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SGE-Präsident Mathias Beck hofft aúf eine Medaille für einen Adlerträger bei der Leichtathletik-EM. Foto: IMAGO / Kessler-Sportfotografie

Neun Eintracht-Athleten bei der EM – Beck: „Macht mich sehr stolz“

Eintracht Frankfurt ist längst weit mehr als Fußball – und das zeigt sich derzeit eindrucksvoll bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in Birmingham. Gleich neun Athletinnen und Athleten der SGE gehören zum deutschen Aufgebot und machen die Hessen damit zum am stärksten vertretenen Verein innerhalb der 116-köpfigen DLV-Delegation. Ein Umstand, der Eintracht-Präsident Mathias Beck mächtig stolz macht.

„Das ist herausragend und macht mich sehr stolz“, erklärte Beck gegenüber der „Bild“. Hinter der Eintracht, die insgesamt neun Starterinnen und Starter stellt, folgt Bayer 04 Leverkusen mit sieben Athleten. Für Beck kommt diese starke Frankfurter Präsenz auf internationaler Bühne nicht völlig überraschend. Schließlich habe sich die Eintracht bewusst dem Spitzensport verschrieben. „Als größter Mehrsparten-Sportverein der Welt mit angeschlossenem Profifußball ist das aber auch unser Anspruch – die Leichtathletik ist neben dem Fußball eines unserer Aushängeschilder“, betonte der Eintracht-Präsident.

Beck hofft auf eine Eintracht-Medaille

Die neun Nominierungen sind für Beck auch das Ergebnis der Strukturen, die der Verein seinen Sportlerinnen und Sportlern bieten möchte: „Wir möchten Spitzensport fördern und eine Grundlage bieten, in der sich solche Leistungen entwickeln können.“ Dabei hob der Präsident ausdrücklich hervor, dass hinter den Erfolgen nicht nur die Athleten selbst stehen. „Die Nominierungen sind Belohnung für die harte Arbeit der Sportlerinnen und Sportler, aber auch der Trainer und Betreuer im Hintergrund“, erklärte Beck. Nun gehe es darum, diese Arbeit auch auf der großen europäischen Bühne zu bestätigen: „Nun gilt es, dass alle in ihren Wettkämpfen ihre Leistung abrufen.“ Der ganz große Traum wäre natürlich Edelmetall. „Es wäre unglaublich, wenn wir eine internationale Medaille feiern könnten“, sagte Beck und versprach den Frankfurter Startern die Unterstützung des gesamten Vereins: „Die gesamte Eintracht-Familie drückt die Daumen.“

Hummel muss lange um Finaleinzug zittern

Eine der größten Frankfurter Medaillenhoffnungen musste zum Auftakt allerdings erst einmal kräftig zittern. Hammerwerfer Merlin Hummel ging bereits am Montag in der Qualifikation an den Start. Der 24-Jährige, der 2025 Vize-Weltmeister wurde, erwischte dabei keinen optimalen Wettkampf und musste lange um den Einzug ins Finale bangen. Am Ende reichte es für Hummel gerade noch: Als Zehnter der Qualifikation löste er sein Ticket für das Finale am Dienstagabend. Dort bekommt der Eintracht-Athlet die Gelegenheit, sich deutlich zu steigern und doch noch in den Kampf um die Medaillen einzugreifen. Souveräner verlief die Qualifikation für seinen Vereinskollegen Sören Klose. Auch der 24-Jährige schaffte den Sprung ins Hammerwurf-Finale, sodass die Eintracht dort gleich doppelt vertreten sein wird. Überhaupt stellt der Hammerwurf einen Schwerpunkt des großen Frankfurter Aufgebots dar. Bei den Frauen gehen mit Aileen Kuhn und Samantha Borutta zwei weitere SGE-Athletinnen an den Start. Damit stellt die Eintracht allein in dieser Disziplin vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Von Zehnkampf bis 800 Meter

Doch auch darüber hinaus ist die SGE in Birmingham breit vertreten. Amadeus Gräber geht für die Eintracht im Zehnkampf an den Start. Christopher Linke und Johannes Frenzel vertreten die Frankfurter Farben im Gehen, Smilla Kolbe tritt über die 800 Meter an und Marius Karges kämpft im Diskuswurf um eine möglichst gute Platzierung. Neun Athletinnen und Athleten, unterschiedlichste Disziplinen und damit reichlich Möglichkeiten für Frankfurter Erfolgserlebnisse. Für Präsident Beck ist bereits die Größe des Eintracht-Aufgebots eine Bestätigung der Arbeit innerhalb des Gesamtvereins. Jetzt fehlt eigentlich nur noch das, was er sich selbst erhofft: eine internationale Medaille für die SGE.

2 Kommentare

Fallback Avatar 1. PeKa 11. August 26, 15:37 Uhr

Smilla Kolbe ist mit der besten 800-Meter Zeit einer Frau seit 1980 ins Halbfinale gestürmt.
Klasse Leistung der Adler-Trägerin.

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Fallback Avatar 2. PeKa 11. August 26, 16:28 Uhr

... einer Frau aus dem DLV und das seit 1990, nicht 1980, sorry für den Fehler.
Trotzdem super.

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