Kramer vergleicht SGE mit Gladbach: Die Borussia aus Mönchengladbach beendete die Bundesliga zwischen 2011 und 2020 insgesamt sechsmal in den Top-6. Die Fohlen spielten in diesen Jahren des Aufschwungs also häufig international. Der Höhepunkt war die Saison 2014/15, als sie unter Trainer Lucien Favre auf dem dritten Platz beendeten. Seit der Spielzeit 2020/21 reichte es allerdings nicht mehr für eine Topplatzierung. Die Elf vom Niederrhein ist seitdem meist nur noch im unteren Mittelfeld der Tabelle anzufinden. Aktuell belegt man nach fünf Spieltagen mit null Punkten gar den letzten Platz der Tabelle. Diese Entwicklung verglich Ex-Profi und Weltmeister Christoph Kramer nun im Podcast „Copa TS“ mit den jüngsten Ereignissen rund um die Frankfurter Eintracht. „Es ist nur ein Gefühl, aber die Eintracht muss aufpassen, dass sie nicht das nächste Gladbach werden“, sagte der 35-Jährige, der mittlerweile auch als TV-Experte agiert. Weiter führte der ehemalige Mittelfeldspieler aus, was den Hessen – ähnlich wie den Gladbachern – zum Verhängnis werden könnte: „Der Kader ist jetzt noch gut, aber nicht sehr gut. Dazu sind aber die Ansprüche noch sehr, sehr gut. Das erinnert mich an uns [Gladbach; Anm. d. Red.] . Also wenn ich auf Frankfurt gucke, dann denke ich häufig: ‚Jo, das waren auch wir vor vier Jahren.'“. Kramer spielte zwischen 2013 und 2024, nur von einer Saison unterbrochen, durchgängig für die Borussia. Er erlebte den Ab- und Aufstieg also hautnah mit. Ähnlich wie BMG ging es bei der SGE in den letzten zehn Jahren nahezu dauerhaft rasant nach oben. Mit dem DFB-Pokal und dem Europa-League-Sieg konnte man – anders als Gladbach – sogar Titel feiern. Seit der vergangenen Saison stockt die Weiterentwicklung bei den Adlern allerdings gehörig. Auch in der aktuellen Saison ist man mit nur fünf Punkten aus fünf Spielen eher schlecht in die Spielzeit gestartet und hat weiterhin mit einer äußerst löchrigen Verteidigung zu kämpfen (16 Gegentreffer). Die Alarmglocken sollten in Frankfurt also schrillen. Neben den Fohlen erging es in der Vergangenheit auch schon anderen Traditionsvereinen ähnlich.
Eintracht beobachtet Norwegen-Talent: Im Umfeld der Frankfurter Eintracht richten sich bereits viele Blicke auf den kommenden Winter und die dazugehörige Transferperiode. Neben der viel diskutierten Defensive könnte die SGE auch im Zentrum aktiv werden. Ein möglicher Kandidat soll dabei Simen Kvia-Egeskog sein. Das berichtet „fussball-news.de“. Der Norweger steht aktuell in seiner Heimat bei Viking FK unter Vertrag, wo er auch den gesamten Juniorenbereich durchlaufen hat. Der 23-Jährige kommt in der aktuellen Saison, die in Norwegen bereits Ende des Jahres endet, wettbewerbsübergreifend auf acht Tore und vier Vorlagen. Dabei lief er meist als zentraler Mittelfeldspieler auf. Der ehemalige Junioren-Nationalspieler kann aber auch offensivere Positionen bekleiden. Scouts der Eintracht sollen Kvia-Egeskog in dieser Saison bereits vor Ort beobachtet haben. Die Hessen haben sich in der Vergangenheit bereits des Öfteren bei skandinavischen Talenten bedient. Mit Club Brügge, AZ Alkmaar, SC Heerenveen und auch dem SC Freiburg soll es allerdings noch weitere Interessenten geben. Ein billiger Transfer würde es aber wohl in keinem Fall wären. Laut des Berichts liegt der Preisvorstellung seines Ausbildungsverein bei acht bis zehn Millionen Euro, zuzüglich einer Weiterverkaufsbeteiligung. Kvia-Egeskog ist bei „transfermarkt.de“ mit einem Marktwert von 3,5 Millionen Euro gelistet. Fraglich, ob Sportvorstand Markus Krösche und sein Team bereit sind so tief in die Tasche zu greifen.
Wohl ohne Maluze gegen Köln: Wenn die Eintracht am morgigen Freitagabend die Domstädter vom 1. FC Köln empfängt, dann muss Cheftrainer Adi Hütter wohl oder Übel auf die Dienste seines Verteidigers Jeremiah Maluze verzichten. Der 21-Jährige laborierte zuletzt an einer Oberschenkelverletzung. Auf der Pressekonferenz ließ der Trainer jetzt durchblicken, dass das Köln-Spiel wohl noch zu früh kommt für den dringend benötigten Abwehrmann: „Grundsätzlich hat Jere Maluze es in der kompletten Vorbereitung sehr, sehr gut gemacht. Er war dann aufgrund seiner Adduktorenverletzung draußen und zusätzlich noch krank.“ Man werde ihn daher nicht direkt wieder reinschmeißen, sondern behutsam mit der Situation umgehen. „Es sind viele Spieler dabei, die vor ein paar Monaten noch nicht einmal annähernd Bundesliga-Luft geschnuppert haben. Es ist alles ein Prozess, da gehört Geduld dazu.“
SGE mit Homophobie-Vorwürfen konfrontiert: Eine Recherche des „HR“ hat ergeben, dass sich bis vor kurzer Zeit homophobe Äußerungen in den Fan-Foren der Frankfurter Eintracht befanden. Grundsätzlich sind diskriminierende Äußerungen in den Foren ausdrücklich untersagt. Nach der Anfrage des „HR“ bei der Eintracht seien diese Postings dann verschwunden. Wer für die Löschung verantwortlich war, ist unklar. Weiterhin äußert sich der Verein auch nicht weiter dazu, ob diese diskriminierenden Einträge schlicht übersehen- oder von den Moderatoren für „nicht schlimm“ befunden wurden. Weiterhin sollen sich mehrere ehrenamtliche Moderatoren vor einiger Zeit selbst diskriminierend über Homosexuelle geschrieben haben. Zum Teil weit unterhalb der Gürtellinie. Konkret ging es häufig um den 1. FC Köln. Köln sei „die Hauptstadt der Schwulen“. Die Haltung des Vereins gegenüber solchen Aussagen ist klar. Als bei einem Spiel gegen den 1. FC St. Pauli im vergangenen Jahr ein Frankfurter Fan-Transparent auftauchte, das queerfeindliche und homophobe Inhalte zeigte, distanzierte sich die SGE sofort davon, weil eine solche Haltung keinen Platz bei der Eintracht habe. Der Köln-Fanklub „Andersrum rut-wiess“, der offen queer ist, äußerte sich dem Bericht zufolge dahingehend, dass der Frankfurter Anhang in Sachen Homophobie weder besser noch schlechter sei als andere Fangemeinden. Wieso aber „Hauptstadt der Schwulen“ eine Beleidigung sei, stellt der Fanklub ausdrücklich infrage. Derlei Äußerungen seien vor allen Dingen Zeugnisse über die geistigen Horizonte derer, die so etwas publizieren.
Freigang mit Tränen bei der Nationalelf: Nach dem 2:1-Sieg der deutschen Frauen-Nationalmannschaft über Japan war zu sehen, wie Eintracht-Spielerin Laura Freigang bitterlich weinte. Beim Freundschaftsspiel im Bremer Weserstadion kam die 28-jährige Angreiferin nicht zum Einsatz. Beim vorherigen 4:2-Sieg gegen Australien kam sie nur für fünf Minuten aufs Feld. Die „Bild“-Zeitung will nun wissen, dass die Einsatzzeiten Freigangs mit ihren Emotionen nach Spielende zu tun haben sollen. Auch in der Vergangenheit kam die wieder erstarkte Stürmerin nur sporadisch beim DFB zum Einsatz oder wurde gar nicht erst zu Länderspielen eingeladen. Dass sie nun wieder von Nationaltrainer Christian Wück eingeladen wurde, liegt an den starken Leistungen im Adlerdress. In zwölf Einsätzen kommt sie bereits auf acht Tore und eine Vorlage. Dabei dürfte sie das mögliche Verfahren wegen Verstößen gegen die Doping-Regeln stets im Hinterkopf haben. Weil sie drei Tests verpasst hat, drohen ihr bis zu zwei Jahre Sperre. In den nächsten zwei Wochen soll wohl die Entscheidung fallen, ob es einen Prozess vor dem DFB-Sportgericht geben wird, es zu einem Vergleich mit geringerer Sperre kommt oder das Verfahren fallen gelassen wird. Für die letztere Option spricht, dass Freigang nicht die einzige Spielerin ist, die Doping-Tests in der Vergangenheit verpasste. Scheinbar gibt es Probleme mit der Termin-App. Das berichtet ebenfalls die „Bild“. Allzu verständlich also, dass auf der Eintracht-Spielerin aktuell viel Druck lastet, was den emotionalen Ausbruch erklären könnte. Währenddessen gab Niko Arnautis Entwarnung: „Es war auch eine schöne Atmosphäre, vielleicht hat sie sich auch gewünscht mehr zu spielen. Emotionen gehören dazu und wenn sie dann mal in der Form von Tränen gezeigt werden, ist das doch sympathisch“, wird der Frankfurt-Coach vom „hr“ zitiert.







14 Kommentare
wenn ich den kramer auch nicht wirklich mag ist
da schon was drann wo ich auch schon öfters drann gedacht habe
hoffe das regelt sich mit der zeit von selber
aber im hinterkopf sollte man da schon mit drann denken
hoffe heute auf einen sieg gegen köln
ansonsten wird se sehr schwer da wieder raus zu kommen
nur die SGE
Sehe ich ähnlich, nur ich vertraue auf Markus und adi.
Wir haben einen so guten Kader, da muß sich doch ein System einspielen lassen wo wir nicht immer 3bekommen.
Wenn du in jedem Spiel eins oder mehr bekommst macht es auch was mit deinem Kopf und du denkst schon wieder.
Wenn wirklich was dran ist am Interesse am "Talent" aus Norwegen, scheint man bei den Verantwortlichen noch nicht erkannt zu haben, wo im Kader die tatsächlichen Schwachstellen liegen.
Ja, völlig aus der Luft gegriffen ist das von Kramer natürlich nicht.
Tendenziell ist aber jeder Mittelklasseverein ohne großen externen Geldgeber von dem Risiko bedroht.
Wenn man es schafft, in die internationalen Ränge zu kommen, muss man sich breiter aufstellen und wenn man dort bleiben will, auch bessere Spieler holen. Das bedeutet höhere Ablösen und mehr Gehalt.
Wenn dann der sportliche Erfolg ausbleibt, fehlt das Geld um den Kader zu bezahlen. Die Spieler mit den besten Verträgen wird man auch kaum los, weil andere Vereine das Gehalt nach einem schwachen Saison nicht zahlen wollen.
Eine, eventuell zwei Saisons kann man überbrücken, wenn man finanziell vorgesorgt hat. Danach wird es richtig gefährlich.
Und das macht es auch für Leute wie Krösche so schwer.
Uns fehlt ein Top-IV und eine erfahrener Mann als BU für RV und LV. Das bedeutet aber ~30 Mio. Ablöse und über 5 Jahre noch mal das gleiche an Gehalt, also insgesamt ~60 Mio.
Holt man sich die, steht man sportlich besser da, aber begibt sich in finanzielle Unwägbarkeiten, lässt man es kann es sportlich eng werden. Und er muss das vor bzw. am Anfang der Saison entscheiden.
Für Freiburg wird es nun auch spannend. Sportlich läuft es blendend, Spieler wie Matanovic, Treu, Goko und Scherhant werden ihren Marktwert vervielfachen. Wenn sie nächste Saison CL spielen müssen sie sich entscheiden, ob sie die verkaufen oder ihren Vertrag verlängern zu deutlich höheren Bezügen.
Verkaufen sie, kann es nächste Saison wieder ins graue Mittelfeld gehen, verlängern sie, bekommen sie Probleme, wenn der sportliche Erfolg ausbleibt.
Der große Unterschied zwischen Gladbach und uns ist, dass wir unsere Topspieler zu Geld gemacht haben, während Gladbach wichtige und wertvolle Spieler ablösefrei gehen lassen musste. Wir haben die fetten Jahre genutzt, um unser Eigenkapital zu stärken.
Das lässt hoffen, dass wir mehr Rücklagen haben, aber gefeit ist man damit auch nicht.
das Problem von MG heisst heute noch EBERL.
Er hat die Bezüge der Spieler so erhöht und es war abzusehen bleiben Einnahmen aus bekommen die Borussen schwere Probleme
Dazu hat er Hütter und Rose mit Versprechungen geholt die er nicht einlösen konnte,
Beide Trainer wech und logisch das die Spieler ihre teuren Verträge aussitzen
Die anschliesenden Trainer waren /sind die DUMMEN.
Wir hatten auch schon in der letzten Saison das Problem zu teure Mannschaft
Kahlschlach unausweichlich.
Auch wir haben Spieler verschleudert damit sie von der gehaltsliste sind und einige natürlich Leihe. der eine oder andere wird wohl wieder hier aufschlagen
Selbst Doan der wirklich nicht Fussballerisch so eingeschränkt ist wie andere im Kader wollte man verscherbeln
Wir können nur versuchen mit Leihen in der Winterpause die grössten Lücken zu schliesen .
Wenn Hütter das schafft das wir nicht hinten reinrutschen und damit PANIK vermeiden ist er REIF für ein Denkmal bzw Gedenkmünze
Einzig ist die Mannschaft in der Verantwortung.Es gibt min 5 Mannschaften die weniger Potenzial haben,die das aber ausgleichen .....mit den Tugenden.
Und es gilt diese saublöden gelben Karten zu vermeiden .Für Kampf und Härte kann man schon einmal was einstecken aber alles andere .........
Wir haben die fetten Jahre genutzt, um unser Eigenkapital zu stärken.
Naja Kapitalerhöhung ist erst einmal nichts gutes& nichts schlimmes.
Aber in unserem FALL sagt es einiges.Und selbst die war ja fast ein Rohrkrepierer
Aber einige kapieren immer noch nicht warum TRAPP,Tuta usw von der Gehaltsliste mussten
„ wenn ich den kramer auch nicht wirklich mag ist…“
Leute, die ihre Sätze so beginnen müssen…..
Und unabhängig davon, sagt der kramer etwas wahres. Das Team ist nicht mehr sehr gut, sondern nur noch gut, jedoch belieben die Ansprüche weiterhin sehr hoch. Gladbach ist in der Tat ein gutes Beispiel, wie sich ein Team kontinuierlich rückwärts entwickeln kann. Und gute Voraussetzungen um sich weiter zu entwickeln hatten sie, genau wie wir.
Meine groösste Sorge heute abend, ist dass eine total verunsicherte Mannschaft aufgrund des Drucks, der jetzt natürlich fa ist am Schluss mi acht gegen 1q steht.
Wenn wir noch nicht mal gegen Köln gewinnen, ist der Mannschaft nicht mehr zu helfen!
#deutschermeisterwirdnurdiesge
Diese Gesänge wollen wir heute Abend hören und zwar weil wir gegen den großen FC hoch führen...
Entschuldige bitte meine Wortwahl, aber meine spontane Reaktion ist "bullshit".
Natürlich haben wir die größte Baustelle in der Abwehr - 100%. Aber das steht NICHT im Widerspruch zum langfristigen Talents scouting. Bis sich ein Talent aus der Norwegischen Liga an die BL gewöhnt, braucht es 1-2 Jahre. Wer weiß welche Baustellen in 1-2 und Jahren existieren.
Daher finde ich es gelinde gesagt bullshit zu schreiben die Verantwortlichen hätten etwas nicht erkannt, was keinerlei Zusammenhang hat.
Da Du selbst Freiburg angeführt hast:
Freiburg ist ein Mittelklasseverein ohne externe Geldgeber. Das kann man bei der Eintracht nicht so sagen. Immerhin wurde schon Anteile der Fußball AG verkauft, damit frisches Geld rein kam. Deshalb haben wir auch neben den Vereinsfunktionären noch einen teuren Vorstand sowie einen Aufsichtsrat, der auch nicht gratis ist. Freiburg ist immer noch ein eingetragener Verein.
Einen zukünftigen Ausverkauf bei Freiburg der die Mannschaft sportlich schwächt würde ich auch nicht unbedingt erwarten. Immerhin haben sie seit 2022 einen Transferüberschuß von 74 Millionen erwirtschaftet. Und der aktuelle Kader ist deutlich stärker.
Im gleichen Zeitraum hat die Eintracht einen Transferüberschuß von 174 Millionen gehabt. Das ist schon deutlich mehr, aber vor der Verkaufsorgie wurde man immerhin Europapokalsieger. Davon ist der aktuelle Kader sehr weit entfernt.
In Frankfurt wird jedem hoffnungsvollen Spieler sehr schnell ein Preisschild verpaßt, Wie soll da eine Identifikation mit dem Verein entstehen oder sich eine Mannschaft entwickeln ?
In Freiburg wartet man auf Angebote und wägt dann ab, ob der finanzielle Erlös die sportliche Schwächung wert ist.
Schau Dir doch einfach mal an, wie Freiburg agiert und nicht reagiert hat, als die Verhandlungen mit dem Stammtorhüter gestockt haben. Und vergleich das mit dem Chaos, das das Frankfurter Management auf der Torwartposition erst verursacht hat.
Und wenn man sich betrachtet, wie sich das Eigenkapital der beiden Vereine in den letzten Jahren entwickelt hat, kommen einem als Eintracht-Fan die Tränen.
was würde ich mir einen Typen wie Andrich wünschen - der hätte - auch gerade in der jetzigen Situation - sowas von gut getan...hinten in der Dreier Kette zentral oder nach Bedarf auf der 6
Auch Kali würd so gut tun und somit hätte man den ein oder anderen Punkt mehr auf der Haben Seite !!!
100% Zustimmung. Zeigt sich schon an Octavio (und mit Einschränkung an Aseko). Anstatt ein oder zwei erfahrene Haudegen am Ende ihrer Karriere anzuheuern, die das Mannschaftsgefüge wieder ins Lot bringen, holen wir jemanden, der sich erst einmal an die Bundesliga gewöhnen muss. Wann wird den Verantwortlichen eigentlich bewusst, dass wir mit dieser Mannschaft auch in den Abwärtsstrudel geraten können?
Wer die Pressekonferenz genau verfolgt hat, hat sicherlich auch herausgehört, was Hütter gesagt und was er auf bestimmte Fragen nicht gesagt hat. Zum Beispiel, die konkrete Frage nach einem Führungsspieler („ich muss mit den Spielern arbeiten, die mir zur Verfügung stehen“) oder die Frage nach der Mentalität, der er ausgewichen ist. Wir sind womöglich die einzige Mannschaft in der Bundesliga, die keine Führungsspieler hat.
Du tust so, als hätte ich den Freiburger Weg irgendwo kritisiert. Das habe ich nicht. Ich habe gesagt, dass es spannend wird und dann dargelegt, dass, egal wie sie sich entscheiden, Risiken entstehen.
Siehst du die Risiken nicht? Scherhant, Treu und Matanovic verdienen in Freiburg laut Quellen 1,3 Mio.-1,5 Mio. Meinst du, die bleiben nächste Saison bei Freiburg, wenn sie Nationalspieler sind und bei anderen Vereinen das fünffache verdienen können?
Will und kann Freiburg auf Ablösen zwischen 40-80 Mio. verzichten?
Und wenn die deren Gehalt deutlich anheben, dann wollen die anderen auch ganz schnell mehr.
Freiburg ist vor einigen Jahren kurz nach der Teilnahme an der EL abgestiegen. Sie haben die wirtschaftliche Stabilität über den kurzfristigen sportlichen Erfolg gestellt. Deren Fans gehen diesen Weg aber auch mit. Sie sind mit Streich in die zweite Liga gegangen, ohne, dass es da zu Pfiffen, Platzstürmen oder gar Drohungen gekommen wäre.
In Frankfurt ist die Halbwertzeit von Dankbarkeit für vergangene Erfolge sehr viel kürzer.
@hessiejames:
"Naja Kapitalerhöhung ist erst einmal nichts gutes& nichts schlimmes.
Aber in unserem FALL sagt es einiges."
Ich weiß nicht genau, was du mit "einiges" meinst, aber ich sehe die Erhöhung des Eigenkapitals sehr positiv.
Das schützt uns nämlich, zumindest in einem gewissen Rahmen, von dem, was Schalke, Hertha und in der Vergangenheit auch Bremen und Köln passiert ist:
Bei ausbleibendem sportlichem Erfolg Spieler unter Marktwert abgeben zu müssen oder Verträge aufzulösen.
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