Halbzeitfazit: 1:1 zur Halbzeitpause. Insgesamt ist das aufgrund des Spielverlaufs durchaus leistungsgerecht. Beide Mannschaften kämpfen viel um den Ball und die ganz großen Torchancen sind eher Mangelware. Durch einen tollen Angriff von Elias Baum, Fares Chaibi und Vollstrecker Jonathan Burkardt gingen die Hessen in der 23. Spielminute in Führung. Die gastgebenden Ostwestfalen sind allerdings keinesfalls chancenlos. Stefano Merinos Abschluss in der Mitte der ersten Halbzeit klatschte gegen die Latte. Insgesamt steht die Frankfurter Eintracht defensiv gut, tut sich gegen sehr körperbetont spielende Paderborner aber in der Offensive noch schwer. Ärgerlich: Kurz vor dem Pausenpfiff glichen die Paderborner aus, obwohl in der Torentstehung durchaus ein strafbares Foulspiel von Paderborn geschah. Schiedsrichter Bastian Dankert ließ den Treffer aber zählen. Die Atmosphäre ist gespenstisch, weil der Support beider Fanlager aufgrund eines medizinischen Notfalls im Eintracht-Block eingestellt ist.
Spielinfo vor der Partie: Die Eintracht geht als Favorit in das Auswärtsspiel in Paderborn am 9. Spieltag der Bundesliga. Zuletzt kam das Team von Cheftrainer Adi Hütter immer besser in Tritt. War die Stimmung rund um den Klub nach der krachenden 0:6-Pleite in Leipzig noch ziemlich im Keller, überzeugten die Hessen im Doppelspiel gegen den Hamburger SV nicht nur ergebnistechnisch mit zwei 3:1-Siegen, sondern wussten auch spielerisch zu überzeugen. Die nötige Intensität in den Zweikämpfen und offensive Durchschlagskraft scheinen wieder da zu sein.
Allerdings sind die Aufsteiger aus Ostwestfalen ein unangenehmer Gegner. Mit erst neun Gegentoren gehören sie zu den besten Defensiven der Liga. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass sie mit lediglich sechs eigenen Treffern die zweitschlechteste Offensive im deutschen Oberhaus stellen. In der heimischen Home Deluxe Arena holte der SCP bislang seine zwei einzigen Siege der Saison, verlor allerdings auch gegen Dortmund, Freiburg und zweimal gegen den VfB Stuttgart (einmal im Pokal). Somit stehen sie aktuell auf dem 15. Tabellenplatz. Dennoch trennen sie von der SGE auf Platz 9 nur zwei Punkte.
Das Team von Trainer Ralf Kettemann spielt selbstbewusst auf. Hütter schätzte sie auf der Pressekonferenz am Donnerstag als „speziell zu Hause sehr, sehr unangenehm zu bespielen“ ein. Weiter zeichne die Paderborner mutiges Pressing und eine 5-3-2-Formation in einem tiefen Block aus. Auch Mittelfeld-Neuzugang Noel Aseko sprach im Vorfeld von einem „ekligen Gegner“, der zwar wenige Tore schieße, aber auch nur selten welche kassiere. Es wird für die Gäste also darauf ankommen, dem Gegner sein Spiel aufzudrücken, physisch dagegenzuhalten und geduldig vor dem Tor zu bleiben.
Nach dem Spieltag pausiert die Bundesliga für knapp zwei Wochen aufgrund einer weiteren Länderspielpause. Auch deshalb bewertete Hütter das Auswärtsspiel als „richtungsweisend“. Mit einem Auswärtsdreier würde man sich über die kurze Pause an die internationalen Ränge heranheften und die Nationalspieler mit einem positiven Gefühl zu ihren Nationen reisen lassen. Außerdem stehen im Anschluss Duelle mit guten Gegnern in Liga und Pokal (Hoffenheim, Stuttgart, Dortmund, Bremen) an.
Koch rechtzeitig fit, Burkardt und Knauff rücken rein
Im Vergleich zum letzten Ligaspiel gegen den HSV verändert Chefcoach Adi Hütter seine Startelf auf zwei Positionen: Für Keita Kosugi startet Ansgar Knauff. Der nominelle Flügelspieler dürfte auf der rechten Seite beginnen und Elias Baum dafür auf die linke Seite rücken. Außerdem nimmt der deutsche Nationalspieler Younes Ebnoutalib vorerst auf der Bank Platz, dafür rotiert Jonathan Burkardt rein, der gegen den HSV nur eingewechselt wurde. Es bleibt also bei der gewohnten 4-2-3-1 Formation mit nur einer Spitze. Erfreulich: Der am Donnerstag noch fragliche Kapitän Robin Koch ist rechtzeitig fit geworden und steht ebenfalls in der Startformation. Er hatte im Training einen Schlag auf das Knie abbekommen.
Die Aufstellung der SGE: Noah Atubolu – Ansgar Knauff, Robin Koch, Lilian Brassier, Elias Baum – Raphael Onyedika, Noel Aseko – Farés Chaibi, Can Uzun, Ritsu Doan – Jonathan Burkardt
Die Startelf der Paderborner: Noll – ter Horst, Scheller, Hansen – Curda, Castaneda, Baack, Obermair – Müller, Vidovic – Marino








64 Kommentare
Sorry, so dumm muss man wirklich sich überhaupt anstellen können.
Baum völlig unnötig und dämlich sondersgleichen - Ilicivic denkt, dass da nur Würste beim Gegner sind und geht völlig unnötig ins Dribbling und verursacht dadurch den Elfer.
Dumm... Völlig dumm
Das hat alleine was mit Qualität zu tun bzw. Nicht vorhandener…
Unsere Selbstdarsteller und Schauspieler müssen Abstiegskampf dringend lernen!
welche Drogen nimmst Du? Kannst Du mir was abgeben?
Sie spielen nicht als Mannschaft. Wenig synchron - sowohl offensiv als auch defensiv.
Die Mannschaft hat so viel Potential und so wenig resilienz , in den mächsten Transfer Perioden (ja Mehrzahl) muss einiges passieren sollte nicht noch ein Wunder geschehen...... Leider
Ich nehme an, Thomas66 ist davon ausgegangen, dass wirklich jeder diesen Beitrag sofort als Satire erkennt, auch wenn er nicht als solcher gekennzeichnet ist.
Einen Punkt nehmen wir dann doch gerne mit :-)
jeder Zweikampf eins gegen eins geht verloren. Ständig dieses hinten rum Gekicke, null Dampf nach vorne. Man könnte meinen, dass sie alle denken, sie müssten aufs eigene Tor spielen. Jeder Ball zum Mitspieler auf 2 Meter landet beim Gegner. Das ist alles noch weniger wie Nix. Für mich ist das alles nicht BuLi tauglich. Es ist zu wenig. Wenigsten unser Stürmer weiß, wo das Tor steht und rettet uns einen Punkt. Mehr als schmeichelhaft.
Wenigstens Ausgleich
Du hast es erkannt. :-)
Was regst du dich auf, als hier berichtet wurde Kauff und Collins zurück im Betrieb, hatte ich geschrieben, es wäre naiv zu glauben das sich an der Qualität bei Eintracht was verbessern würde. Danke an alle Daumen runter hier unter den "Fachleuten" im Forum.
Uzun im Winter verkaufen und 3 gute Spieler holen, dann geht's vielleicht in den einstelligen Bereich zurück
Na ja, wenigstens hat sich meine Minimal-Hoffnung erfüllt. Glücklicher Punktgewinn, aber wichtig. Mit Wille.
Mit Technik.
Ehrlich ich mag jeden einzelnen der Spieler und fände es auch um jeden schade der uns verlassen muss, aber als Mannschaft fehlt es einfach an Kampfkraft.
Gerade gegen einen Gegner wie Paderborn muss ich jeden einzelnen Ball haben wollen. Wir lassen die Gegner zu oft den Ball frei annehmen. Wir sind zu weit weg defensiv. Wir reden schon wieder von den Basics.
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