Drei Punkte holte Eintracht Frankfurt gegen Köln und blieb dabei erstmals ohne Gegentor. Vor allem nach dem 0:6 bei RB Leipzig war es ein sehr wichtiger Erfolg für die SGE. Gegen Borussia Dortmund steht nun eine ähnlich schwere Aufgabe wie gegen RBL an. Die Hessen müssen anders auftreten, um ein nächstes Debakel zu vermeiden. Der BVB steht derzeit punktgleich mit dem FC Bayern in der Tabelle auf Platz zwei. In Dortmund musste sich die SGE zuletzt fünfmal geschlagen geben. Den bislang letzten Sieg holte die Eintracht 2021 unter Adi Hütter.
Anpfiff der Partie ist am Samstag, 24. Oktober um 18:30 im Signal Iduna Park. Die Leitung der Partie übernimmt Schiedsrichter Sven Jablonski. „Sky“ und „Eintracht FM“ übertragen live.
Der Gegner
Der BVB hat anstrengende Wochen hinter sich, inklusive internationale Spiele bei Bodo/Glimt und am Dienstag in Aserbaidschan bei Sabah FK. In der Bundesliga holte das Team von Niko Kovač gegen Werder Bremen und Union Berlin jeweils nur einen Punkt und musste die Rückreise aus Norwegen ohne Punkte im Gepäck antreten. Der BVB konnte sich mit Konstantinos Karetsas und Giannis Konstantelias verstärken, die allerdings beide länger fehlen werden. In der Offensive setzen die Schwarz-Gelben
Einstimmung
Adi Hütter: „In Dortmund zu bestehen, ist natürlich nie einfach, weil sie einfach zu den Topmannschaften in Deutschland gehören. Wir müssen auf uns schauen und an die Leistung gegen Köln anknüpfen. Speziell was das Läuferische, Kämpferische und Taktische anbelangt. Das brauchen wir unbedingt in Dortmund. Wenn wir so auftreten, wie wir trainiert haben, machen wir ein gutes Spiel. Aber Training ist Training und Spiel ist Spiel.“
Niko Kovač: „Die Eintracht ist gut dabei. Sie hätten sicher gerne noch den einen oder anderen Punkt mehr geholt. Das ist trotzdem eine Mannschaft, die ein hohes Potenzial hat und die sich am Ende der Saison im oberen Drittel aufhalten wird. Davon bin ich überzeugt. Wir spielen zu Hause und ich hoffe, dass unsere Fans uns in Richtung Sieg schreien.“ (Quelle: Bundesliga.de)
Schon gewusst?
Gegen Eintracht Frankfurt feierte Dortmund die meisten Bundesliga-Siege und erzielte die meisten Tore. Von 114 Duellen konnte die SGE 35 für sich entscheiden.
Formcheck
Eintracht Frankfurt: 1:0 I 0:6 I 4:0 I 2:2 I 3:1
Borussia Dortmund: 2:1 I 0:0 I 0:1 I 2:2 I 1:0
Ausfälle
Eintracht Frankfurt: Jessic Ngankam (Aufbautraining), Malik Pimpong (angeschlagen)
Borussia Dortmund: Emre Can (Kreuzbandriss), Konstantinos Karetsas (Bänderverletzung), Giannis Konstantelias (Kreuzbandriss), Justin Lerma (Muskelverletzung)
Mögliche Aufstellung
Auswärts bei Borussia Dortmund wählt die Frankfurter Eintracht eher einen defensiven Ansatz. Häufig, weil der BVB spielbestimmend auftritt. Doch ob das nach den anstrengenden Wochen und Reisestrapazen auch diesmal so sein wird, oder sich die Borussia eher defensiv verhalten wird, wird die SGE erst am Samstagabend erfahren. Hütter kündigte an, wenig austauschen zu wollen: „Es schaut nicht danach aus, dass ich nach dem 1:0 gegen Köln besonders viel verändern werde. Es wird aber Veränderungen geben. Wichtig ist, dass man als Trainer viele Optionen hat.“ Zunächst muss die SGE die Frage nach dem System stellen, die gegen Köln mit Viererkette beantwortet wurde, wodurch ein zusätzlicher Spieler auf dem Feld stehen konnte.
Gut möglich, dass Hütter den mutigen Ansatz wählt und das System beibehält. Elias Baum könnte dabei für Nnamdi Collins in die Startelf rücken.
Jeremiaha Maluze würde wohl in der Dreierkette den Vorzug erhalten. Im Zentrum dürfte Noel Aseko nach seiner Traumvorlage den Vorzug vor Mario Götze erhalten, Raphael Onyedika ist gesetzt. Gleiches gilt derzeit für Ritsu Doan auf einer der offensiven Positionen. Gegen den FC durfte Farès Chaïbi neben dem Japaner starten, Can Uzun musste 90 Minuten auf der Bank Platz nehmen. Auch Ansgar Knauff ist eine Option auf der Position. Im Sturmzentrum wird Hütter weiterhin auf Younes Ebnoutalib und Jonathan Burkardt setzen.
So könnte Eintracht Frankfurt spielen
Atubolu – Baum, Koch, Brassier, Kosugi – Onyedika, Aseko – Doan, Chaibi – Ebnoutalib, Burkardt
So könnte Borussia Dortmund spielen
Kobel – Gadou, Anton, N. Schlotterbeck – Ryerson, Bellingham, J. Veerman, Svensson – Nwaneri, Beier – Guirassy






3 Kommentare
Guten Morgen Adi,
passt mir bitte auf diesen Ryerson auf ! Der konnte gegen uns zuletzt machen was er wollte...
Sind wir ehrlich....erwarten tun wir nicht viel ( ähnlich wie vor dem Leipzig Spiel)... nur darf es keine klatsche geben....14 von 15 Auswärtsspielen in doofmund verloren spricht schon eine klare Sprache...leider
Vor BVB muss man sicher keine Angst haben. Zudem haben sie noch CL in den Knochen und aktuell nicht die beste Form. Dass alles möglich ist hat Gladbach gestern gezeigt. Daher Vollgas und voll drauf !!!
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