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Am Ende konnte auch die Einwechslung von Mario Götze das Ruder für Riera und die Eintracht nicht mehr herumreißen. Foto: IMAGO / Kirchner-Media

Götze über Verhältnis zu Riera: „Am Ende will jeder spielen“

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2:3 in Dortmund am Ende. War das jetzt die notwendige Reaktion? Viele befürchteten eine Klatsche im Westfahlen-Stadion für die Eintracht. Diese wurde es am Ende nicht, aber die Eintracht zeigte wie gewohnt auch viele individuelle Fehler, gerade in der Verteidigung. Sollte der SC Freiburg am Sonntag gegen den Hamburger SV gewinnen, so wäre das Europa-Aus für die SGE besiegelt. Aber auch so wird es jetzt fast ein Ding der Unmöglichkeit, sich noch irgendwie für das internationale Geschäft zu qualifizieren. Am Ende zeigten sich die Spieler dementsprechend ernüchtert nach Abpfiff. Wir haben die Stimmen für euch zusammengefasst.

Mario Götze: „Am Ende war es auch die Qualität von Borussia Dortmund, warum es nicht gereicht hat. Gerade auch vor dem Tor sind die sehr gut. In den entschiedenen Situationen waren sie da. Das tut uns natürlich weh nach unserem 1:0. Am Ende musst du hier 90 Minuten gut verteidigen, Räume schließen und bis zur letzten Minute alles geben, um keine Tore zu bekommen. Es war dann natürlich total ungünstig, dass wir vor der Pause zwei Gegentore bekommen. Das wird hier dann super schwierig. Wir warten jetzt mal ab, was am Wochenende passiert und wie Freiburg spielt am Sonntag. Dann geht es gegen den VfB Stuttgart. Da haben wir ein Heimspiel, da müssen wir alles in die Waagschale werfen. Wir müssen noch drei Punkte holen, gerade auch zum Ausklang der Saison. Aber am Ende müssen wir schauen, was am Wochenende noch auf den anderen Plätzen passiert.“

Angesprochen auf sein Verhältnis zu Trainer Albert Riera: „Am Ende will jeder spielen. Ich will auch spielen, der Mannschaft helfen und Spiele gewinnen. Das ist was zählt. Heute konnten wir keine drei Punkte holen und das ist ärgerlich für uns. Wir müssen in das letzte Spiel gehen, dieses irgendwie gewinnen und dann schauen, wo wir stehen. Darauf kommt es an.“

Albert Riera: „Wir reden über das Ergebnis und über die Punkte. Wir hatten heute die Möglichkeit wichtige Punkte zu holen. Ich habe immer gesagt, dass ich keine Siege und Trophäen versprechen kann. Aber solange ich da bin, werden meine Spieler immer 100 Prozent geben. Sie werden alles für dieses Trikot, für die Fans und diesen Klub geben. Und das kann ich auch für nächste Woche versprechen. Ich habe heute eine Reaktion meiner Mannschaft gesehen. Das habe ich von ihnen erwartet, vorallem von den Älteren. Es ist nicht einfach. Wir vertreten einen großen Klub mit großen Erwartungen. Wir versuchen immer unser Bestes zu geben. Ich kann meiner Mannschaft heute leistungstechnisch nichts vorwerfen. Einsatz, Leidenschaft, Positivität. Wir haben alles gegeben. Wir standen defensiv kompakt und die Mannschaft hat den Plan verstanden. Am Ende haben die Spieler von Dortmund viel Qualität. Das heutige Spiel ist nicht das Problem. Das Problem sind die letzten Spiele. Wir hatten viele Chancen die letzten Spiele zu gewinnen. Ich bin jetzt drei Monate hier. Was ich tun kann, ist alles dafür zu geben, um das Beste aus den Spielern herauszuholen.“

Niko Kovac (Cheftrainer Borussia Dortmund): „Wir sind natürlich mit dem Nackenschlag nach zwei Minuten nicht gut ins Spiel reingekommen, aber nach 15 Minuten hat die Mannschaft das Heft in die Hand genommen. Sie hat das Tempo diktiert und einige gute Chancen herausgespielt. Samuele (Inacio, Anm. d. Red.) hatte nochmal einen Kopfball. Die Art und Weise hat mir gefallen. Wir waren energisch, wir waren aggressiv und das brauchst du. Die Eintracht hat auch ein gutes Spiel gemacht, das muss man ganz klar sagen, aber wir haben dann schon die Qualitäten, um vorne das Spiel zu entscheiden. Das Spiel ist verdient auf unsere Seite gegangen.“   

Maximilian Beier (Borussia Dortmund): „Wir probieren, in den letzten zwei Spielen unser Bestes zu geben.“

…Über Niklas Süle: „Eine sehr große Karriere geht zu Ende. Mich hat es sehr gefreut, dass ich zwei Jahre mit ihm zusammen spielen durfte. Er ist ein guter Freund geworden.“

Julian Brandt (Borussia Dortmund):Wir versuchen die Saison sauber zu Ende zu bringen. Wir haben vor heute Abend die letzten drei Spiele verloren. Das war nicht BVB-Like. Von daher wollen wir am letzten Spieltag nochmal gewinnen.“

Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund):Beim Tor hatte ich ein bisschen Glück. Aber ich freue mich einfach, dass der Ball auf meinen Fuß gekommen ist. Das war sehr wichtig vor der Halbzeit. Dann sind wir auch besser aus der Halbzeit gekommen und haben, glaube ich, alles in allem verdient gewonnen.“

Quelle: Sky

Ein Kommentar

Fallback Avatar 1. rider66 09. Mai 26, 00:15 Uhr

Ich muss mich bei Albert Riera entschuldigen, auch wenn ich sein Auftreten nicht mag. Er ist die ärmste Sau in dieser völlig leidenschaftslosen Mannschaft. Für mich emotional die schlechteste Saison meines Fandaseins, mir fehlen die Worte. Nächste Saison wird es wieder besser (hoffentlich)!

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