Die neue Bundesliga-Saison 2026/27 ging für die Frankfurter Eintracht mit einem Auswärtsspiel beim 1. FC Union Berlin an der Alten Försterei los. Adi Hütter formulierte das klare Ziel, nach der mehr als souveränen 11:0-Gala im DFB-Pokal gegen St. Tönis die ersten drei Ligapunkte einzufahren. Mit den Köpenickern wartete der erste Härtest für die hungrigen Adler. Es sollte ein packendes Spiel zweier ambitionierter Klubs werden. Mit einem Ergebnis von 3:3 trennen sich Union Berlin und Eintracht Frankfurt spektakulär unentschieden. Die Tore erzielte Dreierpacker Younes Ebnoutalib auf Frankfurter Seite und Emmanuel Latte Lath, Leopold Querfeld und Tim Skarke für die Heimmannschaft. Die SGE startet mit einem Punkt in die neue Bundesliga-Spielzeit.
Hütter überraschte durchaus bei der Aufstellung. Der Österreicher entschied sich für einen mutigen Schritt und schenkte Nachwuchsspieler Jeremiaha Maluze, dessen Vertrag bis 2031 verlängert wurde, das Vertrauen. Zudem stand Nezugang Noah Atubolu zwischen den Pfosten. Hütter im Vorfeld deutlich, dass der ehemalige Freiburger als neue Nummer eins verpflichtet wurde. Zudem rotierte Farès Chaibi überraschend für Mario Götze in die Startelf. Mit dieser Elf ging die Eintracht die Partie an: Atubolu – Kosugi, Koch (Kapitän), Maluze, Baum – Onyedika, Chaibi, Uzun, Amaimouni-Echghouyab, Burkardt, Ebnoutalib.
Ebnoutalib-Doppelpack: Gäste kontern Unions Blitzstart
Den besseren Start erwischte Union Berlin. Josip Juranovic schlug eine Ecke von rechts auf Emmanuel Latte Lath. Der 1,76 Meter große Angreifer kam ungestört zum Kopfball und wuchtete den Ball in die Maschen. Raphael Onyedika sah dabei nicht gut aus und ging nicht mit hoch. Noah Atubolu war zwar mit seinen Fingerspitzen dran, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. Bereits nach drei Minuten gerieten die Hessen in Rückstand und erwischten somit den denkbar ungünstigsten Start ins Spiel. Postwendend der Ausgleich! Nach nur sieben Zeigerumdrehungen war es Younes Ebnoutalib, der nach einer Ecke am Fünfereck an den Ball kam und ihn eiskalt aus kurzer Distanz ins kurze Eck bugsierte (10.). Direkt nach dem Anstoß war es erneut der gebürtige Frankfurter, der Leopold Querfeld die Murmel abluchste und freie Fahrt aufs Berliner Gehäuse hatte. Im Eins-gegen-eins vor Keeper Matheo Raab beförderte Ebnoutalib das Spielgerät mit etwas Glück über die Linie. Matheo Raab zwar dran, konnte aber den Schuss nicht entscheidend abwehren (11.). Der bullige Mittelstürmer markierte seine Bundesliga-Tore zwei und drei. Spiel innerhalb 60 Sekunden gedreht und komplett auf den Kopf gestellt.
Der Doppelschlag war ein echter Schock für den Hauptstadt-Klub. Die Eintracht zog von nun an das Spiel auf sich und erhöhte beinahe auf 3:1. Eine Flanke von Elias Baum fand Can Uzun an den zweiten Pfosten. Der türkische Nationalspieler grätschte die Kugel knapp über den Querbalken. Nach den ersten 25 Minuten machten sich erste Erkenntnisse bemerkbar: Bei den Gästen aus Frankfurt war eine klare Spielidee zu sehen. Die Mannschaft von Hütter ließ den Ball gut zirkulieren, hatten den Gegner gut im Griff und spielten geradlinig nach vorne. Die SGE war dem 3:1 näher als Berlin dem Ausgleich. Allerdings wurde es in der 27. Minute kurz brenzlig. Tom Rothe schlug eine scharfe Hereingabe. Der bereit stehende Marin Ljubicic verpasste knapp. Dann kam es zu einer Zwangsunterbrechung. Der Assistent an der Außenlinie, René Rohde, verletzte sich augenscheinlich am Oberschenkel und musste durch den vierten Offiziellen, Konrad Oldhafer, ersetzt werden. Die Zwangspause wurde zu einer Trinkpause genutzt (29.). Nach einer fünfminütigen Unterbrechung pfiff Schiedsrichter Bastian Dankert die Partie wieder an. Der Unparteiische ordnete infolgedessen acht Minuten Nachspielzeit an. Bis zum Kabinengang passierte aber keine nennenswerte Aktion, sodass Frankfurt mit einer knappen 2:1-Führung in die Pause ging.
Ebnoutalib schnürt Dreierpack
Union kam wie zu erwarten etwas schwungvoller aus der Kabine, ohne dabei echte Torgefahr auszustrahlen. Weiterhin hatte die Truppe von Hütter die Partie weitestgehend im Griff und setzte immer wieder Nadelstiche. Ein Schuss von Chaibi aus der zweiten Reihe zappelte am Außennetz (57.). Nach einer Stunde gab es aufseiten der Gastgeber die ersten Wechsel. Mauro Lustrinelli brachte Tim Skarke, Yeong Jeong und Livan Burcu für den Torschützen Latte Lath, Andras Schäfer und Michel Aebischer (61.). Zum ersten Mal nach dem Seitenwechsel war Atubolu leicht gefordert. Der eingewechselte Skarke probierte es aus sieben Metern mit einem Drehschuss, den der Frankfurter Schlussmann mühelos in seine Arme aufnahm (65.). Auch Hütter vollzog die ersten Wechsel. Der blasse Jonathan Burkardt machte Platz für Malik Pimpong (66.). Und dann klingelte es zum dritten Mal. Vorausgegangen war eine Flanke von der linken Seite auf den langen Pfosten. Der Ball landete beim eingewechselten Burcu, der die Kugel schlampig in die Füße von Baum klärte. Dessen abgeblockter Schuss landete unfreiwillig bei Ebnoutalib. Der Torjäger fackelte nicht lang und knallte das Leder in die Maschen zum 3:1 (67.)
Berlin schlägt spät zurück
Dann war Atubolu gefragt und diesmal wurde es richtig gefährlich. Nach einem kurz ausgeführten Freistoß brachte Burcu den Ball nahe des linken Strafraums aufs Tor. Den abgefälschten Schuss parierte der abermals starke Keeper überragend. Auch bei der nächsten Großchance war der Zugang vom SC Freiburg zur Stelle und wehrte den Flachschuss von Jeong ab (72.). Dauerdruckphase der Unioner nahm nun Fahrt auf. Berlin nutzte den Moment und brachte mit Janik Haberer für Aljoscha Kemlein frischen Wind rein. In der 76. Minute parierte der Deutsch-Nigerianer dann einen Kopfball vom eingewechselten Haberer. Nur zwei Minuten später lenkte Atubolu einen Distanzschuss von Juranovic über das Kreuzzeck. Bei der nachfolgenden Ecke war er aber machtlos. Querfeld wurde sträflich alleine gelassen und belohnte seine Mannschaft für die Druckphase (79.) Nur noch 2:3 aus hessischer Sicht. In der 80. Minute reagierte Hütter auf den Gegentreffer. Oscar Höjlund und Love Arrhov kamen für Amaimouni-Echghouyab und Uzun neu aufs Feld. Zwei Minuten später unternahm Union den fünften und letzten Wechsel. Ljubicic machte Platz für Derrick Köhn. Dann sah Onyedika die Gelbe Karte nach einem Foul an Burcu (85.) und Mann des Spiels Ebnoutalib wurde durch Otávio für die Schlussphase ersetzt.
Doch die Einwechslungen blieben wirkungslos. Union drückte und drückte und belohnte sich für die Aufholjagd. Vier Minuten Nachspielzeit wurden angezeigt und in der 93. Minute erzielte Skarke den Ausgleich. Ausgangspunkt war eine Flanke von Rothe von der linken Seite an den zweiten Pfosten, den van den Bosch an der Grundlinie per Kopf ablegte. Querfeld leitete mit der Stirn weiter zu Skarke, der per Hacke den sehr starken Atubolu überlistete. So bitter es für die SGE war, so verdient ist das 3:3 für Union Berlin. Hüters Mannschaft ist mit zunehmender Spieldauer nicht gelungen, den Druck des Gegners standzuhalten.
Damit steht ein spektakuläres und torreiches 3:3 zu Buche, mit dem Union Berlin definitiv besser leben kann. Für Eintracht Frankfurt dürfte das späte Remis eine gefühlte Niederlage darstellen, die eine 3:1-Führung leichtfertig aus der Hand gab. Damit verpasst der Achte der Vorsaison den perfekten Start in die Bundesliga. Für die SGE geht es nächste Woche mit dem ersten Heimspiel weriter. Zu Gast wird der FC Augsburg sein. Die Köpenicker gastieren bei Bayer Leverkusen.
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37 Kommentare
Danke Adi! Ich spür wieder was bei der SGE :)
Solch ein Fußball macht einfach Spaß! Und zuhause ziehen wir so ein Spiel locker!
Wer noch nicht angezündet war, der sollte es jetzt sein :)
Viel zu analysieren..und die Baustellen sehr deutlich aufgezeigt
Gerade in der ersten Halbzeit gab es viel, was hoffen lässt. Hütter-Fußball ist aber auch kräftzehrend und da braucht es Alternativen von der Bank. Heute war das ein klarer Qualitätsabfall.
Wieso macht Hütter wieder den gleichen Fehler wie Toppmöller und bringt kurz vor Schluss IV für ST? Damit ist die Ansage klar - Beton anrühren und dafür auf Entlastung verzichten. Das geht nie gut.
Ein 3:1 gegen Union musst Du einfach nach Hause bringen, egal wie das Spiel läuft. Ein Punkt gegen so einen Gegner ist aus meiner Sicht zu wenig. Spüre auch wieder was - unterscheidet sich aber nicht von letzter Saison. Da ist wieder viel Frust! :-)
Wir wollten Spektakel. Wir haben Spektakel bekommen.
Leider mit keinem so guten Ausgang.
Spiele mit dieser Intensität haben wir in der vergangenenSaison nicht gesehen. Wir sind auf einem richtigen Weg. Trotzdem gibt es noch eine Menge zu verbessern.
Btw: Atu = Glücksgriff
Gutes Spiel unserer Eintracht, mit ärgerlichem Ende. Man sieht aber, die Abwehr braucht noch Verstärkung, ich hoffe, da tut sich noch was.
Sge4ever Server wie unsere Abwehr:
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Hätte mir jemand vor dem Spiel gesagt, wir nehmen 1 Punkt mit, hätte ich unterschrieben. Nun danach, fühlt es sich an wie eine Niederlage!
Alle 3 Gegentore nach Standards, das nervt brutal was die Berliner für einen Drecksfussball gespielt haben…..aber dafür sind sie ja bekannt….mehr als Standards können die auch nicht!
Man hat in der 2. Halbzeit jedoch gesehen, das unsere außen, gerade Baum Probleme hatten! Wenn er sich da nicht steigert, reicht das nicht. Die meisten Angriffe kamen über seine Seite durch!
Ich finde aber auch, das wir nach vorne keine Entlastung mehr hatten, weil Adi entsprechend den Angriff runtergenommen hat!
Vielleicht ändert sich das, wenn man noch was zum Wechseln hat!
Aber untern Strich ist das schon mal ein anderer Fußball als zuletzt!
Starker Torwart, schwache Abwehr. In den letzten 20 Minuten hat Eintracht geradezu darum gebettet den Ausgleich zu bekommen, nur Atobulo hat viel verhindert beim 3:3.
Uzun viel Ballverluste, wie schon im Pokal, gegen einen starken Gegner ist das viel zu wenig.
Markus noch schwer gefordert
Endlich bringt die Eintracht wieder Fussball auf den Platz. Fast alles gut, bis auf die Schlussphase. Die Deckung weiterhin schlecht organisiert, weiterhin ohne Abwehr -Chef und das kostet weiterhin unnötige Punkte.
Drei Geschenke der Union-Abwehr, wenig herausgespielte Chancen.
Qualitativ muss das zwingender werden.
2. Hz. immer mehr abgefallen und kaum Alternativen auf der Bank.
Atubolu sichert uns einen Punkt!
Positiv ist lediglich, dass kein Ballgeschiebe mehr betrieben wird.
Stimmt, da sollte noch was kommen und bei Koch wird mir jedes mal Angst und Bange wenn er den Ball hat, bei den Gegentoren stand er auch nur tatenlos daneben. Vorne sollte das Geld für Kalimuendo zusammengekratzt werden, auch wenn heute Ebnoutalib ein 3er Pack geglückt ist.
Egal wie das Spiel jetzt ausging. Ehre wem Ehre gebührt !
Herzlichen Glückwunsch Younes Ebnoutalib zum 3er Pack in der Bundesliga !
Frankfurter Bub führt die Torschützenliste an !
Das Spiel schreit doch nach weiteren 3-4 Neuzugängen :))))
Koch hat kein Bundesliganiveau, aber bin froh dass wir einen TW haben der mal was hält
Ich konnte nur die zweite Halbzeit gucken. Nach dem 3:1 dachte ich, die kriegen das über die Runden, falsch gedacht.
Gute Ansätze vorhanden, Atubolu stark, Ebnoutalib genial, Jupp auch sehr stark.
Es gibt aber noch viel zu tun, die Mannschaft scheint noch nicht eingespielt zu sein.
Diese Saison wird es schwer werden oben anzugreifen. Warten wir es mal ab.
Bei einem Unentschieden ist es immer entscheidend, ob man noch den Ausgleich packt oder die Führung am Ende verspielt, daher ist die Stimmung ein wenig gedämpft.
Beautiful comment :) Love it :)
Es können so viele Kalimuendos kommen wie sie wollen. Ich hoffe und bete, dass Brassier eine Abwehr organisieren kann. Koch kann das nachweislich nicht, auch wenn er ein stabiler IV ist, der recht weniger Fehler macht. Aber der Abwehrchef, der er sein müsste, ist er nicht.
Gegentore in den ersten drei und letzten drei Minuten. Das kommt uns doch bekannt vor. :-)
Sieg wäre Pflicht gewesen und mehr als möglich.
Eigentlich ein tolles Spiel, aber die Abwehr ist nach wie vor nicht bundesligatauglich. In der Analyse der letzten Saison hätte man sich vielleicht auch koche genauer anschauen sollen und bei Fußball Romantik: Baum ist für mich ebenfalls nicht bundesligatauglich oder nicht kompatibel mit unserem Spielsystem. Der Junge wurde zu sehr gehyped.
Pflicht war zu diesem Zeitpunkt mal gar nichts gewesen, mit diesen offenen Stellen im Kader!
Man kann froh sein, dass man mit diesem zur Zeit unfertigen Kader einen Punkt mitgenommen hat.
Ohne NA im Tor hätten wir sicherlich verloren!
Das wir noch mehrfach nachlegen müssen bei der Kaderplanung ist unstrittig!
👍🏼👍🏼
Er war klarer Verkaufskandidat und hat auf Grund mangelnder Alternativen seine Chance bekommen. Das finde ich ziemlich wenig Hype. Aber "nicht bundesligatauglich" finde ich auch übertrieben. Vielleicht gibt es auch mal Nuancen.
Geht mir auch so!
Aber die Qualität und auch die Naivität in der Defensive ist und bleibt nicht Bundesliga tauglich, sorry und ob nur ein Tranfer eines IV's am Ende reicht glaube ich eher zu bezweifeln.
Mit dem Altersdurchschnitt ist es auch mit der Cleverness und Erfahrung noch nicht so weit wie man sich das wünscht, sonst hätte man hier auch gewinnen können.
Aber gut , erstmal nicht verloren. Lasst mal die Transferperiode zu Ende sein und alle sich einspielen, dann wird das sicher noch besser.
Auf jeden Fall ein besserer Auftritt als in der letzten Saison. Leider aber auch wie in der letzten Saison ab Minute 60 kollektiv abgetaucht (außer Atubolu - was blieb ihm auch anderes übrig?) und den Gegner zum Toreschießen eingeladen. Vor den Gegentoren musste Atu schon mehrmals retten.
Aus den Fehlern lernen und den Gegner gerade beim Stand von 3:1 laufen lassen und defensiv fordern. Dann wird das was.
Viel Licht im Team, aber auch Schatten (Uzun und Arrhov).
Mit Atubolu haben wir den echten Königstransfer gemacht. Der ist mental, fußballerisch und vor allem tormännisch der Wahnsinn! Endlich wieder eine wahre Nummer 1. Weiter so!
Wenn man auswärts drei Tore schießt, sollte dies eigentlich für einen Dreier reichen.
Man hat heute gesehen, wo es hapert und ich kann nur hoffen, dass bis Dienstag da noch nachgelegt wird.
Ansonsten, Kopf hoch und weiter, auch wenn es sich am Ende wie eine Niederlage anfühlen mag. Andere (Leverkusen und Hoffenheim) hat es viel schlimmer erwischt.
Krösche vor Blitzabgang?
Hat das Interview auf SKY abgesagt.
Ist da was dran?
Dafür, das die Abwehr aus Baum ( 2 Bundesligaspiele), Maluze, Kosugi ( beide 0 Bundesliga), Koch und Atubolu bestand, und das erste Mal in dieser Zusammensetzung gespielt hat, muss man zufrieden sein. Union wie immer, nichts ausser Stabdards.Mal klappts,mal nicht.
Wir haben spielerisch noch sehr viel Raum für Besserungen. Nach vorne, und auch hinten rum. Wenn man Baum und Kosugi spielen lässt, werden die Jungs liefern.
Für Maluze gilt das selbe.
Atubolu hat ein starkes Debüt gespielt.
Der wird uns noch viele Punkte bringen.
Hier war viel "Weltuntergang" in den Kommentaren. Dafür sind wir einfach zu gut. In 5-6 Spielen wird das ganz Anders aussehen. Ich bin guter Dinge.
Ich bin mit dem Auftritt in Berlin zu zufrieden. Das Ergebnis kann sicherlich auch zu unseren Gunsten sein, wir waren dem Sieg näher als Union.
Insgesamt haben wir ein starkes Auswärtsspiel gemacht. Die Einstellung hat gestimmt, die Art und Weise wie das Spiel angegangen wurde und es wurde auch Fußball gespielt. Die Mannschaft zeigt sich deutlicher fitter als letzte Saison.
Ärgerlich die zwei Standardgegentore, das muss man einfach so sagen. Richtig ausgespielt wurden wir nicht und alles kann man auch nicht weg verteidigen, vor allem dann, wenn man so nicht eingespielt ist. Grundsätzlich ist es so, das wir nicht verloren und somit den ersten Punkt haben.
In all der Unruhe die es letztes Jahr gab, waren das wesentliche Fortschritte. Ich bin unter den Umständen zufrieden.
Wir hatten heute ein sehr junges Team auf dem Platz, einen neuen Torhüter und ein Auswärtsspiel bei einem Gegner der mit seinem dreifachwechsel etwas umgestellt hat, was den Unterschied in den letzten 20 min gebracht hat.
Für den Start bin ich zufrieden, es gibt noch viel zu tun, aber das Spiel macht Hoffnung. So düster wie es due letzten Tage schon gezeichnet wurde, war es definitiv nicht!
Die Abwehr wird zu Recht kritisiert. Aber Kosugi möchte ich davon ausnehmen. Der hat effektiv gekämpft wie ein Löwe. Ein echter Samurai. Und kommt mir bitte nicht mit seiner Größe. Cucurella (z.B.) ist auch nicht größer.
Auch Maluze hat einen soliden Job gemacht. Er mag noch kein fertiger BL-Spieler sein. Aber er lässt für die Zukunft hoffen.
Trotzdem brauchen wir hinten dringend Verstärkung. Vor allem braucht es einen Chef/ Organisator vom Typ Hinti oder Abraham. Koch ist das leider nicht. Ich befürchte, dass er es in diesem Leben auch nicht mehr wird. Aber wer soll‘s machen?
Zum Glück dürften wir jetzt mit Atu auf der TW-Position einen Spieler mit Führungsqualität haben. Deshalb sehe ich das auch so: Königstransfer.
Schade das es am Ende nicht gereicht hat, aber es hatte sich leider abgezeichnet, in der zweiten Halbzeit waren wir einfach zu passiv, alle Gegentore nach Standards bzw. das 3. Gegentor auch nach einem hohen Ball darf einfach nicht passieren, auch wenn es das erste Spiel war, die Abläufe noch nicht klar sind und sich vieles noch finden muss ist es einfach ärgerlich so einfach die Punkte zu verschenken und das Querfeld kopfballstark ist weiß jeder der regelmäßig die Sportschau guckt und ausgerechnet dieser Querfeld macht ein Tor selbst und bereitet das andere vor…
Beim ersten Gegentor hat Onyedika geschlafen, beim zweiten Chaibi, Chaibi kann zumindest nicht behaupten er wisse nichts von Unions Kopfballstärke…
Hoffen wir auf Besserung, es gibt ja ausreichend Zeit unter der Woche zum Trainieren.
Gefallen haben mir heute Baum, Kosugi und Atubolu hat es auch gut gemacht dafür das er erst seit 2 Tagen da ist, allerdings war Union heute spielerisch auch schwach, wir werden sehen wie es sich in den nächsten Spielen und Wochen entwickelt.
Nicht perfekt gestartet, aber gut wird schon werden, Leverkusen hat beim Aufsteiger Elversberg verloren, auch die müssen sich finden mit neuem Trainer…
man muss auch über Hütters Auswechslungen reden.
Bahoya statt Otavio für Ebnoutalib hätte für mehr Entlastung gesorgt, und Union hinten vorsichtiger sein müssen. So konnten sie alles nach vorne schmeissen.
Innenverteidiger für Stürmer heisst immer: Ergebnis halten.
Das ist das Signal für den Gegner: die wollen nicht mehr.
Nach vorne richtig gut. Tiefe Läufe, Tempo, Kombinationen, Abschlüsse. Die Flanken von Baum können auch gerne zum eigenen Spieler kommen. Kosugi nach vorne dynamisch und aggressiv, nach hinten zu leicht zu überspielen. Maluze eine echte Entdeckung, das Mittelfeld eher unauffällig. Uzun der Treiber, Chaibi fast unsichtbar, Onyedika noch mit Orientierungsproblemen. Atubolu ein 6er im Lotto. Endlich wieder ein richtiger Torwart, der Sicherheit, Ruhe und Stabilität ausstrahlt. Koch ganz schwach. Und wieder 3 Dinger geschluckt. Alle aus Standards. Dass Union nur Standards kann sollte jedem bewusst sein. Nur die 11 Akteure auf dem Platz schienen die Email nicht bekommen zu haben. Dennoch: Die Spielkultur ist wieder da. Das sieht nach Eintracht aus. Und es wird noch viel besser. Ich freue mich drauf!
Hab nur im Radio die beiden Gegentore hören können, unterwegs vom Urlaub zurück.
Ich sag mal so, drei von vier Abwehrspielern haben normal nie Bundesliga gespielt, einer hat letzte Saison stark geschwächelt. Da sind nur drei Standardtore finde ich eigentlich ziemlich gut, Respekt.
Brutal ärgerlich, aber darauf scheint sich aubauen zu lassen.
Für mich ein sehr guter Start in die Saison.
Hütter wird die richtigen Stellschrauben drehen. Mir war spätestens klar, es reicht nicht, als Uzun und Kollegen mit Hacke Spitze, den Gegner provoziert haben.
Warum kann man solch eine Führung nicht einfach sachlich über die Runden schaukeln?
Ansonsten haben wir einen Torwart jetzt!!
letztenendes zählen die punkte. zwar wesentlich besserer auftritt als letzte saison, aber leider gefühlt mit selbigen resultat, das wir auch durch einladung der unioner erzielt haben. hinten weiterhin extrem anfällig nach standardsituationen. wie viele bereits sagten: mit der abwehr kassiert selbst der beste keeper der welt regelmäßig viele gegentore.
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