Eine echte Einheit: Die Mannschaft von Eintracht Frankfurt

Harmonie bei Innenverteidigern: Obwohl der Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung der Frankfurter Eintracht derzeit tobt wie schon lange nicht mehr, ist die Stimmung zwischen den Abwehrspielern der Hessen wunderbar. Das verriet Almamy Touré  der „Bild“. Der Franzose spielte in den letzten Spielen anstatt des Kapitäns David Abraham. „Es läuft alles gut, zwischen David und mir passt kein Blatt Papier“, so der 23-Jährige. Außerdem bleibt auch die Hierarchie gleich: „Er ist und bleibt der Kapitän, und ich profitiere von seinen Tipps, er kann mir aufgrund seiner großen Erfahrung sehr helfen.“ Touré stand heute auch erstmals, seit seiner Daumen-OP, wieder auf dem Trainingsplatz.

Zufriedener Paciencia: Eintracht-Angreifer Goncalo Paciencia fühlt sich in Frankfurt und speziell bei der SGE bestens. „Ich fühle mich pudelwohl bei der Eintracht“, sagte der Portugiese der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Dazu trage auch die Stimmung innerhalb des Teams bei: „Die Stimmung in der Mannschaft ist eine der besten, die ich bisher erlebt habe. Ich genieße jeden Tag.“

Hinteregger erfolgreich: Eintracht-Abwehrmann Martin Hinteregger hat am gestrigen Sonntagabend mit der österreichischen Nationalmannschaft 1:0 in Slowenien gewonnen. Durch den Erfolg konnten die Österreicher einen großen Schritt in Richtung EM-Qualifikation machen. Der Innenverteidiger der Hessen spielte 90 Minuten durch und sah in der 64. Minute die Gelbe Karte.

Besonderes Datum für Körbel: Auf den Tag genau ist es 47 Jahre her, dass Eintracht-Legende Charly Körbel beim 2:1-Sieg gegen die Bayern das erste seiner 602 Bundesligaspiele als Adler bestritt. Bis heute ist der heute 64-jährige damit Rekordspieler der Bundesliga.

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8 Kommentare

  1. „Die Stimmung in der Mannschaft ist eine der besten, die ich bisher erlebt habe. Ich genieße jeden Tag.“
    Das macht Mut!

  2. der gute alte Charly. Ich war auch an diesem besonderen Tag im G-Block. Ein Superspiel. Und Charly hat bei seinem Debüt den besten Torjäger aller Zeiten komplett abgemeldet. Keinen Stich hat er gesehen, der Müller Gerd.

    Zu Toure:
    freue mich sehr über seine Entwicklung. Was ist hier nicht alles über ihn geschrieben worden ist, meine Güte …. bundesligauntauglich, usw. Ich habe inzwischen vollstes Vertrauen zu unseren scouts – (das war nicht immer so).

    Auch wenn mal der eine oder andere nicht gleich einschlägt, so gibt man den Jungs doch Zeit und Vertrauen, welches sich dann oft doch noch auszahlt – wie eben nun bei Tourè.

  3. Ja , was waren das noch für Zeiten. Als bei der Eintracht ein 17 jähriger gegen den besten Stürmer der Welt sein Bundesliga-Debüt bestreiten musste, konnte und wollte.
    Lang ist’s her, ist heute für die Bundesliga vielleicht Nebensache, doch in diesem Zusammenhang hätte ich mir am Donnerstag in Gießen von den 5 Aushilfen aus der U19 schon viel, wirklich viel mehr, zumindestens Kampf und Einsatz erwartet.
    Letztens habe ich von einem verdienstvollen Nachwuchstrainer gelesen : Talent bereitet dir den Weg zum Profi, doch nur der unbedingte Wille lässt dich durch die Tür nach ganz oben !
    Unser treuer Charly hat das immer vorgelebt, daran sollen sich die „Talente“ ausrichten !
    Forza SGE !

  4. Dass Pacienca sich bei uns wohl fühlt, sieht man bei jedem Spiel und jedem Tor an seiner Körpersprache. Er passt hervorragend zur Eintracht und bleibt uns hoffentlich noch lange erhalten.

  5. Stimmung ist immer Erfolgsabhängig. Wenn es in einem Verein seit längerem gut läuft, dann ist die Stimmung auch entsprechend und das große Selbstvertrauen sorgt für noch mehr Erfolge. Wenn man mal 3-4 Spiele am Stück verliert, dann gehts mit den gleichen Charaktären in die andere Richtung, Selbstvertrauen wird weniger und die Reservisten werden sauer. Darauf muss man generell nicht so viel geben, sowas dreht sich schnell. Die Qualität von Mannschaft und Trainer sind wichtiger.

  6. @ sge2785
    Und dann gibts noch die Vereine, die eigentlich erfolgreich sind, aber trotzdem Unruhe haben, auch weil sie ein paar A…er zu viel im Verein haben.
    Ist ja nicht unbedingt so, dass wir alle Spiele gewannen und die CL-Quali anvisieren, was das Ziel einiger unserer Spieler ist.
    Wann gabs denn das letzte Mal schlechte Stimmung bei uns? Vor der Kovac-Zeit?

  7. Ich kann mir nicht vorstellen, das man damit Werbung machen würde, wenn es hinter den Kulissen brodelt.
    Es ist doch die Aufgabe des Trainerteams auch an Zwischenmenschlichen Konflikten zu arbeiten und diese nach Möglichkeit beizulegen. Das Ungereimtheiten/Unbehagen, Unzufriedenheit, so deutlich nach außen getragen werden, wie im Falle Rebic, ist doch eher selten.

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