Neue Nummer eins im Anflug? Die Torhüter-Position bei der Frankfurter Eintracht bleibt eines der größten Themen rund um den Verein. Nachdem sich weder Michael Zetterer noch Kaua Santos in der vergangenen Saison in den Vordergrund spielen konnten, sah es eigentlich danach aus, dass letztgenannter von beiden den Vorzug erhalten würde. Zetterer wurde sogar zwischenzeitlich mit einem Abgang in Verbindung gebracht. Dann vor wenigen Wochen die Rolle rückwärts: Laut Medienberichten sollte im Sommer ein offener Zweikampf über die Nummer eins bei der SGE entscheiden. Dass aber letztendlich einer von beiden in der kommenden Saison das Frankfurter Tor hüten wird, scheint keinesfalls garantiert zu sein. Die „Sport Bild“ berichtet jetzt, dass der neue Cheftrainer Adi Hütter sich in der Vorbereitung die Schlussmann-Situation genau ansehen wird. Sollte keiner von beiden den Österreicher nachhaltig überzeugen, könne sogar ein komplett neuer Torhüter verpflichtet werden. Klar scheint schon jetzt, dass weder Santos noch Zetterer mit großen Vorschusslorbeeren in die kommenden Monate gehen werden und der Druck schon zum Trainingsstart hoch sein wird.
Ebnoutalib auf Elversberg-Liste: Younes Ebnoutalibs Zeit bei Eintracht Frankfurt startete mit einem Knall. Sein Treffer beim Heimdebüt gegen Borussia Dortmund sollte für viele zu den emotionalsten Momenten der Saison gehören. Leider sollte es danach stiller um den 22-Jährigen werden. Erst bremste den gebürtigen Frankfurter eine Verletzung aus, dann spielte er unter Ex-Trainer Albert Riera keine große Rolle. Kein Wunder also, dass der Winterneuzugang vom SV Elversberg in den vergangenen Wochen auch immer wieder mit einem möglichen Abgang in Verbindung gebracht wurde. So berichtet die „Bild“, dass der Name des Angreifers bei seinem Ex-Verein im Gespräch sein soll. Ebnoutalib spielte ein Jahr in Elversberg und war unter anderem auch bei der Aufstiegsfeier der Saarländer vor Ort. Viel mehr als träumen, dürfen die Fans des neuen Bundesligisten aber wohl nicht. Laut dem Bericht ist eine Rückkehr mehr als unwahrscheinlich. Neu-Trainer Adi Hütter soll große Stücke auf den Angreifer halten und ihn als ideale Ergänzung zu Jonny Burkardt sehen.
Aufstiegsheld für U21: Die zweite Mannschaft der SGE hat einen weiteren Neuzugang für die kommende Regionalliga-Saison verpflichtet. Cherif Cissé wechselt von Drittliga-Aufsteiger Würzburger Kickers an den Main. Der 19-Jährige erzielte in der abgelaufenen Runde in 30 Spielen sechs Tore und legte sieben weitere Treffer auf. Dazu schoss der bei Fürth und Würzburg ausgebildete Mittelstürmer in den Aufstiegsspielen gegen Lok Leipzig den 2:1-Siegtreffer im Rückspiel. „Cherif Cissé ist ein sehr talentierter Offensivspieler, der vor allem durch seine enorme Schnelligkeit und seine Dynamik im Eins-gegen-Eins überzeugt“, freut sich Nino Berndroth, Leiter Kaderplanung U17-U21, in der Meldung des Vereins. „In dieser Saison hat er zudem seine Torgefahr eindrucksvoll unter Beweis gestellt und eine starke Torquote vorzuweisen. Mit seinen technischen Fähigkeiten und seinem Entwicklungspotenzial bringt er alles mit, um den nächsten Schritt im Herrenfußball zu gehen. Wir wollen ihm die nötige Spielzeit geben, damit er sich kontinuierlich weiterentwickeln und sein nächstes Leistungsniveau erreichen kann.“ Gleichzeitig gab die SGE bekannt, dass Paul Wünsch seinen Vertrag am Main verlängert hat. Der 20-Jährige wechselte 2022 aus Stuttgart in die Jugendabteilung der Eintracht. In der Hessenliga legte Wünsch in diesem Jahr in 27 Spielen zwei Tore und neun Vorlagen hin.
Hoffenheim-Coach schwärmt von Hütter: Wenn die SGE auf die TSG Hoffenheim trifft, gibt es meist wenig Sympathie für den Gegenüber. Anders wird das aber wohl ab der kommenden Saison auf den Trainerbänken aussehen. So verriet Hoffenheims Coach Christian Ilzer im Podcast „Leadership“, dass der Österreicher für ihn einer der wichtigsten Weggefährten im Fußball sei: „Adi Hütter ist nach wie vor ein Mentor für mich. Wir haben einen Weg zueinander gefunden. Er hat sich immer die Zeit genommen, mir extrem wertvolle Tipps aus seinem Weg weiterzugeben.“ So habe Hütter aus der Entfernung auch durchaus seinen Anteil an der starken Hoffenheimer Saison. „Er war mir auf seinem Karriereweg immer ein Stück voraus.“
Glasner vor Rückkehr auf die große Bühne? Ex-Eintracht-Coach Oliver Glasner könnte schon bald einen der prestigeträchtigsten Trainerposten Europas übernehmen. Medienberichten zufolge gilt der Österreicher aktuell als einer der Topkandidaten auf die Trainerbank des AC Mailand. Demnach sollen die Rossoneri laut „Gazzetta dello Sport“ Glasner bereits ein Vertragsangebot bis 2028 mit einem Jahresgehalt von rund vier Millionen Euro unterbreitet haben. Zudem berichten mehrere italienische Medien von fortgeschrittenen Gesprächen zwischen beiden Seiten. Eine endgültige Entscheidung steht zwar noch aus, die Zeichen verdichten sich jedoch, dass der Europa-League-Sieger von 2022 künftig in der Serie A an der Seitenlinie stehen könnte. Für Glasner wäre es nach seinen erfolgreichen Stationen bei Eintracht Frankfurt und zuletzt Crystal Palace der nächste Karriereschritt auf europäischer Top-Ebene.






8 Kommentare
Boah.
Ich finde unsere Torwartsituation ziemlich zerfahren. Ich verstehe, dass man beide geholt hat. Man hat auf Kauas Talent gesetzt - und mit Zetterer einen gestandenen Keeper dazu.
Aber nun ist es für mich so: Kaua ist immer noch nicht stabil und Zetterer nicht stark genug. Für mich ist es wirklich zu riskant auf beide zu setzen. Vielleicht wird Kaua noch das nächste große Ding, aber darauf zu setzen?
Ein neuer unbelasteter Torwart finde ich gut.
Younes muss bleiben!
Tja, die Zetterer Verpflichtung hat sich mir nicht erschlossen. Er ist zu jung um sich bei uns auf die Bank zu setzen wenn Santos oder ein anderes Talent es schafft aber nicht stark genug um bein uns als Nummer 1 zu spielen. Eigentlich ein klassischer Stammkeeper fürs letze Drittel der Buli.
Bin gespannt was hütter macht. Vielleicht noch ein Talent und dann mit 4 Taw bzw. Grahl eher als erweitertes TW Trainerteam sehen?
OT: Am Beispiel Eichhorn sieht man m.M.n., wie extern finanzierte Vereine den Wettbewerb verzehren. Während etablierte und potente Vereine ohne extern Unterstützung sich zurückziehen, scheint es den Pillendrehern egal zu sein, dass 10Mio Handgeld gefordert werden. Sie bezahlen einfach. Einfach krank das System
Glaube (und hoffe), dass die mit dem Jungen nicht glücklich werden.
Ey, der ist 16, er ist ja noch nicht mal ausgewachsen. Da ist nicht unbedingt abzusehen, ob die Entwicklung so weitergeht.
Och wieso zu jung für die Bank, der war sein Leben lang nur zweiter Torwart und wenn ein besserer kommt steht das außer Frage. Santos sollte man in die 3.Liga verleihen und dann nochmal in die 2te oder belgische/niederländische, damit der wieder uf die Beine kommt. Dann wird man sehen, ob er es noch in die Spitze packen kann. Stattdessen z.B. den besten Keeper der zweiten/belgischen/österreichischen/schweizerischen/dänischen Liga holen, der das schon bewiesen hat.
Naja, er hatte sich in Bremen schon auf die 1 gespielt seit 23/24. Warum er sich dann wieder auf die Bank setzen wollen sollte erschließt sich mir nicht. So tritt er auch nicht auf...
Die Aussage finde ich extrem befremdlich!
Denn sie sagt, dass man ihm das Glück neidet !
Ich wünsche den Pillendrehern auch nicht das grüne vom Klee. Aber ich hoffe auch dass ein 16 jähriger jetzt nicht wegen dem Verein und seinen Beratern Pech hat!
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