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Krösche muss jetzt liefern, denn die SGE schlägt Alarm. Foto: IMAGO / HJS

Krösche bekommt grünes Licht für Einkäufe, Atubolu soll kommen

Knapp zwei Wochen vor der Schließung des Transferfensters und einen Tag vor dem ersten Pflichtspiel der Saison ist der Kader von Eintracht Frankfurt noch nicht fertig. Überhaupt nicht sogar. In der Innenverteidigung, auf den defensiven Außenbahnen sowie im Tor besteht aktuell akuter Handlungsbedarf und eigentlich sollte ja auch noch ein Stürmer kommen. Sportvorstand Markus Krösche hat also alle Hände voll zu tun. Leichter macht die Situation nicht unbedingt, dass die Hessen immer noch einige Ladenhüter im Kader haben, die viel Gehalt beziehen und den Verein eigentlich verlassen sollen. Während jetzt wohl Bewegung in die Transferthematik um Ellyes Skhiri kommt, steht Eyle Wahi immer noch bei der SGE unter Vertrag. Gleichzeitig muss Krösche aber ein Transferplus erzielen, damit die Eintracht keine roten Zahlen schreibt.

Zugänge müssen jetzt kommen

Wie die „Bild“-Zeitung jetzt schrieb, soll etwas Druck von Krösches Schultern genommen werden, damit schnellstmöglich ein wettbewerbsfähiger Kader zusammengestellt werden kann. Heißt konkret: Krösche darf jetzt erst einmal Spieler verpflichten, ohne ganz so stark auf die Abgangseite schauen zu müssen. Möglichst bis zum Wochenende sollen Neuzugänge für Abwehr und Tor kommen. Der geforderte Transferüberschuss von 50 Millionen Euro müsse dann erst nach Ende der Transferzeit nachgewiesen werden. Falls nötig muss demnach auch der Deadline-Day am 1. September dafür genutzt werden, Spieler zu verkaufen. Priorität sollen dem Bericht zufolge die Torwartposition und die Abwehr haben. Die Verpflichtung für den Sturm werde demnach erst einmal hinten angestellt.

Klar ist: Die Zeit wird langsam knapp und das Risiko immer höher, dass die Eintracht mit einem völlig löchrigen Kader in die Saison starten muss. Daher gehen bei den Hessen jetzt die Alarmglocken an. Es muss Vollzug gemeldet werden auf der Zugangsseite, weshalb vom eigentlich geplanten Weg nun scheinbar abgewichen wird.

Frankfurt ist Atubolus Wunschlösung?

Einer dieser Vollzüge könnte Noah Atubolu vom SC Freiburg sein. Der Torhüter habe sich jetzt von seiner Beraterfirma getrennt, wie die „Bild“-Zeitung vermeldete. Grund dafür seien falsche Versprechungen, die nicht eingehalten worden waren. Atubolu wollte den nächsten Schritt machen, Freiburg dafür verlassen und möglichst in die Premier League wechseln. Jetzt, knapp zwei Wochen vor Schließung des Transferfensters, ist das noch nicht geschehen. Somit wird der 24-Jährige derzeit von einem Anwalt und Familienmitgliedern beraten. Die Eintracht soll die präferierte Wunschlösung Atubolus sein. Gespräche zwischen der Spielerseite und den Hessen sollen aktuell relativ positiv verlaufen. Auch, weil man dem Keeper bei einem künftigen Wechsel wohl keine Steine in den Weg legen würde.

Ungleich schwerer dürften sich die Verhandlungen allerdings mit dem SC Freiburg herausstellen. Die Mannen vom Breisgau haben nämlich kein Interesse daran, ihren Spieler zu verschenken – im Gegenteil: Freiburg soll 15 Millionen Euro fordern. Für die Eintracht ist solch eine Summe derzeit kaum stemmbar. Auch denkbar sei wohl, dass Atubolu seinen in Freiburg auslaufenden Vertrag um ein Jahr verlängere und gleichzeitig nach Frankfurt verliehen wird. Mit Kaufoption oder Kaufpflicht. Wie auch immer: Es droht – einmal mehr – ein zäher Poker.

3 Kommentare

Fallback Avatar 1. pfalzadler11 20. August 26, 15:15 Uhr

Noah Atubolu leihen mit Kaufpflicht , das hätte was. Bin gespannt ob es auch so kommt.....

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Fallback Avatar 2. Reebok 20. August 26, 15:20 Uhr

Bis zum Wochenende? Da bin ich mal gespannt, heute ist Donnerstag...

Aber es scheint ja zumindest auch bei Bahoya, Wahi, Ngankam und Shkiri mehr oder weniger konkretes Interesse zu geben, vielleicht tut sich da auch etwas.

Zur Ehrenrettung von Krösche muss man sagen, dass er erstens schon im Mai gesagt hatte, dass es auf Verkaufsseite kompliziert werden könnte (ich meine, dass er damals drei Transferperioden - also bis nächsten Sommer - genannt hatte) und das zweitens durch die WM der gesamte Transfermarkt sehr schwer in Gang gekommen ist. Die Realität ist, dass England (und mit Abstrichen Saudi-Arabien) der einzige große Nettokäufer-Markt ist. Bevor es dort nicht losgeht, passiert in den anderen Märkten halt auch wenig.

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Fallback Avatar 3. Meintracht 20. August 26, 15:31 Uhr

Für mich war und ist das eine recht konfuse und überhaupt nicht zielgerichtete Personalpolitik, auch schon in den vergangenen Jahren. Alles wirkt recht zufällig und unterdurchschnittliche Spieler erhielten wohl weit überdurchschnittliche Gehälter, daher sind sie nun praktisch unverkäuflich.
Warum es nicht mit Wahi probieren? Ein neuer kostet mindestens genauso viel. Offensivkräfte haben wir eigentlich mehr als genug.

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