und sein Defensivverhalten sorgen immer wieder für Diskussionen. Zuvor zeigte der Türke aber auch starke Leistungen, stand bis zum Köln-Spiel in der Bundesliga immer in der Startelf und kommt auf zwei Treffer.
Dass sich die europäischen Topklubs mit dem türkischen Nationalspieler beschäftigen, dürfte angesichts seines außergewöhnlichen Offensivpotenzials kaum überraschen. Ob aus dem Interesse des FC Arsenal tatsächlich mehr wird, bleibt abzuwarten. Die spannendste Frage aus Frankfurter Sicht ist ohnehin eine andere: Besitzt Can Uzun tatsächlich eine Ausstiegsklausel über 60 Millionen Euro? Sollte das der Fall sein, könnte diese bei einem künftigen Transfer eine entscheidende Rolle spielen.






6 Kommentare
Für 60 Mio. würde ich ihn so oder so abgeben, unabhängig von einer Ausstiegsklausel.
@ Redaktion,
habt ihr euch schon mit dem Thema PHP2Shell befasst?
Was sagt hier der Hoster?
P.S. Wir hatten letzte Nacht unseren Spaß, die Sache gerade zu biegen.
https://www.heise.de/news/php2shell-Kritische-Sicherheitsluecken-erlauben-Codeeinschleusung-in-PHP-11492938.html
…bei dem unbestritten vorhandenen Talent, würde ich ihn aber sobald als möglich loswerden wollen.
Seine Eigensinnigkeit (drippelt sich immer wieder fest mit Ballverlust) pomadige Spielweise und offen zur Schau getragenen Unlust, ist er ein Unruheherd fürs Team.
Ich bin fassungslos aufgrund dieser Kommentare und der Daumen hoch. Die letzten Jahre scheinen wohl auf viele einen gravierenden Einfluss genommen zu haben. Da ist nur noch von Kaufen und Verkaufen die Rede und nicht, dass man mit einem jungen Spieler Geduld haben sollte.
Arsenal hat mit Özil hervorragende Erfahrung gemacht. Uzun könnte mit der notwendigen Reife ein ähnlicher Spieler werden. Bei uns jedenfalls sorgt er für mehr Torgefahr als jeder andere. Die Leistung von Chaibi im letzten Spiel in Ehren (aber er sollte ja auch schon verkauft werden), aber im Vergleich zu Uzun ist er ein wahrer Chancentod. Also, wer auf diese Mannschaft den Sargnagel draufmachen möchte, der kann Uzun verkaufen.
Für das Geld bitte sofort verkaufen, war dann ein guter Deal mit dem Ankauf, dafür bitte 2 Granaten für Abwehr und Mittelfeld holen.
Das es mit diesem Spieler Probleme gebe wird, habe ich schon vor dem Ankauf gesagt, auch das er nie wirklich bei Eintracht ankommen wird, sein Umfeld ist zu schwierig im Handling, man will hoch hinaus und zu viele wollen sich dabei die Taschen vollmachen. Soll er gerne machen, hoch hinaus kommen, nicht bei Eintracht, wir wollen bodenständige Typen, das Geld kann man sinnvoller anlegen.
Danke für den Hinweis! Wir haben das Thema auf dem Schirm und lassen aktuell prüfen, ob unsere Website komplett abgesichert ist. Die erforderlichen Sicherheitsupdates sind von unserem Hosting-Partner eingespielt.
Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.