Axel Hellmann forciert das Thema Stadionausbau und Digitalisierung.

Hellmann pocht auf Digitalisierung: Eintracht-Vorstand Axel Hellmann lässt bei der Digitalisierung des Waldstadions nicht locker. Der „Bild“ sagte der 47-Jährige, dass man einen entsprechenden Plan habe: „Wir haben der Stadt einen Katalog von 30 Punkten vorgelegt. Das beginnt für die vernetzten Zuschauer beim Transport, über Bezahlung bis zur Datensicherheit.“ Die SGE wolle die Digitalisierung selbst finanzieren, im Gegenzug soll die Stadt den Ausbau der Plätze vorantreiben. Die SGE möchte nicht wie bei der TV-Vermarktung hinterherhinken, betonte Hellmann: „Das bietet die Chance, den finanziellen Abstand zu verkürzen“.  

Willems wollte nicht wechseln: Berichten zufolge lag der Eintracht im Winter ein Transferangebot für Jetro Willems von Newcastle United auf dem Tisch. Sportdirektor Bruno Hübner dementierte dies jedoch. Dem niederländischen Sender „Fox Sports“ erzählte Willems nun, dass es sowieso nicht der richtige Zeitpunkt war, um zu gehen: „Alles in allem bin ich auch mit dem Verein zufrieden, ich fühle mich hier wohl.“ Der Niederländer verlor zu Saisonbeginn seinen Stammplatz an Filip Kostić und begründet dies mit dem Systemwechsel von Coach Adi Hütter: „Der Trainer hat das System geändert und ich passe nicht gut zu diesem System. Kostić ist ein ganz anderer Spieler als ich. (…) Wir sind nicht vergleichbar, aber für ihn läuft es gut“ , so Willems. Bei zwanzig Pflichtspiel-Einsätzen stand der Pokalsieger elfmal in der Startelf.

Eintracht trauert um Assauer: Der Tod von Ex-Schalke-Manager Rudi Assauer hat am gestrigen Mittwochabend ganz Fußball-Deutschland trauern lassen. Auch die SGE ist mit ihren Gedanken bei den Angehörigen Assauers. „Ein echter Typ, ein echtes Original der Bundesliga ist von uns gegangen. Wir wünschen den Angehörigen von Rudi Assauer und der gesamten S04-Familie viel Kraft in diesen Stunden“, schrieb die Eintracht auf „Twitter“. Assauer, der in den letzten sieben Jahren aufgrund einer Alzheimer-Erkrankung weitgehend zurückgezogen lebte, wurde 74 Jahre alt.

Da Costa am Samstag im „aktuellen Sportstudio“: Am Samstagabend ist Danny da Costa im „aktuellen Sportstudio“ zu Gast. Doch vorher muss er zusammen mit seinen Teamkollegen beim Tabellennachbarn aus Leipzig ran – Anpfiff ist um 15.30 Uhr. Nach dem Spiel geht es für da Costa dann schnell nach Mainz ins TV-Studio. Das „aktuelle Sportstudio“ läuft Samstag ab 23 Uhr im ZDF.

Ilsanker erwartet „Schwerstarbeit“: RB Leipzig-Verteidiger Stefan Ilsanker zeigt sich im Bild-Interview mit großem Respekt vor Eintracht Frankfurt. „Dieses Spiel wird Schwerstarbeit für uns!“ Besonders auf das Wiedersehen mit Eintracht-Last-Minute-Neuzugang Martin Hinteregger freut er sich. Beide spielten gemeinsam in Salzburg, sind seither im Kontakt: „Er ist sicher keiner, der ein Blatt vor den Mund nimmt. Er sagt immer was er denkt und ist ein ehrlicher Typ. Wir verstehen uns wirklich sehr gut.“ Weiter lobt er seinen Landsmann: „Er ist einer, den man immer in seiner Truppe haben will. Schnell, zweikampfstark, hat dicke Beine – wie ein Baum und mit dem linken Fuß ein unheimlich gutes Eröffnungsspiel.“

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8 Kommentare

  1. „…hat dicke Beine – wie ein Baum….“

    Über die man nichts Positives sagen kann……das hatte er wohl gemeint…..die Beine, nicht den Trainer 😉

  2. Ich verstehe nicht warum das Stadion nicht gekauft wird.
    Wenn die Stadt es nicht verkaufen will soll die SGE einfach Druck machen und sagen Sie kaufen ein Grundstück und bauen in Oxxenbach!
    Das ist doch alles sonst rausgeschmissenes Geld…

  3. Zunächst einmal sollte man mal sagen das es ein Irrglaube ist, zwangsläufig immer auf der Sonnenseite zu sein wenn man das Stadion sein Eigen nennt. Zugegebenermaßen eine Idee die sehr sexy ist, und einem ungeahnte Möglichkeiten beim Weitervermieten und beim generieren von Geldern (Zuschauer, Werbung etc.) bietet. Gehört mir das Stadion ganz, dann habe ich den Daumen drauf. Soweit, so gut. Auf der anderen Seite sollte man die Betreiberkosten einer solchen Anlage nicht unterschätzen. Irgendwo habe ich mal gelesen, daß die Stadt nur für die Unterhaltung des Stadions ca 40-50 Festangestellte unterhält, zuzüglich Materialaufwand für Ausbesserungs und Erneuerungskosten, bauliche Veränderungen, Wartung, Betriebskosten, Greenkeeper etc. Ich denke, das es Sinn macht für alle Beteiligten einen neuen Rahmenvertrag zu schaffen, bei dem die Eintracht, keine Frage, deutlich bessere Konditionen bei sämtlichen Einnahmen bekommen muß. Bei den Konditionen bis heute, mußte sie damals ja bedingt durch die sportliche und finanzielle Situation auf fast jede Forderung eingehen. Diese Zeiten sind aber Gott sei Dank passe…. Grundsätzlich aber ein Stadion besitzen zu müssen ? Wenn man eine Einigung erzielt, die der Eintracht deutlich bessere Konditionen bietet, dann muß das nicht zwangsläufig die schlechtere Entscheidung sein. Aber, keine Frage, die Konditionen müssen deutlichst mehr in Eintracht-Richtung gehen !!

  4. @18sge99 auf die Idee ist die Eintracht bereits wärend der Ära Bruchhagen gekommen, Am Riederwald ist die Verkehrsführung nicht für ein grosses Stadion geeignet, und mit der Stadt Dreieich konnte man sich für ein ähnliches Projekt nicht einigen. Aber Grundsätzlich ist das eine Argumentation die der Stadt Frankfurt in den Verhandlungen vorliegt, soweit mir bekannt ist. Wir brauchen in Frankfurt auch keine 2 Bundesliga Stadien. Es sieht ja schonmal ganz gut aus, dass Frankfurt die Betreiberrechte bekommt. Das heisst weniger Miete und Zusatzeinnahmen aus Stadionvermietung. Das ist dann schon ganz ok, denn auch Vereine die ein eigenes Stadion haben, stecken da ein paar Millionen pro Saison an Unterhalts- und Erhaltungskosten rein.

  5. Bevor der Verein in die Digitale Zukunft startet,und Millionen in den Stadioumbau investiert,sollten der Verein oder die Stadt Frankfurt erst einmal den sogenannten „Parkplatz“ Isenburger Schneise in einen Bundesliga-bzw.Europa-League tauglichen Zustand bringen.Der Spott der BVB-Anhänger von Samstag klingt mir jetzt noch in den Ohren.Einfach nur beschämend.

  6. @ 6.
    Volle Zustimmung, die Anfahrt zum Parkplatz Isenburger Schneise; nach dem Ende der Asphaltierung; ist einfach nur eine Frechheit. Ich kann nicht nachvollziehen, das es die Stadt Frankfurt über Monate nicht schafft, zumindest die Schlaglöcher zu verfüllen. Aber bei den Kunden 6 € Parkgebühr abkassieren. Glücklicherweise bin ich auf die Anreise mit dem PKW (Köln) nur bei den Abendspielen angewiesen.
    Aber das passt leider in das erbärmliche Bild, das bundesweit viele Städte/Gemeinden abgeben. Ich bin gespannt wie lange die SGE noch auf die Baugenehmigung zum Neubau des Proficamps warten muss. Nicht zu vergessen der „Zustand“ der Herrentoiletten auf der Gegengerade.

  7. Danke an Marie.
    Die „Frechheit“ Parkgebühr von 6 € hatte ich ganz vergessen.
    Ein Gutschein für eine Wagenwäsche wäre sinnvoller gewesen

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