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Frankfurter Entwicklung im Check

Vor ein paar Jahren hätte man Eintracht Frankfurt noch nicht unter die Top-Teams der deutschen Bundesliga gezählt. Das hat sich allerdings drastisch verändert. Denn die Hessen spielen eigentlich ganz vorne mit – eigentlich deshalb, weil die zurückliegende Spielzeit 2025/26 anders endete, als es viele eigentlich vermuteten, doch dazu später mehr. Der Erfolg an sich liegt nämlich nicht zuletzt an der soliden und verlässlichen Fähigkeit, Tore zu schießen. Doch das

Die Saison 2025/26

In dieser ganz frisch beendeten Spielzeit lief nicht alles ganz so rund für die Frankfurter. Während die SGE die letzte Saison auf dem dritten Platz und damit mit der Teilnahme an der Champions League beendete, wurde diese Saison mit dem 8. Tabellenplatz abgeschlossen und verpasste knapp den Einzug ins internationale Geschäft. Das hat auch die Beobachter von aktuellen Bundesliga Quoten ein wenig überrascht. Ein Abgesang ist das nicht, denn schließlich sind sie damit noch im oberen Mittelfeld vertreten. Für die nächste Spielzeit muss aber wieder eine andere Leistung erwartet werden, um sich wieder für einen der drei internationalen Wettbewerbe zu qualifizieren. Da ist es wichtig, dass sich der Kader auf seine Stärken besinnt und dann auch regelmäßig Tore schießt.

Mannschaft mit Potential

Wenn man sich die Mannschaft anschaut, erkennt man eine gesunde Mischung aus „jungen Wilden“ und „alten Hasen“. Angefangen von Elias Baum, Can Uzun, oder Nathaniel Braun bis hin zu Robert Koch, Ellyes Skhiri oder Mario Götze.  Während in den Vorjahren die Eintracht für ihr starktes Teamplay bekannt war, wurde dies zuletzt aber immer mehr vermisst. Es wurde ein deutlicher Umbruch für diesen „WM-Sommer“ bekannt gegeben, es bleibt abzuwarten, ob die Kaderplanung für 2026/27 wieder mehr Erfolg verspricht.

Die Taktik

Generell gab es unter Ex-Trainer Dino Toppmöller seit längerem eine Doppelspitze zu beobachten, die unter seinem Nachfolger Albert Riera, der seit wenigen Tagen ebenfalls kein Trainer mehr am Main ist, jedoch häufig in eine einsame Spitze umfunktioniert wurde. Die ursprüngliche Idee des Vorgängers war ein laufstarker Stürmer, der Chancen erarbeitet, und ein Partner mit einem starken Schuss, der aus der Situation heraus Tore generiert. Das ist insofern eine Neuerung, als Frankfurt über Jahre hinweg auf einen Topstürmer alleine setzte und das gesamte Spiel auf ihn zuschnitt, so wie es auch wieder unter Riera eher mäßig gelaufen ist. Auch dahingehend bleibt es also abzuwarten, was der neue Trainer für eine taktische Ausrichtung mitbringen wird und die Zeiten des modernen Fußballs mit einem strategischen Aufbau aus dem hinteren Feld zurückkehren werden.

Sturm und Spielaufbau

Was hinzugekommen ist, ist die Chance aus dem Mittelfeld, beziehungsweise sogar aus der Abwehr. Denn in Frankfurt hat man inzwischen verstanden, dass mit einem Bombenschuss alleine noch kein Spiel zu gewinnen ist. Hier wird auch der Einfluss von Nationalspieler Mario Götze deutlich, der durch seine Zeit bei Borussia Dortmund und beim FC Bayern Erfahrung mit einer ganz anderen Art von Fußball gesammelt hat. Lange, vertikale Pässe gehören ebenso zum Repertoire, wie das Überqueren der Mittellinie mit kurzen, schnellen Pässen – dies gilt es wieder mehr zu nutzen. Natürlich landet dann alles doch bei den Stürmern, die dann für den Abschluss verantwortlich sind. Diese Methode scheint generell gut zu funktionieren, denn so kam man auf 61 erzielte Tore und stünde damit zumindest auf Rang 7 der Bundesliga-Tabelle.

Ordentliche Aufgabe fürs neue Trainerteam

Eine wichtige Lektion, die Frankfurt gelernt hat, und die auch für andere Teams interessant ist, ist die Modernisierung ohne die Aufgabe des Kernsystems. Man kann hier quasi mehr eine Erweiterung und Verfeinerung beobachten – die aber auch in den letzten Monaten ziemlich ins Stottern gearten ist. Das könnte grundsätzlich sinnvoll sein, denn die ursprüngliche Spielweise hatte auch ihren Grund. Vieles kommt und geht mit dem Spielmaterial, welches dem neuen Trainerteam zur Verfügung stehen wird. Inwiefern sie mit vorhanden, aber auch neuen Spielern die perfekte Mixtour auf den Platz bringen, um den Spaß am Fußball und vor allen Dingen die Begeisterung beim Frankfurter Publikum zurückzugewinnen.

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