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SGE-Spielerin Géraldine Reuteler (rechts) hier im Zweikampf mit Stine Sandbech. Foto: IMAGO / Fotostand

SGE-Frauen vor Europa-Aus: Reuteler will im Rückspiel „Wunder vollbringen“

Das Frauenteam von Eintracht Frankfurt musste am Mittwochabend eine bittere Niederlage einstecken. Voller Elan gingen die Adlerträgerinnen in das Halbfinal-Hinspiel des Women’s Europa Cups. Am Ende unterlagen sie BK Häcken im heimischen Stadion am Brentanobad mit 0:3. Géraldine Reuteler und SGE-Kapitänin Laura Freigang äußerten sich auf „EintrachtTV“ nach der Niederlage:

Enttäuschte Reuteler: „Wir schießen zu wenig“

Für die 26-jährige Reuteler fehlte an diesem Europapokalabend vor allem eines: „Ich glaube, die Tore. Also eigentlich haben wir 90 Minuten auf ein Tor gespielt. Die schießen dreimal aufs Tor und machen drei Tore. Wir schießen zu wenig, machen zu wenig aus unseren Chancen. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Es ist total enttäuschend, weil es kann halt nicht sein, dass wir hier 0:3 verlieren.“ Inhaltlich sah die Schweizerin ebenfalls in einigen Bereichen Verbesserungspotenzial: „Ich glaube, wir müssen öfter den Abschluss suchen. Der letzte Pass fehlte, die letzte Entschlossenheit in der Box. Manchmal waren zu wenig Leute in der Box. Das sind alles Dinge, die wir auf jeden Fall besser machen müssen. Und am Ende dürfen wir auch nicht drei Tore bekommen, aber wir müssen auch auf jeden Fall mehr Tore schießen“, zog Reuteler nach dem Spiel ihre Schlüsse.

Um den erwünschten Finaleinzug noch zu erreichen, müsste die SGE im Rückspiel mit vier Toren Unterschied gewinnen. Eine weitere torlose Partie sei deshalb keine Option. „Es ist nicht unmöglich, wir haben immer noch eine kleine Chance. Und ich glaube, wir haben es heute auch gezeigt, dass wir eigentlich Tore schießen können. Weil wir haben, wie gesagt, 90 Minuten auf ein Tor gespielt. Wir müssen nächste Woche alles reinhauen und ein kleines Wunder vollbringen“, sagte Reuteler über die Chancen im Rückspiel in Göteborg.

Häcken-Stürmerin Schröder sorgte mit Tempo für Probleme

Auch Spielführerin Freigang sah das größte Problem im eigenen Abschluss. Durch die ungünstige Ausgangslage müsse im Rückspiel aber auch die Defensive besser stehen. Im besten Fall dürfe das Team dann keine weiteren Gegentore kassieren. „Wir hatten viel den Ball. Ich finde, wir haben es über weite Strecken auch gut gemacht, aber es sind zu wenige Abschlüsse bei rumgekommen. Andersrum ist es natürlich bitter, dass man aus gefühlt vier Schüssen drei Tore bekommt. Wir wussten, dass sie vorne Tempo haben“, sagte Freigang nach der Partie. Gerade die 18-jährige Felicia Schröder bereitete der Eintracht mit ihrer Geschwindigkeit große Probleme. Schlussendlich war sie an allen drei Toren des BK Häcken beteiligt.

Es waren dann halt auch einfach Fehler, die wir gemacht haben. Ich habe das Gefühl, dass wir eigentlich den Matchplan gut umgesetzt haben, aber der letzte Nachdruck zum Tor hat gefehlt. Dann machen wir keins und kriegen drei. Das ist natürlich jetzt keine einfache Ausgangslage, aber es ist noch nicht vorbei“, ergänzte die 28-Jährige. Auch sie sprach die Probleme im eigenen Offensivspiel an: „Wir haben versucht, die Box zu beladen. Wir haben versucht, viel über die Flügel zu kommen, Flanken zu bringen. Wie gesagt, dann kam der letzte Abschluss einfach nicht bei rum“, sagte Freigang und ergänzte über das effiziente Gegnerteam: „Sie haben auch gut verteidigt, gefühlt zu fünft, zu sechst hintendrin. Es war nicht so einfach, da heute durchzubrechen. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als im Rückspiel alles reinzulegen. Wir haben jetzt nichts zu verlieren. Wir werden alles geben.

Diese Mentalität könnte entscheidend sein, wenn es in der kommenden Woche nach Göteborg geht. Am Donnerstagabend, den 2. April 2026, werden die Adlerträgerinnen im Rückspiel gegen BK Häcken auf Revanche aus sein. Ob das Team von Cheftrainer Niko Arnautis dann tatsächlich „ein kleines Wunder vollbringen“ kann, wird sich zeigen.

4 Kommentare

Fallback Avatar 1. sge66 26. März 26, 12:11 Uhr

Klingt für mich sehr Hilf- und Planlos.

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Fallback Avatar 2. Willideville 26. März 26, 13:04 Uhr

Wir müssen auf jeden Fall mehr Tore schiessen, erstmal 4 und dann schauen wir mal.

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Avatar 3. tompremium 26. März 26, 14:33 Uhr

Wie bereits mehrfach angeführt: „Ohne Torfrau“ gewinnt man – normalerweise – keine Fußballspiele! Schon gar nicht die wichtigen!!
Wer alle Spiele gesehen hat, dem müsste schon sehr lange aufgefallen sein: Schüsse sämtlicher Gegnerinnen, die auch das Tor treffen – und nicht direkt auf die Torfrau Altenburg gezogen wurden – sind immer und überall verbindlich sichere Gegentore…
Das ist maßlos ätzend…
Gestern beim ersten Tor gepatzt, beim zweiten Tor zu weit vor dem Tor und von einem 18-jährigen echten Talent klassisch überlupft, beim dritten Tor wieder gepatzt… Doorsouns „Standprobleme mit Fehlpässen“ waren dabei natürlich nicht hilfreich…
Und was Fußballlehrer Arnautis – an der Seitenlinie permanent jeden „0815-Scheiß“ klatschend feiernd... – vor und nach jedem Spiel "dummschwätzt" ist ebenfalls schon lange unerträglich.
Wann ist Sophia Winkler endlich spielfähig???

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Avatar 4. SGE-SCOPE 26. März 26, 15:13 Uhr

Schuss Nr 1 : Ein harter Volley der satt sitzt, den muss man nicht halten.
Tor 2: So Dinger hat Stina auch bekommen.
Die Fehler passieren vorher, da kann sie nichts für.

Gruß SCOPE

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