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Shake-Hands: Eintrachts Albert Riera lobte und ehrte seinen Trainerkollegen Frank Schmidt nach der Partie gegen den 1. FCH. Foto: IMAGO / Revierfoto

SGE kompakt: Riera ehrt Heidenheims Schmidt

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Riera ehrt Heidenheims Schmidt: Die SGE gewann zu Hause durch das 1:0 gegen den 1. FC Heidenheim zum dritten Mal unter Trainer Albert Riera und hat in den letzten drei Partien kein Gegentor kassiert. Dennoch zeigten die Frankfurter eine insgesamt schwache Leistung beim knappen Zittersieg, immerhin kam mit dem 1. FCH das Schlusslicht der Bundesliga an den Main. Im Nachgang der Partie äußerte sich Eintracht-Coach Riera ungewöhnlich lobend und respektvoll gegenüber seines Trainerkollegen Frank Schmidt: „Ich habe mich sehr gefreut mit Frank Schmidt eine Legende kennengelernt zu haben. Um 18 Jahre lang beim selben Team und auf diesem Niveau zu sein, musst du dich jedes Jahr weiterentwickeln. Er ist eine Inspiration für viele von uns. Und der andere Punkt betrifft ihn als Mensch, denn er ist jemand, der auch persönlich ein Vorbild ist.“ Nach seinem Karriereende als Spieler blieb Schmidt den Heidenheimern zuerst als Co-Trainer erhalten, bevor er 2007 zum Cheftrainer aufstieg. Seitdem stand der 52-Jährige in über 700 Spielen ununterbrochen an der Seitenlinie des Fußballclubs – führte den Verein von der Regionalliga bis in die Bundesliga. Damit ist Schmidt der am längsten im Amt gebliebene Trainer des deutschen Profifußballs. In Zeiten des schnelllebigen, modernen Fußballgeschäfts außergewöhnlich. Sicher auch ein außergewöhnlicher Moment der Fairness und des Respekts, wie wertschätzend und würdigend Riera über seinen Kollegen sprach.

Wahi meldet sich eindrucksvoll zurück: Noch bis zum Sommer ist Elye Wahi von Frankfurt an OGC Nizza verliehen. Dort legte der Franzose einen sehr guten Start hin, machte in acht Spielen drei Tore und eine Vorlage. Zuletzt war der Mittelstürmer, der in Frankfurt nie richtig ankam, seit Mitte Februar verletzt ausgefallen. Nun meldete sich der 23-Jährige allerdings eindrucksvoll zurück. Im Spiel gegen SCO Angers am Samstagabend kam Wahi in der 62. Minute in die Partie und lieferte nur drei Minuten später direkt die Vorlage zum 1:0. Doch damit nicht genug: In der sechsten Minute der Nachspielzeit netzte er direkt noch selbst 2:0-Endstand. Ein Traum-Comeback also, das Wahi nach seiner Verletzung wieder beflügeln könnte.

Amaimouni erklärt eigene Rolle bei Riera: Gegen Heidenheim machte Ayoube Amaimouni-Echghouyab seinen dritten Startelf-Einsatz für die Frankfurter Eintracht. Dabei war er einer der besseren Akteure im Spiel der Hessen, versuchte das Spiel über seine Seite anzutreiben. Der Flügelflitzer kam im Winter von der zweiten Mannschaft der TSG 1899 Hoffenheim und schlug seitdem voll ein. In insgesamt zehn Bundesliga-Partien machte Amaimouni, Spitzname „Jupp“, bereits zwei Tore und eine Vorlage. Sicher war es nicht zu erwarten, dass der in Spanien geborene Marokkaner so schnell am Main ankommen wird. Er selbst zeigte sich vor dem Heidenheim-Spiel im vereinseigenen Podcast „Aufstehen mit der Eintracht“ verwundert: „Ich habe mir ehrlich gesagt gedacht, dass ich etwas Zeit brauche. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell geht.“ Die Stärken des 21-Jährigen liegen vor allem im Eins-gegen-Eins. Unter dem neuen Trainer Albert Riera stehen die Außen häufig sehr weit außen. „Wir als breite Flügelspieler haben die Aufgabe, die gegnerische erste Reihe zu binden. Deshalb sollen wir so hoch und breit stehen“, erklärte Amaimouni die eigene Rolle. Häufig warte er auf den ersten Schritt des Gegenspielers, schlage einen Haken und könne dann mit seinem schwachen rechten Fuß eine Flanke schlagen.

Eintracht-Talent heiß begehrt: Eba Bekir İş feierte sein Profi-Debüt für die Frankfurter Eintracht am 30. Januar 2025 gegen die AS Roma in der Europa League. Damals im Alter von 16 Jahren und drei Monaten. Damit wurde der gebürtige Frankfurter zum jüngsten Spieler, den die SGE in der gesamten Klub-Historie einsetzte. Mittlerweile ist Bekir İş 17 Jahre alt, ein weiteres Spiel für die Profis kam nicht mehr dazu. Wohl auch, weil eine Knieverletzung den Sechser länger außer Gefecht setzte. In der laufenden Spielzeit kommt der Mittelfeldspieler auf insgesamt 22 Einsätze, allesamt für die zweite Mannschaft in der Hessenliga und für die U19 in DFB-Pokal und UEFA Youth League. Wie nun die „Bild“-Zeitung erfahren haben will, soll unter anderem der FC Schalke 04 die Entwicklung des Talents beobachten. Die Gelsenkirchener würden sich für eine feste Verpflichtung interessieren, Gespräche hätten allerdings noch nicht stattgefunden. Daneben sollen auch Werder Bremen, Salzburg, die SV Elversberg sowie Greuther Fürth interessiert sein. Klar ist, dass das Eigengewächs in Frankfurt nur schwer auf Einsatzzeit kommen könnte. Auf seiner Position ist der Kader gut besetzt und bereits jetzt tauchen immer wieder potentielle Neuzugänge für die Position in der Zentrale in der Gerüchteküche auf.

Ex-Adler wechselt nach Japan: Der Wechsel des ehemaligen Eintracht-Spielers Philipp Max zu Gamba Osaka ist perfekt. Am Donnerstag wurde der 32-jährige Linksverteidiger in Japan offiziell vorgestellt, nachdem er seit Anfang Januar vereinslos gewesen war. In den vergangenen Wochen hatten sich die Hinweise auf einen Transfer bereits verdichtet. Max ist damit der erste deutsche Spieler in der Geschichte des japanischen Klubs. Der frühere Frankfurter war im Sommer 2024 von der Eintracht zu Panathinaikos Athen gewechselt, kam dort jedoch lediglich auf elf Pflichtspieleinsätze. In Osaka trifft Max auf einen alten Bekannten. Das Team wird nämlich vom ehemaligen Bundesliga-Profi Jens Wissing trainiert, mit dem der Verteidiger bereits während seiner Zeit bei der PSV Eindhoven zusammenarbeitete. Sportlich läuft es für den japanischen Klub aktuell hervorragend. Gamba Osaka steht derzeit an der Spitze der J1 League und hat zudem das Halbfinale der AFC Champions League Two erreicht, einem Wettbewerb, der in etwa mit der UEFA Europa League vergleichbar ist. Für Eintracht Frankfurt absolvierte Max insgesamt 42 Pflichtspiele und erzielte dabei ein Tor.

U21 siegt gegen Weidenhausen: Die zweite Mannschaft der SGE gewann am Samstag in der Hessenliga gegen den SV Adler Weidenhausen mit 3:1. Damit steht die Elf von Trainer Dennis Schmitt nach dem 23. Spieltag mit elf Punkten Vorsprung und einem Spiel mehr weiterhin auf dem ersten Platz in der Tabelle. Nachdem die Jungadler in der ersten Hälfte vor allem durch Standards gefährlich wurden, gingen die Nordhessen zu Beginn des zweiten Abschnitts in Führung. Nach einem Foulspiel im Strafraum der Eintracht, verwandelten die Gastgeber den fälligen Strafstoß zur Führung (47.).  Nur fünf Minuten später verwandelte Metehan Yildirim einen Freistoß direkt zum Ausgleich. Wieder war es Yildirim, der in der 73. Minute aus der Distanz traf: Aus rund 20 Metern zog der Mittelfeldspieler ab, der Ball schlug links zur Gäste-Führung ein. Nach einem Freistoß der Frankfurter in der 83. Minute wehrte ein Weidenhausen-Spieler einen Kopfball von Lukas Sonnenwald ins eigene Tor ab. So war das Spiel mit 3:1 entschieden.

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3 Kommentare

Fallback Avatar 1. culo blanco 14. März 26, 22:52 Uhr

Wie schon über Toppi - wohl gewählte und nicht leere Worte. Nicht nur "von Spiel zu Spiel denken, alle Gegner sind gefährlich", dies das Ananas sondern auch mal einen Moment Respekt zeigen, wichtig und sehr sympathisch, Albert.

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Avatar 2. la bestia blanca 14. März 26, 23:21 Uhr

Wenn man sich die Formtabelle seit dem Einstieg von Albert anschaut, stellt man fest, das nach 6 Spielen, 11 Punkte zu Buche stehen und es zum Platz 3 mit den wenigsten Gegentoren reicht! Gerade die wenigsten Gegentore zeigen, das Albert bisher einen mehr als guten Job macht, wenn man bedenkt, dass wir Wochen zuvor die Schießbude der Liga waren. Und auch wenn die letzten zwei Spiele spielerisch eher Magerkost waren, so musst du gegen diese tiefstehenden Gegner auch erst die 4 Punkte holen. Das einzigste was ich mir als Fan wünschen würde ist, das unsere Stürmer mehr Zug nach vorne hätten und auch mehr in eins gegen eins Situationen gehen würden. Der einzige der mir aktuell am besten gefällt ist Jupp. Der ist schnell, frech und scheut keinen Zweikampf. Von Johny dagegen muss mehr kommen. Bis auf das Bayernspiel kam bisher sehr wenig von ihm. Ich finde, das er aktuell von seiner Form vor der Verletzung weit entfernt ist.

PS.: Freut mich sehr für Wahi! :-)

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Kippest heute in der Tat ein unterschiedspieler. Nicht auf die Bundesliga gesamt bezogen, aber für das Spiel heute. La bestia, unsere Stürmer werden schon am Sonntag in Mainz mehr zum Zuge kommen, denn der Karneval Verein wird sich nicht wie pauli und Heidenheim hinten einstellen und alles irgendwie zerstören wollen.
Ichbhoffe mit der verrückte treter Lohr wird gesperrt oder verletzt sein, sonst hab ich angst um Jonny und seine Freunde…

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