Die Frankfurter Eintracht gewinnt erwartbar und deutlich mit 11:0 in der ersten Runde des DFB-Pokals. Der SC St. Tönis 11/20 hatte im Grotenburg-Stadion in Krefeld nicht den Hauch einer Chance. Die Frankfurter gingen natürlich als haushoher Favorit in das Match, spielt der Amateurverein doch in der Oberliga Niederrhein (5. Liga). Damit ist die SGE sicher in die zweite Runde des Pokals eingezogen und streicht den höchsten Pokalsieg der Vereinsgeschichte ein.
Bereits zur Halbzeitpause führten die Gäste aus Frankfurt mit 10:0, was es so noch nie in der Geschichte des DFB-Pokals gab. Die Treffer erzielten: Jonathan Burkardt (3x), Robin Koch, Ayoube Amaimouni Echghouyab, Can Uzun (2x), Elias Baum, Younes Ebnoutalib und Mario Götze. In der zweiten Hälfte ließ es der Bundesligist merklich ruhiger angehen. In der 87. Minute setzte der eingewechselte Farés Chaibi den Schlusspunkt zum Endstand. Wie immer gibt es hier die Stimmen der Akteure zum Pflichtspielauftakt.
Mario Götze: „Die Dynamik des Spiels hat uns in die Karten gespielt. Die Standardtore haben uns brutal geholfen. Wir waren konsequent vorm Tor. Das war entscheidend. Dementsprechend ist das Resultat ausgefallen. Ein wichtiger Schritt, wir haben trotzdem noch viel Arbeit vor uns. Bei meinem Tor war ich selbst überrascht, dass ich so frei stand. Es tut immer gut, der Mannschaft zu helfen.“
Ansgar Knauff: „Es war eine super Atmosphäre, super Stimmung. Schön, dass so viele Fans von uns auch da waren – direkt mit Choreo. Wir haben den Schwung direkt mitgenommen und wollten das Spiel früh entscheiden. Das ist uns gelungen. In der zweiten Halbzeit hätten wir das eine oder andere Tor mehr machen können. Beim Stand von 10:0 ist es vielleicht normal, dass der letzte Punch nicht mehr da ist. Wir dürfen das Spiel nicht überbewerten. Es war eine gute Leistung, dennoch lässt sich kein Schluss daraus ziehen. Wir haben unsere Pflichtaufgabe erfüllt. Jetzt voller Fokus auf die Bundesliga, nächste Woche haben wir ein schweres Auswärtsspiel bei Union Berlin.“
Adi Hütter (Cheftrainer Eintracht Frankfurt): „Unabhängig vom Ergebnis Kompliment an den SC St. Tönis für einen sehr mutigen Auftritt. Sie wollten gleich mitspielen. Unsere Mannschaft hat aus den Standardtoren das Spiel direkt in die Richtung gedrängt, die ich erwartet habe. Ein absolut verdienter Sieg, auch in der Höhe. Ich bin happy, souverän in die zweite Runde eingezogen zu sein. Nächstes Wochenende bei Union Berlin erwartet uns ein ganz anderes Spiel.“
Bekim Kastrati (Cheftrainer SC St. Tönis): „Glückwunsch an Eintracht Frankfurt für das Weiterkommen. Wir haben eine unglaublich starke Mannschaft gesehen. Wie Adi gesagt hat: Die ersten beiden Tore haben uns das Genick gebrochen. Wir kamen nicht gut in die ersten fünf, zehn Minuten. Nach dem 0:2 wollten wir zu viel, es war nicht geplant, dass wir so hoch stehen. Wir müssen uns einfach eingestehen, dass dieser Gegner brutal stark ist – allein wie die Tore gefallen sind. Wir haben viel Lehrgeld gezahlt. Wir wussten von Vornherein, dass es sehr schwer wird. Wir nehmen das als Erfahrung mit. Es war eine tolle Reise, die nun zu Ende ist.“
Quelle: Eintracht Frankfurt
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