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Nächste Option der FC Sevilla? Dem Vernehmen nach steht Skhiri wohl in Verhandlungen. Foto: IMAGO / osnapix

Neuer Abnehmer für Skhiri? FC Sevilla zeigt konkretes Interesse

Bei Eintracht Frankfurt deutet weiterhin alles auf einen Abschied von Ellyes Skhiri hin. Nachdem der tunesische Nationalspieler bereits nicht mit der Mannschaft ins Trainingslager gereist war und ein Wechsel zum 1. FC Köln zuletzt als nahezu perfekt erschien, könnte sich nun eine neue Tür für den Mittelfeldspieler öffnen. Nach Informationen des belgischen Transferexperten Sacha Tavolieri und „Sky Sports CH“ hat der FC Sevilla die Fühler nach Skhiri ausgestreckt.

Sevilla nimmt Kontakt auf

Wie Tavolieri weiter schreibt, hat der spanische Erstligist konkretes Interesse an einer Verpflichtung des 31-Jährigen hinterlegt. Zwischen den beteiligten Parteien sollen bereits Gespräche laufen. Eine Einigung gibt es allerdings noch nicht. Auch die genaue Form des Transfers ist demnach offen. Neben einem festen Wechsel soll auch eine Leihe als mögliche Variante diskutiert werden.

Der FC Sevilla ist auf der Suche nach Erfahrung und Stabilität für das zentrale Mittelfeld. Skhiri könnte mit seiner Zweikampfstärke, seiner Erfahrung und seinen Qualitäten gegen den Ball genau das Profil mitbringen, das der andalusische Klub sucht. Die Gespräche sollen in den kommenden Tagen fortgesetzt werden.

Skhiri spielt bei der Eintracht keine Rolle mehr

Für Skhiri kommt das Interesse aus Spanien zu einem Zeitpunkt, an dem seine Zukunft bei der Eintracht bereits weitgehend geklärt scheint. Die Hessen hatten den Mittelfeldspieler im Juli offiziell für Gespräche mit anderen Vereinen freigestellt. Entsprechend fehlte Skhiri auch im Trainingslager der Frankfurter. Damals deutete vieles auf eine Rückkehr zu seinem ehemaligen Klub 1. FC Köln hin.

Der Wechsel zum Effzeh zerschlug sich jedoch Ende Juli. Nach Informationen des „kicker“ wurde von Kölner Seite letztlich Abstand von einer Verpflichtung genommen. Damit musste sich Skhiri erneut nach einem neuen Arbeitgeber umsehen.

Dass die Eintracht grundsätzlich auf eine Trennung vom Tunesier hinarbeitet, ist unterdessen kein Geheimnis. Mit der Verpflichtung von Raphael Onyedika haben die Frankfurter im zentralen Mittelfeld zudem bereits für Ersatz gesorgt. Der Nigerianer soll die Position im defensiven Mittelfeld künftig mit abdecken und verstärkt damit den Druck auf Skhiri, eine neue Herausforderung zu finden.

Für Frankfurt wäre ein Verkauf wichtig, um einen weitern Großverdiener von der Payroll zu bekommen und weiter handlungsfähig auf dem Transfermarkt zu bleiben. Mit Transferverhandlungen mit dem FC Sevilla hat die SGE übrigens gute Erfahrungen. 2023 wechselte mit Djibril Sow ebenfalls ein Sechser von Frankfurt nach Spanien.

4 Kommentare

Fallback Avatar 1. Jay-Jay83 07. August 26, 17:47 Uhr

"Neben einem festen Wechsel soll auch eine Leihe als mögliche Variante diskutiert werden."
Problematisch bei einem Vertrag bis 2027, oder? Zumal eine Vertragsverlängerung plus Leihe in unserem Fall eben gar keine Option ist.

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Fallback Avatar 2. pfalzadler11 07. August 26, 18:23 Uhr

Leihe....halte ich auch für ausgeschlossen...

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Fallback Avatar 3. frankfurter jung 07. August 26, 19:59 Uhr

Sevilla und Skhiri, zu schön um wahr zu sein. Sevilla hat zwar zuletzt keine besonders gute Saison gespielt, aber dass Skhiri überhaupt in Spanien einen Markt hat, hätte ich nicht angenommen.
Wäre toll, wenn es klappen würde, für Skhiri und uns.

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Fallback Avatar 4. tanterebic 07. August 26, 20:50 Uhr

Guter Mann, der hoffentlich woanders wieder aufblüht. Ich gönne es ihm sehr.

Das Lob vom Gegenspieler hat sich bei mir festgesetzt. Schade, dass er es nur noch selten bestätigt hat:
November 2023: – Spieler des Spiels – Ellyes Skhiri: „Aber was der Skhiri heute gespielt hat, war unglaublich. Dem kann man nicht den Ball abnehmen“, erklärte Romano Schmid nach „hr-online“ über seinen Gegenspieler. Nicht nur aufgrund seines Anschlusstreffers ein ganz wichtiger Aktivposten bei den Hessen. Spulte überragende 13,45 Kilometer auf dem Feld ab und wirkt nicht ansatzweise müde. Mittlerweile hat er den Status erreicht, weswegen er verpflichtet wurde: Stabilisator, Offensivmotor und Denker und Lenker. Hatte am Ende sogar die dicke Chance per Kopf zum Siegtreffer. Das war am Ende aber wohl zu viel des Guten.

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