Halbzeitfazit: Die Frankfurter Eintracht tat sich in der ersten Halbzeit gegen giftige Hamburger extrem schwer. Zakaria Al Ouahdi verfehlte in der 24. Spielminute mit einem Distanzabschluss nur knapp das Tor, ehe Albert Grönbaek nach einem Steckpass von Albert Sambi Lokonga ebenfalls verzog. Auch Terem Moffi tauchte zwischenzeitlich gefährlich vor dem Frankfurter Tor auf, wurde jedoch in letzter Sekunde von Jeremiaha Maluze abgegrätscht. Die beste Chance der Eintracht hatte Jonathan Burkardt in der 30. Minute, konnte diese aber ebenfalls nicht nutzen. Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgte eine Szene im Eintracht-Strafraum. SGE-Kapitän Robin Koch brachte El Ouahdi zu Fall. Schiedsrichter Tobias Stieler entschied sich jedoch gegen einen Elfmeter. Alles in allem kann das Team von Cheftrainer Adi Hütter froh sein, zur Halbzeitpause noch nicht in Rückstand zu liegen.
Spielinfo: Für Eintracht Frankfurt steht die zweite Runde des DFB-Pokals an: Die Hessen gastieren am heutigen Dienstagabend beim Hamburger SV und treffen damit direkt auf einen Bundesligisten. Dabei können die Adlerträger auf lautstarke Unterstützung zählen – rund 5.800 Frankfurter Fans werden ihre Mannschaft im Volksparkstadion in die nächste Runde peitschen wollen.
Trotz der 0:1-Niederlage am vergangenen Wochenende in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund zeigte sich SGE-Cheftrainer Adi Hütter auf der Pressekonferenz vor dem heutigen Pokalabend zuversichtlich. Viele positive Erkenntnisse habe der 56-jährige Österreicher aus der Partie in Dortmund mitnehmen können. Außerdem brauche er sein Team vor einem solchen K.-o.-Spiel kaum zusätzlich motivieren: „Die Bedeutung des Spiels ist uns allen bewusst“, sagte er und ging nachfolgend auf seine Erwartungen ein: „Wir wollen so weit wie möglich kommen, keine Frage. Dafür braucht man aber die Leistung.“ Diese geforderte Leistung wird die Frankfurter Eintracht ab 18 Uhr auf das Spielfeld bringen müssen, wenn der Einzug ins Achtelfinale gelingen soll.
Erwähnenswert ist zudem, dass die SGE bereits am Sonntag (17:30 Uhr) erneut auf den HSV treffen wird. Am achten Spieltag der Fußball-Bundesliga empfängt die Eintracht den Ligakonkurrenten dann im heimischen Deutsche Bank Park. „Die Rothosen“ stehen derzeit mit neun Punkten auf dem elften Tabellenplatz, während sich die Adlerträger mit acht Zählern aktuell auf Rang 14 wiederfinden.
So startet Eintracht Frankfurt in den Pokalabend
Im Vergleich zur Pleite gegen den BVB nimmt die Frankfurter Eintracht drei Veränderungen in der Startelf vor. Jeremiaha Maluze rückt für Lilian Brassier in die Innenverteidigung, während Mario Götze Noel Aseko im Mittelfeld ersetzt. Zudem startet Can Uzun anstelle von Younes Ebnoutalib. Somit bleibt zunächst offen, ob Uzun neben Jonathan Burkardt die Doppelspitze bilden wird oder ob Hütter erneut eine Veränderung der Grundordnung vornimmt.
So spielt der Hamburger SV: Tangvik (TW) – El Ouahdi, Nandja, Bornauw, Omari, Wolfe – Sambi Lokonga, Muheim, Adeline, Grönbaek – Moffi
Auf der Bank sitzen: Heuer Fernandes (TW), Bissi-Mouelle, Lemke, Amoako, Jatta, Pherai, Rössing-Lelesiit, Daka, Stange







103 Kommentare
Am Sonntag dann mit zwei solchen Halbzeiten.
Schön, dann haben wir zwei Meinungen.
Also so schlecht wie die meisten hier, habe ich unsere Eintracht gar nicht gesehen. Aber mit Collins verliere ich die Geduld, der hat mit Bundesligafußballer nichts zu tun. Auch Uzun fand ich wieder weitgehend schlimm. Und sorry, dass ich bei Atubolo anderer Meinung bin, als die meisten. Aber der hat (wie schon früher) immer einen Bock drin, sind gut er auch sonst ist.
Baum ganz stark, Maluze und Kosugi auch gut. Johnny und Younes sowieso. Und auch Koch fand ich gut.
Ich bin zufrieden . Aber wichtiger wäre mir ein Sieg am Sonntag.
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