Im besten Fall möchte die Frankfurter Eintracht auch in der nächsten Spielzeit europäisch spielen. Am vergangenen Spieltag verpasste sie in Mainz (1:2) jedoch die Chance, den Abstand zum Tabellensechsten aus Leverkusen zu verringern. Für große Teile des SGE-Umfelds scheint daher klar: Wenigstens nicht mehr den siebten Tabellenplatz, somit womöglich die Qualifikation für die Conference League, an die Konkurrenz herschenken. Damit das nicht passiert, sollten die Hessen am Sonntagnachmittag im eigenen Stadion ein Zeichen setzen: Die SGE empfängt am 28. Bundesliga-Spieltag den 1. FC Köln.
Zuletzt wurde Cheftrainer Albert Riera kritisiert. Zwar habe der Spanier die bröckelnde Defensive stabilisiert (sechs Gegentore in sieben Spielen), dafür schieße seine Mannschaft nun zu wenige Tore (zehn Tore in sieben Spielen). Immer lauter wird der Ruf nach einer Doppelspitze aus Jonathan Burkardt und Arnaud Kalimuendo. Zweitgenannter musste beim Auswärtsspiel in Mainz auf dem rechten Flügel anstatt auf seiner Optimalposition im Sturm spielen.
Deshalb möchte SGE4EVER.de ein Gedankenspiel starten: Wie würden die Aufstellungen aussehen, wenn drei unserer Redaktionsmitglieder beim kommenden Heimspiel gegen Köln als Cheftrainer auf der Bank säßen?
Nils Gniza (Gastautor SGE4EVER.de):

Aufstellung (4-4-2): Zetterer – Baum, Amenda, Koch, Brown – Dōan, Larsson, Chaïbi, Amaimouni-Echghouyab – Kalimuendo, Burkardt
Erklärung: Mit seinen Leistungen unter Riera hat sich Amenda vor Arthur Theate in die Startelf gespielt. Außerdem kehrt Koch nach seiner Gelb-Rot-Sperre zurück. Auf der Position des Rechtsverteidigers erhält Baum für den zuletzt schwächelnden und verletzten Nnamdi Collins zum ersten Mal die Chance von Beginn an. Links ist Nathaniel Brown gesetzt. Im zentralen Mittelfeld spielt Farés Chaibi, der dank seiner Technik und Kreativität eine wichtige Rolle in Rieras Ballbesitzfußball einnehmen kann und auf der Acht in dieser Saison bereits starke Leistungen gezeigt hat. Unterstützt wird er mangels Alternativen von Larsson, auch weil sich andere Kandidaten wie Oscar Højlund und Ellyes Skhiri in den vergangenen Wochen nicht für einen Startelfplatz empfohlen haben. Im rechten Mittelfeld wird Doan wieder auf der Position eingesetzt, auf der er seine Attribute am besten ins SGE-Spiel einbringen kann. Gegenüber startet Amaimouni-Echghouyab, der mit seiner Geschwindigkeit und Dribbelstärke wichtig für das Kreieren von Chancen werden kann. Vorne spielen Burkardt und Kalimuendo erstmals als Doppelspitze, um im Vergleich zu den letzten Spielen den Druck auf die gegnerische Verteidigung zu erhöhen und zwei der torgefährlichsten Spieler auf ihren besten Positionen spielen zu lassen. Im Ballbesitz kann sich außerdem je nach Situation einer der beiden auf die Zehn fallen lassen oder auf einen der Flügel rücken. Zudem kann entweder Chaibi oder Larsson bei Angriffen ins offensive Mittelfeld vorrücken, während der jeweils andere defensiv absichert.
Sandro Tulino (Instagram-Redakteur SGE4EVER.de):

Aufstellung (4-1-3-2): Zetterer – Baum, Amenda, Koch, Brown – Larsson – Dōan, Uzun, Amaimouni-Echghouyab – Ebnoutalib, Burkardt
Erklärung: Ich würde Elias Baum die Chance geben, sich zu beweisen – die ersten Ansätze waren schließlich vielversprechend. In der Innenverteidigung kehrt Kapitän Robin Koch zurück, während Auréle Amenda sich durch seine starken Leistungen in den letzten Spielen den Vortritt verdient hat. Im Zentrum würde ich auf Hugo Larsson setzen, der dem Spiel Stabilität und Struktur geben kann. Offensiv sehe ich Can Uzun vorne, der wieder fit und hochmotiviert ist. Entscheidend wird vor allem die Offensivpower im letzten Drittel sein. Mit Younes Ebnoutalib und Burkardt hätte man zwei Spieler, die sehr gut pressen und den Gegner früh stören können. Zusammen mit den schnellen und dribbelstarken Außenbahnspielern Ayoube Amaimouni-Echghouyab und Ritsu Doan lässt sich Druck aufbauen und gezielt Flanken in den Strafraum schlagen. So entsteht eine Mischung aus aggressivem Pressing, Tempo über die Flügel und Präsenz im Strafraum.
Tim Lohwasser (Gastautor SGE4EVER.de):

Aufstellung (4-2-2-2): Zetterer – Baum, Koch, Amenda, Brown – Larsson, Højlund – Dōan, Uzun – Kalimuendo, Burkardt
Erklärung: Durch Theates offensiven Verteidigungsstil entstanden im Laufe der Saison wiederholt Lücken im Defensivverbund. So zuletzt auch in Mainz. Auch wenn Theate der feinere Fußballer ist, verdient sich der konstante Amenda am Sonntagnachmittag den Startelfplatz. Koch kehrt nach Gelb-Rot-Sperre zurück in die Startelf. Nach der Verletzung von Collins wird es Zeit, dass sich Eigengewächs Baum endlich als Rechtsverteidiger beweisen darf. An DFB-Nationalspieler Brown führt auf der anderen Seite kein Weg vorbei. Larsson wird erneut als tiefer Sechser spielen müssen, weil es an Alternativen mangelt. Jedoch bekommt er gegen Köln Unterstützung von Højlund, der auch spielt, weil mit dem „Effzeh“ ein körperlicher Gegner erwartet wird. Nicht als Flügelspieler, sondern als Doppel-Zehn spielen vor ihnen Dōan und Uzun. Uzun ist Frankfurts bester Kreativspieler und Dōan wurde auch geholt, um tiefstehende Gegner zu entschlüsseln. Diese Qualität hat der Japaner, zeigte sie in dieser Spielzeit nur nicht regelmäßig genug. Der Doppelsturm aus Kalimuendo und Burkardt muss von Minute eins auf dem Platz stehen!
Jetzt seid ihr gefragt! Welche elf Spieler würden es bei euch am Sonntag in die Startelf schaffen? Schreibt es gerne in die Kommentare.






4 Kommentare
Burkardt
Kalimuendo. Uzun Doan
Larsson
Brown. Baum
Theate Koch. Amenda.
Zetterer
Burkardt als Stossstürmer, dahinter die Offensive Dreierreihe mit Kalli, Can und Lits. Larsson als alleinige 6. Nene und Elias als Schienenspieler. Bei Ballbesitz als Mittelfeldspieler. Die Dreierabwehrreihe wegen des Spielaufbaus, wenn sich Köln einigelt. Der Ball wandert schneller von links nach rechts, und wieder zurück. Alle drei können einen guten Pass in die Tiefe spielen. Und 3 Mann sind besser als 2, bei der Konterabsicherung. Kalimuendo auf links, und Doan auf rechts, damit beide nach innen ziehen und schießen können. Can zentral offensiv, für den letzten Pass und wegen seiner Schussstärke. Baum und Brown können wenn Kalli und Lits nach innen ziehen, hinterlaufen und flanken, oder in den 16er dribbeln. Burkardt und Uzun müssen immer versuchen, einen Abwehrspieler rauszuziehen, in dem Sie dem Ball entgegen laufen. In diese Räume dann offenen Räume müssen Kalli und Lits reinlaufen. Es muss eine ständige Bewegung mit Positionswechseln, dem Ball entgegenkommen und Sprints in die sich öffnenden Räume geben. Dann kann auch ein schnelleres Passspiel mit Bällen in die Tiefe entstehen. Wenn sich unsere Offensiven müde gelaufen haben, können wir mit Younes, Matteo,Ansgar und Mario Positionsgetreu wechseln, und das Tempo hochhalten.
P.S.
Hoffe Albert liest das! 😂😂😂
Zetterer
Baum - Koch - Amenda - Brown
Larsson
Doan/Knauff - Uzun - Bahoya/Jupp
Kalimuendo - Burkardt
Zetterer
Baum-koch - amenda - theate
Larsson-brown
Knauff(Jupp) - Götze - doan (uzun)
Burkhard
"Jetzt seid ihr gefragt! Welche elf Spieler würden es bei euch am Sonntag in die Startelf schaffen? Schreibt es gerne in die Kommentare."
Sicherlich nicht Chaibi. Wie kommt man bitte auf die Idee, ihn in die Startelf zu stellen und dafür Götze, Uzun oder auch Höjlund draußen zu lassen?!
Skhiri und Höjlund haben sich zuletzt nicht empfohlen, so steht es in der ersten Aufstellung. Gott sei Dank konnten sich viele andere Spieler in den letzten Spielen empfehlen, das waren alles klasse Leistungen gegen Mainz, Heidenheim und St. Pauli.
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