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Jonathan Burkardt erzielt sein drittes Bundesligator der Saison. Foto: IMAGO / HMB-Media

Pause in Frankfurt: Kämpferische Eintracht führt 2:1 gegen Freiburg

Halbzeitfazit: Die Freiburger kamen gut in die Partie und setzten die Frankfurter zu Beginn der Partie etwas unter Druck. Zwei Abschlüsse von Ginter und Suzuki sorgten für eine erste Torannäherung, waren aber nicht gefährlich. Nach zehn Minuten ging die SGE nach einer schönen Kombination in Führung: Einen langen Ball von Brassier verarbeitete Burkardt und spielte ihn weiter zu Doan, der den Ball auf Ebnoutalib legte. Der Stürmer schob den Ball ins Tor und sorgte so für das erste Erfolgserlebnis der Hessen. Freiburg lauerte und kam nach dreißig Minuten zu einem guten Abschluss durch Beste. Atubolu parierte gut. Kurz darauf kommt es doch zum Ausgleich: Scherhant bekommt einen Ball in den Lauf gespielt, schlägt im Strafraum einen Haken gegen Koch und trifft (34.). Der Frankfurter Keeper war noch am Ball, konnte den Ausgleich jedoch nicht verhindern. Die Eintracht hat die richtige Antwort parat und geht zwei Minuten später wieder in Führung. Nach einem Eckball kommt Kapitän Koch an den Ball und köpft ihn weiter in den Fünfmeterraum. Dort steht Burkardt bereit, legt sich die Kugel bereit und trifft aus kurzer Distanz zur erneuten Führung. Kurz vor der Pause hatte die Eintracht Glück. Ein Freistoß von Scherhant knallt an den Pfosten. Der Ball kann danach geklärt werden. So gehen die Frankfurter mit einer knappen 2:1 Führung in die Pause.

Der vierte Spieltag der Fußball-Bundesliga steht an. Im zweiten Heimspiel der Saison empfängt Eintracht Frankfurt den SC Freiburg. Beide Mannschaften dürften mit ordentlich Rückenwind in die Partie gehen. Während die SGE am vergangenen Wochenende beim 3:1-Auswärtserfolg über den 1. FSV Mainz 05 ihren ersten Dreier der laufenden Spielzeit einfuhr, grüßen die Breisgauer nach einem beeindruckenden 5:0 gegen Borussia Mönchengladbach von der Tabellenspitze.

Für die Frankfurter war der Erfolg in Mainz insbesondere mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf wichtig. Nach dem 3:3 zum Auftakt bei Union Berlin und der deutlichen 1:4-Heimniederlage gegen den FC Augsburg gelang der Mannschaft von Cheftrainer Adi Hütter erstmals ein über die gesamte Spieldauer überzeugender Auftritt. Gleichzeitig beendete die Eintracht damit eine Serie von sieben Bundesliga-Partien ohne Sieg. Gegen Freiburg soll nun der nächste Schritt folgen und der positive Eindruck aus Mainz bestätigt werden. Vor heimischer Kulisse wartet allerdings eine Mannschaft, die derzeit vor Selbstvertrauen strotzt. Dem SC Freiburg gelang mit drei Siegen ein herausragender Start in die neue Saison. Zehn Treffer nach drei Spieltagen bedeuten die bislang beste Offensive der Bundesliga, gleichzeitig musste die Mannschaft lediglich ein Gegentor hinnehmen. Damit stellt Freiburg zu diesem frühen Zeitpunkt sowohl den treffsichersten Angriff als auch die stabilste Defensive der Liga.

Während die Frankfurter also gerade erst den ersten Saisonsieg feiern konnten, befindet sich Freiburg bereits auf einer beeindruckenden Erfolgsserie. Die SGE erwartet somit eine Mannschaft, die nicht nur als Tabellenführer anreist, sondern auch mit entsprechendem Selbstvertrauen auftreten dürfte.

Doppelspitze und Viererkette gegen den Tabellenführer

Im Vergleich zum 3:1 Auswärtssieg gegen den 1. FSV Mainz 05 nimmt Trainer Hütter eine Veränderung vor. Im Tor bleibt wie erwartet Noah Atubolu, der am Donnerstag von Jürgen Klopp für die deutsche Nationalmannschaft berufen wurde und heute erstmals auf seinen Ex-Klub Freiburg trifft. Die Abwehrreihe besteht aus dem Kapitän Robin Koch, Lilian Brassier, Elias Baum und Keita Kosugi. Damit stellt Hütter wieder auf eine Viererkette um. Verletzt fehlt Jeremiaha Maluze, der zuletzt in der Bundesliga gute Leistungen zeigte und nun ausfällt. Der 21-Jährige hatte sich in der vergangenen Woche in Mainz eine Oberschenkelverletzung zugezogen. Im zentralen Mittelfeld setzt die SGE auf Raphael Onyedika und Noel Aseko. Davor sollen erneut Can Uzun und Ritsu Doan für offensive Aktionen sorgen. Im Sturm agieren Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib, die beide im DFB-Kader von Klopp stehen.

Tor: N. Atubolu1
Abwehr: K. Kosugi26
Abwehr: R. Koch4
Abwehr: E. Baum2
Mittelfeld: C. Uzun42
Mittelfeld: R. Onyedika25
Mittelfeld: N. Aseko15
Mittelfeld: R. Doan20
Sturm: J. Burkardt9
Sturm: Y. Ebnoutalib11
BANK
: K. Santos40
: G. Otavio5
: O. Hojlund6
: A. Knauff7
: T. Chandler22
: M. Götze27
: N. Collins34
: M. Pimpong35
: A. Amaimouni29
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Der SC Freiburg startet mit folgender Elf: Backhaus – Treu, Ginter, Lienhart, Mackengo – Eggestein, Engelhardt, Beste, Suzuki, Scherhant – Matanovic

Auf der Bank nehmen Platz: Höler, Kübler, Müller, Irie, Yilmaz, Günter, Grifo, Rosenfelder, Goto

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50 Kommentare

Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 1. geripptes 19. September 26, 14:42 Uhr

Die Aufstellung sieht nach vielen Toren heute aus. Egal in welche Richtung. Riecht nach Spektakel 🦅

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Fallback Avatar 2. zeugeyeboahs73 19. September 26, 14:48 Uhr

Ich hatte auf das System wie gegen Mainz gehofft.
Wäre natürlich davon abhängig wie fit Collins / wie weit Otavio ist.