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Im ausführlichen Interview gab Hugo Larsson Einblicke in seine aktuelle Gefühlswelt und die spannendste Frage: Geht er oder bleibt er? Foto: IMAGO / DeFodi Images

Hugo Larsson bekennt sich zur Eintracht: „Ich habe keine Pläne, wegzugehen“

Immer wieder wird Hugo Larsson mit europäischen Top-Klubs in Verbindung gebracht. Ein Abschied aus Frankfurt scheint für den 22-Jährigen derzeit jedoch überhaupt kein Thema zu sein. Im Gegenteil: Der Schwede machte in der „Frankfurter Rundschau“ unmissverständlich klar, dass er seine Zukunft weiterhin bei der Eintracht sieht: „Ich bin hier wirklich sehr glücklich. Auch meine Freundin fühlt sich wohl, sie liebt Frankfurt. Ich habe keine Pläne, wegzugehen. Es ist dieselbe Story jedes Jahr“, erklärte Larsson. Wechselgerüchte seien für ihn mittlerweile nichts Neues: „Seit ich in Malmö mit 17 meinen Durchbruch schaffte, gibt es Gerüchte um mich. Das ist Teil des Geschäfts. Jeden Sommer sitze ich mit einem von euch da und muss dieselben Fragen beantworten. Aber wie ihr seht: Ich bin noch hier und spiele für die Eintracht.“

Hütter bringt die Eintracht-DNA zurück

Auch über den neuen Trainer Adi Hütter fand Larsson ausschließlich positive Worte. Besonders imponiere ihm dessen klare Art. „Er ist sehr direkt, stringent, hat eine klare Ansprache. Er sagt, was er denkt, spielt keine Spielchen. Man weiß, was er von dir auf dem Feld erwartet“, lobte der Mittelfeldspieler. Vor allem die Intensität im Training sei deutlich gestiegen. Genau diese Spielweise verbinde er inzwischen mit der Eintracht: „Das ist normalerweise die DNA von Eintracht Frankfurt.“ Gleichzeitig stellte Larsson klar, dass auch der Fußball unter Dino Toppmöller erfolgreich gewesen sei. Die neue Herangehensweise sehe er jedoch als spannende Weiterentwicklung.

Ehrliche Worte über Albert Riera

Auch auf die kurze Amtszeit von Albert Riera blickte Larsson zurück. Dabei vermied er Schuldzuweisungen und nahm stattdessen die Mannschaft in die Pflicht. „Man kann ihm nicht die Schuld für alles geben. Wir Spieler hätten es besser machen müssen, da schließe ich mich ein.“ Zwar sei Riera ein Trainer mit einem eigenen Ansatz gewesen, letztlich habe der Mannschaft aber insgesamt die nötige Wettbewerbsfähigkeit gefehlt. Die ersten Spiele unter dem Spanier seien sogar vielversprechend gewesen, ehe die Ergebnisse ausblieben. Einen klaren Wendepunkt habe es aus seiner Sicht nicht gegeben.

Rückkehr auf die Lieblingsposition

Sportlich blickt Larsson optimistisch auf die neue Saison. Besonders freut ihn, dass er unter Hütter wohl wieder offensiver interpretiert werden soll. Rückblickend räumte der Schwede ein, dass ihm die Rolle als alleiniger Sechser nicht entgegenkam: „Ich habe es vermisst. Erfolgreich bin ich geworden, weil ich eine freie Rolle hatte. Als Holding Six hat man diese Freiheiten nicht.“ Auf die Frage, wo die Fans ihn künftig sehen werden, antwortete Larsson mit einem Schmunzeln: „Ich denke, Sie werden mich hauptsächlich da spielen sehen, wo ich hier früher auch gespielt habe.“

Mandel-OP soll Probleme lösen – „Ich fand es nicht so toll, wie Dino das Thema platzierte“

Ein weiteres Thema waren seine gesundheitlichen Schwierigkeiten in der vergangenen Saison. Immer wieder fiel Larsson krankheitsbedingt aus. Direkt nach Saisonende ließ er sich deshalb die Mandeln entfernen. „Ich fühle mich jetzt schon gut“, berichtete er weiter. Zwar habe ihn die öffentliche Kritik von Dino Toppmöller damals gestört, inhaltlich habe der frühere Trainer aber recht gehabt: „Ich war zu oft krank und das hat meinen Rhythmus immer wieder unterbrochen.“

WM-Aus als zusätzliche Motivation

Schließlich sprach Larsson auch über seine überraschende Nichtberücksichtigung für den schwedischen WM-Kader. Die Entscheidung habe ihn hart getroffen. „Das war kein leichter Anruf. Ich musste es schlucken und versuchen, es zu vergessen.“ Sein Ziel sei nun klar: Mit starken Leistungen für Eintracht Frankfurt möchte er sich wieder für die Nationalmannschaft empfehlen. Zunächst richtet sich sein Fokus aber voll auf die neue Saison mit der SGE. Und dort sendete Larsson eine Botschaft, die viele Eintracht-Fans freuen dürfte: Ein Wechsel steht für ihn aktuell nicht zur Debatte.

5 Kommentare

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Auf geht's Hugo, du (und viele andere) kannst es besser als letzte Saison gesehen!

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Fallback Avatar 2. einesgehtnochrein 31. Juli 26, 16:42 Uhr

Trotz der Kritik, die ich letzte Saison hier und da geübt habe, bin ich froh, dass er bei uns bleibt. Ich denke, mit der notwendigen Unterstützung im Mittelfeld wird er an seine anfänglich gute Leistung anknüpfen.

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Avatar 3. Hooliganverachter 31. Juli 26, 17:09 Uhr

Sehr reif in seinen Äußerungen. Oder soll ich schreiben - professionell?

Der Junge ist klar. Und es gibt dennoch keine Garantie dass er bleibt. Auch wenn es seiner Freundin hier gut gefällt. 😊

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Fallback Avatar 4. PeKa 31. Juli 26, 17:24 Uhr

Sieht so aus, als würden wir weiter einen grossen Kader behalten, wenn die sich alle hier so wohl fühlen.
Sind aber alles gute Jungs, daher können die gerne bleiben.

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Avatar 5. karl napp 31. Juli 26, 17:44 Uhr

...wenn er wieder zu alter Form zurückfindet ist er eine Bereicherung fürs Mittelfeld

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