Gerade einmal 500.000 Euro hat Eintracht Frankfurt beim großen Marktwert-Update von „transfermarkt.de“ eingebüßt. Statt zuvor 288,5 Millionen Euro wird der Kader von Adi Hütter nun auf 288 Millionen Euro taxiert. Damit liegt die SGE gemeinsam mit der TSG Hoffenheim auf Rang sechs der Bundesliga. Vorne spielt finanziell eine andere Musik: Der FC Bayern kommt auf 1,04 Milliarden Euro, dahinter folgen Borussia Dortmund (588 Millionen Euro), Bayer Leverkusen (520 Millionen Euro), RB Leipzig (515 Millionen Euro) und der VfB Stuttgart (400 Millionen Euro). Der geringe Verlust bei der Eintracht täuscht allerdings ein wenig darüber hinweg, wie viel sich bei einzelnen Spielern wirklich getan hat – und dass Frankfurt trotzdem Substanz im Vergleich zu den anderen fünf Klubs verloren hat.
Ebnoutalib steigert seinen Marktwert um zehn Millionen Euro
Der große Gewinner aus Frankfurter Sicht heißt wenig überraschend Younes Ebnoutalib. Der 23-Jährige wird inzwischen mit einem Marktwert von 18 Millionen Euro geführt. Zuvor waren es lediglich acht Millionen Euro. Innerhalb eines Updates geht es für den Angreifer also um satte zehn Millionen Euro nach oben. Damit gehört der frischgebackene Nationalspieler sogar zu den größten Gewinnern der gesamten Bundesliga. Nur Antonio Nusa von RB Leipzig mit einem Plus von 13 Millionen Euro und Freiburgs Derry Scherhant, der ebenfalls für die DFB-Elf debütierte, mit 12,5 Millionen Euro legen noch stärker zu.
Atubolu verliert sieben Millionen Euro Marktwert
Auf der anderen Seite trifft das aktuelle Update drei Frankfurter dann doch ziemlich deutlich. Den größten Abschlag muss Noah Atubolu hinnehmen. Der im Sommer vom SC Freiburg gekommene Torhüter verliert sieben Millionen Euro und wird nun mit 18 Millionen Euro bewertet. Damit gehört er zu den drei größten Marktwert-Verlierern der gesamten Bundesliga. Nur Jamal Musiala vom FC Bayern, dessen Wert um 20 Millionen auf 80 Millionen Euro sinkt, und der Mainzer Kaishu Sano mit einem Minus von zehn Millionen Euro verlieren noch mehr.
Auch Onyedika und Santos verlieren deutlich
Raphael Onyedika erwischt es ebenfalls. Der Mittelfeldspieler verliert sechs Millionen Euro und fällt von 23 auf 17 Millionen Euro. Damit liegt auch er unter den größten Marktwert-Verlierern der Bundesliga. Noch deutlicher fällt der prozentuale Verlust bei Kaua Santos aus. Der Brasilianer büßt vier Millionen Euro ein und wird nur noch mit drei Millionen Euro bewertet. Zuvor lag sein Wert bei sieben Millionen Euro.
Damit drei Frankfurter unter den Top Ten der Verlierer
Insgesamt ergibt sich damit ein ungewöhnliches Bild. Atubolu mit minus sieben Millionen Euro, Onyedika mit minus sechs Millionen Euro und Santos mit minus vier Millionen Euro finden sich allesamt unter den zehn größten Verlierern des Bundesliga-Updates wieder. Zusammen büßt das Trio 17 Millionen Euro an Marktwert ein. Dass der Frankfurter Kader insgesamt trotzdem nur 500.000 Euro verliert, zeigt, dass diese Rückgänge an anderer Stelle nahezu vollständig aufgefangen werden. Allein Ebnoutalibs Aufwertung bringt zehn Millionen Euro zurück. Dahinter sind neben Amil Siljevic, Elias Baum, Keita Kosugi, Otavio und Jeremiaha Maluze, allesamt Verteidiger, mit einem Marktwert-Plus bedacht worden.
Während Frankfurt nahezu auf der Stelle tritt, haben einige Konkurrenten deutlich zugelegt. Leverkusen verzeichnet mit 40 Millionen Euro das größte Plus der Liga. Auch der SC Freiburg macht einen Sprung um 33 Millionen Euro, Leipzig gewinnt 27 Millionen und Dortmund 23 Millionen Euro hinzu. Die SGE verliert im Vergleich zu einigen Konkurrenten damit etwas an Boden.






10 Kommentare
wehn interessiert das überhaubt
kannst du dir nix von kaufen
Ebnoutalib ist explodiert? Hören diese Selbstmordanschläge denn nie auf?
Ich warte mal das "Preisschild" ab, ab welchem man gesprächsbereit ist. 🤮
Gruß SCOPE
Ich persönlich bin nicht so an den preisschildern interessiert.
Finde es aber gut das die Redaktion einen Bericht darüber gemacht hat.
Unser Geschäftsmodell ist halt nicht auf das längere Halten von Spielern ausgelegt.
Und die letzte Saison hat auch noch Auswirkungen.
Ich bin sicher, das wir am Ende zu den Gewinnern gehören.
Je besser ein Verein performt, desto höher steigen die Spieler auch im Wert, mit der objektiven Leistung hat das dann weniger zu tun.
Jeder Bankdrücker bei den Bauern hat Werte, die keiner so richtig erklären kann.
Auch die Kadergrösse spielt eine Rolle.
Also alles in allem eine unsichere Masseinheit.
Es sind doch mal wieder Personen die sich berufen füllen entsprechende Bewertungen vorzunehmen - also sollte man auf diese nicht wirklich hören. Bei unseren Torhütern muss man sich schon fragen wie man bei Atubolu auf so ein hohes minus kommt - liegt es evtl. an der Tatsache, dass er jetzt bei der SGE spielt und man grundsätzlich Spieler in Freiburg positiver bewertet?
Bin überzeugt, dass die SGE noch viele positive Überraschungen im Laufe der Saison liefern wird und dann wird man schreiben grosse Marktwertgewinne in Frankfurt.
Hovawarte sind so tolle, positive, mutige, zuversichtliche Tiere mit enormem Selbstvertrauen, ein bisschen mehr Optimismus bitte! :) Da läuft keine dunkle Verschwörung gegen die Eintracht.
Bezüglich Freiburg war das in den letzten Jahren doch komplett umgekehrt, die haben bei 150 Mio. Marktwert herumgedümpelt, obwohl sie oft nur einen Platz in der Tabelle hinter den Eintracht waren. Bei der Eintracht hingegen hat einer mal ein Jahr gut gespielt und direkt 50 Mio. Plus gekriegt (u.a. Marmoush, Ekitiké). Wenn ein Spieler bei Freiburg besser bewertet wird, dann weil die im Europa Cup Finale standen und in der Liga super gestartet sind. Matanovic spielt bei denen halt immer, daher macht er Scorer und der Marktwert steigt. Bei der Eintracht hat er fast nie gespielt, daher ist ja klar, dass der Marktwert aufgrund des jungen Alters nicht sinkt, aber halt auch nicht steigt.
Als Doan von Freiburg kam, war er halt schon auf dem Zenit und hatte kein Steigerungspotential mehr. Mit über 27 wird der Spieler eben eher abgestuft, wenn er keine überragenden Leistungen zeigt, das ist ganz normal. Das wurde bewusst so in Kauf genommen, um vorne eben mal nicht nur junge Talente zu holen, die bald wieder weg sind, sondern auch einen guten, erfahrenen Vorbereiter und Schützen zu haben, einer der nicht ein Jahr später wieder weg ist. Ähnlich ist es bei Onyedika, der jetzt mit über 24 kein Talent mehr ist und nicht mehr, wie bei Brügge, in der CL spielt. Bei der Eintracht war er eben bis jetzt noch nicht herausragend. Bei dem geht der Wert bestimmt wieder hoch, wenn er und das Team sich eingespielt haben.
Atubolu hatte scheinbar nicht den großen Markt, als sich der Plan mit Inter zerschlagen hat. Da war er einfach schlecht beraten und hat den Fehler zum Glück korrigiert. Jetzt halt auch erstmal wieder "nur" Torwart eines Mittelklasse-Bundesligisten ohne die Möglichkeit, sich international zu zeigen, dennoch finde ich da die Abwertung zu stark. Immerhin ist er einer der besten Elfmeterkiller der Liga. Allerdings ist sein Hauptkonkurrent um die Zukunft im DFB-Tor Urbig auch "nur" mit 18 Mio. bewertet, obwohl dem scheinbar die Nachfolge von Neuer zugetraut wird und der bei Klopp erstmal den Vorzug erhalten hat. Sobald Atubolu ein paar Spiele zu Null gespielt hat, wird der Wert wieder steigen. 10 Gegentore in 4 Spielen ist halt auch noch nicht top.
hat man ja gesehen .Was bringt ein Marktwert wenn keiner dazu bereit es zu Zahlen
Wenn derjenige wech soll dann gibt es Abschläge Sonderrabatte und undurchsichtige Bonis unter dem Motto Wenn Wenn Wenn
PS:In meinem Depot sind auch einige WERTE im Minius.Da ich sie nicht verkaufe ist das......egal
Ich meine, ich schaue mir von RB zwar kein Spiel an, dennoch kann ich das nicht nachvollziehen, was da seit einigen Jahren für Marktwerte aufkommen. Wer so deutlich in Bremen verliert, ist da doch hart am unterperformen, oder? Leverkusen genauso. Dieser Quansah ist sicher nicht schlecht aber 50m bei einem Innenverteidiger? Bei der Saison, die die bisher spielen? Macht für mich im Vergleich zu Vereinen wie Augsburg und Elversberg gar keinen Sinn. Aber egal, Hauptsache es geht bald wieder los in der Liga. Aufbruchstimmung hin oder her, 4 Spiele der Nationalelf sind ein bisschen zu viel nach gerade mal 4 BuLi-Spielen.
Also da misst du aber mit zweierlei Maß. Das sind halt die marktüblichen Preise. Als Brown noch da war, hat er auch 50 Mio erreicht, dennoch hat die Eintracht ab und zu ein Spiel verloren. Das gleiche gilt für Pacho. Man kann doch nicht ein Ergebnis rauspicken und deswegen sagen der Spieler wäre es nicht wert. Das gleiche denken vermutlich auch Leute über die Eintracht, da spielt einer ne Saison gut und ist scheinbar schon wieder 50 Mio. wert.
Bremen hat ohnehin einen guten Trainer und ist besser gestartet s beispielsweise die Eintracht, trotz mindestens genauso schwerem Programm, das muss man neidlos anerkennen. Bei Leipzig war es dagegen ein dummer Fehler, den Trainer trotz erfolgreichem und guten Fußball zu feuern. Ole Werner ist top. Demichelis mag zwar auch ganz gut sein, aber das widerspricht komplett dem Leistungsprinzip.
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