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Beerbt Johannes Spors Markus Krösche? Foto: Imago / Pro Sports Images

SGE kompakt: Kandidat aus England – Frankfurt beschäftigt sich auch mit Spors

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Neuer Name für den Krösche-Posten: Der Kandidatenkreis für die Nachfolge des zurückgetretenen Markus Krösche ist um einen weiteren Namen reicher. Wie das Fachmagazin „kicker“ berichtet, haben die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt Johannes Spors vom englischen Zweitligisten FC Southampton ins Auge gefasst. Zwischen dem gebürtigen Heidelberger und der SGE soll es bereits Kontakt gegeben haben. Spors ist als Sportdirektor bei den „Saints“ tätig und berichtet direkt an Eigentümer Dragan Solak. In der vergangenen Saison verpasste Southampton infolge der Spionage-Affäre den Aufstieg in die Premier League. In Deutschland arbeitete der 44-Jährige für den Hamburger SV, RB Leipzig und die TSG Hoffenheim. Darüber hinaus sammelte er bei mehreren Auslandsstationen, unter anderem in Italien und den Niederlanden, internationale Erfahrung. Ob Spors tatsächlich vor einer Rückkehr nach Deutschland steht, bleibt laut „kicker“ abzuwarten. Welche Lösung der Aufsichtsrat der Hessen favorisiert, ist bislang nicht bekannt. Auch Marcel Schäfer wird als möglicher Kandidat gehandelt.

Hardung-Zukunft ungewiss: Nach der Krösche-Demission stellt sich die Frage, wie es mit Timmo Hardung weitergeht. Dem „kicker“ zufolge ist die Zukunft des gebürtigen Heidelbergers ungewiss. Dem Vernehmen nach möchte Markus Krösche den Sportdirektor zu seinem potenziellen neuen Arbeitgeber AC Mailand mitnehmen. Eintracht Frankfurt hingegen soll daran interessiert sein, den 36-Jährigen zu halten. Wie aus dem Bericht des „kicker“ weiter hervorgeht, könnte es zudem sowohl in der medizinischen Abteilung als auch im Nachwuchsleistungszentrum zu personellen Veränderungen kommen. Hintergrund sind offenbar interne Vorbehalte gegenüber der Arbeitsweise einiger Führungskräfte. „Intern steht nach kicker-Informationen der Vorwurf im Raum, dass einige leitende Angestellte zu viel im Homeoffice arbeiten und zu wenig Präsenz vor Ort zeigen“, schreibt das Fachmagazin.

Krösche-Deal angeblich vor Abschluss: Im Zuge der Freistellung von Markus Krösche haben die Spekulationen über einen Wechsel zum AC Mailand wieder an Fahrt aufgenommen. Dass der 46-jährige Manager künftig den italienischen Traditionsklub übernimmt, gilt als wahrscheinlich. Über den Zeitpunkt eines möglichen Engagements gingen die Berichte aus Italien und Deutschland zuletzt allerdings auseinander. „Sky“ berichtete in diesem Zusammenhang, dass sich Krösche zunächst eine kurze Auszeit nehmen wolle. Nun aber meldet das italienische Portal „Calciomercato.com“ eine Einigung zwischen dem designierten Head of Football und den Mailändern über die finanziellen Rahmenbedingungen eines Dreijahresvertrags. Damit könnte ein Wechsel näher rücken. Als letzter Schritt wäre offenbar noch eine Ablöse an Eintracht Frankfurt zu zahlen. Laut „Sky“ hat sich Krösche eine Ausstiegsklausel in seinen Vertrag einbauen lassen, durch die der hessische Bundesligist im Falle seines Abgangs finanziell profitieren würde. Dem Bezahlsender zufolge soll die Klausel zwischen fünf und sieben Millionen Euro liegen. Die „Bild“ berichtete hingegen von einer Summe zwischen 3,5 und fünf Millionen Euro. Krösches angepasster Vertrag bei den Hessen wurde bislang nicht aufgelöst und gilt weiterhin bis 2028.

SGE feiert ersten Sieg in der „Bundesliga Talent Series“: Im zweiten Spiel des neu geschaffenen Nachwuchswettbewerbs hat Eintracht Frankfurt den ersten Erfolg eingefahren. Die von Alexander Meier trainierte Mannschaft setzte sich am Dienstag mit 4:1 bei Borussia Mönchengladbach durch. Nachdem die Gastgeber kurz vor der Pause durch Leander Davids in Führung gegangen waren (42.), drehten die Adlerträger die Partie in der Schlussphase. Lawrence Setordjie erzielte zunächst den Ausgleich (76.) und legte wenig später seinen zweiten Treffer nach (83.). Anschließend erhöhte Otávio auf 3:1 (86.), ehe Paul Bahoya in der 89. Minute den Endstand herstellte. Neben den genannten Spielern gehörten auch U17-Talent Said Brkic sowie zahlreiche Akteure aus der U19 und U21 zum Frankfurter Aufgebot. Da die Partie unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, liegen keine näheren Informationen zur genauen Aufstellung und zu den eingesetzten Eintracht-Spielern vor. Zum Auftakt des Wettbewerbs hatte die SGE am 6. Oktober noch eine 1:5-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg hinnehmen müssen.

4 Kommentare

Fallback Avatar 1. adler1899 21. Oktober 26, 18:58 Uhr

als spors mit southampton in der Premier League war hatte Southampton ein Punkteschnitt wie Tasmania Berlin. 12 Punkte aus 38 Spielen.

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Fallback Avatar 2. eintr8 21. Oktober 26, 19:32 Uhr

In meinen Augen brauch den keiner, auch Timmo Hardung nicht.
Hat der mehr gemacht als Kugelschreiber zu übergeben ?
Das Gehalt sollte/kann man sich einsparen.

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Fallback Avatar 3. frankfurter jung 21. Oktober 26, 20:48 Uhr

Seit Monaten bahnte sich ein Abschied MK's an, es war wohl keine Einbahnstraße. Jetzt könnte sich seine Nachfolge monatelang hinziehen. Die Frage, ob Eintracht hier tatsächlich professionell handelt, darf schon erlaubt sein.
Wintertransfers und die Planung der neuen Saison stehen bald an. Ich hoffe, dass Adi Hütter seine Vorstellungen verwirklichen kann, egal wer als Manager den Hut auf hat, Hardung oder ein Neuer.

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Avatar 4. SGE-SCOPE 21. Oktober 26, 21:37 Uhr

Niemand will hier ans "Denkmal" pinkeln. Wenn man die Transfereinnahmen nimmt, die unter Markus Krösche auf das Eintrachtkonto gewandert sind und investiert diese sinnvoll in das Nachwuchsleistungszentrum und die Liegenschaften, dann schafft das einfach ein starkes Fundament. Um das Spielgeld zu haben, war diese fluktuative Transferpolitik eben alternativlos. Jetzt war es aber so, dass die Rückendeckung von ganz oben spätestens seit der Riera-Nummer (dieses "wir hatten schon lange Kontakt und waren im Austausch"-Märchen war für die Presse, der Alberto Schwadrono wurde durch seinen Berater angepriesen, nachdem Schmidt und Meier das Ruder nicht herumreißen konnten) aber auch mit Wahi geschwunden ist. Er hat dann noch die Transfervorgaben des Sommers mit Ach & Krach über die Bühne bekommen, insgeheim hatte man wohl gehofft, dass er diese nicht erfüllt. Dennoch war Markus Krösche angezählt und hat jetzt eben die Flucht nach vorne angetreten.
Da steht sie nun die Führungsetage und muss handeln... ich hoffe sie haben aus der Riera-Nummer gelernt und sondieren sorgfältig und ohne Schnellschuss die Kandidaten.
Die ganze Unruhe ist einfach sehr unnötig und hausgemacht. Die amourösen Abenteuer eines Spielers der zu viele Auswärtsspiele gemacht hat kamen dann noch hinzu, aber der ist ja jetzt über alle Berge und das ist besser für das Binnenklima.
Alles auf 0, durchschnaufen und gestärkt wieder angreifen.

Gruß SCOPE

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