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Auch Eintracht-Verteidiger Theate durfte jetzt Spielminuten bei der WM sammeln. Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire

SGE kompakt: Auch Theate sammelt WM-Minuten

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Theate feiert WM-Debüt: Dieser Moment dürfte ein besonderer für Eintracht-Abwehrmann Arthur Theate gewesen sein: Der Belgier wurde beim 0:0-Unentschieden seiner Heimatlandes gegen Iran in der 73. Minute eingewechselt und gab damit sein WM-Debüt. Er wurde eingewechselt, nachdem sein Teamkollege Nathan Ngoy die rote Karte gesehen hatte. Nach dem zweiten Unentschieden haben die Belgier nun aber ordentlich Druck, das letzte Gruppenspiel gegen Neuseeland ist schon ein entscheidendes um das Weiterkommen. Durchaus beachtenswert, ist doch Belgien seit einigen Jahren in die Elite der „Fußball-Länder“ vorgestoßen. Ein Ausscheiden nach der Gruppenphase würde wohl national wie international einer überraschenden Enttäuschung gleichkommen.

„Steppi“ fordert Verbesserungen: Geht es nach Kult-Trainer Dragoslav „Steppi“ Stepanovic, so fehlt der SGE noch so einiges für die neue Saison. Gegenüber der „Bild“-Zeitung äußerte sich der ehemalige Frankfurt-Coach zum Verbesserungsbedarf im Kader. „Ich bin ein Fan der Zehner-Position. Einer wie Uwe Bein fehlt an allen Ecken und Enden. Wenn wir also einen Uwe Bein finden, fände ich das schon sehr, sehr gut. Der hat immer alles gesehen, was es zu sehen gab.“ Vor allem profitieren soll dann davon Jonathan Burkardt, der hinter Steppis Erwartungen zurückblieb, weil er zu wenig in Szene gesetzt worden sei von seinen Mitspielern. Besonders aber müsse sich die Abwehr verbessern, so der 77-Jährige: „Wir hatten letzte Saison in der Abwehrkette vier Nationalspieler. Rechts Kristensen, in der Innenverteidigung Koch und Theate, sowie Brown als Linksverteidiger. Mit vier Nationalspielern hatten wir zeitweise die meisten Gegentore in Europa. Deshalb finde ich die Abwehr sehr wichtig.“ Gerade im Sturm sieht Stepanovic die Hessen gut aufgestellt, sollte Arnaud Kalimuendo bleiben: „Kalimuendo ist einer, der mir sehr, sehr gut gefällt. Ich hoffe, dass er in der nächsten Saison noch bei der Eintracht ist. Auch Ebnoutalib ist wirklich gut. Mit den beiden haben wir zwei schnelle Leute im Angriff, die sich wahnsinnig gut verstehen. Die zwei haben wunderbar funktioniert, als sie zusammengespielt haben.“ In Zetterer sieht er derweil die optimale Lösung für die SGE: „Ich finde nicht, dass Eintracht einen neuen Torwart holen sollte. Zetterer hat gezeigt, mit Ausnahme weniger Spiele, was er kann. Er hat einen wirklich guten Job gemacht.“ Santos drückt der Ex-Trainer derweil die Daumen, wieder vollständig fit zu werden. „Kaua ist sehr talentiert. Wie er die hohen Bälle herunterholt, wie er reingeht. Für den Torwart ist das Wichtigste, dass er keine Angst hat, und das hat er nicht. Ich drücke ihm die Daumen, dass er wieder gesund wird, weil er ein sehr guter Torwart ist.“

Arbeitet die SGE an einem Schnäppchen? Laut „Sports.kz“, der bekanntesten Sportnachrichtenseite Kasachstans, soll Eintracht Frankfurt an Mittelfeldspieler Ivan Bašić interessiert sein. Der 24-Jährige nimmt derzeit mit der Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina an der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko teil. Dort kam er in beiden Gruppenspielen gegen Kanada (1:1) und die Schweiz (1:4) zum Einsatz. Bei seinem aktuellen Klub, dem FC Astana aus der kasachischen Premier Liga, steht Bašić nur noch bis Jahresende unter Vertrag. Sein Marktwert wird aktuell auf rund 1,5 Millionen Euro geschätzt. Ein möglicher Transfer dürfte daher vergleichsweise günstig ausfallen. Auch der FC Elche, Levski Sofia und Celtic Glasgow sollen die Situation des WM-Teilnehmers beobachten.

Valencia an SGE-Talent interessiert: Wie die spanische Sporttageszeitung „Superdeporte“ berichtet, hat der FC Valencia eine erste Anfrage für den U19-Spieler Yannis Ahouannou gestellt. Der mögliche Wechsel des Defensivspielers befindet sich demnach noch in einer frühen Phase. Da sich der 18-Jährige mit der SGE nicht auf einen neuen Vertrag einigen konnte, läuft sein Arbeitspapier zum 30. Juni aus, womit er ab dem 1. Juli vereinslos wäre. Genau deshalb sollen die Spanier derzeit über die Modalitäten einer möglichen Verpflichtung verhandeln. Im Fokus stehen dabei vor allem die Ausbildungsentschädigung in Höhe von rund 300.000 Euro sowie eine mögliche Weiterverkaufsbeteiligung zugunsten der Eintracht. Ahouannou gilt als flexibel einsetzbarer Abwehrspieler, der sowohl auf den Außenbahnen als auch in der Innenverteidigung spielen kann. In der abgelaufenen Saison kam er für die U19 der Frankfurter auf insgesamt zwanzig Einsätze in der DFB-Nachwuchsliga, im DFB-Pokal der Junioren sowie in der UEFA Youth League.

Verlängerungen bei den U20-Frauen: Auch in der kommenden Spielzeit laufen Eva Hell, Nina Franco, Luise Maier, Franziska Schnee und Jana Theijs für die U20-Frauen der Frankfurter Eintracht in der 2. Bundesliga auf. Besonders erfreulich dürfte für SGE-Anhänger der Verbleib von Hell sein: Die 16-Jährige gewann erst kürzlich mit der deutschen U17-Nationalmannschaft die Europameisterschaft in Nordirland. Während des Turniers absolvierte die Defensivspielerin vier der fünf Partien über die volle Distanz. Die Kaderplanung für die kommende Zweitliga-Saison nimmt damit also weiter Gestalt an.

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