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Paul Nebel hat sich zu einem möglichen Wechsel zu Eintracht Frankfurt geäußert. Foto: Imago / Fotostand

SGE kompakt: Nebel reagiert auf Eintracht-Gerücht

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Nebel bezieht Stellung: Paul Nebel wird mit einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht. Laut der „Allgemeinen Zeitung“ führt seine neue Berateragentur, Sports360, Gespräche mit den Hessen und Nebel selbst soll sich der SGE anschließen wollen. Auch die „Bild“ berichtet von einem grundsätzlichen Eintracht-Interesse am offensiven Spielmacher. Dem Boulevardblatt zufolge könnte sich die Ablösesumme auf elf bis zwölf Millionen Euro belaufen. Angesprochen darauf blockte Nebel allerdings im Anschluss an das 2:2 gegen den VfB Stuttgart ab: „Dass ich meinen Berater gewechselt habe, könnt ihr interpretieren, wie ihr wollt. Das war meine Entscheidung und da will ich eigentlich nicht mehr zu sagen. Mainz 05 und ich haben ein super Verhältnis. Die wissen schon ganz genau, wie es aussieht. Oberste Priorität hat aktuell der Klassenerhalt. „Ich habe den kompletten Fokus auf Mainz 05 und habe Vertrag bis 2027. Deshalb gibt es da nicht mehr zu sagen. Ich musste auch wieder in die Spur finden. Das war für mich das Wichtigste. Ich komme hier aus der Jugend und habe dem Verein viel zu verdanken. Ich möchte nicht, dass wir absteigen. Mein kompletter Fokus ist darauf, ein erfolgreiches Saisonende zu haben.“ Auch Mainz-Sportdirektor Niko Bungert wollte nichts von einem möglichen Transfer nach Frankfurt wissen. „Was sollen wir jetzt irgendwelche Gerüchte entfachen? Das gibt es bei uns nicht. Paul ist da ganz klar und wir sind es auch. Wir haben gemeinsam das Ziel, mit einem Jungen aus unserer eigenen Jugend, die Klasse zu halten. Und was darüber hinaus im Sommer passiert, das interessiert uns heute nicht.“ 

Jonathan Burkardt über Strafenkatalog von Albert Riera: Im Interview mit der „Bild“ verriet Burkardt, dass es zwar bereits Teamkollegen getroffen habe, aber nicht, um welche Spieler es sich gehandelt habe. Er selbst sei es dabei allerdings nicht gewesen. Riera erklärte in einer seiner Pressekonferenzen, dass er disziplinarische Strafen, die über Geldtrafen hinausgehen, setze. Spieler müssen für Verspätungen oder disziplinarische Vergehen Aufgaben übernehmen, wie Schuhe putzen oder dem Gärtner helfen. Diese Maßnahmen sollen Teamgeist und Respekt fördern. Ein Beispiel nannte der Stürmer bereits: „Nach unserem Auswärtsspiel bei St. Pauli dem Busfahrer helfen, den Bus sauberzumachen, wenn wir wieder in Frankfurt sind.“

.. und über Social-Media: „Social-Media mag sicherlich auch gute Seiten haben, aber ich brauche es nicht. Es sorgt für Ablenkung und kann auch die Realität oder Wahrnehmung beeinflussen, die man selbst hat“, findet der 25-Jährige. Stattdessen schreibe er sich seine Gedanken lieber in ein Notizbuch als Tool „um das Training abzuschließen und anschließend den Campus mit freiem Kopf zu verlassen“, ergänzt er. Eine seltene Haltung im Profi-Geschäft, die bei ihm aber offenbar den Fokus auf die wichtigen Dinge als Profisportler lenkt.

Schweden-Legende schwärmt von Larsson: Hugo Larsson gilt als eines der größten Mittelfeldtalente der Bundesliga und wird bereits mit Spitzenclubs wie Real Madrid in Verbindung gebracht. Seine starken Leistungen lassen auch in seinem Heimatland aufhorchen. Schweden-Legende Anders Limpar kam deshalb regelrecht ins Schwärmen und verglich seinen Landsmann mit einem Premier League-Star. „Seine mentale Stärke und sein Spielverständnis sind unglaublich“, zitierte „Absolut Fußball“ den ehemaligen Profi des FC Arsenal mit Verweis auf das schwedische Portal „Bettingsidor.se“. „Hugo Larsson ist eine Kopie von Cole Palmer. Ich kann mir absolut vorstellen, dass er in der Premier League spielt. Er ist sehr intelligent und kann sich rechtzeitig in den Strafraum bewegen, um in Torposition zu kommen. Mir gefällt, was ich sehe, denn er denkt immer klug und ist auch kreativ“, so Limpar weiter.

U21 weiter auf Erfolgskurs: Gegen den SC Waldgirmes setzten sich die Jungadler vor heimischem Publikum mit 3:0 durch und feierten damit den zweiten Sieg im zweiten Spiel nach der Winterpause. Auf eine torlose erste Hälfte, in der die Eintracht bereits zahlreiche Chancen liegen ließ, folgte in der 61. Minute die verdiente Führung. Eine Hereingabe von Paul Wünsch prallte vom Rücken des Waldgirmeser Spielers Marius Glasauer ins eigene Tor und brachte die Frankfurter mit 1:0 in Front. In der Schlussphase machte die SGE schließlich alles klar. Der eingewechselte Clement Nana-Sarhene erzielte nach einer Flanke das 2:0 (90.). Kurz darauf holte Derek Boakyse Osei einen Strafstoß heraus, den Nico Ochojski souverän zum 3:0-Endstand verwandelte (90.). Die Mannschaft von Trainer Dennis Schmitt behauptet damit weiterhin souverän die Tabellenführung in der Hessenliga.

Frankfurterinnen jubeln im National-Dress: Auf den deutlichen Sieg in der WM-Qualifikation am Mittwoch gegen Slowenien (5:0) folgte gegen Norwegen am heutigen Samstag die nächste Machtdemonstration der Frauen-DFB-Elf. In Stavanger besiegte das deutsche Team die Norwegerinnen mit 4:0. Dabei lieferte die Frankfurterin Elisa Senß bereits in der 18. Minute die Führung. Neben der Mittelfeldspielerin stand auch Eintracht-Stürmerin Nicole Anyomi in der ersten Elf von Nationaltrainer Christian Wück. In der 69. Minute durfte sich Frankfurts Talent Jella Veit über ihr Debüt im Nationalmannschaftstrikot freuen, als sie für Janina Minge reinkam. Nach 80 Minuten kam dann auch noch Laura Freigang zum Einsatz. Die weiteren Treffer für die Wück-Mannschaft lieferten die Ex-Adlerin Carlotta Wamser, Jule Brand und Vivien Endemann. Weiter geht es in der WM-Qualifikation für das Turnier im Jahr 2027 am 14. April gegen Österreich.

Peter sieht Chance auf zwei Titel: Babett Peter, die Sportdirektorin der Frauenmannschaft von Eintracht Frankfurt, hat in einer Medienrunde die Marschroute für die restliche Saison vorgegeben. Die ehemalige deutsche Nationalspielerin hält sowohl den Gewinn des DFB-Pokals als auch des UEFA Women’s Europa Cup für realistisch. Besonders der mögliche Einzug ins Finale des neu geschaffenen europäischen Wettbewerbs biete die Chance, im Frauenfußball Historisches zu erreichen. Im Halbfinale trifft die SGE am 25. März und 2. April auf den aktuellen schwedischen Meister BK Häcken FF. Bei einem Erfolg wären Sparta Prag und Hammarby IF die möglichen Finalgegner. Im Viertelfinale des DFB-Pokals wartet am Mittwoch der VFL Wolfsburg auf die Hessinnen, der als der klare Favorit gilt. „Der Pokal schreibt seine eigenen Gesetze, und wir werden alles dafür geben, als Sieger vom Platz zu gehen“, gibt sich Peter vor dem Spiel selbstbewusst.

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2 Kommentare

Avatar 1. SGE-SCOPE 08. März 26, 22:00 Uhr

Ich befürchte, dass die Eintracht Elisa Senß nicht wird halten können. Die wird immer besser und ist auch in der Nationalmannschaft nicht mehr wegzudenken. Ich hoffe nur, dass sie nicht innerhalb der Liga zu WOB oder den Bayern geht, sondern ins Ausland. Aber vielleicht wäre ja tatsächlich der Gewinn des UEFA-Cups für die Leistungsträgerinnen ein Argument weiterhin bei uns zu bleiben. Die Zeichen stehen allerdings auf einen erneueten Umbruch...

Gruß SCOPE

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Avatar 2. fatzke 09. März 26, 05:51 Uhr

Herzlich willkommen, Paul. :D

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