Brown einziger Adlerträger im DFB-Kader: Bundestrainer Julian Nagelsmann hat am heutigen Donnerstag den Kader der Deutschen Nationalmannschaft für die kommenden Testspiele am 27. März gegen die Schweiz und am 30. März gegen Ghana bekanntgegeben. Es ist so etwas wie die „Generalprobe“ vor der Weltmeisterschaft im Sommer, da es die letzten Länderspiele vor dem großen Turnier sind. Mit von der Partie ist Eintracht-Verteidiger Nene Brown. Nagelsmann zeigte sich begeistert vom SGE-Spielmacher: „Er bringt sehr viel mit, hat eine tolle Dynamik, ist sehr schnell, sehr kreativ und hat eine gute Ruhe am Ball.“ Attribute, die durchaus zum Teil auch auf SGE-Stürmer Jonathan Burkardt zutreffen. Dieser jedoch ist nicht nominiert worden. Auch Eintracht-Kapitän Robin Koch sucht man vergeblich auf der Kaderliste des Bundestrainers. Damit ist nicht in Stein gemeißelt, dass die Spieler nicht für Deutschland auftreten werden bei der WM. Die Chancen dafür sind allerdings nicht größer geworden. So Burkardt und Koch doch noch auf den WM-Zug aufspringen wollen, so müssen sie Vollgas geben und Topleistungen zeigen im Saisonendspurt.
Bayern-Talent kommt nach Frankfurt: Eintracht Frankfurt hat sich die Dienste eines Nachwuchsspielers des FC Bayern München gesichert. Sadiki Chemwor wird im Sommer an den Main wechseln und dort einen Lizenzspielervertrag unterschreiben. Das gab der Verein heute bekannt. Dort ist er zunächst überwiegend für die U21-Mannschaft eingeplant. Der 18-Jährige fühlt auf dem linken Flügel am wohlsten, kann aber ebenfalls rechts und hängend in der Spitze spielen. Der ehemalige U17-Nationalspieler wechselte bereits 2016 ins Münchner Nachwuchsleistungszentrum. Er besitzt zudem die englische Staatsbürgerschaft. „Sadiki Chemwor ist ein hochveranlagter Spieler mit einer hervorragenden fußballerischen Ausbildung“, wird Sportdirektor Timmo Hardung in der Meldung der SGE zitiert. „Wir sind fest davon überzeugt, dass er bei Eintracht Frankfurt sein Potenzial weiter ausschöpfen kann. Qualität, Spielintelligenz und Mentalität machen ihn zu einem Spieler, dem wir eine spannende Perspektive zutrauen.“ In der aktuellen U19-Saison kommt Chemwor wettbewerbsübergreifend auf 19 Spiele, in denen ihm zwei Tore und fünf Vorlagen gelangen.
Dreifaches Kader-Comeback? Das Lazarett der SGE scheint sich langsam aber sicher zu lichten. Wie bereits berichtet, stehen Can Uzun, Younes Ebnoutalib und Arthur Theate wieder auf dem Trainingsplatz. Während Cheftrainer Albert Riera besonders bei den beiden Erstgenannten in den letzten Wochen immer wieder Geduld forderte, steigt jetzt die Hoffnung auf eine Rückkehr. Uzun und Ebnoutalib sind komplett fit und trainierten unter der Woche unter voller Belastung mit der Mannschaft mit. Theate hat noch Rückstände und machte nicht alle Übungen. Allerdings betonte Riera zuletzt auch, dass es nicht nur um Fitness, sondern auch um das Verständnis für seine Spielidee gehe. Das würde Zeit brauchen. Trotzdem scheint es durchaus realistisch, dass der ein oder andere Spieler zumindest sein Kader-Comeback am kommenden Sonntag in Mainz feiern könnte. Übrigens stand auch Ansgar Knauff nach seiner Operation im Bauchbereich auf dem Trainingsplatz. Für ihn wird das Auswärtsspiel aber noch zu früh kommen.
Wahis Verbandswechsel offiziell: Elye Wahi ist aktuell an OGC Nizza ausgeliehen und sorgt mit vier Treffern und einer Vorlage in sieben Ligue 1-Spielen für Furore. Im Zuge der anstehenden Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko könnte der Angreifer bald auch auf Nationalmannschaftsebene auf Torejagd gehen. Nachdem die „L’Équipe“ bereits davon berichtet hatte, dass Wahi mit einem Verbandswechsel vom französischen zur Elfenbeinküste liebäugelt, ist dieser nun amtlich. Nationaltrainer Emerse Faé nominierte den 23-Jährigen für die kommenden Freundschaftsspiele gegen Südkorea und Schottland. Wahis Eltern stammen aus dem westafrikanischen Land, er selbst kam in Frankreich zur Welt und lief für bisher für die französischen U-Nationalmannschaften auf. Damit könnte Wahi bei der WM auf Deutschland treffen, Elfenbeinküste ist einer der drei Gruppengegner des DFB-Teams.






2 Kommentare
Absolut verdient !
Unser konstantester Spieler und das in dem Alter !
Und wenn man sich seine Interviews anschaut ein absolut bodenständiger und ehrlicher Kerl !
Wünsche ihm nur das Beste !
Wenn er zum Zug kommt, wird der Bundestrainer die technischen Vorteile im Vergleich zu Raum sehen. Wenn wir Glück haben wird er sogar die WM rocken. Drauf hat er es, man muss ihn blos lassen.
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